Härtere Strafen für Ladendiebe

  • An dieser Stelle noch einmal vielen Dank an die Diskussionsteilnehmer für die zahlreichen Beiträge und die interessanten Meinungen zu diesem Thema.


    Also generell muss ich sagen dass ich eine Abschiebung von deutschen Staatsbürgern deren Eltern vor Jahren in die Bundesrepublik gekommen sind und damals einen Migrationshintergrund hatten absolut nicht befürworten kann.
    Wo ist da der Sinn? Sie sind deutsche Staatsbürger, warum soll man diese Menschen, auch wenn sie straffällig geworden sind, wieder in ein Land zurück schicken dass sie unter Umständen noch nie in ihrem Leben gesehen haben und nur von Erzählungen der Eltern kennen?
    Was sollte man denn damit erreichen?


    Des weiteren darf nach Artikel 16 GG die deutsche Staatsbürgerschaft nicht entzogen werden.


    Der deutsche Staat möchte Immigranten aufnehmen und muss demzufolge auch Möglichkeiten schaffen diesen Menschen eine Perspektive zu geben.
    Im Gegenzug erwarte ich auch von Immigranten, welche sich freiwillig in Deutschland niederlassen dass sie sich an unsere Kultur und Gesetze anpassen und diese auch respektieren.
    Es kann nicht sein dass Menschen hier her kommen und sagen: So, ich bin da - bitte integriert mich!
    Das ist am Thema vorbei und legt all denen einen Stein in den Lebensweg die mit viel Engagement und Einsatz in unserem Land ihren Weg gegangen sind.
    Vielleicht sollte man dort mal ansetzen und eine vernünftige Grundlage schaffen?
    Da ist der Gesetzgeber gefordert mit entsprechenden Grundlagen eine solide Basis zu schaffen.
    Es sollen sich ja schließlich alle in unserem Land wohl fühlen - sowohl die eigene Bevölkerung als auch die Immigranten und Zugewanderten.
    Da mit klären sich eventuelle weitere Probleme von selbst.
    Einen Versuch wäre es wert.


    Fakt ist - im vereinigten Europa wird die Thematik Zuwanderung und Migration immer ein aktuelles Thema bleiben. Und da sind, meiner Meinung nach, baldige Lösungen gefragt bevor man dem Problem gar nicht mehr Herr wird.



    Zwei Dinge sind unendlich, das Universum und die menschliche Dummheit, aber bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher.

    Albert Einstein

  • Also generell muss ich sagen dass ich eine Abschiebung von deutschen Staatsbürgern deren Eltern vor Jahren in die Bundesrepublik gekommen sind und damals einen Migrationshintergrund hatten absolut nicht befürworten kann.
    Wo ist da der Sinn? Sie sind deutsche Staatsbürger, warum soll man diese Menschen, auch wenn sie straffällig geworden sind, wieder in ein Land zurück schicken dass sie unter Umständen noch nie in ihrem Leben gesehen haben und nur von Erzählungen der Eltern kennen?
    Was sollte man denn damit erreichen?


    Des weiteren darf nach Artikel 16 GG die deutsche Staatsbürgerschaft nicht entzogen werden.


    @ Maik


    Grundsätzlich freue ich mich, wenn Menschen mit Migrationshintergrund sich ehrlich in unserer Lebensweise, der Sprache und Kultur integrieren möchten. :) Ich habe Freunde mit Migrationshintergrund aus Indien, mit denen ich gern zusammen bin.


    Meine Meinung ist:
    Der Verlust der deutschen Staatsbürgerschaft, ist der Ausschluss von der Gesellschaft, da ein unbelehrbarer Straftäter sich nicht an die Gesetze halten will und seine Glaubwürdigkeit an eine ehrliche Lebensweise bei uns verloren hat.
    Weiterhin sich nicht der deutschen Sprache bemächtigen will und im Gegenteil seine Sprache, Religion, Kultur und Tradition anderen deutschen Menschen aufzwingen will.


    In Berlin erlebe ich Situationen, wo ich mich frage:
    Was wollen solche Menschen hier in Deutschland und zeigen mir spöttisch ihren Personalausweis? Wie konnten sie an solches Dokument kommen, wenn sie der deutschen Sprache nur zum Teil mächtig sind, ihre deutsche Frau (neben weiteren Frauen aus ihrem abstammenden Land haben) unterdrücken, sie schlagen, gängeln u.v.m., sich nur mit ihres Gleichen abgeben, ganze Banden sich gründen, sich mit fragwürdiger Geldbeschaffung beschäftigen???
    Ganze Stadtteile, wie Neuköln, Kreuzberg, Wedding ... haben sich in Berlin zu artähnlichen Gettozonen entwickelt, da sie vermehrt zusammenziehen und deutsche Bürger, diese Regionen nachts meiden, deswegen auch wegziehen. Die Polizei selbst mit Unwohlsein diese Regionen bestreifen. Was wollen diese Menschen hier in Deutschland? Sich unter deutschen Gesetzen und Normen wohlfühlen?
    Es sieht eher nach einer friedlichen Territorialbesetzung aus. X/


    Und deshalb gehe ich hier mit Deiner Meinung konform:

    Vielleicht sollte man dort mal ansetzen und eine vernünftige Grundlage schaffen?
    Da ist der Gesetzgeber gefordert mit entsprechenden Grundlagen eine solide Basis zu schaffen.
    Es sollen sich ja schließlich alle in unserem Land wohl fühlen - sowohl die eigene Bevölkerung als auch die Immigranten und Zugewanderten.
    Da mit klären sich eventuelle weitere Probleme von selbst.


    Gruß

  • Also generell muss ich sagen dass ich eine Abschiebung von deutschen Staatsbürgern deren Eltern vor Jahren in die Bundesrepublik gekommen sind und damals einen Migrationshintergrund hatten absolut nicht befürworten kann.
    Wo ist da der Sinn? Sie sind deutsche Staatsbürger, warum soll man diese Menschen, auch wenn sie straffällig geworden sind, wieder in ein Land zurück schicken dass sie unter Umständen noch nie in ihrem Leben gesehen haben und nur von Erzählungen der Eltern kennen?
    Was sollte man denn damit erreichen?


    Genau da liegt aber der Hund begraben, denn es handelt sich meist schon um einen Migrationhintergrund in der 2. oder gar 3. Generation und absolut nichts hat sich gebessert. Die meisten davon haben beide Staatsbürgerschaften, aber die deutsche nur um die Vorteile zu nutzen. Was ich mich dann auch noch frage, warum demonstrieren denn dann z.B. wie beim Besuch von Erdogan tausende mit Migrationshintergrund entweder pro oder kontra für einen Präsidenten dessen Land sie noch nie gesehen haben und nur von Erzählungen kennen. Nein Maik dieses Argument ist Augenwischerei, diejenigen die hier seit Generationen Straftaten begehen wissen genau wie und was sie tun und das hier zu lasch damit umgegangen wird. Ich kenne eine Menge Migranten im Sicherheitsgewerbe oder auch Geschäftsleute die gerade dieses Klientel lieber heute als morgen los wären. Wo da der Sinn ist oder was damit erreicht wird erübrigt sich eigentlich, besonders zu Zeiten der europäischen Osterweiterung müßte endlich mal Flagge gezeigt werden das es so nicht weitergehen kann.

  • In den vorliegenden Beiträgen wird davon geschrieben, Menschen das wegzunehmen, was ihnen lieb und teuer ist oder es werden Gesetze von anderen Staaten herangezogen um zu vergleichen. Weiter werden Menschenrechtsverletzungen als geeignetes Mittel in Erwägung gezogen, um gegen Ladendiebe vorzugehen. Das ist schon ein starkes Stück liebe Kolleginnen und Kollegen!


    Aufgrund des Eingangsthread sind Migranten besonders im Blickfeld. Treu nach der migrationspolitischen Maxime: „Einwandern darf, wen wir brauchen, aber nicht wer uns braucht“!


    Und wenn dann auch noch einer von diesen Menschen straffällig wird, dann schmeißen wir ihn raus, selbst wenn der Mensch nach unserem Recht nicht bestraft werden kann und wenn er bestraft werden kann, dann aber richtig. Abschieben heißt es dann, aus Aller Munde!


    Die Frage nach der typologischen Unterscheidung zwischen freiwilliger, erzwungener, temporärer, dauerhafter, regulärer und irregulärer Migration wird ebenfalls nicht mehr gestellt und Menschenrechte sind auch kein Thema! Nein, der oder die Menschen sollen ja nur in ihrem Herkunftsland die Strafe bekommen, die in dem Land für die Tat (hier: Ladendiebstahl), vorgesehen ist.


    Das ist eine ganz hervorragende Sichtweise und die Vereinten Nationen, die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte und alle Anderen würden sofort sagen: „Klasse Idee, wird gemacht“!


    Wenn die Person dann Iraner ist, wird – wenn die Voraussetzungen erfüllt sind - „Die hadd-Strafe nach Art. 201 (Iranisches Strafgesetzbuch)“ vollzogen; Beim 1. Mal= vier Finger ab, 2. Mal= linker Fuß ab, 3. Mal= lebenslange Gefängnisstrafe und beim 4. Mal= die Todesstrafe (Wenn die Person auch noch im Gefängnis einen Diebstahl begeht).


    Schauen wir jetzt mal wieder auf die PKS 2013 dann haben im Jahr 2013 von den 538.449 nichtdeutschen Tatverdächtige, 7.730 Iraner haben eine Straftat gegangen.


    Nach der von Euch angestrebten Migranten-Herkunftsland-Strafen-Offensive müssten jetzt die 7.730 Iraner in den Iran geschickt werden um dort ihre Strafe zu erhalten. Und wir können dann nicht nur die „Diebe“ berücksichtigen, sondern müssen dann auch alle anderen Straftaten von einem Iranischen-Gericht vollziehen lassen.


    Das macht die Bundesrepublik Deutschland in Folge der Migranten-Herkunftsland-Strafen-Offensive für jeden dieser „bösen Migranten“: alle Türken (87.898), Polen (40.538), Rumänen (39.140), Serben (23.967), Italiener (22.889), Russische Föderation (17.763), Syrer (11.560), Iraker (10.160), Marokkaner (8.211), Libanesen (5.785), Pakistaner (5.572) usw. werden dann in ihre Heimatländer (oder auch nicht, wie gefordert wird) verbracht.


    Und wenn diese Menschen nicht gestorben sind, dann müssen wir diese Menschen ohne Hände, Finger, Füße, gefoltert und kaputtgemacht natürlich wieder aufnehmen! Weil, diese Menschen sollten „ja nur“ eine gerechte Strafe erhalten.


    Leider können sie nicht mehr eingegliedert (Bsp.: Sie können nicht mehr Arbeiten ohne Hände, Finger und Füße usw.) werden und folgt man diesem Gesichtspunkt dann wird schnell klar, welche Kosten so ein Plan nach sich ziehen würde. Rechnet doch mal alleine die Kosten für diese kranken Menschen aus… ich werde jetzt Fussball schauen!


    Bis dann liebe Kolleginnen und Kollegen...

    Freundliche Grüße


    Moderator Doph_Zügota



    Gerechtigkeit herrscht, wenn es in einem Volk weder übermäßig Reiche noch übermäßig Arme gibt.


    Thales von Milet (um 625 - 545 v. Chr.), griechischer Philosoph und Mathematiker, einer der Sieben Weisen

  • Mit deinen Ausführen keine Strafe gegen die Menschenrechte hast schon recht, Doph_Zügota.


    Zumindest mir geht jedoch darum: wie Einen, der "fast" (ausgenommen sein Smartphone *g*) nichts hat, wegen mehrfachem Ladendiebstahl bestrafen? In den Knast schicken ist keine Lösung, sondern nur die Verschiebung - oder sogar die Verschärfung - eines Problems. Wenn dieser Täter einen deutschen Pass hat, geht Abschiebung schon gar nicht. Selbst wenn es ein jugendlicher Ausländer ist, dessen Familie womöglich gut integriert bereits viele Jahre in Deutschland lebt, ist Abschiebung nach meiner Ansicht ebenfalls keine Lösung.


    Irgendwo auf den privaten Fernsehsendern gibt es eine Serie, in der Problemjugendliche weit weg von allem mit möglichst viel eigenständiger Arbeit resozialisiert werden sollen. Im Grundprinzip halte ich eine solche Idee für gut, zumindest für einen Ansatz. Ob das bei uns juristisch überhaupt geht, sei mal dahin gestellt!


    Außerdem haben wir jetzt ziemlich knapp gegen die Portugiesen gewonnen ... das war`s dann mal!


    MfG Aufseher

  • Ja und warum erzielen die geforderten „harten Strafen“ nicht den gewünschten Erfolg?

    Freundliche Grüße


    Moderator Doph_Zügota



    Gerechtigkeit herrscht, wenn es in einem Volk weder übermäßig Reiche noch übermäßig Arme gibt.


    Thales von Milet (um 625 - 545 v. Chr.), griechischer Philosoph und Mathematiker, einer der Sieben Weisen

  • Harte Strafen bringen nichts, weil wir keine Richter mit Eiern in den Hosen haben. Derzeit ist nunmal die 68er-Generation am Drücker, die auf Reden und Mitgefühl stehen. Wie sonst erklärt man sich, dass Intensivtäter noch immer frei rum laufen? Wir schützen die Täter mehr als die Opfer und lassen diese wieder auf die Menschheit los.


    Wir bräuchten die 1-2-3-Regel. Die ersten beiden Male kommst du mit Geldstrafen/Bewährung davon. Danach bis du für den Rest deines Lebens hinter Gittern. Da aber unser gesamtes Justizsystem auf Resozialisierung ausgelegt ist, werden sich die Täter immer wieder ins Fäustchen lachen, weil die Strafen für übelste Taten gering sind. Stichwort schlechte Kindheit.

  • Warum funktionieren härtere Strafen als Abschreckung nicht ?
    In meinem Job ist es so, daß es sich fast ausschließlich um Alkoholiker
    oder Drogenabhängige handelt.Oft obdachlos.Überdurchschnittlich oft mit
    "Migrationshintergrund" ( was mich nicht eine Sekunde wundert, es ist
    eben nicht leicht, sich in einem anderen Land zu etablieren, das gilt für die
    erste Generation verständlicherweise am stärksten, aber oft auch noch für die
    zweite und dritte .... ist überall auf der Welt so und war zu allen Zeiten so).
    ----- Einer meiner "Klienten", den ich etwas besser kennen gelernt habe,
    ist heroinabhägig. Heroin ist bekanntlich recht teuer und macht extrem süchtig....
    Er hat gar nicht die Wahl, ob er die täglich ca. 60 euro zusammenbekommt oder nicht,
    er MUSS sie zusammenbekommen, weil er sonst "den Affen" kriegt.Ich habe diesen Zustand,
    wenn der Körper der Süchtigen nach Heroin verlangt, einige Male beobachtet.
    Er wird ALLES tun, um die Sucht zu befriedigen und wird sich durch noch so
    harte Strafen nicht abbringen lassen.
    Im Knast war er schon, Therapien waren mittelfristig nicht erfolgreich.

  • Für Drogenabhängige, Alkoholiker und anderen Suchtkranke ist die Höhe einer angedrohten Strafe vollkommen irrelevant.


    Nach meiner Ansicht reichen die Strafrahmen für Ladendiebstahl von Geldstrafe bis zu den fünf Jahren vergitterten Urlaub vollkommen aus. Was ein Gericht mit seiner/m Frau/Herrn Richter und Staatsanwalt daraus machen, ist deren Entscheidung. Mit kommt es immer mehr so vor, als ob - ähnlich wie in den Grisham-Büchern - Urteile politisch gefärbt sind. Etwas Ähnliches habe ich selbst vor ein paar Jahren hier in BaWü bzgl. Hausfriedensbruch (nicht als Täter!!!) erlebt. Ein anderes allgemeines Beispiel?: Es ist ein Unterschied ob einer in Bayern oder in Hessen beim Klauen erwischt wird!

  • Es ist ein Unterschied ob einer in Bayern oder in Hessen beim Klauen erwischt wird!


    Sollte es aber nicht. Das StGB ist für alle Länder innerhalb der BRD gleich.
    Wenn sich nur mal alle dran halten würden.
    Da käme man sich als Ladendetektiv nicht immer so veralbert vor ....



    Zwei Dinge sind unendlich, das Universum und die menschliche Dummheit, aber bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher.

    Albert Einstein

  • Was sollen die Politiker denn deiner Meinung nach dafür oder dagegen tun?
    Recht spricht in Deutschland nicht irgendein Politiker, sondern immer noch die Judikative. Stichwort Gewaltenteilung!!!


    Und wie flea in diesem Thread schon angemerkt hat, und auch andere User in anderen Threads, müssen die Richter und Richterinnen in diesem Staat einfach mal das ihnen durch das StGB vorgegeben Strafmaß ausreizen.
    Das sollte dann eigentlich ausreichen.



    Zwei Dinge sind unendlich, das Universum und die menschliche Dummheit, aber bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher.

    Albert Einstein

  • Was sollen die Politiker denn deiner Meinung nach dafür oder dagegen tun?
    Recht spricht in Deutschland nicht irgendein Politiker, sondern immer noch die Judikative. Stichwort Gewaltenteilung!!!


    Die Politiker als gesetzgebende Gewalt könnten aber bei bestimmten Staftaten das Mindeststrafmaß erhöhen - z.B. könnte man sich bzgl Mindeststrafmaß an den Rechtssprechungen in Bayern orientieren ;)


    Kraftsport

  • Gerichte schauen sich für eine festzusetzende Strafhöhe vergleichbare Fälle von anderen Gerichten an. Mit ist allerdings nichts davon bekannt, dass es in Bayern ein Mindeststrafmaß gibt. Es mag durchaus sein, dass ein Ladendieb in Hessen erst nach der vierten Verurteilung einmarschiert und in Bayern bereits nach der dritten. Bei den Amis z. B. quillen die Gefängnisse über, wollen wir das? Ich persönlich halte mehr von Straf-Arbeit als von faul in der Zelle hocken = schickt doch einen Ladendieb ins Altersheim, dort kann er was schaffen!

  • Mich würde in diesem Zusammenhang und mit der Forderung nach höheren Strafen mal interessieren wann und wo höhere Strafen etwas gebracht haben?

    Freundliche Grüße


    Moderator Doph_Zügota



    Gerechtigkeit herrscht, wenn es in einem Volk weder übermäßig Reiche noch übermäßig Arme gibt.


    Thales von Milet (um 625 - 545 v. Chr.), griechischer Philosoph und Mathematiker, einer der Sieben Weisen