Posts by kriegsrat

    das liegt an den 12-std-Diensten, man nimmt nicht mehr wahr, wie man auf andere wirkt :D


    wie in Trance................


    woher soll der, der scheinbar angestarrt wird, erkennen können, daß man eigentlich nur gedankenverloren in die Gegend glotzt


    noch dazu, wenn es sich um eine Mutterglucke handelt, die überall Feinde für ihre Brut wittert :DD

    da hat sich Cheffe (zwar spät), aber trotzdem richtig informiert :superbad:


    <!-- m --><a class="postlink" href="http://www.hensche.de/Arbeitsrecht_aktuell_Feiertagszuschlag_Ostersonntag_Pfingstsonntag_BAG_5AZR317-09.html">http://www.hensche.de/Arbeitsrecht_aktu ... 17-09.html</a><!-- m -->


    solange es keinen Tarifvertrag gibt, der für Oster- und Pfingstsonntag den Feiertagszuschlag vorschreibt (wie z.b. in Bayern und einigen anderen Bundesländern), gibts auch keinen Anspruch auf Feiertagszuschlag


    auch betriebliche Übung kommt nicht zur Anwendung (...haben wir bisher immer bekommen" zählt nicht)

    Quote from "Fump"

    [Entschuldige bitte aber moralisch ist das schwer zu verurteilen, was einige PAV da machen, sich am Elend und der Hilflosigkeit Dritter vorsätzlich zu bereichern... ..


    mag ja sein


    aber was zählt heutzutage schon die Moral, wenn es ums Geld verdienen geht ?


    da sind große Firmen nicht besser als der Kleinunternehmer


    jeder sucht sich die Lücken, um für sich das beste rauszuholen


    und geschädigt wird ja der Staat, wenn man so will, nicht der "hilflose Dritte"

    ich stimme hier Bertl zu


    man darf nicht den verurteilen, der soetwas macht


    die Möglichkeit steht jedem offen, sich als Vermittler dumm und dämlich zu verdienen (oder auch nicht)


    sondern sollte die verurteilen, die dieses System ausgebrütet und nicht genug gegen Missbrauch geschützt haben

    ich schätze mal, du darfst das nicht so sehen, daß diese Vermittler irgendwelche tollen Stellen "blockieren", die dann nur jemand bekommt, der diesen Vermittlungsschein vorweist


    überwiegend bieten die nur das an, was man per Initiativbewerbung bei den bekannten Firmen ebenfalls erfahren kann


    oftmals haben sie gar keine konkreten Stellen in der Hand, sondern fangen erst das rumtelefonieren an, wenn sich jemand mit Vermittlungsschein bei ihnen meldet - und rumtelefonieren kannst du alleine auch ....................


    ganz Raffinierte haben selbst eine Firma, setzen ihre Frau oder andere Verwandte/Bekannte als Vermittler ein,
    haben sie dich dann lange genug beschäftigt, um den Vermittlungsschein kassieren zu können, stehst du auch ganz schnell wieder auf der Straße (Befristung sei Dank) und der nächste wird auf die Stelle gesetzt


    ein lukratives Geschäft, wenn man sich anschaut, was man als Vermittler verdienen kann
    <!-- m --><a class="postlink" href="http://www.arbeitsagentur.net/Arbeitssuchende_-_Ihre_Vorteil/Arbeitssuchende_-_Fragen-Antwo/Arbeitssuchende-Vermittlungssc/arbeitssuchende-vermittlungssc.html">http://www.arbeitsagentur.net/Arbeitssu ... ngssc.html</a><!-- m -->


    relativiert wird das Ganze dadurch, daß sich ziemlich viele Vermittler um eine -zumindest im Bewachungsgewerbe - mickrige Beute streiten,
    denn mal ehrlich, wer ist länger als 3 Mo in diesem Gewerbe arbeitslos


    zudem kann man auch einen Vermittlungsschein bekommen, wenn man lediglich "arbeitssuchend" gemeldet ist ( weil z.B. der befristete Vertrag bald ausläuft)
    aber das ist Ermessenssache des zuständigen Sachbearbeiters
    <!-- m --><a class="postlink" href="http://www.gastrojob24.de/vermittlungsgutschein.html">http://www.gastrojob24.de/vermittlungsgutschein.html</a><!-- m -->


    einen Rechtsanspruch auf diesen Vermittlungsschein hat man erst nach 3 Mo Arbeitslosigkeit

    Quote from "Cujo"

    [... meiner persönlichen Meinung nach nicht, weil ... Du hast gar keine Zeit "eine Art System" in der Vorbereitung zu entwickeln. Ich habe mir damals ein kurzes Konzept in Stichworten erstellt. Das meiste habe ich dann in der eigentlichen Prüfung aus dem Kopf abgearbeitet. Vergiss' nicht den Medieneinsatz ... sonst bekommst Du einen nicht unerheblichen Punktabzug in der Bewertung, welcher tatsächlich über Bestehen oder Nicht-Bestehen entscheiden kann (war bei 3 meiner Mitschüler tatsächlich der Fall).


    !!!


    wenn man weiß. daß ein Overhead-Projektor zur Verfügung steht, kann man ja sein stichpunktartiges Konzept auf Folie schreiben


    dann hat man auch gleich etwas, was man medieneinsatzmässig an die Wand werfen könnte
    (mit einem weiteren Blatt abdecken, so daß nicht der gesamte Entwurf zu sehen ist, und dann Punkt für Punkt aufdecken und ergänzend erläutern


    bzw. weitere Punkte zum Kurzkonzept dann per Flipchart stichpunktartig ergänzen


    und schon sind zwei "Medien" wirksam in die Präsentation eingebunden ;)

    hasst man seinen Job ?


    liebt man ihn ?


    macht man ihn nur, weil man irgendetwas machen muß und nichts anderes findet ?


    ist es nur eine vorübergehende Notlösung ?


    wie schaut´s aus ?

    <!-- m --><a class="postlink" href="http://www.youtube.com/watch?v=tNt9Fwsr8Eo">

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    zur Abmahnung:


    eine Abmahnung ist eine einseitige Erklärung des AG (er rügt darin einen seiner Meinung nach schudhaft vorwerfbaren Verstoß gegen die Pflichten aus dem Arbeitsvertrag)
    genauso ist dein Widerspruch eine einseitige Willenserklärung ( du weist den Vorwurf zurück und rechtfertigst dein Verhalten)


    deshalb ist es völlig unnötig, ob sowohl die Abmahnung von dir als auch der Widerspruch vom Chef von irgendjemand anerkannt wird.
    Beide Erklärungen stehen im Raum.
    Nach § 83 BetrVG ("Erklärungen des Arbeitnehmers zum Inhalt der Personalakte sind dieser auf sein Verlangen beizufügen") muß der AG deinen Widerspruch zur Abmahnung in die Personalakte einpflegen, ob er ihn anerkennt oder nicht.


    für die evtl. Wirksamkeit einer Abmahnung ist es völlig unerheblich, ob der AN dagegen vorgeht oder erstmal nichts unternimmt
    sollte der AG irgendwann mal eine Kündigung auf diese Abmahnung stützen (z.b. weil der abgemahnte Vorfall erneut passierte)
    kann man immer noch im Rahmen einer Kündigungsschutzklage gegen diese (alte) Abmahnung vorgehen, der AG müsste beweisen, daß sie wirksam ist und ein Richter entscheidet im Einzelfall


    ich würde jetzt erstmal die Füsse stillhalten
    du kannst im Moment nichts mehr gewinnen, außer den AG noch mehr zu verärgern


    diese "Pflichtschießtermine" sind für dich wichtig, eine Nichtteilnahme kann zur Folge haben, daß du eine Zeitlang nicht mehr als Waffenträger eingesetzt werden kannst ( da der AG sonst Probleme mit der BG bekäme)


    für die Zukunft würde ich darauf achten, zukünftig keine Schicht mehr zu übernehmen, wenn im Anschluß noch "Schießen" anstünde
    oder eben, wenn es nicht anders geht, dich nach Ableistung der Schicht "arbeitsunfähig" melden und ein Attest vom Arzt vorlegen
    da könnte der AG nichts machen ( wenn er es denn so haben will, und nicht einsieht, daß ein Mensch keine Maschine ist, mit unbegrenzter Leistungsfähigkeit)


    wenn es einen BR gibt, könnte man den mal auf diese Problematik aufmerksam machen

    das ArbZG sagt :
    § 7
    Wird die werktägliche Arbeitszeit über zwölf Stunden hinaus verlängert, muss im unmittelbaren Anschluss an die Beendigung der Arbeitszeit eine Ruhezeit von mindestens elf Stunden gewährt werden


    also wäre es grundsätzlich schon möglich, den Dienst über diese 12 Std hinaus zu verlängern


    und die BG sagt :
    § 18 BGV-C-7
    Der Unternehmer hat sicherzustellen, dass Versicherte, die Träger von Schusswaffen nach Absatz 1 sind, regelmäßig an Schießübungen teilnehmen und ihre Schießfertigkeit sowie Sachkunde nach dem Waffenrecht ihm oder einem Sachkundigen nachweisen.


    Eine regelmäßige Teilnahme an den Schießübungen ist dann gegeben, wenn die Teilnahme an den Übungen in der Regel mindestens viermal jährlich erfolgt und hierbei grundsätzlich ein Zeitabstand von drei Monaten eingehalten wird.


    <!-- m --><a class="postlink" href="http://medien-e.bghw.de/uvv/68/18.htm">http://medien-e.bghw.de/uvv/68/18.htm</a><!-- m -->

    kann schon sein, das es reicht, kann aber auch sein, daß es nicht reicht..................


    je nachdem, wieviel und welche Vorkenntnisse du schon hast
    wer z.B. 5 Jahre lang nur Besucherscheine sortiert hat, ist eben im Nachteil gegenüber jemandem, der in derselben Zeit mit
    Brandmeldeanlagen und/oder Einbruchmeldeanlagen zu tun hatte - dem fehlen Einblicke, die der andere schon hatte


    wer z.B. lediglich an einem Einzelarbeitsplatz ohne großartigen Kundenkontakt saß und ab und zu durchs Gelände schleicht, ist eben im Nachteil gegenüber jemandem, der in der Öffentlichkeit mit größeren Menschenmengen zu tun hatte (Veranstaltungen/ öffentlicher Personennahverkehr),
    der hat eben weniger ERfahrung mit Einschreitverhalten, Gruppendynamik, Deeskalation etc.



    es gibt viel Stoff, den man lernen kann, dabei muß man sich halt auf den Hosenboden setzen ;)
    aber auch vieles , was man "verstehen" muß, wobei dann reines Lernen nicht ausreicht (z.b. Recht)

    der Stundenlohn hängt von dem Tarifvertrag ab, der gelten dann soll (unterschiedlich je Bundesland)
    und ob du auch auf einer GSSK-Stelle eingesetzt wirst


    und vor der Prüfung sollte man den einen oder anderen Vorbereitungskurs absolvieren,
    weil "geschenkt" kriegst du die Qualifikation nicht ;)

    Zur Prüfung zur Schutz- und Sicherheitskraft wird zugelassen, wer eine mit Erfolg abgelegte Abschlussprüfung in einem anerkannten Ausbildungsberuf und danach eine insgesamt mindestens zweijährige Berufspraxis im Schutz- und Sicherheitsbereich oder eine fünfjährige Berufspraxis, von der mindestens drei Jahre im Schutz- und Sicherheitsbereich abgeleistet sein müssen und ein Mindestalter von 24 Jahren und die Teilnahme an einem Erste-Hilfe-Lehrgang, dessen Beendigung nicht länger als 24 Monate zurückliegt, nachweist.
    <!-- m --><a class="postlink" href="http://wis.ihk.de/weiterbildungsprofil/gepruefte-schutz-und-sicherheitskraft.html">http://wis.ihk.de/weiterbildungsprofil/ ... kraft.html</a><!-- m -->


    also : ohne Berufsabschluß brauchst du statt 2jähriger Berufspraxis eine 5jährige Berufspraxis


    scheinst du ja zu haben ;)

    Tarifverträge können bestimmte Rechenmodelle enthalten, wie Tage der Arbeitsunfähigkeit zu vergüten wären
    (konkretisierend zum Lohnausfallprinzip)


    diese "Tagessätze" wieder zurückzurechnen auf Stundenbasis führt oftmals zu falschen Erkenntnissen,


    also bevor du vor Gericht gehst, erstmal schauen, ob ein Tarifvertrag gilt und was der zur Entgeltfortzahlung im Krankheitsfall regelt

    okay, theoretisch könntest/müsstest du auch woanders deinen Dienst verrichten, da es im Arbeitsvertrag so vereinbart ist


    praktisch ginge das aber nicht, wie ich dich verstehe...


    was spräche dann dagegen, seine Arbeitskraft einfach anzubieten ?
    der AG würde sie ja nicht annehmen (können)
    und alles wäre wie vorher.................


    zum Urlaub
    der AG müsste den Feiertag, der im Urlaub liegt, bezahlen und dürfte ihn nicht vom Gesamturlaubsanspruch abziehen
    oder u.U. als Urlaubstag abziehen und mit dem bei euch üblichen Tagessatz pro Urlaubstag vergüten (Bruttoverdienst der letzten 3 MO geteilt durch 65)


    betriebliche Übung ist hier aus zwei Gründen kritisch :


    1. sie müsste gerichtlich geltend gemacht werden , du müsstes also Klage einreichen,
    was zu den bekannten Problemen führt, die auftreten, falls man seinen AG verklagt


    2. es bestehen gesetzliche bzw. tarifliche Ansprüche, daher wäre es unnötig, auf betriebliche Übung zu plädieren, da sich die Ansprüche auf
    Entgeltfortzahlung an Feiertagen, an denen die Arbeit ausfällt, schon aus dem Gesetz ergeben


    warum zickt denn der AG jetzt auf einmal so herum ?
    nennt er für sein Handeln irgendwelche Rechtsgrundlagen, die sich geändert hätten oder worauf er sich berufen will?

    § 2 EntgFG Entgeltzahlung an Feiertagen
    (1) Für Arbeitszeit, die infolge eines gesetzlichen Feiertages ausfällt, hat der Arbeitgeber dem Arbeitnehmer das Arbeitsentgelt zu zahlen, das er ohne den Arbeitsausfall erhalten hätte.


    § 12 EntgFG Unabdingbarkeit
    Abgesehen von § 4 Abs. 4 kann von den Vorschriften dieses Gesetzes nicht zuungunsten des Arbeitnehmers oder der nach § 10 berechtigten Personen abgewichen werden.


    wenn in deinem Arbeitsvertrag ausdrücklich diese bestimmte Arbeitsstätte vereinbart ist
    und dort entfällt die Arbeitszeit, da sie an Feiertagen geschlossen ist, muß der AG den Lohnausfall übernehmen
    du wärest auch nicht verpflichtet, andere Aufgaben wahrzunehmen, die man dir stattdessen anbieten würde


    wenn dein Arbeitsvertrag zulässt, dich auch an anderen Objekten einzusetzen, die z.b,.an diesem Feiertag nicht geschlossen wären, es also möglich wäre, dort Dienst zu verrichten, der AG dir dies auch anbietet , du jedoch ablehnst, muß er die ausgefallene Arbeitszeit nicht ersetzen


    es hängt also in erster Linie davon ab, was im Arbeitsvertrag genau vereinbart wäre


    falls im Arbeitsvertrag zu dem Thema nichts ausdrücklich geregelt ist, geht man nach dem Nachweisgesetz zu Lasten des AG davon aus, daß die Arbeitszeit eben nicht an mehreren Orten zu erbringen wäre, da dies eben ausdrücklich vereinbart werden muß


    § 2 NachwG
    (1) Der Arbeitgeber hat spätestens einen Monat nach dem vereinbarten Beginn des Arbeitsverhältnisses die wesentlichen Vertragsbedingungen schriftlich niederzulegen, die Niederschrift zu unterzeichnen und dem Arbeitnehmer auszuhändigen. In die Niederschrift sind mindestens aufzunehmen:
    ,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,
    4.der Arbeitsort oder, falls der Arbeitnehmer nicht nur an einem bestimmten Arbeitsort tätig sein soll, ein Hinweis darauf, daß der Arbeitnehmer an verschiedenen Orten beschäftigt werden kann,
    ,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,

    Quote from "Arvasi"

    Ist nur eine Frage, . :)


    kommt halt immer darauf an, unter welchem Gesichtspunkt man das anliegende "Problem" betrachten will


    da es in der Rubrik "Arbeits- und Sozialrecht" gepostet wurde, nehme ich mal an, der Fragesteller wollte sein Problem genau unter diesem Gesichtspunkt durchleuchtet haben ;)

    Quote from "PowerTurtle"

    .
    Nun würde ich ein Problembewußtsein gezwungen sein zu entwickeln, würde ich mir Hilfe suchen. Weil es ist ja ganz offensichtlich so, dass ich das Problem nicht selber in den Griff bekomme. Allerdungs wären alle Personen, die direkt oder indirekt mit meinem Arbeitgeber zu tun haben dabei absolutes tabu! Warum? Weil mein Arbeitgeber seine eigenen Interessen verfolgt und diese kollidieren bei einem solchen Problem massiv mit den meinigen.
    ...


    Suchtbeauftragte mögen in anderen Branchen ihre Berechtigung haben, in unserer nicht


    durch die Konstellationen Arbeitgeber/Auftraggeber werden sowieso die meisten Arbeitnehmerrechte ausgehebelt
    es genügt ein "Deal" mit dem /den Auftraggebern, und man kündigt betriebsbedingt, da der Mann/Frau nicht mehr einsetzbar wäre


    andererseits ist dem AG doch völlig egal, wie "süchtig" an AN wäre, solange er pünktlich seinen Dienst versieht und keine Beschwerden vom Auftraggeber kommen


    sich in der Branche selbst zu outen, noch dazu innerbetrieblich, ist meiner Meinung nach das Dümmste, was man machen kann
    Hilfestellung bei der Bewältigung seines Suchtproblems durch die AG-Seite zu bekommen oder gar Verständnis zu erwarten, wäre blauäugig,


    ob es nun Suchtbeauftragte gäbe oder nicht