Posts by Theoderich

    Prüfungsfragen für die Fachkräfte in Notruf- und Service-Leitstellen VDS 2867: 2019-06 (02)



    Die Zusammenstellung von Prüfungsfragen soll den Leitenden Fachkräften (Leitende Notruf- und Service-Leitstellen-Fachkraft, kurz L-NSL-FK) und den Fachkräften (Notruf- und Service- Leitstellen-Fachkraft, kurz NSL-FK) in Notruf- und Service-Leitstellen (NSL) sowie den verantwortlichen Personen in Interventionsstellen zur Prüfungsvorbereitung dienen.


    Die Prüfungsfragen der VDS 2867 habe ich zur Vorbereitung auf meine Prüfung zur NSL-Fachkraft direkt bei der VDS gekauft und benötige sie nun nach erfolgreich abgelegter Prüfung nicht mehr.


    Preis: 20€ zzgl. Versand als Büchersendung

    Lünendonk beobachtet den Markt für Sicherheitsdienstleistungen seit dem Jahr 2009. An der ersten Neuauflage der Studie seit dem Jahr 2017 beteiligten sich 42 Unternehmen, die 2020 44,7 Prozent des vom BDSW (Bundesverband der Sicherheitswirtschaft) taxierten Marktvolumens erwirtschafteten. 26 der Unternehmen generieren ausschließlich oder zu großen Anteilen ihren Umsatz mit Sicherheitsdienstleistungen, 15 sind Teil von Facility-Service-Unternehmen. Als Auszug der vorliegenden Studie ist am 6. Juli 2021 die Lünendonk-Liste „Führende Sicherheitsdienstleister in Deutschland“ erschienen.

    Deutschlands Sicherheitsdienstleister zählen 260.000 Beschäftigte und erwirtschafteten im Jahr 2020 einen Umsatz von 9,2 Milliarden Euro. Das entspricht einer Umsatzsteigerung von durchschnittlich vier Prozent gegenüber dem Vorjahr. Knapp 45 Prozent des Marktvolumens wird von den 42 Unternehmen generiert, die sich an der neuen Lünendonk-Studie zum Sicherheitsmarkt beteiligt haben. Demnach hat sich Corona nur leicht dämpfend auf die Umsatzentwicklung ausgewirkt berichten die analysierten Unternehmen: Zusatzumsätzen von durchschnittlich 2,8 Prozent, vornehmlich aus Pandemie-bedingten Aufträgen, wie dem Schutz der Impfzentren oder der Durchsetzung der Maskenpflicht, standen Auftragsrückgänge von 4,5 Prozent, vornehmlich durch entfallene Veranstaltungen, entgegen.

    Die neue Lünendonk-Studie wurde mit Unterstützung der Unternehmen Gegenbauer, Securitas und SECmarket in Kooperation mit dem BDSW (Bundesverband der Sicherheitswirtschaft) erstellt und steht zum kostenfreien Download zur Verfügung.


    Link zum Download:


    Lünendonk-Studie 2021: Sicherheitsdienstleister in Deutschland – Lünendonk & Hossenfelder GmbH (luenendonk.de)

    Die Notruf- und Serviceleitstelle als organisatorische Aufgabe


    Die Notruf- und Serviceleitstelle (NSL) bzw. Alarmempfangszentrale ist Bindeglied zwischen Security, Safety, Brandschutz und Serviceleistungen. Durch gezielten Einsatz der NSL kann Ressourcen sparend gehandelt werden. Um dies zu ermöglichen, ist eine stimmige Organisation unerlässlich. Es gilt, ein individuelles NSL-Konzept für die Aufträge durch Kombination von Technik, Personal und Organisation unter Berücksichtigung wirtschaftlicher Fakten zu erarbeiten. Dieses Buch ermöglicht es Praktikern in Notruf- und Serviceleitstellen, diese Faktoren zu berücksichtigen, indem es auf alle Aspekte eingeht, die für eine erfolgreiche Organisation notwendig sind.


    Die Notruf- und Serviceleitstelle als organisatorische Aufgabe (Transfer-Dokumentations-Report TDR) - Joachim Lindner - Amazon.de: Bücher

    Grundlagen der Leitstellenplanung

    Unternehmenssicherheit im Sinne von Security und Safety als Managementaufgabe dient bei richtiger Auslegung zur Sicherung des Unternehmenserfolgs. Die technische Entwicklung in der Kommunikationstechnik und in der Informatik haben die Notruf- und Serviceleitstellen (NSL) in der Industrie und im staatlichen Bereich verändert und durch effizientere Gestaltung der Arbeitsabläufe eine Optimierung in der Organisation und in der personellen Ausstattung gebracht. Dies erfordert umfassendes Wissen in Technik und Organisation, aber auch in der Personalführung. Dieser TDR vermittelt dieses Wissen praxisnah und ermöglicht so eine Umsetzung in das Unternehmensumfeld. Im ersten Teil des TDR wird der Schwerpunkt auf Technik in einer NSL gelegt, um danach darauf einzugehen, wie durch eine gezielte Planung die gewünschte Effizienzsteigerung erreicht wird.


    Grundlagen der Leitstellenplanung (Transfer-Dokumentations-Report TDR) - Bernd Appel - Amazon.de: Bücher


    TAKTIK + MEDIZIN ist die erste deutschsprachige Fachzeitschrift, die sich dem Themenbereich Einsatztaktik und medizinische Versorgungsstrategien im Rahmen von Bedrohungslagen widmet. Fachbeiträge, Fallbeispiele, Reportagen und die Vorstellung von Produktneuheiten vermitteln umfassendes Hintergrundwissen und praxisorientierte Hinweise für die Planung und Bewältigung taktischer Lagen. TAKTIK + MEDIZIN richtet sich nicht nur an das zivile Rettungsfachpersonal, sondern auch gezielt an Polizisten, Soldaten sowie zivile Sicherheitsfachkräfte und an alle Einsatzkräfte, die mit derartigen Bedrohungslagen in Berührung kommen können.


    Taktik + Medizin - S+K Verlag für Notfallmedizin


    Ausgaben - S+K Verlag für Notfallmedizin

    Im S&K Verlag habe ich ein paar lesenswerte Bücher zum Thema Leitstelle gefunden. Wenn auch der Schwerpunkt der Bücher nicht im Werkschutz liegt, lassen sich viele Themen die in den Büchern angesprochen werden durchaus in den Werkschutz einbringen.


    Handbuch Leitstelle: Strukturen - Prozesse - Innovationen


    Handbuch Leitstelle: Strukturen - Prozesse - Innovationen - Hackstein, Achim, Sudowe, Hendrik - Amazon.de: Bücher


    Das „Handbuch Leitstelle“ bietet die einzige deutschsprachige Gesamtschau auf die Leitstelle im Kontext der Notfallversorgung. Von den unterschiedlichen Leitstellenformen ausgehend beschreibt es alle technischen, organisatorischen und personellen Ressourcen, deren Zusammenwirken in der Regelversorgung und in Sonderlagen und beleuchtet praxisorientiert die kommunikativen Prozesse und die Einsatzführung. Über 70 Fachautoren geben einen übergeordneten Einblick und eröffnen zugleich – u.a. an eindrucksvollen Fallbeispielen – die Bedeutung wesentlicher Details für die Tätigkeit als Disponent in einer BOS-Leitstelle.


    Crew Resource Management in der Leitstelle: Leitsätze für die Arbeit von Disponenten


    Crew Resource Management in der Leitstelle: Leitsätze für die Arbeit von Disponenten - Rall, Marcus, Dieckmann, Peter, Hackstein, Achim - Amazon.de: Bücher


    Crew Resource Management (CRM) maximiert die menschliche Zuverlässigkeit in kritischen Situationen. Auch in BOS-Leitstellen lassen sich damit die Fehlerquote senken und negative Folgen reduzieren. Durch die Beachtung von 15 eingängigen Leitsätzen können Disponenten ihr Teammanagement, ihre Kommunikation untereinander und mit Anrufern bei der Notrufabfrage sowie ihre eigenen mentalen Fähigkeiten verbessern. Die leicht trainierbaren Regeln bilden ein stringentes Handlungskonzept, mit dem sich Fehler im Bereich der Human Factors vermeiden lassen. Die konsequente Umsetzung der von den Autoren entwickelten und hier verständlich erläuterten CRM-Leitsätze macht die Leitstellenarbeit in Stresssituationen sicherer und die Einsatzbearbeitung erfolgreicher.


    Kennzahlen in Leitstellen: Handreichung zur Einführung und Umsetzung


    Kennzahlen in Leitstellen: Handreichung zur Einführung und Umsetzung : Dax, Florian, Fabrizio, Manuel: Amazon.de: Bücher


    Das Werk befasst sich mit Grundlagen und Hintergründen zu Kennzahlen, zur Einbettung in Qualitätssicherung und Qualitätsmanagement, zu etwaigen Fundstellen und Recherchemethoden für Kennzahlen genauso wie mit der Aufstellung eines Kennzahlensystems am Beispiel einer Balanced Scorecard. Für die Leitstelle müssen etablierte Ansätze aus dem Management angepasst werden, denn im Mittelpunkt steht nicht Profit, sondern eine indikationsgerechte, schnelle Notrufabfrage und Disposition. Aus diesem Organisationsziel leiten die Autoren leitstellenspezifische Kennzahlen wie Anrufwartezeit, Gesprächsdauer, Dispositionszeit oder Über- und Unterbeschickung ab und zeigen deren Operationalisierung und Auswertung auf. Schwerpunkt sind also die Kennzahlen zur Qualität, d.h. zum Kernprozess der Notrufabfrage, und deren Handhabung. Neben den theoretischen Grundlagen werden an vielen Stellen Merksätze, Praxisbeispiele und Hinweise zur Umsetzung in der eigenen Leitstelle gegeben.


    BOS-Leitstelle aktuell - Fachzeitschrift für die Einsatzbearbeitung


    S+K Verlag: Ueber-Uns


    Ausgaben - S+K Verlag für Notfallmedizin


    BOS-LEITSTELLE AKTUELL wendet sich an alle Träger und Betreiber von Leitstellen zur Gefahrenabwehr: im Brandschutz, Rettungsdienst und Katastrophenschutz ebenso wie Leitstellen der Polizei oder Sicherheitsleitstellen bei den Werkfeuerwehren. Sie bietet interessierten Führungskräften ebenso fachlich fundiertes Wissen wie dem engagierten Leitstellendisponenten oder dem in der Ordnungsbehörde zuständigen Verwaltungsfachmann.


    8. Jahrgang – ISSN 2193-4401

    • erscheint alle drei Monate und durchgehend vierfarbig
    • mit Fallberichten und Leitstellen-Porträts
    Die Lünendonk®-Liste 2021 „Führende Sicherheitsdienstleister in Deutschland“
    • stellt ein Ranking der 25 nach Umsatz führenden Anbieter von Sicherheitsdienstleistungen dar
    • bietet einen Überblick über die Player in dieser Branche und listet neben dem mit Sicherheit generierten Umsatz auch den Gesamtumsatz auf sowie die Anzahl der Sicherheitsmitarbeiter in Deutschland
    • ist ein Auszug aus der Lünendonk®-Studie 2021 „Sicherheitsdienstleister in Deutschland“, die voraussichtlich Ende Juli 2021 erscheinen wird.
    Die 25 führenden Sicherheitsdienstleister in Deutschland sind im Jahr 2020 im Durchschnitt um 7,0 Prozent gewachsen. Corona-bedingten Umsatzrückgängen von im Durchschnitt 4,5 Prozent standen Zusatzaufträge in Höhe von durchschnittlich 2,8 Prozent des Jahresumsatzes gegenüber. Die Sicherheitsdienstleister haben sich damit entgegen dem Markttrend der von Lünendonk beobachteten personalintensiven B2B-Services (Facility Services, Industrieservices und Zeitarbeit) entwickelt. Mehr dazu finden Sie unserer Pressemitteilung.
    Die detaillierte Marktstudie „Sicherheitsdienstleister in Deutschland“ wird erstmals nach 2017 neu aufgelegt und erscheint vorausschichtlich Ende Juli. Die Ergebnisse basieren auf der Analyse von 42 führenden Unternehmen in Deutschland, die 2020 in Deutschland einen kumulierten Umsatz von 4,2 Milliarden Euro generierten und damit nahezu die Hälfte des vom Branchenverband BDSW taxierten Marktvolumens. Die Studie wird in Kooperation mit Gegenbauer, SECMarket und Securitas kostenfrei erhältlich sein.


    Lünendonk-Liste 2021: Führende Sicherheitsdienstleister in Deutschland (luenendonk.de)


    Die aktuelle Liste ist als PDF beigefügt.

    Die grundsätzliche Frage ist jedoch, wie Sicherheitspersonal, welches im Gesundheitsdienst ihren Dienst verrichtet, wie z.B. im Krankenhaus oder in Impfzentren, im Falle einer Erkrankung an/mit Corona angesehen wird bzw. ob hier auch der Fall einer Berufskrankheit vorliegt. Hat hierzu schon jemand Erfahrungswerte?



    Eine COVID-19-Erkrankung kann grundsätzlich einen Versicherungsfall der gesetzlichen Unfallversicherung darstellen. Unter den nachfolgend aufgeführten Voraussetzungen ist die Erkrankung als Berufskrankheit oder als Arbeitsunfall zu werten.

    COVID-19 als Berufskrankheit

    Von der Nummer 3101 der Berufskrankheitenliste werden Personen erfasst, die infolge ihrer Tätigkeit im Gesundheitsdienst, in der Wohlfahrtspflege oder in einem Laboratorium mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 infiziert werden und deshalb an COVID-19 erkranken. Gleiches gilt für Personengruppen, die bei ihrer versicherten Tätigkeit der Infektionsgefahr in einem ähnlichen Maße besonders ausgesetzt waren.

    Zum Gesundheitsdienst zählen z.B. Krankenhäuser, Arztpraxen, Apotheken, Physiotherapieeinrichtungen, Krankentransporte, Rettungsdienste oder Pflegedienstleistungen.

    Einrichtungen der Wohlfahrtspflege sind vor allem solche der Kinder-, Jugend-, Familienund Altenhilfe sowie zur Hilfe für behinderte oder psychisch erkrankte Menschen oder Menschen in besonderen sozialen Situationen (z.B. Suchthilfe oder Hilfen für Wohnungslose).

    Neben wissenschaftlichen und medizinischen Laboratorien werden auch Einrichtungen mit besonderen Infektionsgefahren erfasst, soweit die dort Tätigen mit Kranken in Berührung kommen oder mit Stoffen umgehen, die kranken Menschen zu Untersuchungszwecken entnommen wurden.

    Bei der Beantwortung der Frage, ob einzelne Personen durch ihre Tätigkeiten in anderen Bereichen in ähnlichem Maße einer Infektionsgefahr ausgesetzt sind, kommt es auf die Art der Kontakte mit infizierten Personen an. Diese müssen bestimmungsgemäß mit unmittelbarem Körperkontakt (z.B. Tätigkeiten des Friseurhandwerks) oder mit gesichtsnahen Tätigkeiten (z.B. kosmetischen Behandlungen) verbunden sein

    Darüber hinaus gibt es bislang keine wissenschaftlich gesicherten Hinweise darauf, dass bestimmte Berufsgruppen wie z.B. Kassiererinnen und Kassierer oder Beschäftigte im öffentlichen Nahverkehr bei ihren Tätigkeiten einem vergleichbar erhöhten Infektionsrisiko ausgesetzt sind.

    Eine Anerkennung als Berufskrankheit setzt weiterhin voraus, dass nach einer Infektion mindestens geringfügige klinische Symptome auftreten. Treten erst später Gesundheitsschäden auf, die als Folge der Infektion anzusehen sind, kann eine Berufskrankheit ab diesem Zeitpunkt anerkannt werden.

    Ein gemeinsames Merkblatt von DGUV und der Deutschen Vereinigung für Intensivmedizin (DIVI) kann hier heruntergeladen werden: COVID-19 als Berufskrankheit - Informationen für Beschäftigte im Gesundheitswesen

    COVID-19 als Arbeitsunfall

    Erfolgt eine Infektion mit dem Corona-Virus SARS-CoV-2 infolge einer versicherten Tätigkeit, ohne dass die Voraussetzungen einer Berufskrankheit vorliegen, kann die Erkrankung einen Arbeitsunfall darstellen.

    Dies setzt voraus, dass die Infektion auf die jeweilige versicherte Tätigkeit (Beschäftigung, (Hoch-)Schulbesuch, Ausübung bestimmter Ehrenämter, Hilfeleistung bei Unglücksfällen o.a.) zurückzuführen ist.

    In diesem Rahmen muss ein intensiver Kontakt mit einer infektiösen Person ("Indexperson") nachweislich stattgefunden haben und spätestens innerhalb von zwei Wochen nach dem Kontakt die Erkrankung eingetreten bzw. der Nachweis der Ansteckung erfolgt sein.

    Die Intensität des Kontaktes bemisst sich dabei vornehmlich nach der Dauer und der örtlichen Nähe.

    Die SARS-CoV-2-Arbeitsschutzregel vom 20. August 2020 geht von einer Kontaktdauer von mindestens 15 Minuten bei einer räumlichen Entfernung von weniger als eineinhalb bis zwei Metern aus. Im Einzelfall kann auch ein zeitlich kürzerer Kontakt ausreichen, wenn es sich um eine besonders intensive Begegnung gehandelt hat. Umgekehrt kann dies für einen längeren Kontakt gelten, obwohl der Mindestabstand eingehalten wurde.

    Lässt sich kein intensiver Kontakt zu einer Indexperson feststellen, kann es im Einzelfall aber ausreichen, wenn es im unmittelbaren Tätigkeitsumfeld (z.B. innerhalb eines Betriebs oder Schule) der betroffenen Person nachweislich eine größere Anzahl von infektiösen Personen gegeben hat und konkrete, die Infektion begünstigende Bedingungen bei der versicherten Tätigkeit vorgelegen haben. Dabei spielen Aspekte wie Anzahl der nachweislich infektiösen Personen im engeren Tätigkeitsumfeld, Anzahl der üblichen Personenkontakte, geringe Infektionszahlen außerhalb des versicherten Umfeldes, räumliche Gegebenheiten wie Belüftungssituation und Temperatur eine entscheidende Rolle.

    Hat der Kontakt mit einer Indexperson auf dem Weg zur Arbeit oder auf dem Heimweg stattgefunden und ist in der Folge eine COVID-19-Erkrankung aufgetreten, kann unter den aufgeführten Bedingungen ebenfalls ein Arbeitsunfall vorliegen. Insbesondere ist hier an vom Unternehmen organisierte Gruppenbeförderung oder Fahrgemeinschaften von Versicherten zu denken.

    In eng begrenzten Ausnahmefällen kann auch eine Infektion in Kantinen als Arbeitsunfall anerkannt werden.

    Grundsätzlich ist der Aufenthalt dort als eigenwirtschaftlich und mithin nicht versichert anzusehen. Ist die Essenseinnahme in einer Kantine jedoch aus betrieblichen Gründen zwingend erforderlich oder unvermeidlich und befördern die Gegebenheiten (z.B. Raumgröße und –höhe, Lüftung, Abstandsmöglichkeiten) eine Infektion mit SARS-CoV-2, kann ausnahmsweise Versicherungsschutz bestehen.

    Ähnliches gilt für die Unterbringung in Gemeinschaftsunterkünften. Nur wenn diese Art der Unterbringung Teil des unternehmerischen, wirtschaftlichen Konzeptes ist und sich daraus eine besondere Infektionsgefahr ergibt, kommt eine Anerkennung als Arbeitsunfall überhaupt in Frage. Die Infektionsgefahr muss dabei über das übliche Maß hinausgehen und durch die Eigenheiten der Unterkunft (z.B. Mehrbettzimmer, Gemeinschaftswaschräume und –küchen, Lüftungsverhältnisse) begünstigt werden.

    Bei der Prüfung der Voraussetzungen eines Arbeitsunfalls ist aber stets zu berücksichtigen, ob im maßgeblichen Zeitpunkt Kontakt zu anderen Indexpersonen in nicht versicherten Lebensbereichen (z.B. Familie, Freizeit oder Urlaub) bestanden hat.

    Im Ergebnis ist in jedem Einzelfall eine Abwägung erforderlich, bei der alle Aspekte, die für oder gegen eine Verursachung der COVID-19-Erkrankung durch die versicherte Tätigkeit sprechen, zu berücksichtigen sind. Nur die Infektion, die infolge der versicherten Tätigkeit eingetreten ist, erfüllt die gesetzlichen Voraussetzungen eines Arbeitsunfalles.


    https://www.dguv.de/de/medienc…a_arbeitsunfall/index.jsp

    COVID-19 als Berufskrankheit – Informationen für Beschäftigte im Gesundheitswesen

    https://publikationen.dguv.de/…heitswesen?number=SW21498


    Informationen für spezifische Branchen

    Die Unfallversicherungsträger haben Konkretisierungen für den SARS CoV-2 Arbeitsschutzstandard (PDF, 572 KB) des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales sowie die zugehörige SARS-CoV-2 Arbeitsschutzregel erarbeitet, um eine Umsetzung in den einzelnen Branchen zu erleichtern. Einen Überblick, welche branchenspezifischen Handlungshilfen und Konkretisierungen bereits vorhanden sind finden Sie hier (umfangreiche Excel-Tabelle, die über den Link zum download bereit steht)


    https://www.dguv.de/de/praeven…fische-branchen/index.jsp

    Corona: Sonderseiten der Berufsgenossenschaften, Unfallkassen und der SVLFG

    https://www.dguv.de/de/praeven…erseiten-corona/index.jsp

    Anbei ein aktueller Artikel aus dem Focus namens "Einschlafen leicht gemacht - Wer mit ihrem Schlaf jetzt Milliarden verdient". Interessante Übersicht zu allerlei Produkten zur (vermeintlichen) Verbesserung der Schlafqualität.


    https://www.focus.de/finanzen/…erdienen_id_13210061.html


    In diesem Artikel wird auch die App "somnio" vorgestellt, die von der GKV bezahlt wird. Hört sich ganz interessant an, allerdings geht aus deren Produktbeschreibung leider nicht hervor, ob die App auch für Schichtarbeiter geeignet ist. Die dazugehörige Studie und die Gebrauchsanweisung des Herstellers anbei als PDF.


    https://somn.io/


    https://www.bfarm.de/DE/Medizinprodukte/DVG/_node.html

    Ich bin die Tage auf den Online-Shop GetSteps gestoßen, die maßgefertigte Einlagen u.a. für Sicherheitsschuhe herstellen. Der Anbieter hat ein Liste mit Herstellern von Sicherheitsschuhen erstellt, wonach die maßgefertigten Einlagen nach DGUV 112-191 baumustergeprüft sind (habe ich als PDF beigefügt). Die Einlagen können u.U. auch mit einem Rezept mit der GKV abgerechnet werden. Das kommt wohl auf die jeweilige Krankenkasse des Versicherten an.


    Hat jemand von euch schon Erfahrung mit Einlagen dieses Anbieters gemacht und kann berichten?


    Theoderich

    Ob Rufbereitschaft als Arbeitszeit gewertet wird, hänge von den Möglichkeiten der Freizeitgestaltung in dieser Zeit ab. Dass diese Einordnung aber nichts mit der Vergütung zu tun haben muss, stellt der EuGH auch klar.


    Rufbereitschaft kann nur dann als Arbeitszeit gewertet werden, wenn der Arbeitnehmer in dieser Zeit ganz erheblich in der Ausübung seiner Freizeit beeinträchtigt wird. Ist dies der Fall, dann muss Rufbereitschaft jedoch nicht zwingend wie "Arbeitszeit" vergütet werden. Das hat der Europäische Gerichtshof (EuGH) im Fall eines deutschen Feuerwehrmannes (Urt. v. 9.3.2021, Rs. C-580/19) und eines slowenischen Technikers (Urt. v. 9.3.2021, Rs. C 344/19) entschieden, der seine Rufbereitschaft einsam auf einem Berggipfel verbringen musste. Der Generalanwalt des EuGH hatte in seinen Schlussanträgen bereits Stellung genommen.


    Zum einen geht es um einen Feuerwehrmann aus Offenbach, der seine Bereitschaft zwar außerhalb der Dienststelle verbringen darf, jedoch die Vorgabe hat, binnen 20 Minuten in Arbeitskleidung und mit dem Einsatzfahrzeug die Stadtgrenze zu erreichen. Der Betroffene ist laut Angaben des Gerichts der Ansicht, dass diese Bereitschaftszeiten in Form von Rufbereitschaften wegen der mit ihnen verbundenen Einschränkungen in vollem Umfang als Arbeitszeit anzuerkennen sind. Entsprechend müssten sie vergütet werden und zwar unabhängig davon, ob er während dieser Zeit tatsächlich tätig war.


    Das Verwaltungsgericht (VG) Darmstadt beschäftigte sich mit der Klage des Feuerwehrmanns gegen seinen Arbeitgeber und legte in der Folge dem EuGH die Frage vor, inwiefern Bereitschaftszeiten in Form von Rufbereitschaft als "Arbeitszeit" oder als "Ruhezeit" im Sinne der Richtlinie 2003/88 einzustufen sind.

    Der slowenische Techniker hingegegen habe nach Darstellung des EuGH mehrere Tage hintereinander damit verbracht, in den slowenischen Bergen den Betrieb von Fernsehsendeanlagen sicherzustellen. Neben seiner Arbeitszeit musste er in Form einer Rufbereitschaft erreichbar sein, was in Folge seines Aufenthaltsorts in den Bergen so endete, dass er mangels Freizeitmöglichkeiten in einer Dienstunterkunft bleiben musste. Auch das slowenische Gericht reichte in dem Fall ein Vorabentscheidungsersuchen an den EuGH ein.


    "Ruhezeit" und "Arbeitszeit" schließen sich aus

    Die höchsten europäischen Richterinnen und Richter stellen laut Pressemitteilung dazu zunächst fest, dass die Bereitschaftszeit eines Arbeitnehmers immer entweder als "Arbeitszeit" oder als "Ruhezeit" nach der Richtlinie 2003/88 einzustufen seien, schließlich würden sich die beiden Begriffe gegenseitig ausschließen. Eine "Ruhezeit" liege auch nicht immer zwangsläufig vor, wenn der Arbeitnehmer gerade nicht für den Arbeitgeber tätig ist. "Arbeitszeit" hingegen liege immer vor, wenn der Arbeitnehmer sich an seinem Arbeitsplatz befinden muss, der nicht mit seiner Wohnung identisch ist.

    Davon ausgehend hat der EuGH nach eigenen Angaben entschieden, dass Bereitschaftszeiten in Form von Rufbereitschaft unter den Begriff der "Arbeitszeit" fallen, wenn der Arbeitnehmer währenddesen objektiv ganz erheblich beeinträchtigt ist, sich seinen eigenen Interessen zu widmen. Ob eine derartige Beeinträchtigung vorliegt, richte sich nach nationalen Rechtsvorschriften, Tarifverträgen und Vorgaben des Arbeitgebers. Ist dies nicht der Fall, dann sei nur die Zeit als Arbeitszeit zu werten, in der von der Rufbereitschaft tatsächlich Gebrauch gemacht wird und die Bereitschaftszeit tatsächlich mit der erbrachten Arbeitsleistung verbunden ist.

    Der EuGH betont dabei, dass es Sache der nationalen Gerichte ist, eine Gesamtwürdigung des Einzelfalls vorzunehmen und anhand dessen über eine Einstufung der Rufbereitschaft zu entscheiden. Dabei sei miteinzubeziehen, wie die konkrete Frist aussieht, innerhalb derer der Arbeitnehmer seine Arbeit aufnehmen muss.


    Arbeitsrechtler: "20 Minuten Zeit zur Arbeitsaufnahme heißt wohl Arbeitszeit"

    Zuletzt stellt der EuGH klar, dass die Frage der Vergütung von Bereitschaftszeiten nicht der Richtlinie 2003/88 unterliegt. Ob die Rufbereitschaft daher wie Arbeitszeit vergütet wird oder nicht, sei von der Einordnung als "Arbeitszeit" oder "Ruhezeit" nicht abhängig und könne in nationalen Rechtsvorschriften, Tarifverträgen geregelt oder von Entscheidungen des Arbeitgebers abhängen.

    Der Arbeitsrechtler Prof. Dr. Michael Fuhlrott sagte zu LTO, dass das aktuelle Urteil die bisherige Rechtsprechung des EuGH fortschreibe. "Es macht damit deutlich, dass Rufbereitschaft weiterhin möglich ist. Deutlich ist aber auch, dass maßgebliches Kriterium die tatsächliche Einschränkung des Arbeitnehmers ist", so Fuhlrott weiter. Der Fachanwalt und Professor für Arbeitsrecht an der Hochschule Fresenius schätzt, dass Zeiten zur Arbeitsaufnahme von nur 20 Minuten regelmäßig der Annahme von Rufbereitschaft entgegenstehen dürften und damit als Arbeitszeit zu qualifizieren seien.


    Links:


    EuGH: Rufbereitschaft kann Arbeitszeit sein (lto.de)


    Schlussanträge: Wann wird aus Bereitschaftszeit Arbeit? (lto.de)

    Wer plant, sich neue Soft- oder Hardware zuzulegen, die man vollständig oder teilweise beruflich nutzt, kann von der neuen Möglichkeit der Sofortabschreibung profitieren. Die alte 800€-Regel ist entfallen.


    Die neue Sofortabschreibung für Computer, Drucker und Software spart Unternehmen und Arbeitnehmern Steuern. Sie gilt sogar rückwirkend.

    Unternehmen und Arbeitnehmer mussten mehr als 800 Euro teure Soft- und Hardware bisher abschreiben. Sie konnten nicht einmalig die gesamten Kosten als Ausgaben steuerlich geltend machen, sondern mussten diese auf mehrere Jahre verteilen. Damit ist nun Schluss.
    gif?u=https%3A%2F%2Fwww.golem.de%2F&d=1615111742&f=ev&v=d&t=ad%2Fjobs2018kw10

    Das Bundesfinanzministerium veröffentlichte ein Schreiben (Geschäftszeichen: IV C 3 - S 2190/21/10002 :013), in dem die schon im Januar 2021 beschlossene Änderung erläutert wird. Dabei gibt es mehrere positive Überraschungen. Zum einen erstreckt sich die neue Abschreibungsregel, nach der die Geräte schon im Jahr der Anschaffung abgesetzt werden können, nicht nur auf Computer, Notebooks und Tablets, sondern auch auf Peripheriegeräte wie Tastatur, Maus, Grafiktablett, Scanner, Kamera, Mikrofon, Headset, Drucker, Beamer, Plotter, Lautsprecher, Displays, DVD-/CD-Laufwerk, USB-Sticks und Bandlaufwerke.

    Ab wann gilt die neue digitale AfA?

    Die neue Regel für die Absetzung für Abnutzungen tritt rückwirkend zum 1. Januar 2021 in Kraft. Sie betrifft also die Steuererklärung 2021 und die folgenden Erklärungen.

    Gelten die neuen Abschreibungsregeln nur für Hardware?

    Nein, auch Software ist einbezogen. Dabei kann es sich sowohl um Standardsoftware als auch um individuelle Software handeln.

    Was ist mit Anschaffungen vor 2021, deren Abschreibung noch läuft?

    Der bisherige Rhythmus muss nicht über mehrere Jahre weiterverfolgt werden - die Geräte können in der Erklärung für das Jahr 2021 komplett abgeschrieben werden. Das könnte je nach Ausgaben auch einen positiven Effekt auf Angestellte haben, die sonst über den Werbungskosten-Pauschbetrag von 1.000 Euro jährlich nicht hinausgekommen wären.

    Gilt die neue Abschreibungsregel nur für dieses Jahr?

    Nein, davon ist im Schreiben des Ministeriums nicht die Rede, die neuen Regeln gelten bis auf weiteres auch für die kommenden Jahre.

    Gibt es auch Fallstricke?

    Ja, die gibt es, aber nicht erst mit der neuen Sofortabschreibemöglichkeit für Computer, Peripherie und Software. Wer die Anschaffungen nicht zu mindestens 90 Prozent beruflich nutzt, kann nicht den vollen Betrag ansetzen, sondern nur den anteiligen beruflich veranlassten. Auf Rückfragen des Finanzamtes könnten Arbeitnehmer eine Bescheinigung ihres Arbeitgebers bereithalten, der die berufliche Veranlassung des Kaufs der Geräte nebst Peripherie und Software schriftlich bestätigt


    Link zum Artikel: https://www.golem.de/news/sofo…computer-2103-154596.html


    Das BMF-Schreiben habe ich als PDF angehängt.

    About the Small Arms Survey

    The Small Arms Survey in Brief

    The Small Arms Survey provides expertise on all aspects of small arms and armed violence.

    As a global centre of excellence, the Small Arms Survey generates evidence-based, impartial, and policy-relevant knowledge and analysis on small arms and armed violence issues for governments, policy-makers, researchers, and civil society. The Survey is a project of the Graduate Institute of International and Development Studies in Geneva, Switzerland.

    The Survey has an international staff with expertise in security studies, political science, law, economics, development studies, sociology, and criminology. About half of the Survey’s team is based in Geneva. The Survey also has an office in Washington DC.

    Objectives and resources

    Our main objective is to reduce the illicit proliferation of small arms and light weapons and their impacts.

    To achieve this objective, we generate policy-relevant research and analysis, and provide both resources (publications, podcasts and a wide range of relevant outputs) and services (training and capacity-building).

    The Small Arms Survey also manages five major global databases:

    All Small Arms Survey resources are available online, many in several languages at www.smallarmssurvey.org

    The Small Arms Survey Strategic Council

    The Strategic Council, established in 2020, provides advice and guidance to the Survey on strategic matters. While the Survey is legally accountable to the Graduate Institute as its parent organization, the Strategic Council offers the Survey welcome feedback, strengthens its responsibilities vis-à-vis major stakeholders—including its donors, and provides guidance on strategic decisions. The current members of the Council are: the Graduate Institute, Australia, Canada, the European Union, Germany, the Netherlands, Sweden, Switzerland, and the United States.

    Europass Zeugniserläuterungen für eine Vielzahl von deutschen dualen Ausbildungsberufen und Fortbildungsberufen sowie für vollzeitschulische Aus- und Weiterbildungen auf deutsch, englisch und französisch. Die Zeugniserläuterungen können z.B. bei englischsprachigen oder bei Bewerbungen im Ausland dazu gelegt werden.


    Die EU-Mitgliedsstaaten schufen 2004 durch die Einführung eines persönlichen, koordinierten Portfolios von Dokumenten, dem europass, ein einheitliches gemeinschaftliches Rahmenkonzept zur Förderung der Transparenz bei Qualifikationen und Kompetenzen. Diesen europass können Bürger auf freiwilliger Basis nutzen, um ihre erworbenen Qualifikationen und Kompetenzen in ganz Europa leichter ausweisen und präsentieren zu können.

    Zu den europass Dokumenten gehört u.a. die europass Zeugniserläuterung. Dieses Dokument, das einem beruflichen Abschlusszeugnis beigefügt wird, soll es Dritten - insbesondere Personen aus einem anderen Land - erleichtern zu verstehen, was der im Zeugnis ausgewiesene Abschluss im Hinblick auf die vom Inhaber erworbenen beruflichen Qualifikationen und Kompetenzen bedeutet. Darüber hinaus gibt die Zeugniserläuterung Hinweise zu Dauer, Art und Niveau der Ausbildung sowie zum Bildungsgang, über den dieser Berufsabschluss erreicht werden kann. Die Listen aller aktuell verfügbaren europass Zeugniserläuterungen für die Berufsabschlüsse landesrechtlich geregelter Bildungsgänge an Berufsfachschulen und Fachschulen werden kontinuierlich ergänzt.



    Der Europass: Europass Zeugniserläuterungen: Berufsabschlüsse verstehen und vergleichen (europass-info.de)


    EUROPASS Zeugniserläuterungen (kmk.org)


    Informationen zu Aus- und Fortbildungsberufen vom Bundesinstitut für Berufsbildung (englisch und französisch):


    BIBB / Informationen zu Aus- und Fortbildungsberufen


    Fachglossar Betriebliche Ausbildung. Umfangreiche Erklärung und Übersetzung des deutschen dualen Ausbildungssystems auf deutsch, englisch, arabisch, italienisch, polnisch, russisch und türkisch. Insbesondere die offizielle Übersetzung hilft bei englischsprachigen Bewerbungen.


    Jobstarter - Fachglossar „Betriebliche Ausbildung“


    Im Anhang:


    Certificate Supplement Fachkraft für Schutz- und Sicherheit

    Certificate Supplement Servicekraft für Schutz- und Sicherheit

    Certificate Supplement Meister für Schutz- und Sicherheit

    Hallo und willkommen im Forum!


    Ein paar deiner genannten Bücher kenne ich. Das "Managementhandbuch Sicherheitswirtschaft..." kann ich dir wärmstens empfehlen. Gibt einen umfangreichen Überblich zur Geschichte und Entwicklung sowie dem aktuellen Stand der Branche wieder und enthält sehr viele gute Beiträge zu allen relevanten Themen aus der Branche. Das Buch "Sicherheits-Management..." behandelt thematisch nur Rechenzentren, keinen klassichen Objektschutz/Werkschutz, ist aber dennoch sehr interessant, Ergänzend hierzu kann ich dir das "Kompedium Gefahrenmanagement- und Leitsysteme mit Leistugsübersicht - Markstudie" ebenfalls von Herrn von zur Mühlen empfehlen. Gibt einen guten Überblick mit einigen Anbietern. Ansonsten bist du mit den Büchern aus dem Boorberg Verlag schon gut bedient, da viele Themenbereiche abgedeckt werden.


    In den Beiträgen "Sicherheit an Universitäten" sowie "Schlafstörungen durch Schichtarbeit" in anderen Unterforen dieses Forums werden auch einige gute Bücher gennant, die für dich interessant sein können. Insbesondere würde ich mir ein gutes Buch zu Thema Arbeitsrecht anschaffen.


    Vom Kauf von DIN Normen kann ich dir nur abraten. Zum einen unverschämt teuer und zum anderen sollten die DIN Normen von deinem Arbeitgeber bei Bedarf zur Verfügung gestellt werden. Alternativ haben Universitäten bzw. deren Bibliotheken die entsprechenden Datenbanken lizensiert, sofern du sie für dein Studium benötigst. Bevor du Bücher kaufst würde ich bei deiner örtlichen Stadtbibliothek nachfragen, ob die von dir gewünschten Bücher im Bestand sind oder alternativ sie über die Stadtbibliothek ausleihen, Stichwort Fernleihe. Lass dich am besten mal vor Ort beraten. Da sparst du viel Geld! Und falls du Bücher für ein evtl. anstehendes Master-Studium kaufen willst, würde ich abwarten welche Literatur dir von den Dozenten empfohlen wird.


    Theoderich

    Schichtarbeit und Gesundheit: Aktueller Forschungsstand und praktische Schichtplangestaltung

    Schichtarbeit macht krank“, so die landläufige Meinung. Doch der Einfluss der Arbeitszeitgestaltung auf die körperliche und seelische Gesundheit wird weit überschätzt. Die wissenschaftliche Erkenntnislage dazu ist nach wie vor dünn und widersprüchlich, so dass es verwundert und geradezu erschreckt, wie auf breiter Front vor dramatisierten Gefahren der Nacht- und Schichtarbeit gewarnt wird und welche Flut angeblich fundierter Empfehlungen zur Schichtplangestaltung kursiert.


    In diesem Buch geben die Autoren einen umfassenden, allgemein verständlichen Überblick über den aktuellen Stand der arbeitsmedizinischen und arbeitspsychologischen Forschung zur Nacht- und Schichtarbeit. Sie beleuchten die verschiedenen pseudowissenschaftlichen Irrwege, die zur Überschätzung der Schädlichkeit von Nacht- und Schichtarbeit geführt haben. Auf Basis ihrer langjährigen Erfahrungen bei der Entwicklung von Schichtsystemen zeigen die Autoren, wie einfache Schicht- und Dienstpläne konstruiert werden können. Darüber hinaus werden aktuelle Trends der Schichtplangestaltung vorgestellt, mit denen Arbeitszeitwünsche der Mitarbeiter besser verwirklicht werden können, ohne betriebliche Anforderungen zu vernachlässigen.


    Damit ist dieses Buch ein hilfreicher Ratgeber für alle, die in ihrem Unternehmen mit Fragen der Schichtplangestaltung betraut sind – sei es in Produktionsverantwortung, Personalabteilung, Betriebsrat oder Arbeitsmedizin und Arbeitsschutz. Wissenschaftler und Forscher erhalten in diesem Buch zusätzlich einen kompakten Überblick über den aktuellen Stand der Schichtarbeitsforschung.


    Link zum Buch:


    https://www.amazon.de/Schichta…t+und+%2Caps%2C144&sr=8-1



    Nacht- und Schichtarbeit modern gestalten: mit Empfehlungen für die Ernährung bei Nacht- und Schichtarbeit

    Nacht- und Schichtarbeit haben nach wie vor Hochkonjunktur. In zahlreichen Unternehmen sind Betriebszeiten rund um die Uhr notwendig. Dies beeinträchtigt die Lebensqualität der Schichtarbeitenden zum Teil erheblich. Eine moderne Gestaltung der Nacht- und Schichtarbeit sollte sowohl den Gesundheitsschutz der Beschäftigten als auch die betrieblichen Erfordernisse sicherstellen .Im Buch werden die für Schichtarbeit relevanten rechtlichen Rahmenbedingungen, neueste arbeitswissenschaftliche Erkenntnisse sowie zahlreiche Beispiele für empfehlenswerte und erfolgreich umgesetzte Schichtpläne vorgestellt. Ferner werden wichtige Empfehlungen zur Ernährung bei Schichtarbeit gegeben. Speziell für das Buch wurde die so genannte Schichtscheibe entwickelt. Die Autorin bringt wissenschaftliche Erkenntnisse aus eigenen Studien zusammen mit umfangreichen Erfahrungen aus langjähriger Beratungspraxis ein.


    Link zum Buch:


    https://www.amazon.de/Nacht-Sc…fRID=S749E8GZ0V5V8ZQHF5EC