Posts by Huskyman

    Sachkunde ist schonmal ein guter Anfang Alternativ direkt die Ausbildung zur Fachkraft. Danach dann mal eine Zeitlang in der Branche arbeiten und schauen ob man es sich wirklich so vorgestellt hat. Danach kann man dann weiter schauen entweder mit höheren Fortbildungen aufbauend auf die Sachkunde (z.B. Gssk) oder dann halt Meister wenn man die Fachkraft macht.

    Hallo,


    ein Wächterkontrollsystem ist ein sehr weiterer Begriff. Die heutigen Systeme können sowohl die Einzelplatzüberwachung, Rundgangs Kontrolle mit Erfassung von Kontrollpunkten, Wachbücher, Ereignis Erfassung, Schlüsselverwaltung.....


    Ich vermute mal du meinst die Planung von Rundgängen?


    Das läuft bei uns immer gleich ab:

    - Objektbegehung mit dem Kunden (dabei werden evtl. schon vorhandene Rundgänge abgelaufen oder das gesamte Objekt)

    - Besprechung mit dem Kunden wo man Kontrollstellen machen würde und wo der Rundgang lang gehen sollte und beachtung von Aussentüren, Bereichen dir von evtl. vorhandenen Kameras nicht eingesehen werden können. Besonderheiten am Objekt z.b. Aussenlagerung etc.

    - Anbringung der Kontrollstellen und Einpflegen im System

    - Einweisung der Mitarbeiter

    Gemäß BewachV §18 Abs. 3:


    Jede Wachperson, die Tätigkeiten nach § 34a Absatz 1a Satz 2 Nummer 1 und 3 bis 5 der Gewerbeordnung ausübt, hat während dieser Tätigkeiten sichtbar ein Schild mit ihrem Namen oder einer Kennnummer sowie der Bezeichnung des Gewerbebetriebs zu tragen. In den Fällen des § 34a Absatz 1a Satz 2 Nummer 4 und 5 der Gewerbeordnung gilt das auch für jede Wachperson in nicht leitender Funktion. Der Gewerbetreibende hat der Wachperson zu diesem Zweck spätestens vor der ersten Aufnahme der Bewachungstätigkeit ein entsprechendes Schild auszustellen.


    Da es für alles andere keine Anforderung in der BewachV §18 zum sichtbaren Tragen eines Ausweises / Schildes gibt braucht man den Ausweis dort auch nicht sichtbar tragen. Er ist aber in jedem Falle inkl. eines amtlichen Ausweißdokuments mitzuführen und auf verlangen Berechtigten gegenüber vorzuzeigen. (BewachV §18 Abs. 2)

    Es gibt schon geeignete und wirkungsvolle Instrumente wie der Einsatz des Zolls ja gezeigt hat. Problem ist nur das der Zoll wie so ziemlich jede Behörde massiv unterbesetzt ist für das immer größere Aufgabengebiet das zu betreuen ist.


    Wenn der Zoll deutlich häufiger kontrollieren würde würden so schwarze Schafe bald verschwinden und das nicht nur im Bewachungsgewerbe. Aber da das Risiko einer Zollkontrolle aktuell sehr niedrig ist riskieren es die schwarzen Schafe halt weiter, da man, solange keine Kontrolle da ist, ja super verdienen kann an den Mitarbeitern die aus welchen Gründen auch immer für solche Beträge arbeiten

    Normal ist es so das ein Urlaubstag an dem man krank ist als nicht genommen gewertet wird. Also man bekommt den Urlaubstag zurück auf sein Urlaubskonto.


    Soweit ich weiß, wenn man an einem Sonntag krank war bekommt man normal den Sonntag als Lohnersatz bezahlt nur ohne Zulagen.

    Naja ich denke das die Mitarbeiter die das mit sich machen lassen auch nicht ganz ohne Grund bei so einem Unternehmen arbeiten.


    Da wir aktuell soviel offene Stellen im Gewerbe haben findet jeder ja was "normales". Die die nirgends eingestellt werden aus welchen Gründen auch immer arbeiten dann halt für solche Firmen.

    Vollzeit ist lt. Tarifvertrag BW alles über 173 Stunden ;) Hat also wenig mit den Dienstleistern zu tun sondern ist eine Vorgabe.

    bin zwar nicht aus Sachsen aber was sind den bei dir Überstunden?


    Ich definiere Überstunden als die Stunden die ich ggf. länger im Objekt bleiben muss wegen kurzfristigen Ausfällen.

    Also, was mache ich denn nun?

    Kann ich da rechtens angehen?

    Deswegen meine Eingangsfrage: Schonmal im Vertrag / Tarifvertrag geschaut?


    Da keiner von uns wissen kann was im Arbeitsvertrag festgelegt ist kann man schlecht was dazu sagen. Die Tarifverträge für Hamburg enthalten nur den Verweis auf das EntgFG


    § 4 - Fortzahlung von Arbeitsentgelt und Sozialleistungen
    1. Die Fortzahlung des Arbeitsentgeltes im Krankheitsfalle regelt sich nach dem
    Entgeltfortzahlungsgesetz in seiner jeweils geltenden Fassung.


    Nur nach dem EntgFG sind soweit ich weiß beide Varianten möglich, somit ist maßgebend was der Arbeitsvertrag dazu angibt.

    kommt drauf an was im Aufhebungsvertrag steht. Enthält der Vertrag eine "Erledigungs- und Abgeltungsklausel" können Sie sich den Urlaub unter umständen nicht mehr auszahlen lassen. Dann könnten sie ihn nur noch als Urlaub nehmen. Stellt sie der alte Arbeitgeber bis zum letzten Tag frei kann der die Tage ebenfalls als Urlaub anrechnen.


    Im Zweifel würde ich den Aufhebungsvertrag von einem Fachanwalt prüfen lassen damit keine Ansprüche (versehentlich) verloren gehen.

    Ist aber eher die Ausnahme - hier werden einige Verstöße gegen das Arbeitszeitgesetz ans Licht kommen - Gut so!

    Dazu müssten die Daten aber auch geprüft werden (und damit meine ich nicht von der Firma selber) Da das aber wohl so bald nicht zu erwarten ist das das flächendenkend passieren wird, wird auch nicht wirklich was rauskommen. Und da man jede Form der Arbeitszeiterfassung austricksen kann wenn man es wirklich darauf anlegt wird es auch weiterhin Firmen geben die das System unterlaufen. Gerade bei Firmen die "nur" Wachbücher nutzen müsste ein Kontrolleur ja erstmal alle Wachbücher durchschauen ob der Kollege nicht wie EffDee so schön schrieb die 300 Stunden in 5 Objekten macht.


    Also müsste erstmal eine Vorgabe kommen das die daten zentral gesammelt sein müssen und somit eine Auswertung vereinfacht stattfinden kann. Und selbst dann kann man noch immer genug betrügen. Dann hat halt dooferweise eine Datenübertragung nicht geklappt so das der Kollege doch nur die maximal erlaubten Stunden hatte laut System.


    Am ehesten müssten die SMA selber sagen das sie nur im Rahmen des Arbeitszeitgesetzes (bzw. Tarifvertrag) arbeiten wollen. Da es aber sehr viele gibt die davon genervt sind wenn die "nur" z.B. 228 Stunden arbeiten dürfen wird es auch immer SMA/Firmen geben die das System versuchen zu umgehen. Hatte die Situation schon so oft in Vorstellungsgesprächen das die Frage kam wieviel Stunden man bekommt, wenn ich dann gesagt habe wir bewegen uns im Rahmen der gesetzlichen Grenzen stehen nicht wenige auf und gehen weil die darauf keinen Bock haben.


    Kann ich aber auch verstehen viele in der Branche sind Alleinverdiener und kommen je nach Familiengröße mit 228 Stunden bei Tariflohn natürlich nicht über die Runden. Da viele Mitarbeiter aus Kulturkreisen kommen die kein Problem damit haben 300+ Stunden zu schieben wird das auch gerne angenommen wenn eine Firma die Möglichkeit dazu bietet.


    Das einzige was durch das Urteil wohl erreicht wird ist das die Firmen die sich an die Vorgaben halten noch mehr Dokumentationsaufwand betreiben müssen und die die sich nicht daran halten wollen bisschen mehr nachdenken müssen wie sie am System vorbei kommen.

    Normal weiß der aktueller Wachdienst doch mit als erster wer die neue Firma ist. Die kommen ja schließlich früher oder später immer vorbei wegen Vertrag, Vorgesprächen etc. Und der Kundenansprechpartner weiß im Normalfall auch früh wer der Nachfolger wird und zum Kundenansprechpartner hat man ja normal auch im Objekt kontakt. Die Neue Firma wird normalerweiße auch früher oder Später das Gespräch zu den aktuellen SMA suchen um zu klären wen man übernehmen kann.

    Wird es wahrscheinlich nicht. Meiner Erfahrung nach "heulen" einem der Großteil der Mitarbeiter lieber die Ohren voll als wirklich was zu unternehmen. Fängt ja schon mit den SMA an die "nur" die Unterrichtung oder SKP haben und meckern das die ja kaum Stundenlohn haben, aber der einfachste Schritt (Weiterbildung, höhere Qualifizierung) ist dann schon wieder zu viel, lieber nur rummeckern wie blöd das ja ist mit dem niedrigen Stundenlohn.


    Wir haben fast nur noch Objekte wo als Minimum die SKP gefordert ist. Bekommen sehr viele Bewerbungen mit Unterrichtung, wenn man denen dann anbietet die können über unsere Schule die SKP machen wird aber dankend abgelehnt. Ähnlich auch bei noch höheren Qualifikationen. Selbst wenn man Bestandsmitarbeitern anbietet Sie könnten ja über uns weitermachen zur GSSK etc. wird das meistens abgelehnt weil man ist ja froh das man nicht so viel machen muss und einfach sein Geld verdient.


    Wie gesagt ist meine Erfahrung, ich hoffe mal das das eher ein lokales Problem ist, kann ich mir aber leider nur schwer vorstellen.