GSSK Prufung-Kosten zuruckzahlen?

  • Man sollte hier vermutlich eine klare Unterscheidung benennen.
    Ein Vorbereitungslehrgang über 3 Monate bei einem Bildungsträger für die Vorbereitung zur Sachkunde ist eben eine Maßnahme,
    die das Arbeitsamt / die Arbeitsagentur bezahlt.
    Bei der GSSK- Weiterbildung geht es normalerweise um eine Weiterbildung, die in 4 Wochen + Prüfung absolviert wird.
    Man kann theoretisch davon ausgehen, dass man die ersten zwei Seminarblöcke a´5 Tage beim Bildungsträger verbringt.
    Dann tritt im Normalfall eine Pause ein und man beginnt mit den restlichen zwei Seminarblöcken a´5 Tage.
    Hat man diese absolviert, wird man zur Prüfung angemeldet, die dann entsprechend mit einem schriftlichen Test und einem mündlichen Test
    abgeschlossen wird. Zeitraum denke ich hier nochmal 4-8 Wochen Wartezeit, bis man alle Prüfungen absolviert hat.



    Ich glaube fest daran, dass die schönste Stunde eines jeden Mannes - die erfüllung all seiner Sehnsüchte... der Augenblick ist wenn er sich für eine Gute Sache ganz verausgabt hat und erschöpft auf dem Schlachtfeld liegt - als Sieger.
    Vince Lombardi (1913-1970)

  • Tja Racer, ich kenne sogar 6 Monate inkl. Praktikum.....
    Als erstes bei Frau Meyer den Bildungsgutschein abgeben ... die bereitet Dich dann in 6 Monaten auf die Sachkundeprüfung vor und nennen das Sicherheitsfachmann im Bewachungsgewerbe... inkl Waffensachkunde (ganz wichtig), Erstehilfe.... und Brandschutzhelfer....


    Nach 3 Monaten Prüfung und ein Praktikum bei Herrn Müller, das ist der Mann von der Frau Müller die aber ihren Mädchennamen behalten hat...


    Nach 6 Monaten inkl 3 Monaten Praktikum ist man jetzt Sicherheitsfachmann im Bewachungsgewerbe und wird von Herrn Meyer-Schulze-Müller (Schwager und irgendwas von den anderen) gegen Bildungsgutschein an die Frau Schulze vermittelt... die hier noch glücklicherweise eine Förderung vom Amt bekommt....

  • Sachkundeprüfung §34a und 3 Monate?
    Was kam denn da alles dran? 3 Wochen, das kenne ich bereits, allerdings nicht 3 Monate...


    Wir bieten sogar Kurse über 5 Monate an, 4 Wochen Kurse auch, aber in der Regel werden die nur selten vermittelt. Unsere Klientel ist überwiegend nicht besonders gut Deutsch sprechen oder mit eher niedrigem Bildungsabschluß.


    Ich hatte selbst den 3 Monatskurs, weil ich durch meine familiäre Situation einfach zu Hause nicht lernen konnte. Da waren die 3 Monate sehr praktisch, dementsprechend war ich aber auch Prüfungsbeste in dieser Prüfungsrunde :)


    Generell gehen wir die 9 Themen in vier Wochen einmal durch, wiederholen sie also mindestens 3x. Zusätzlich garnieren wir das noch mit (höchst eigenützigen) Praxisbeispielen und versuchen auch sonst noch etwas für politische Bildung und Co zu sensibilisieren. Zusätzlich geht eine Woche noch für Seminare drauf und die 20% erlaubte Fehlzeit wird auch von den meisten ausgenutzt.


    Unsere Dauerbrennerin hat jetzt den 2. 5-Monatskurs.....Ich glaube wir bieten in dem Fall einfach den günstigeren "Deutschkurs".....

  • Tja Racer, ich kenne sogar 6 Monate inkl. Praktikum.....
    Als erstes bei Frau Meyer den Bildungsgutschein abgeben ... die bereitet Dich dann in 6 Monaten auf die Sachkundeprüfung vor und nennen das Sicherheitsfachmann im Bewachungsgewerbe... inkl Waffensachkunde (ganz wichtig), Erstehilfe.... und Brandschutzhelfer....


    Nach 3 Monaten Prüfung und ein Praktikum bei Herrn Müller, das ist der Mann von der Frau Müller die aber ihren Mädchennamen behalten hat...


    Nach 6 Monaten inkl 3 Monaten Praktikum ist man jetzt Sicherheitsfachmann im Bewachungsgewerbe und wird von Herrn Meyer-Schulze-Müller (Schwager und irgendwas von den anderen) gegen Bildungsgutschein an die Frau Schulze vermittelt... die hier noch glücklicherweise eine Förderung vom Amt bekommt....


    Oder derjenige wird einem dann von der Arbeitsagentur für eine Stelle vermittelt, die als Voraussetzung GSSK oder FSS hat und die Arbeitsagentur dann auch nicht versteht, warum man dem Sicherheitsfachmann dann leider absagen muss.

  • Ja Glückwunsch erstmal. Damit hast du eine Qualifizierung die sehr viele Kollegen nicht haben. Scheinst ja einen guten Arbeitgeber zu haben.
    Ich hoffe du wirst entsprechend eingesetzt und kannst dich gut ins Unternehmen einbringen.
    Bezogen auf dein weiteres Anliegen:

    • Falls ich kündige = es gibt mehrere Grüne zu kündigen, wenn du Pflicht- oder Rechtsverletzungen deines AG vorweisen kannst und die Arbeitssituation so schlimm ist, sollten sich dort Optionen auftun. Aber ein Unternehmen welches eine GSSK spendiert, scheint mir doch eher eins der guten zu sein :)
    • Musst du das wirklich? = Öhm, nun du hast dieses Vertrag unterschrieben. Privatrecht und Rechtsquellen und so? Hattest du bestimmt in Rechtskunde
    • Im Zweifel muss der Arbeitgeber natürlich eine Rechnung ausstellen mit den verursachten Kosten. Es soll ja Arbeitgeber geben, die sich bereichern durch solche Tricksereien. ALso z. B. 2400,- für den Lehrgang und in Rechnung gestellt werden dann 3000,-.

    Long Story short: frohes schaffen :)


    Danke für den Glückwunsch. Wir haben unser Objekt verloren, muss die neue Firma laut § 613a BGB die Kosten der Prüfung übernehmen, und auch den unbefristeten Vertrag übernehmen? Danke.

  • Wenn eine andere Firma das Objekt übernimmt, kann er selber entscheiden was er macht. D. h. ob er neues eigenes Personal einsetzt oder vorhandenes übernimmt, ist ihm frei überlassen. Ob ein Betriebsübergang vorliegt ist die Folge seiner freien Entscheidung und keine gesetzte Grundlage.


    Den Kurs selber muss er nicht zurückzahlen, da im letzten Satz des §4 des Arbeitsvertrages steht, dass dies nur bei Eigenkündigung oder bei Kündigung wegen Verstoßes gegen die arbeitsvertraglichen Pflichten erfolgt. Beides liegt bei einen Objektverlust nicht vor.

  • Wenn eine andere Firma das Objekt übernimmt, kann er selber entscheiden was er macht. D. h. ob er neues eigenes Personal einsetzt oder vorhandenes übernimmt, ist ihm frei überlassen. Ob ein Betriebsübergang vorliegt ist die Folge seiner freien Entscheidung und keine gesetzte Grundlage.


    Den Kurs selber muss er nicht zurückzahlen, da im letzten Satz des §4 des Arbeitsvertrages steht, dass dies nur bei Eigenkündigung oder bei Kündigung wegen Verstoßes gegen die arbeitsvertraglichen Pflichten erfolgt. Beides liegt bei einen Objektverlust nicht vor.


    Das heisst, neue Firma muss nicht übernehmen, alte Firma darf Kündigen, na tolles Gesetz in Deutschland, Arbeitnehmer sind immer die Leidtragenden.


  • Das heisst, neue Firma muss nicht übernehmen, alte Firma darf Kündigen, na tolles Gesetz in Deutschland, Arbeitnehmer sind immer die Leidtragenden.


    Wo ist das Problem. Mitarbeiter die Topleistungen abliefern, wird man auch bei Objektverlust ungern ziehen lassen. Da gehen dann notfalls eher andere. Und als qualifizierter Mitarbeiter, mit deutsch als Muttersprache und halbwegs gepflegten Auftreten, hat man eigentlich auch keinen Probleme schnell eine neue Stelle zu bekommen. Die meisten Firmen akzeptieren die Begründung "Objektverlust" als Kündigungsgrund ohne mit der Wimper zu zucken. Gerade wenn man noch hinterher schieben kann, das man das Objekt einfach wegen " zu teuer" verloren hat und nicht wegen "Bockmist gebaut".

  • und auch wenn ich im obigen Beitrag Deutsch als Muttersprache streiche, sind die Chancen immer noch gut...


    Da hast du zweifellos recht, Fump. Bei fähigen Mitarbeitern sind Sprachprobleme überhaupt kein Problem. Ich wollte damit auch eher ein "mit deutsch" erst recht nicht andeuten, weil es tatsächlich (leider) immer noch Positionen gibt auf denen es auf gutes Deutsch ankommt.

  • Deutsch kann schon wichtig werden, neulich sprach mich unser SHE Mann an, manche VB Eintragungen wären fürchterlich von der Rechtschreibung her. Es müsste mehr von meinen Kollegen darauf geachtet werden, höhere Stellen würden das auch lesen. Jetzt haben wir natürlich ein Objekt, wo viel geschrieben wird, kommt immer darauf an wo man eingesetzt wird.

  • Es gibt immer wieder Stellen wo sehr gutes Deutsch wichtig ist. Das ist bei Muttersprachlern u. U, ebnen tatsächlich noch ein Pluspunkt. Weniger wegen dem Schreiben ( deutsche Legastheniker sind da dann auch nicht unbedingt super) aber zum Beispiel auf Stellen an dem viel und auch beratend telefoniert werden muss. Allerdings ist da natürlich unter Umständen auch ein starker Dialekt oder undeutliche Aussprache problematisch.


    Ich finde den Hinweis auch nicht sooo problematisch, auf manchen Stellen braucht man dafür perfektes Englisch oder französich, was auch nicht jeder "Biodeutsche" liefern kann.

  • Ich bin wohl falsch verstanden worden, die Kollegen die ich meine, sind alle Bio Deutsche.
    Wir haben bis jetzt keinen ausländischen Mitbürger in unserem Team.
    Ich habe auch nicht gesagt das die Probleme mit der Rechtschreibung ausschließlich dieser Personen Gruppe zuzuordnen ist.

  • Ja, Fehler meinerseits. Ich bin einfach nicht darauf gekommen, dass man tatsächlich nur nur von reinen Rechtschreibproblemen redet. Darf ich fragen in welchem Gebiet du arbeitest? Rein deutsche Teams währen hier ziemlich utopisch. Und auch wenn ich mich sehr gerne über die Macken meiner ausländischen Kollegen echauffiere, glaube ich mir würde in einem rein deutschen Team die Vielfalt fehlen. Die Probleme vermutlich nicht, die hätte man auch mit Deutschen :D

  • Ich bin in NRW tätig, es liegt nicht an der Herkunft, sondern an dem was die Kollegen vorher gemacht haben.
    So haben wir jemand, der früher Kasernen bewacht hat, das muss anders gelaufen sein, ist klar.
    Wenn der jetzt in der Nachtschicht eine Mail wegen eines erkrankten Mitarbeiters des Kunden verschicken muss, spricht er schon von Hektik. Zu der einen Mail kommt dann eine Schlüsselausgabe, dann werde ich bei der Übergabe mit den Worten begrüßt:"Mann das war wieder stressig hier".
    Mit dem PC steht er auch auf dem Kriegsfuß, weigert sich aber an einer Weiterbildung, vielleicht in einem oft kostenlosen VHS Kurs teilzunehmen. Er führt immer sein hohes Alter an, er ist 49, ich bin zum Beispiel 56 und schaffe es auch, vieles habe ich mir an ruhigen Schichten Sonntag, und ideal zum lernen ist die Schicht an Neujahr selber beigebracht.
    Um die Hütte zu wuppen, müssen sich alle Kollegen bemühen, zumal die Anforderungen nicht weniger werden.
    Und keiner möchte immer für die Kollegen mit arbeiten, wir bekommen alle das gleiche Geld!
    Sich teilnahmslos hinter seiner Unwissenheit zu verschanzen, ist in meinen Augen auch den Kollegen gegenüber unfair!