Posts by TB 013

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    Vermutlich setzen sie auf die abschreckende Wirkung.


    Was soll denn an Waffen ohne Munition abschreckend sein? Ohne Munition ist ne Waffe nur ne zusätzliche Belastung für den Träger, nicht mehr und nicht weniger.
    Wenn man als Arbeitgeber den Leuten den sorgsamen Umgang mit Waffe und Munition nicht zutraut, dann sollte man ihnen auch gar nicht erst ne Waffe in die Hand geben.


    Warum wohl ist das Führen von Schreckschußwaffen im Wachgewerbe untersagt? Unter anderem auch, um das Wachpersonal zu schützen. Man kann mit Sicherheit davon ausgehen, dass ein Täter, der einen bewaffneten Wachmann (auch, wenn er keine Munition bei sich hat), darauf setzt, dass dieser sich wehrt. Also wird er notfalls mit der ihm geboten erscheinenden Härte vorgehen. - Mit einem fatalen und oft letalem Ergebnis, wenn die Munition in der Firma liegt, wenn sie gebraucht wird.

    Ich arbeite auch (wenn auch nicht mehr so oft) im Wochenenddienst.
    Und mir gefallen die Schichten, man kann ne ganze Menge aufarbeiten, was so im Laufe der Woche liegen geblieben ist.
    Es läuft alles in der Regel etwas ruhiger und geordneter ab und die sonst üblichen "Einlagen" halten sich in Grenzen.
    Langeweile sollte man allerdings auch nicht aufkommen lassen, sonst wird man trübsinnig und fängt an, die Ruhe zu verfluchen. :kotz:

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    Dann gibt´s aber auch Firmen (Geld und Wert), die ihre bewaffneten Mitarbeiter ohne Munition auf die Reise schicken!


    Wie sollte das denn gerechtfertigt sein? Dann wäre es besser, die Waffen auch zu Haus zu lassen.


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    Im Bereich der Werttransportbegleitung wird schon mal eine Repetierflinte mitgeführt


    Habe ich noch nicht erlebt, man lernt aber gerne dazu.

    Hallo Nils!


    Erst mal willkommen im Forum. Ich hoffe, dass Du hier ne Menge Antworten, Hinweise und Ratschläge auf Deine Fragen bekommst.


    Für die Weiterbildung wünsch ich Dir viel Spaß und Erfolg!


    Solltest Du Fragen zum Forum haben, werden die Mods und Admins, aber sicher auch viele User, Dir gerne antworten.


    Und nu hau in die Tasten, laß uns auch von Deinen Erfahrungen profitieren!

    Quelle:Der Newsticker


    Ich denke mal, dass man da keinen Zusammenhang konstruieren muß.


    Die Leute da unten stehen praktisch unter Dauerstress. Und einen Tag, nachdem Kameraden von ihnen erschossen wurden, werden sie wieder auf die Strasse geschickt. Es gab in dem zusammenhang sicher noch etliche Belehrungen vor Dienstantritt und so fuhren die Leute übersensibilisiert raus. Praktisch schon mit dem Finger am Abzug, auf die größtmögliche Eigensicherung bedacht. Und dann reagiert der Gegenüber auch noch falsch....


    Es gehört nicht viel Phantasie dazu, sich vorzustellen, wie man selbst in einer derartigen Situation regieren würde. Also ich zumindest weiß von mir, wie ich reagiert hätte, war schon mal in einer ähnlichen Situation.

    Quelle: t-online.


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    Nur wenige Stunden nach dem Tod von drei deutschen Soldaten im Norden Afghanistans haben Bundeswehrsoldaten mehrere afghanische Soldaten irrtümlich erschossen. Dem Einsatzführungskommando in Potsdam zufolge starben dabei in der Nähe von Kundus fünf afghanische Sicherheitskräfte, laut eines afghanischen Provinzgouverneurs waren es sechs.


    Der neue Zwischenfall ereignete sich am Freitagabend als deutsche Soldaten das Feldlager in Kundus verließen, um die vorher im Gefecht eingesetzten Kräfte abzulösen. "Die deutschen Soldaten eröffneten das Feuer auf ein Fahrzeug der afghanischen Armee und töteten sechs Soldaten", sagte Gouverneur Mohammad Omar. Nach Angaben der Bundeswehr bewegten sich zwei zivile Kraftfahrzeuge auf die Gruppe von Bundeswehrsoldaten zu. Die Afghanen hielten nicht an, um sich überprüfen zu lassen. Daraufhin eröffnete ein deutscher Schützenpanzer das Feuer auf eines der Fahrzeuge. Ein Sprecher der Bundeswehr sagte, man bedauere den Vorfall zutiefst. Das Geschehen werde überprüft.
    ...

    Hallo Sepp!


    Wie kommst Du auf die Idee, dass das Arbeitszeitgesetz für das Bewachungsgewerbe nicht bindend ist?
    Es sind einige wenige Punkte im Gesetz benannt, die für bestimmte Berufssparten ausgenommen sind, das stimmt. In seiner gesamtheit ist das Arbeitszeitgesetz jedoch auch für das Bewachungsgewerbe bindend.
    Und zwingend bindend sind so z.B. auch die 15 freien Sonntag, die durch den Arbeitgeber zu gewährleisten sind. Wohlgemerkt Sonntage, nicht Ersattage.


    § 11 Ausgleich für Sonn- und Feiertagsbeschäftigung
    (1) Mindestens 15 Sonntage im Jahr müssen beschäftigungsfrei bleiben.
    Auszug Arbeitszeitgesetz


    Dass die Regelungen des Arbeitszeitgesetzes gerne durch die AG-Seite unterlaufen wird, steht auf einem anderen Blatt.


    Und "normal" ist es auch, dass die Gewerkschaft nicht dagegen vorgeht. Zum Einen, weil sie die Zustände nicht kennt, zum Anderen, und das scheint mir Hauptgrund, weil Ihnen die Unterstützung von Arbeitnehmerseite fehlt. Bei einem derart geringem Organisationsgrad in der Gewerkschaft, wie im Bewachungsgewerbe, kann man schlecht um bessere Konditionen kämpfen.
    Ist traurig, aber wahr.

    Quelle: Der Newsticker


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    Bei den schweren Gefechten im nordafghanischen Distrikt Chahar Darah sind heute mehrere Bundeswehrsoldaten getötet worden. Der Sprecher des Einsatzführungskommandos bestätigte bislang drei Tote. Fünf Soldaten seien zudem schwer verletzt worden. Eine Bundeswehr-Patrouille war offenbar in der Nähe der Stadt Kundus von Talibankämpfern angegriffen worden. In der Folge sei es zu stundenlangen Feuergefechten mit den Aufständischen gekommen, auch Gebäude seien Augenzeugenberichten zufolgen zerstört worden. Die afghanische Provinz Kundus gilt als gefährlichste des Landes.

    Moin cujo!


    Von wem sollte er wohl sonst seine Waffe haben? Das Tragen von privaten Waffen ist auch im GWT-Bereich nicht gestattet.
    Bei uns werden Revolver Kaliber .357 und Pistolen Makarov, Kaliber 9 mm geführt. Die Pistolen vorzugsweise durch die Fahrer und die Träger, die Revolver durch die Transportleiter und teilweise durch die Träger.


    Es gibt ne Diskussion zum Führen von Revolver oder Pistolen. Aber diese Diskussion gibt es ja auch schon seit der Erfindung von Revolver und Pistole.


    Warum tragen wir nicht so "große Waffen", wie Du anscheinend? Gibt es mehrere Gründe für. Für mich der Hauptgrund: Ich habe im GWT mit der Waffe ausschliesslich Angriffe auf Leben und Gesundheit meines Teams abzuwehren und das kann ich auch mit ner "kleineren" Waffe sehr gut, zumindest, wenn ich damit umgehen kann. :zw:
    Ein weiterer Grund für mich: Der Platz im Panzer ist manchmal sehr beengt, warum noch mehr Platz durch "große" Waffen verbrauchen? Man muß sich mit der Waffe eben auch noch gut bewegen können.
    Ich denke, das sind die Hauptgründe. Aber vielleicht gibt es auch noch Aspekte, die ich mal wieder nicht beachtet habe.

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    Das Häslein


    Unterm Schirme, tief im Tann,
    hab ich heut gelegen,
    durch die schweren Zweige rann
    reicher Sommerregen.


    Plötzlich rauscht das nasse Gras -
    stille! Nicht gemuckt! -:
    Mir zur Seite duckt
    sich ein junger Has -


    Dummes Häschen,
    bist du blind?
    Hat dein Näschen
    keinen Wind?


    Doch das Häschen, unbewegt,
    nutzt, was ihm beschieden,
    Ohren, weit zurückgelegt,
    Miene, schlau zufrieden.


    Ohne Atem lieg ich fast,
    lass die Mücken sitzen;
    still besieht mein kleiner Gast
    meine Stiefelspitzen ...


    Um uns beide - tropf - tropf - tropf -
    traut eintönig Rauschen ...
    Auf dem Schirmdach - klopf - klopf - klopf ...
    Und wir lauschen ... lauschen ...


    Wunderwürzig kommt der Duft
    durch den Wald geflogen;
    Häschen schnuppert in die Luft,
    fühlt sich fortgezogen;


    Schiebt gemächlich seitwärts, macht
    Männchen aller Ecken ...
    Herzlich hab ich aufgelacht -:
    Ei, der wilde Schrecken!


    (Christian Morgenstern)[/center]


    Ich wünsche allen Usern, Besuchern, Admins und Moderatoren ein frohes Osterfest, ein paar schöne freie Tage und einen guten Einstieg in den Frühling diesen Jahres!!