Sicherheitsstandards für Asylbewerberunterkünfte – BDSW bietet Unterstützung an und stellt 12-Punkte Programm vor...

Bad Homburg – Der Bundesverband der Sicherheitswirtschaft bietet der nordrhein-westfälischen Landesregierung Hilfe bei der Überarbeitung der am 1. Oktober vorgestellten neuen Sicherheitsstandards für Asylbewerberunterkünften in NRW an. Die, nach dem Bekanntwerden der erschütternden Übergriffe auf Asylbewerberunterkünfte in Nordrhein-Westfalen, veröffentlichten neuen Sicherheitsstandards sind nach Einschätzung der Experten des BDSW stark überarbeitungsbedürftig und zeigen deutlich das fehlende Verständnis für aktuelle Bedingungen in der Branche auf.„Wir begrüßen, dass sich das Land Nordrhein-Westfalen nun der Thematik auf einer grundlegenden Basis annehmen will“, so Dr. Harald Olschok, Hauptgeschäftsführer des BDSW. Bei der Ausarbeitung dieser Sicherheitsstandards müsse allerdings, so Olschok weiter, darauf geachtete werden, dass man nicht überhastet Standards entwirft, die nicht mit der Praxis kompatibel oder sogar längst rechtlich vorgesehen sind.


Der BDSW bietet die Expertise des Verbandes und seiner Mitgliedsunternehmen an, um ein solides Konzept zur Entwicklung neuer Standards zu erstellen. Hierzu stellt der Verband zunächst ein, auf den Ausführungen der der nordrhein-westfälischen Landesregierung basierendes, 12-Punkte Programm vor.


Siehe: http://www.bdsw.de/cms/images/stories/Pressemitteilungen/2014/BDSW Stellungnahme Sicherheitsstandard f%C3%BCr Asylbewerberunterk%C3%BCnfte.pdf

Comments 2

  • Ich habe es gerade zwar nur überflogen, halte die zwölf Punkte aber grundsätzlich für richtig. Auf diesem Ansatz sowie Forderungen an die Politik, welche durch die großen Verbände seid langem erhoben werden (z.B.Auslagerung der Ressortverantwortung vom Wirtschafts- ins Innenministerium etc.) sollte weiter gemacht werden.

  • Das habe ich vor einigen Tagen gelesen. Sind ein paar interessante und richtige Ansätze dabei.