Posts by Racer

    Wenn ich an den richtigen Stellen in der Politik was zu melden hätte ... hab ich aber nicht, Glück gehabt.


    Würde ein Böllerverbot wirklich etwas bringen?

    Nein.


    Ein Böllerverbot würde punktuell an Silvester vielleicht schon helfen, ändert aber nichts daran, dass gewisse Leute vor Polizei, Feuerwehr, Einsatzkräften etc. keinen Respekt mehr haben bzw. diese Leute auch gezielt angehen. Ein Phänomen dass es so früher nicht gab und sicher nicht durch den Verkauf und die Benutzung von Böllern und Raketen herrührt. Ein Böllerverbot aus meiner Sicht wäre daher wieder eine Manipulation an den Symptomen zu Lasten der Allgemeinheit anstatt den waren Grund zu suchen...

    Es könnte insbesondere unter den Silvesterfans (noch mehr) Hass auf Ausländer schieben. Auch könnten so z.B. noch mehr Flüchtlingsheime in Flammen aufgehen, wenn ein neues eröffnet werden soll. Ein Verbot könnte also die Stimmung noch mehr aufheizen.

    Ich lebe nicht um zu arbeiten, ich arbeite um zu leben. Dazu gehört auch, dass der Tarifvertrag passt und ich nicht 250 Std. / Monat arbeiten muss, um so auf 2.500 € / Monat zu kommen.

    das sind 1,50 - 2€; mit 17,80€ /h als GSSK lässt es sich ganz gut auskommen, selbst bei 173h.

    Das hört sich gut an. Je nach Zuschlägen sollten hier ~ 2.200 - 2.400 € / Netto hinkommen., wenn man von 173 Std. / Monat ausgeht.

    Ah ok - mir ist das eigentlich "zu wenig" - alles unter 3000 Netto im Monat als Familien Vater ist für mich kein "Gutes auskommen" Und das bekommt man nicht unter 200 Stunden.

    Kann man verstehen. Jedoch wirst du aufgrund deiner Arbeitsstunden nicht viel von der Familie haben.

    Bisher war bei allen "größeren" Kunden (Daimler,Bosch, Hugo Boss,HP,etc) immer die gleiche Leier - never ever Hauseigner Werkschutz. Ist also eher Schwer in der Richtung was zu finden...

    Magst du das mal konkreter beschreiben, was da los war?

    Wir bekommen ebenfalls über Tarif bezahlt (man sollte eigentlich gar nirgends mehr arbeiten wo der Kunde nicht noch was drauflegt - den nur so ändern wir ebenfalls was an der Tarif Politik) Allerdings finde ich das wie gesagt immer noch recht wenig für das was wir tun müssen.

    Nya okay, machen wohl auch nur wenige...

    Die Jungs und Mädels arbeiten mitunter 16 Stunden am Tag. Wie machen die das wohl ohne das es irgendwo unangenehm auffällt?


    Der neuste Schrei, sind jetzt Flüchtlinge (Mütter mit Kindern) ohne Sicherheitsüberprüfung und Arbeitserlaubnis mit Kind auf dem Arm einzusetzen. Das Baby kann die Frau ruhig mit auf die Baustelle nehmen. Sollte dort etwas passieren, soll Sie nur die NSL anrufen, keine Polizei. Dann kommt jemand vorbei. Immerhin, für 5 € die Stunde.

    2 Firmen die man per sofort schließen müsste.


    Hier müsste der Gesetzgeber geeignete und wirkungsvolle Instrumente finden um diese ganze miese Ausbeutung zu beenden. Oder will er das gar nicht?


    Es gibt schon geeignete und wirkungsvolle Instrumente wie der Einsatz des Zolls ja gezeigt hat.

    Die bisherigen Maßnahmen reichen noch nicht. Da muss noch mehr getan werden.

    Grundlage ist dein Arbeitsvertrag. Schau am besten mal was dort drin steht.


    Lese am besten auch den für dich geltenden Tarifvertrag. Wenn du in der Gewerkschaft bist, da kommst Du ganz schnell ran.


    Wenn dein Arbeitgeber sich irrt, dann weise ihn am besten per E-Mail darauf hin. Textform ist immer am besten. Wenn er seinen Fehler absolut nicht einsehen will, dann könntest in letzter Konsequenz mit einem Anwalt nachhelfen...

    Gebe deinen Vorgesetzten erst einmal Gelegenheit zu reagieren. Nicht automatisch vom bösesten ausgehen. Gewerkschaft, Anwalt (...) besser erst, wenn sie sich unbelehrbar zeigen. 700 € sind gravierend, keine Frage, aber behalte erst mal die Nerven. Wenn die sich binnen 2 Wochen nicht melden, dann melde du dich erneut.


    ich habe meinen vorherigen Beitrag oben noch mal editiert, um noch ein paar Inhalte hinzuzufügen.

    Frage erstmal beim Arbeitgeber nach, ob die vielleicht deine Stunden falsch berechnet haben.


    Wenn die der Meinung sind, es sei alles richtig dann rechne den das auch vor.


    Arbeitest du 8 oder 12 Stunden pro Arbeitstag? Gerade bei den 12 Stunden Diensten finden sich solche Strolche hin und wieder, die nur 11 Stunden bezahlen.


    Sollten die sich also stur stellen, dann wäre ein Gang zum Arbeitsgericht absolut der richtige Weg. Du würdest auch Recht bekommen. Wenn du in der Gewerkschaft bist, also bei Verdi dann würden die dir da auch helfen. Du hast 2 Jahre Zeit, um gegen die Fehlabrechnung vorzugehen.


    Zwar würdest du dafür sehr wahrscheinlich deinen Job verlieren, allerdings wäre eine 3-monats Sperre durch die Arbeitsagentur sehr unwahrscheinlich. Bewahre aber für den Fall deine Dienstpläne und die Lohnabrechnungen gut auf. Sollte es zum Gespräch mit deinen Vorgesetzten kommen, dann erstelle im Anschluss ein Gesprächsprotokoll. Falls ein reden nicht möglich ist (Choleriker, oder nie erreichbar ...), dann mach es ersatzweise per E-Mail oder schriftlich.


    Falls du den Jobverlust unbedingt meiden willst, dann lass das mit dem Anwalt, Gewerkschaft und eine Klage vor Gericht (vorerst) weg und gehe ggf. gegen die Fehlabrechnung erst vor, wenn du einen neuen Arbeitgeber hast.

    Aus der obigen PDF zum Tarifabschluss:

    Quote

    Die Verhandlungen fanden in einer gewohnt offenen, angenehmen Atmosphäre statt, in der kritische Themen zwar kontrovers aber stets Ergebnisorientiert diskutiert worden sind. Gerade diese Vorgehensweise zeichnet die Tarifverhandlungen der GÖD aus.

    Als ich den Text gelesen habe, war mir irgendwie schnell klar, wer da die Ansagen gemacht hat...


    Die Lohnunterschied sind nur noch Pervers, 12,57 Euro in Bremen bis 19,17 Euro NEW pro Stunde bei einer Fachkraft für Schutz und Sicherheit für die gleiche Arbeit.

    Die haben offenbar in NRW mehr Durchhaltevermögen und die bessere Verhandlungstaktik.

    Einer teilte mir mal mit "es gab auch mal Verhandlungen mit dem BDSW, da hatten deren Verhandler schon nach dem 3 Treffen keinen Bock mehr. Ist natürlich auch eine gute Vorgehensweise, wenn die einen schon nicht mehr sehen wollen".


    Schaue man zu den Flughäfen, dann gibt es auch hier gute Löhne, weil man sich durchgesetzt hat.

    Ich kann über unseren Auftraggeber nicht viel schlechtes sagen. Man merkt schon dass die von Sicherheit kaum Ahnung haben. Wenn's drauf ankommt, dann steht die Führungsebene hinter uns. Alles in allem lässt sich die Zusammenarbeit positiv bewerten.


    wer dort "Brav" als Firma ist, wird gnadenlos aufgefressen von den biligheimern und "sub sub sublern"

    ZU viel Konkurrenz, auch wegen der SKP, die leider schon ausreichend ist...


    Es gibt jedoch auch Auftraggeber, die wollen die billig-Schiene nicht und entscheiden sich eher für das mittlere Preisniveau.

    Man kann sich auch dieses Video ansehen:


    External Content www.youtube.com
    Content embedded from external sources will not be displayed without your consent.
    Through the activation of external content, you agree that personal data may be transferred to third party platforms. We have provided more information on this in our privacy policy.


    Man kann demnach auch bei den Arbeitsschutzbehörden anklopfen und Verstöße melden.

    Möglicherweise wurde es vergessen sich bei dir zu melden. Am besten morgen erneut kontaktieren und noch mal nachfragen, ob es bereits Neuigkeiten gibt.


    Aufgrund seiner Aussagen, würde ich aber nicht automatisch von etwas schlechtem ausgehen.


    Wenn er sich auch am Montag nicht eindeutig zu einem Ja / nein äußert, dann belasse es erst mal dabei. Melde dich aber vorsorglich bei der Arbeitsagentur, wenn er sich nicht eindeutig äußert.

    Tasker89


    Und, hat sich bei dir was neues ergeben?


    Leider werden dabei keine 8 Stunden Schichten berücksichtigt bzw die Worst Case Szenarios wenn mehr als 1-2 MA Krank sind ;-)

    Ich denke mal der Mario Richter kennt ausschließlich 12 Std. Dienste.


    Was er anwendet ist das Treppensystem. Habe auch noch andere Beispiele. Das Worst Case dürfte so aussehen, dass die vorhandenen Mitarbeiter noch mehr Stunden machen oder unterbesetzt sind. Wenn aber eine Unterbesetzung durch den Kunden vertraglich ausgeschlossen wird, dann ist dieses System ganz heißes Eisen...


    Man muss auch gucken wo das Objekt ist. Wenn der Geschäftsstandort bspw. in Karlsruhe ist und die meisten Objekte sich in BW und Bayern befinden, dann kann dass ziemlich blöd werden, wenn man nur 1 Objekt in Hannover hat und dort das Worst Case Szenario ausbricht...


    Anders kann es aussehen, wenn man mehrere Objekt nah beieinander hat, mit 8 Std. Diensten und "Objektspringer", die dann spontan angerufen werden und in jedem Objekt aushelfen können, als Krankheitsvertretung, Urlaub etc. Hinzukommend noch die Möglichkeit einem Mitarbeiter +4 zu geben (je einer aus der Frühschicht und einer aus der Nachtschicht).


    Über die Auswahl der Schichtmodelle und welche jeder bevorzugt, kann man über mehrere Seiten diskutieren. :-)