Posts by Fump

    ...heute auch in diesem Forum :no:


    37 und im Bewachungsgewerbe bisher gänzlich unbeleckt.


    Keine SKP, kommt im September (so Gott will)
    WSK im Juli gemacht


    Irgendwann stolperte ich bei der Suche nach Infos bezüglich des Bewachungsgewerbe über das ein oder andere Forum. Mein Wissenstand nahm zu... daher behaupte ich mal das ich in groben Zügen auch als Noob ganz gut informiert bin um mir die ein oder andere Meinung zu erlauben. Noch geniesse ich den Segen der Objektivität.... naja... ich bin noch nicht betriebsblind... heisst aber nix.


    Jetzt bin ich auch hier gelandet, nachdem ein ein Beitrag in einem Topic eine Anmeldung unumgänglich machte ;)

    Ich bin so frei zu behaupten das die überwiegende Zahl im Bewachungsgewerbe keine Berufsausbildung im Bewachungsgewerbe hat. Unterweisung ist für mich im schlimmsten Fall 1 Woche sitzen und Zeit rumkriegen, SKP sehe ich nicht als Ausbildung, eher als Grundqualifikation. Erst dann mit viel Erfahrung wird ein Schuh draus.


    SKP + viel Weiterbildung und Erfahrung oder bei der GSSK bin ich dann bei "erfahren" und "gebildet" auch wenn wir hier immer noch nicht die Berufsausbildung haben...


    Du musst in einem sehr jungen Unternehmen Arbeiten, wenn es überwiegend FSS und SSS beschäftigt. Um so schöne wenn es Kunden gibt die so viel Know How bezahlen. Ich nehme an du bist selbst FSS, SSS oder in der Ausbildung?

    Ein richterlicher Durchsuchungsbeschluss ergeht in der regel nicht mal eben zwischen Hauptspeise und Dessert um einen völlig unverdächtigen Bürger zu belästigen. Keine Regel ohne Ausnahme.... dafür gibt es dann Menschen (Anwälte) dich sich drauf spezialisiert haben.


    Wenn sich die Zahl der zur Anzeige gebrachten KVs in einem Jahr verzehnfacht haben... sollte man den Spieß auch umdrehen und nachschauen um wieviel sich die tätlichen Angriffe auf das Personal erhöht haben und ich denke wir sehen dann einen gewissen Zusammenhang, von wegen Anzeige / Gegenanzeige. Vielleicht auch nur ein Zeichen das die Hemmschwelle zur Gewalt beim Bürger mehr und mehr sinkt.

    Jo... Zustimmung, auch wennn es hier Ausnahmen gibt wie BMW die gerade den externen SDL mehr oder weniger rausnehmen und wieder auf interne Leute setzen.


    Die Entwicklung ist seit Jahren absehbar und wird noch eine ganze Weile anhalten. Vorläufer sind die USA... wie in so viel anderen Dingen, positive wie negative, auch. Ob das gut oder schlecht ist, keine Ahnung. ich denke aber die richtige Saison für die Sicherheit und Ihre MAs beginnt erst in 5-10 Jahren. Die Ausbildungen werden aktzeptierter, das Image (das Thema hatte ich doch gerade woanders...) wird deutlich ansteigen, vieles wird sich spezialisieren.
    Ob man es nun hören will oder nicht, die Sicherheit wird irgendwann ein noch stärkerer Teil der Inneren Sicherheit der BRD. Bis dahin gibt es aber noch viel in Sachen Akzeptanz (Berufe / Ausbildungen etc) und Image zu tun.... was auch wieder mit Qualität der Mitarbeiter zu tun hat.

    Ich melde mich in der Regel nur in Foren an die mir gefallen... manchmal schaue ich sie mir zu diesem Zweck auch ne ganze Weile an wie hier.... bis der Bogen überspannt ist ;)


    Rein von der Forencommunity in der Sicherheitswelt sollte es kein Imageproblem geben. In der Regel sind die User nett, Intelligent und haben Ahnung, natürlich gibt es auch hier keine Regel ohne Ausnahme, aber egal...


    Die Branche hat ja nicht nur mit ihrer Aussenwirkung zu kämpfen... das alleine wäre schon schlimm genug, aber sie hat ein genauso schlechtes internes Image... Vergleicht mal wieviele Leute stolz sind in der Sicherheit zu arbeiten und vergleich das Ergebnis mit Maschinenbau, Polizei, Dachdecker..... und wir werden sehen das in der Sicherheit mit Sicherheit (nette Doppelnennung) die geringste Identfikation und mangelndes Selbstwertgefühl (im Bezug auf den Job) mit bzw im Job vorrangig sind.

    Also ehrlich gesagt zweifel ich stark daran das ein Polizist aus Spass an der Freude sich regelmässig SMA zur Kontrolle rauspickt. Sofern diese SMA nicht auch irgendwie das besondere Interesse des PVB wecken (Schusswaffe, Tonfa etc) wäre eine "regelmässige" Kontrolle sicher auf Dauer auch schwer bei einer Dienstaufsichtsbeschwerde zu erklären.


    Aber um auf das Eingangsthema zurückzukommen...


    Um sich eine Jacke anzuziehen und den Eindruck zu erwecken zur "Sicherheit" zu gehören, ist schon ein grosser Hau nötig.... Ich kenne da in einigen Städten einige Stadtteile oder auch Veranstaltungen wo sie von ihrem "Fetisch" schnell geheilt werden.....


    Naja, andere ziehen sich Strumphosen oder Windeln an, die halt Sec Jacken^^ jedem seinen Fetisch :zw:

    Danke ;)


    Nachdem Chris es in der Vergangenheit nicht geschafft hatte mich von einer Anmeldung zu überzeugen (3 Secforen reichten mir) hat dieses Posting von Schulungsleiter den dringenden Wunsch geweckt mich zu äussern und ich kam nicht mehr drumherum mich zu registrieren.
    Nun ist dieses Forum das 4 im Bunde ;)

    Man könnte fast meinen das eine Kaution für Arbeitsklamotten nur in der Sicherheitsbranche vorkommt.... diese Praxis gibt es aber auch in anderen Branchen...


    Die Frage nach dem warum lässt sich vielleicht auch mit dem Beispiel der Zeitarbeit beschreiben... auch hier werden gerne Kautionen genommen... aus den schon oft angegebenen Gründen. Vielleicht hängt es in beiden Fällen auch mit dem Klientel zusammen mit dem man arbeitet. Das ist jetzt zwar sehr über den Kamm geschert, aber ich denke da ist was drann...


    Wobei man vielleicht auch sagen sollte das es reichtlich "Dienstkleidung" gibt für die man nicht mal ansatzweise noch nen Wert festlegen könnte der als Kaution angemessen ist....

    Nicht zu vergessen es würde alles, was direkt oder indirekt mit Sicherheitsdienstleitungen (Werkschutz, Transport, Warenhaus etc) verknüpft ist teurer werden, da jetzt nach anderen Tarifverträgen entlohnt werden müsste. Warum wird die Dienstleistung Sicherheit ausgelagert? Weil es billiger ist.


    Ob die Polizei so glücklich darüber wäre, wage ich zu bezweifeln. Die meisten die ich kenne sind froh das es Sdl gibt, da ihre Personalstärke sukzessiv runtergefahren wird das durch Viellerorts wird dies durch SDL kompensiert und ist anders gar nicht mehr möglich.


    Das ist in meinen Augen so was von realitätfremd wie es nur irgendwie geht.


    Dem Stundenlohn liegt das zu Grunde, was der Kunde breit ist zu zahlen und es ist ihm in der Regel völlig egal ob der SMA Abitur oder sonst was hat. Wenn es so einfach wäre, hätten wir sicher einige SDL die nur noch MAs mit diesen Anforderungen beschäftigen.


    Viele Bereiche dienen auch mehr oder weniger als Auffangbecken für sonst nicht mehr „verwendbares“ „Personalmaterial“. Wenn es um das Image geht ist ein langer Prozess anzustoßen. Diese ersten Schritte wurden bereits zaghaft unternommen.... Einführung der Unterweisung, der Sachkundeprüfung, später FSS und SSS. Was interessiert den Kunden? Die kosteneffektivste Lösung, nichts anderes.


    Waren die bisherigen „Versuche“ erfolgreich? Bedingt, aber es wird noch viele Jahre dauern bevor sich hier wirklich etwas bewegt. Die Branche genießt so lange ein schlechtes Ansehen, wie man einigen MAs z.B. sofort ansieht das sie im bzw. noch unter dem Mindestlohnsektor arbeiten. Ich hab gerade am Wochenende einen Werkschütze im Kaufland (auf dem „Hemd“ stand Werkschutz drauf....) gesehen. Nehmen wir ihm Hemd, Hose und Schuhe weg, sah er gepflegt aus, für ein „Bierbäuchle“ kann man nix.... nur das man kein Kostverächter ist ;) Seine Dienstkleidung allerdings sah aus als wäre sie a) 10-15 Jahre alt b) auf eine andere Körpergrösse/form zugeschnitten c) ziemlich zerschlissen. Da der MAs sonst gepflegt aussah, nehme ich an das er keine bessere Kleidung erhalten hat.


    Wer ist also gefragt um etwas am Image zu ändern? Der Sicherheitsdienstleister... Moment, da war noch was mit dem Kunden... wenn der es nicht bezahlt...tja... gibt’s auch keine neue Dienstkleidung.


    Ich brauche als MA kein Abitur, muss nicht zwingend Fremdsprachen sprechen, muss auch keine Intelligenzbestie sein (gesunde intellektuelle Fähigkeiten sind völlig ausreichend)... ich muss in erste Linie motiviert sein, was bei den Tarifen nicht unbedingt einfach fällt. Sauber, gepflegt, zuverlässig etc. sind für mich Dinge der Selbstverständlichkeit.


    Sicherheitsdienst besteht nicht nur aus Objekt- und Einsatzleitern. Vor allem aus den Leuten an der Front. Die Probleme sind also hausgemacht.


    3 Szenarien, so absurd und abstrakt sie auch sein mögen.


    1. Der Staat sorgt für einen flächendeckenden Mindestlohn der Mitarbeiter auch durch die Bank besser stellt und nicht nur schön aussehen lässt (Lohn/h hoch, Zuschläge weg etc). Bewachungsverordnung etc werden überarbeitet bzw. angepasst. Lücken werden geschlossen. Der Kunde ist jetzt gezwungen mehr Geld für die Dienstleitung Sicherheit zu zahlen, der SDL kann seinen Mitarbeitern mehr zahlen und kann auf ein größeres Personalangebot zurückgreifen. An der Erscheinung des SMA ändert das freilich erst mal noch nix.... das Umsatzplus des SDL kommt dem SMA zugute.



    2. Die SDL beschließen einen flächendeckenden Mindestlohn der Mitarbeiter auch durch die Bank besser stellt und nicht nur schön aussehen lässt (Lohn/h hoch, Zuschläge weg etc). Keine Ausreißer die jetzt mit Dumpinglöhnen glänzen, weil sie nicht in irgendeinem Verband organisiert sind und machen können was sie wollen.


    3. Die Betroffenen selbst organisieren mit Hilfe der Gewerkschaften einen Tarifkampf der die SDL und die Kunden zum einlenken zwingt. Bundesländer legen mehr oder weniger abwechselnd komplett die Arbeit nieder... bis die Forderungen flächendeckend erfüllt werden.


    3 Szenarien... die mehr fiction als science sind... Der SMA ist in der Regel auf sein Geld angewiesen und kann es sich nicht erlauben den Arbeitsplatz zu verlieren oder weniger Stunden zu arbeiten (als folge von Streiks oder Unmutsäusserungen).Der Kunde und der SDL weiß das und nutzt diese Not eiskalt aus. Ich kenne das in dieser Form und härte aus anderen Branche.