Posts by EmKay

    Es gibt eben Firmen, die versuchen es immer wieder und kommen damit durch wenn die Mitarbeiter sich nicht auskennen oder dringend auf den Job angewiesen sind. Zum Beispiel hatte ich mal einen Subunternehmer, der hat keine Zuschläge bezahlt, weil sein Steuerberater ihm gesagt hat, dass er das nicht bräuchte wenn er seinen Mitarbeitern Freizeitausgleich gewährt. Außerdem hatte er mit seinen Mitarbeitern Arbeitsverträge gechlossen, wo er Urlaub und Lohnfortzahlung im Krankheitsfall ausgeschlossen hat.

    Aus dem Lohntarifvertrag:


    § 3 Zeitzuschläge

    2. Für Arbeitsstunden, die sowohl in die Nachtarbeitszeit, als auch in die Sonntags­arbeitszeit fallen, werden die Zuschläge für Nacht- und Sonntagsarbeit nebeneinander gewährt.

    3. Für Arbeitsstunden, die sowohl in die Nachtarbeitszeit, als auch in die Feiertagsarbeitszeit fallen, werden die Zuschläge für Nacht- und Feiertagsarbeit nebeneinander gewährt.
    4. Für Arbeitsstunden, die sowohl in die Nachtarbeitszeit, als auch in die Sonn- und Feiertagsarbeitszeit fallen, werden nur die Zuschläge für Nacht-und Feiertagsarbeit nebeneinander gewährt. Der Zuschlag für Sonntagsarbeit entfällt. Dies gilt auch für die Zahlung der Zuschläge an Heiligabend und Silvester.

    5. Werden Sicherheitsmitarbeiter übertariflich entlohnt, so können die Nacht-, Sonn- und Feiertagszuschläge nach dem tatsächlichen Effektivlohn berechnet werden.

    Im Tarivvertrag § 7 Abs. 6 steht folgendes:


    Neueintretende und/ode rausscheidende Arbeitnehmer erhalten so viele Zwölftel des ihnen zustehenden Jahresurlaubs, wie sie volle M onate im laufenden Kalenderjahr beschäftigt waren. Die Zwölftelung erfolgt nur in den Grenzen des § 5 BUrIG; für nach Erfüllung der Wartezeit in der zweiten Hälfte eines Kalenderjahres ausscheidende Arbeitnehmer beträgt der Urlaubsanspruch jedoch höchstens 24 Werktage.


    Entscheidend ist hier der letzte Satz. Danach sind die bezahlten 24 Urlaubstage richtig.

    Der Job im Konsulat ist, vor allem für Einsteiger, mit hohen Anforderungen verbunden. Zum §34 a ist auch die Waffensachkunde gefordert. Beide Ausbildungen können aber über die Firma gemacht werden. Zusätzlich wird durch die US Behörden eine Zuverlässigkeitsüberprüfung durchgeführt, die unter Umständen einige Zeit (Wochen bis Monate) in Anspruch nehmen kann. Desweiteren müssen gute bis sehr gute Englisch Kenntnisse vorhanden sein, ein Fitnesstest absolviert und ein ärztliches Attest vorgelegt werden.
    Dafür ist die Bezahlung mit 13,44 € /h + Zulagen über dem Niveau einer Geprüften Schutz und Sicherheitskraft im Objektschutz.

    Tja Racer, ich kenne sogar 6 Monate inkl. Praktikum.....
    Als erstes bei Frau Meyer den Bildungsgutschein abgeben ... die bereitet Dich dann in 6 Monaten auf die Sachkundeprüfung vor und nennen das Sicherheitsfachmann im Bewachungsgewerbe... inkl Waffensachkunde (ganz wichtig), Erstehilfe.... und Brandschutzhelfer....


    Nach 3 Monaten Prüfung und ein Praktikum bei Herrn Müller, das ist der Mann von der Frau Müller die aber ihren Mädchennamen behalten hat...


    Nach 6 Monaten inkl 3 Monaten Praktikum ist man jetzt Sicherheitsfachmann im Bewachungsgewerbe und wird von Herrn Meyer-Schulze-Müller (Schwager und irgendwas von den anderen) gegen Bildungsgutschein an die Frau Schulze vermittelt... die hier noch glücklicherweise eine Förderung vom Amt bekommt....


    Oder derjenige wird einem dann von der Arbeitsagentur für eine Stelle vermittelt, die als Voraussetzung GSSK oder FSS hat und die Arbeitsagentur dann auch nicht versteht, warum man dem Sicherheitsfachmann dann leider absagen muss.

    Der Tarifvertrag ist im Mitgliederbereich des BDSW schon einsehbar, Änderungen zum bisherigen Tarifvertrag gibt es bei:

    • Kündigungsfrist in der Probezeit: von 4 auf 7 Tage
    • sachgrundlose Befristung: von 30 auf 24 Monate
    • Freistellung bei Arbeitsverhinderung: eigene Eheschließung sowie Kinder und Stiefkinder, Geburt eines eigenen Kindes, bei goldener oder silberner Hochzeit , bei eigenem Wohnungswechsel: von 1 auf 2 Tage

    Ansonsten bleibt alles beim Alten. Insgesamt eine Verbesserung für die Mitarbeiter im Sicherheitsgewerbe.

    Ein wegen u. A. Körperverletzung, Beleidigung, Verstoß gegen das Waffengesetz und mehrfachen Betrugs Vorbestrafter bekommt vom Jobcenter einen Bildungsgutschein für SKP und Waffenscahkunde um dann in einem dubiosen Angestelltenverhältnis bei einem Biker-Club Präsidenten illegal in der Bewachung eingesetzt zu werden.
    Vielen Dank, dass ihr (inkompetentes Jobcenter und kriminelle Unternehmer/Mitarbeiter) unserer Branche den Ruf ruiniert.