Posts by DerSheriff

    Nein ist es nicht. Das Arbeitszeitgesetz erlaubt 12Std Schichten, aber auch nur dann wenn von de 12Std mindestens 50% reine Bereitschaftszeit ist, bedeutet du bist 6Std einfach nur auf am Objekt und hältst dich einfach nur bereit falls was passieren sollte, diese Zeit muss nicht zusammenhängend sein sondern nur in Summe halt 50% der Arbeitszeit ergeben.


    Nur in ganz bestimmten Berufsgruppen(Ärzte, Feuerwehr, Polizei, Bundeswehr) ist das noch zulässig, anderes Thema.

    Waffensachkunde ist Waffensachkunde da gibt es keinen Unterschied. Es gibt zusätzlich eine Einweisung über die genutzte Dienstwaffe, diese führt der Arbeitgeber durch. Einen Waffenschein brauchst du nicht beantragen, wirst du auch gar nicht bekommen, der Arbeitgeber übergibt dir eine Trageerlaubnis während der Arbeitszeit.

    Nein. Ich im großen und ganzen kenne meine Rechte ziemlich genau. Nur hier bei dem Thema war ich mir zu dem Zeitpunkt nicht so sicher und wollte hier Fragen ob jemand damit schon Erfahrung hat. Den bei Dingen bei denen ich mir nicht sicher bin Frage ich erst mal nach bzw. suche die Information bevor ich was falsches sage. Und ich war vorher lange Zeit beim Bund da gab es solche "Diskussionen" nicht.

    So liebe Freunde ich bin jetzt schlauer was die Thematik angeht. Und mir war ja auch von Anfang an klar das ein Chef eine Mittel haben muss das er seine Mitarbeiter da hinsetzen kann wo er sich gerade braucht. Wie auch schon richtig erwähnt hat der Chef das Direktions-/Weisungsrecht nach §106GewO und es kommt darauf an was im Arbeitsvertrag steht. Steht ein festes Objekt im Vertrag dann kann der Chef nur fragen, stehen mehrere Objekte oder gar keine drin und man ist eh für Dienste eingeplant kann man da hingeschickt werden wo man gerade gebraucht wird, wobei bei letzten zu beachten ist das es räumlich zumutbar ist. Überspitzt ausgedrückt heißt das arbeitet der Kollege sonst in Köln und wird jetzt in Frankfurt gebraucht kann der Chef in da zum Beispiel nicht hinschicken. Zusätzlich muss beachtet werden das es ungefähr die selbe Tätigkeit ist. Beispielweise man arbeitet an Objekt A als Werkschutzkraft und soll jetzt am Objekt B in einer Leitstelle aushelfen kann der SMA hier nein sagen das es nicht seiner üblichen Tätigkeit entspricht, würde es sich beispielsweise um Empfangsdienst handeln wäre dies zulässig. Und das wichtige letzten Endes dreht sich es für uns alle um das wovon wir leben müssen, der SMA darf dadurch finanziell nicht schlechter gestellt werden. Bedeutet egal wo mein einspringt oder aushilft es ist der Stundenlohn zu zahlen der vertraglich vereinbart wurde.

    Naja ganz so einfach ist es ja nicht. Wenn ich z.B. Frei habe und einer ausfällt kann der Chef auch nicht einfach sagen ich muss jetzt da hin ich muss an freien Tagen nicht mal erreichbar sein. Wir sind Mitarbeiter und keine Leibeigenen.


    Ich habe zwar einige Infos im Netz gefunden und da gibt es nur sehr spezielle Möglichkeiten wo ein Chef sowas anordnen darf diese Beziehen sich aber eher auf das Pflege bzw. Kaufmännische Gewerbe, aber ich finde halt nicht für unseren Bereich.


    Den dann fehlt mir ja am Objekt A jemand und der der frei hat muss nicht einspringen.

    Hallo Kollegen,


    ich hab da mal eine Frage die ich durch Internetrecherche nicht richtig gelöst bekomme, aber vielleicht hat hier einer Erfahrungen damit.


    Ich habe einem Kollegen bei mir am Objekt, nennen wir es Objekt A. Dieser Kollege hat aber noch eine Eiweisung für ein anderes Objekt, nennen wir das Objekt B.

    Er ist am Objekt A eingeplant und mit Diensten versorgt. Nun ist am Objekt B jemand Krank geworden und ausgefallen. Der Kollege will allerdings nicht beim Objekt B aushelfen da er sich am Objekt A wohl fühlt und dort lieber arbeitet.


    Jetzt die Frage könnte der Chef den Mitarbeiter zwingen beim Objekt B einzuspringen?

    Wie schon erwähnt ist das Waffengesetz und genaugenommen der §42a eine gute Anlaufstelle um heraus zubekommen mit welcher Art Messer man rumlaufen darf. Aber um es im wesentlichen mal zusammen zu fassen ist die Klingenlänge, also der scharfe Teil der Aua machen kann, länger als 12cm und dabei spielt es keine Rolle ob feststehend oder beidhändig klappbar gilt ein generelles Führungsverbot im öffentlichen Raum. Solche Messer dürfen nur in einem verschlossenen Behälter in der Öffentlichkeit bewegt werden. Für einhändig klappbare Messer gilt ein generelles Führungsverbot ganz egal wie lang oder kurz die Klinge ist.

    Die Punkte die das führen erlauben und zwar wenn:

    a) die Klinge mit beiden Händen geöffnet werden muss,


    b) die Klinge nicht festgestellt (arretiert) werden kann (in dem Fall ist auch das Führen eines Einhandmessers erlaubt),


    c) das Messer für Foto-, Film- und Fernsehaufnahmen, sowie Theateraufführungen verwendet wird,


    d) das Messer verschlossen transportiert wird,


    e) die Klingenlänge geringer ist als 12cm,


    f) ein berechtigtes Interesse vorliegt*


    *In Absatz (3) des §42a WaffG wird das berechtigte Interesse ausführlicher beschrieben. Messer die unter das Verbot fallen, dürfen geführt werden, wenn es zur Berufsausübung dient, der Brauchtumspflege unterliegt, dem Sport oder einem allgemein anerkannten Zweck dient. In unserem Sprachgebrauch verwenden wir in diesem Zusammenhang häufig den Begriff des sozialadäquaten Einsatzes des Messers.


    Unter Berufsausübung fallen bspw. Kochmesser mit einer Klingenlänge über 12cm. Ein klassisches Kochmesser ist mit einer Klingenlänge von 20cm deutlich über der vorgeschriebenen Länge. Das Transportieren von Kochmesser in einer Rolltasche wird somit jedem Koch ermöglicht. Einhandmesser werden in der Berufsausübung auch häufig zum Öffnen von Paketen eingesetzt (Absprache mit dem Vorgesetzten ist hier zu empfehlen).

    Die Brauchtumspflege verbinden wir mit sogenannten Stiefel- oder Jagdmesser. Jeder Jäger oder Förster trägt ein Messer mit sich und benötigt es zur Ausübung seines Brauches.

    Unter die Bezeichnung Sport fallen alle Wurfmesser, die nur auf einem abgesperrtem Gelände geführt und eingesetzt werden dürfen. Ebenso können Spring- oder Einhandmesser beim Bergsteigen oder Klettern geführt werden, wenn in der sportlichen Ausübung nur eine Hand verfügbar ist.

    Für die Definition des allgemein anerkannten Zwecks wird im Gesetz nicht näher eingegangen. Unserer Ansicht nach dürfen die o.g. Messer geführt werden, wenn sie z.B. zum Schnitzen, Vespern, Brot oder Äpfel Schneiden eingesetzt werden.


    In deinem Fall also das was du da als Messer angegeben hast sollte es keine Probleme geben. Nur so aus Neugierde

    wo schneidest du die Kartons auseinander bei dir zu Hause, am Arbeitsplatz oder auf offener Straße?

    Nach dem Bundeszentralregistergesetz werden Geldstrafen ab 90 Tagessätzen (oder Freiheitsstrafen) in das Führungszeugnis aufgenommen. Kleinere Strafen kommen auf jeden Fall stets in das Bundeszentralregister.


    Dein Chef wird es schon schwer haben dich in dem Fall weiter beschäftigen zu können, den für Sicherheitsaufgaben bist du jetzt ein gebranntes Kind.


    Das nächste Problem ist das Bewachungsregister da solche Einträge hier gemeldet werden müssen, man will ja eben die schwarzen Schafe aus der Herde haben, und die werden nachfragen ob du bei der Firma noch beschäftigt bist und welche Tätigkeiten du ausübst. Sollest du da weiter mit Sicherheitstätigkeiten beschäftigt sein hat dein Chef einige zu erklären.

    Was steht im Arbeitsvertrag zum Thema Pausen bzw. Bereitschaftszeit? Den eine Pause bedeutet ich in dieser Zeit darf alles stehen und liegen lassen meine Pause irgendwo verbringen kann und muss für niemanden erreichbar sein. Soweit mir bekannt ist haben Revierfahrer keine Pausenzeiten.

    Aber der Fairnisshalber sei erwähnt das es sich empfehlen würde sich eine Fachkraft ins "Unternehmen" zu holen. der hat zumindest in der Ausbildung gelernt wie man ein Angebot schreibt und das beim potenziellen Kunden vorbringt.

    Aus der Ferne zu sagen das etwas nicht richtig ist funktioniert immer nur so lange bis man es am eigenen Leib erlebt. Ist nicht böse gemeint. Ich spreche halt nur aus der eigenen Erfahrung und das ganze klingt für mich nach einem EL der sein Objekt nicht richtig oder gar nicht kennt, alles schon erlebt, bzw selber noch nie in ähnliche Situationen war dann wirre Entscheidungen treffen. Meinen halt sie wüssten es besser als die Mitarbeiter die vor Ort sind. Und selbst wenn man es nachweisbar erklärt heisst es man soll sich nicht so anstellen und wenn dann der MA blutend im Rettungswagen liegt wird dann die Verantwortung hin und her geschoben.