Posts by Einsatz24

    Vom Preis und Material her ist das definitiv kein Scherzartikel oder Spielzeug.


    Aber warum diese Farbe? Das verstehe ich nicht.


    Wären die aus Plastik für 5,99€ dann...

    Ich bin aktuell und bis auf weiteres außer Dienst.


    Von Änderungen habe ich aber nichts gehört. Die Thematik habe ich ja bereits im Bereich Ausrüstung angesprochen.

    "Mein alter Wachkumpan >Achselschwitz-Reimund< arbeitet doch in einer Abdeckerei!", dachte sich Hans-Werner und sammelte den Kadaver seines Hundes ein. "Da soll Reimund besser aufpassen, denn so gutes Fleisch soll man nicht verkommen lassen.", bei dem Gedanken lief Hans-Werner das Wasser im Mund zusammen.


    Bei seinem Lohn ist es lange her, dass er ein Stück frisches Fleisch auf dem Teller hatte.

    ... seine Lackhandtasche auf, zog' sein iPhone hervor und postete schnell einen Beitrag im "Eine unendliche Geschichte..."-Thread des Wachschutzforums. Über das Ergebnis sichtlich erfreut begann er an Hans-Werners...

    ... der Chefprüfer der Sachkundekommission in einem frisch glänzenden, schrittfreien Gummianzug vor ihm stand. Keuchend war sein Atem stoßweise durch die Gasmaske zu hören. Hans-Werner wurde bei dem Anblick augenblicklich...

    Quote from "Arvasi"


    Den Spruch kannst du dir sonstwo hinklemmen, aber sowas von! :superbad:
    Denk du mal nach - zwischen dem, was du forderst und dem, was du bekommst, können Welten liegen.
    Ich finds echt frech von dir, dass du deswegen allen "Mitfrierern" gleich Dummheit unterstellst.


    Kommt das wirklich so rüber? Falls es den Eindruck erweckt hat entschuldige ich mich dafür, denn dies war nicht meine Absicht.


    Ich habe es selber in meiner Firma erlebt. Da haben die Revierfahrer alle wegen Handschuhe und Mützen gejammert und sich selber was gekauft, bis der böse Einsatz24 es gewagt hat es in der Teambesprechung anzusprechen und zu fragen, warum wir nicht von der Firma was kriegen können.


    Und siehe da: Vier Tage später wurden die Sachen ausgegeben.


    Die Kollegen hatte sich schlichtweg nicht getraut danach zu fragen.


    Das wir keine offizielle Kleiderordnung haben auf der eigtl. auch draufstehen sollte, was es alles gibt trägt dazu natürlich bei.


    Es ist natürlich nicht besonders schlau sich etwas selber zu kaufen, wenn man es auch anfordern könnte...


    Quote

    [...] - die wenigsten wissen, was ihnen zustehen würde
    das hat nichts mit Dummheit zu tun, sondern liegt einfach daran, daß
    einem die rechtliche Lage nicht gesagt wird, also "Uninformiertheit" [...]


    ... und es ihnen auch keiner sagt.


    Die angesprochenen Kosten sind ein Problem. Ich hab' mal fix bei den üblichen Anbietern geschaut, was Winterhosen kosten. 65€+ ist alles dabei. Wenn man bedenkt, dass man im Idealfall pro Mann zwei ausgibt, dann läppert sich da sehr schnell ein hoher vierstelliger Betrag zusammen...


    Ich hatte ja bereits schon in einem anderen Thema erwähnt, was ich persönlich als ausreichende Dienstkleidung betrachten würde (sowohl von Auswahl als auch von der Menge her). Es steht natürlich jedem frei sich einmal bei Münz anzusehen, wie teuer das pro Mann wird... sogar wenn man den Mengenrabatt bekommt.

    Quote from "kriegsrat"

    Also das mit der Kleidung ist immer ein interessantes Thema


    Jau.



    Da hätten wir dann auch wieder das Problem, dass wir als die Leute im Objekt den Leute in der Firma die den Finger auf dem Geldhahn haben erklären müssen, was das Problem ist.


    Die Bürohengste kennen das Problem nämlich nicht und werden es meistens auch nicht verstehen, dass (Wach)man(n) ein Problem damit hat, wenn es ständig kalt-warm und rein-raus heißt. Sogar viele ELs die selber im operativen Dienst waren verstehen das Problem meistens nicht mehr, weil sie es schlichtweg vergessen haben.


    Natürlich kommt dazu, dass Winterkleidung in annehmbarer Menge (und damit meine ich mehr als ein Exemplar pro Mann) teuer ist...


    Und sogar da wo man etwas kriegt: Hosen werden fast immer vergessen, doch gerade an den Beinen friert man doch am meisten. Gleiches gilt für entspr. Einlagen für Schuhe oder Stiefel. Schon alleine eine billige Alueinlegesohle für 5,99€ das Paar bringt unglaublich viel im Winter.


    Aber das kostet halt.


    Und was Kriegsrat richtig sagt: Viele schaffen sich lieber selber etwas an, als dass sie es einfordern, weil sie auch garnicht so weit denken.

    Aus aktuellem Anlass und der momentan vorherrschenden Witterung eine Frage:


    Wie sieht es bei euch in den Firmen mit wintergerechter Kleidung aus?


    Es scheint ja eher weit verbreitet zu sein, dass die einzige reguläre Winterausstattung NATO-Pullover und ggf. Jacken mit wechselbaren Innenfutter (Sommer ohne, Winter mit) sind. Wir kriegen dazu noch Handschuhe und Wollmützen (Stil Hafenarbeiter oder Einbrecher).


    Für den Oberkörper reicht es, aber mit den normalen Hosen ist es meistens doch recht zugig und kalt.


    Bekommt wer richtige Winterhosen? Oder entspr. Unterkleidung?


    Im Objekt hatten wir die Erlaubnis die normalen Stoffhosen im Herbst/Winter durch Businessjeans zu ersetzen. Die sind etwas wärmer (und bequemer), aber im Revier, etc. ist dergleichen nicht vorgesehen - obwohl es von unserem Ausstatter entspr. Sachen gibt.


    In meiner alten Firma gab' es ein abgelegenes Objekt in dem die MA vor Ort sogar Mäntel, Wachstiefel, "Russenwintermützen" und Kälteschutzmasken gab', da es dort nicht nur kälter, sondern auch windiger als sonstwo war und man teilweise Rundgänge mit einer Dauer von 2+ Stunden - gerade Nachts - hatte.

    Ich falle den kompletten Februar Verletzungs- und Krankheitsbedingt aus und werde daheri für Februar nicht eingeplant. Wenn ich das mit der Lohnfortzahlung in Bayern richtig verstanden habe, dann bedeutet das doch, dass ich komplett leer ausgehe, richtig?


    Ich hätte ja nur die Einsätze vergütet bekommen die ich gemacht hätte, wäre ich gesund gewesen, richtig?


    Das kann es ja kaum sein, oder?

    Quote from "Cujo"


    Was tun :eek: ???


    Die Frage stellt sich doch garnicht!


    Ein ordentlicher Wachmann ist sich seiner gesellschaftssozialen Verantwortung bewusst und opfert vorher mit Freuden sein Leben zum Schutz des Kunden um so wenigstens einmal im Leben was sinnvolles zu machen und gleichzeitig die Sozialkassen vor einem weiteren Altersarmutsler zu bewahren.


    Dann tritt er brav für die nächsten Äonchen zum Dienst an der Himmelspforte an (damit dort auch ja niemals ein ehemaliger Objekt-, Einsatz- oder Betriebsleiter reinkommt) bevor er selber rein darf.


    Das Tor zur Hölle machen die Subunternehmer (die dürfen dann auch die bereits oben erwähnten ehemaligen Objekt-, Einsatz- oder Betriebsleiter bei Satan persönlich vorstellen).


    :devil:


    Danke schön!


    Ich gehe der Branche nicht ganz verloren. Wenn ich mit 80 dann meine Rente aufstocken will wird sich schon irgendwo eine gemütliche warme und trockene Pforte finden... :DD


    Mich zieht es an die FH und nebenbei werde ich bei meiner alten Firma Aushilfsweise in meinem alten Objekt, in der NSL, im GWT und ggf. auch im Tagrevier weiterarbeiten - ich will ja noch etwas dazu verdienen, auch wenn ich großzügigerweise zu einem Teil finanziert werde.


    So doof es klingt, ganz würde ich der Branche auch nie den Rücken kehren wollen. Dazu waren die vielen Jahre einfach zu prägend. Und wie gesagt, bei dem einen Kunden bin ich wirklich gerne und wenn ich da bleiben kann [auch wenn reduziert], dann bleibe ich das auch. :)

    GWT-Fahrer ohne Schein wird kaum wo klappen. Im Prinzip muss jeder des Teams in der Lage sein das Fahrzeug zu bewegen und bei langen Touren muss ja auch irgendwann der Fahrer wechseln. Auch wollen die meisten Firmen (wenn man die Stellenangeboite anschaut) Nachweis über entsprechende Fahrpraxis, immerhin muss man ein schweres, gepanzertes Fahrzeug sicher bewegen und das ein oder andere nicht-alltägliche Fahrmanöver bewältigen und nebenbei natürlich zügig unterwegs sein. Auch fährt man meistens lange Strecken am Stück, was für Anfänger auch ziemlich anstrengend sein kann (ging mir so). Schau einfach mal bei den größeren Firmen wie z.B. SecurLog, Brinks, ARNDT, Unicorn die Stellenangebote an, da kannst Du dann sehr schnell herauslesen, was die genau wollen.


    Geldbearbeitung ist ein Knochenjob. Schichtbetrieb. Zu Stoßzeiten viel Stress (gerade wenn schnell noch eine Einzahlung auf der Bundesbank fertig werden muss) und auch noch stinklangweilig. Man muss auch sehr genau arbeiten und sollte kein Problem damit haben, dass man auf der Arbeit 24/7 überwacht und alles hinterher kontrolliert wird.


    Außerdem arbeiten dort meiner Erfahrung nach meistens sehr viele Frauen und mir als Mann würde das dortige Geschnackse und Gestutenbisse langfristig sowas von auf den Sack gehen... kann natürlich wo anders nicht so sein, aber ich habe das schon öfters gehört, so dass ich geneigt bin anzunehmen, dass es vermutlich so wohl die Regel ist.


    Wenn man die Arschkarte zieht (als Mann also fast immer wegen der körperlichen Voraussetzungen) hängt man in der Münzgeldbearbetung fest. Bedeutet: Viel Lärm, Dreck und schwer heben - Rückenschmerzen dank Unergonomie vorprogrammiert.