Posts by DerSheriff

    Aus der Ferne zu sagen das etwas nicht richtig ist funktioniert immer nur so lange bis man es am eigenen Leib erlebt. Ist nicht böse gemeint. Ich spreche halt nur aus der eigenen Erfahrung und das ganze klingt für mich nach einem EL der sein Objekt nicht richtig oder gar nicht kennt, alles schon erlebt, bzw selber noch nie in ähnliche Situationen war dann wirre Entscheidungen treffen. Meinen halt sie wüssten es besser als die Mitarbeiter die vor Ort sind. Und selbst wenn man es nachweisbar erklärt heisst es man soll sich nicht so anstellen und wenn dann der MA blutend im Rettungswagen liegt wird dann die Verantwortung hin und her geschoben.

    Mich würde die Begründung interessieren warum einer zwingend in der Pforte sitzen bleiben muss. Organisatorisch macht das ganze keine Sinn. Und hinzukommt das ein Mitarbeiter einer unnötigen Gefährdung ausgesetzt wird.


    Persönlich, und das ist dann der Soldat in mir, würde diese Anweisung ignorieren und weiter zu Zweit weiter die Streife gehen. Wenn ich weis das es hier eine potenzielle Gefährdung geben kann lasse ich meinen Kameraden nicht im Stich und schaukel mir die Eier an der Pforte.


    Aber wie gesagt die Eigensicherung geht vor allem wenn du der Meinung bist es ist zu gefährlich da alleine hin zu gehen weil dir die Jugendlichen zu Agressiv vorkommen dann ist das so und die Punkte bleiben außen vor. Der AG hat eine Fürsorgepflicht dir gegenüber und die ist nicht damit erledigt zu sagen man kann bei Gefahr mal eben den zweiten Mann anrufen der dann mal eben vorbei kommt um sich dann selber in Gefahr zu begeben.

    Nun da bleibt dir nur die Option einen anderen Arbeitgeber zu suchen. Den den Kunden interessiert es nicht wie dein AG die Mitarbeiter einsetzt solange alle Posten besetzt sind. Und die Gewerkschaft kann hier auch nicht viel unternehmen solange nicht gegen gesetzliche Regelungen verstossen wird.


    WIe Fynnarium schon geschrieben hat, hat man keinen Anspruch darauf mehr arbeiten zu dürfen( Ausnahme Urlaubsphasen oder krankheitsbedingte Ausfälle oder wenn Personal am Objekt fehlt) als vereinbart wurden.

    Lehrgänge, Zertifikate alles gut und schön. Aber leider kein Grund um gleich von Anfang an einen unbefristeten Vertrag zu bekommen. Alle die in diesem Gewerbe anfangen muss klar sein das sie mit befristeten Verträgen anfangen.


    Ich habe die die Fachkraft für Schutz und Sicherheit und einen dicken Ordner voller Zertifikate und musste mich damals dennoch damit abfinden erst mal mit einem befristeten Vertrag zu starten. Das war aber auch kein Problem wenn man dem AG zeigen kann das man ein sehr fähiger Mitarbeiter ist wird der nicht lange überlegen wenn es um die Vetragsverlängerung geht.


    Für einen unbefristetetn Vertrag müsste man schon dermassen aus der Sonnen kommen das man praktisch schon über dem Boden schweben kann.

    Was für jeweilige Sicherheitstätigkeiten zu zahlen ist regelt der Tarifvertrag und Sicherheit gibt es nicht umsonst. Und wer immernoch denkt das es billiger geht sollte sich einen alten Spruch in seinen Schreibtisch ritzen "Wer billig kauft, kauft zweimal"

    Ich hoffe das wenn alles und damit meine ich auch die Krise nach dieser Krise überstanden ist das ein generelles Umdenken durch die Gesellschaft geht.

    Was man zu tun hat steht ja schon im Namen Schicht"LEITER". Leiten heißt führen, führen ist Verantwortung. Solange nicht ansteht ist der Job relativ einfach. Wie schon erwähnt, Schichtpläne unter Berücksichtigung der gesetzlichen Regelungen erstellen. Als Ansprechpartner für die Kollegen, Kunde und Chefetage herhalten. Und Fehler wirst du machen das hängt eben ganz davon hab wie fit du beim Thema "Menschenführung" bist. In meinem Fall hat mir da die Dienstzeit bei der Bundeswehr geholfen wo ich lange Zeit als Ausbilder tätig war, da konnte ich viel an Erfahrung sammeln was mir heute zu gute kommt.

    Der AG sollte eingentlich ist es mehr ein muss den Dienstplan des Folgemonats 14 Tage vorher aushängen. Das ergibt sich im Grunde aus dem Arbeitszeitgesetz damit der AN seine Freizeit ensprechend planen kann. Dieses mindestens 4 Tage vorher ergibt sich aus § 12 Abs. 2 TzBfG. und dienst lediglich dazu das ein Dienstplan verbindlich ist. So mal als lapidares Beispiel, schickt dir der AG am letzten des Monats den Dienstplan des Folgemonats kann du qasi stumpf nein dazu sagen.


    Ich hatte den Fall bei meinem alten AG schon mal gehabt hat ihn ganz schön ins straucheln gebracht. Bei meinem neuen AG bin ich als Schichtleiter eingesetzt und da mache ich die Pläne und die hängen sogar schon 4 Wochen vorher aus wo die Kollegen dann untereinander schon mal absprechen können wann sie am liebsten arbeiten kommen. Das Konzept klappt bis jetzt ganz gut.

    In wiefern deine bisherige Berufefahrung angerechnet wird ist eine freiwillige Entscheidung deines möglichen zukünftigen Arbeitgebers. Kommt darauf an was in deinem Arbeitszeugnis steht. Es gibt kein Anrecht auf eine Berücksichtigung deiner bisherigen Arbeitszeit.

    Geh zu einem Anwalt und lass dich beraten, solange dir kein Fehlverhalten vorgeworfen werden kann und du ja willig bist zu arbeiten muss der AG die die vereinbarten Arbeitsstunden bezahlen ob du jetzt eingesetzt wirst oder nicht.

    Ja das kenne ich, ich habe die Truppe 2013 verlassen und habe es dann nochmal als Wiedereinsteller versucht. Auf der einen Seite schreien sie nach Personal und wenn man zurück will machen sie es einem gerade zu unmöglich dass sich lohnt zurück zu kommen.

    @KampfKraut Richtig. Im übrigen man ist auch nicht verpflichtet wenn einen der Chef in der Freizeit anruft ans Telefon zu gehen bzw. man ist nicht verpflichtet ja zu sagen wenn man gesagt bekommt man soll für einen erkrankten Kollegen einspringen. Das vergessen viele.

    @KampfKraut eben den Job macht auch keiner freiwillig. Was es dann immer so spannend macht wenn die Ablösung sich krank meldet und der SMA dann seinem Einsatzleiter anruft und dieser dann ins rotieren und schwitzen kommt. Immer wieder funny.