Wat soll ich im Werkschutz mit Rechtskenntnissen?

  • Ist das jetzt wieder ein Scherz? Immer schön aufbewahren und in die Unterlagen mit aufnehmen!


    Trennung!!!


    Ich möchte aber nochmal folgende Frage stellen: Lässt sich nicht „Sicherheitsqualität“ nur über „Sicherheits-Qualifikation“ gewinnen und ist nicht geltendes Recht, auch unser Rüstzeug für beide Faktoren? Natürlich spielen auch andere Faktoren eine Rolle, aber...

    Freundliche Grüße


    Moderator Doph_Zügota



    Gerechtigkeit herrscht, wenn es in einem Volk weder übermäßig Reiche noch übermäßig Arme gibt.


    Thales von Milet (um 625 - 545 v. Chr.), griechischer Philosoph und Mathematiker, einer der Sieben Weisen

  • Ich schließe mich hier Fump an. Alle Qualis abheften und bei Bewerbungen als Kopie beilegen. Hab ich aktuell auch gemacht und dadurch mehr Positivpunkte für mich im 1. Gespräch rausgeholt, als ich erwartet hatte...


    Und um zum Thema zukommen "War soll ich im Werkschutz mit Rechtskenntnissen?" <<< In JEDEM Zweig der Sicherheitsbranche brauch ich Rechtskenntnisse! Muss ja immer hin wissen, was ich da mache, warum ich das mache und was ich darf oder nicht darf etc. pp. Man kann nicht alles aus dem FF wissen, ok manche vllt, da man in (fast) jedem Zweig andere Rechtskenntnisse vorranig vor anderen braucht, ABER "Unwissenheit schützt vor Strafe nicht!" und grade im unserem Berufsfeld sollte man diesen Spruch genau im Hinterkopf behalten.
    Klar man kann neue Kollegen anlernen, aber ohne ein gewissen Maß an Rechtskenntnissen ist man als Sicherheitsmitarbeiter in meinen Augen nicht zugebrauchen...


    Jedermannsrechte, Hausfriedensbruch, vorläufige Festnahme, Körperverletzung und Sachbeschädigung, Unterschied vopn Diebstahl und Unterschlagung, dazu BGV A1 und BGV C7, Brand- und Umweltschutz sollten als Minimum sitzen. Werden schließlich in der Sachkundeprüfung nach Para 34a GewO schon abverlangt...

  • Logisch @ EX-Rezi alles was Dich Kompetenter macht rein damit. Spätestens dann wenn der Arbeitgeber nicht mehr weis was er an Dir hat.
    Da können Dir dann solche Unterlagen helfen. ;)


  • Ich möchte aber nochmal folgende Frage stellen: Lässt sich nicht „Sicherheitsqualität“ nur über „Sicherheits-Qualifikation“ gewinnen und ist nicht geltendes Recht, auch unser Rüstzeug für beide Faktoren? Natürlich spielen auch andere Faktoren eine Rolle, aber...


    Tja, eine Qualifikation garantiert nicht automatisch, dass die Qualität zu 100% erfüllt wird.
    Grundsätzlich stellt sich die Frage, wie stark der jeweilige MA im Stoff steht.
    Und hier spreche ich von allen Qualifikationen.
    Eine erweiterte Qualifizierung kann aber helfen, den Stoff, den man erlernt hat, zu festigen und leichter umzusetzen.


    Mit dem geltenden Bereich Recht und deren Faktoren würde ich sagen, dass ein Sicherheitsmitarbeiter geltendes Recht
    als Rüstzeug benutzen sollte, um die Interessen des Auftraggebers auch vertreten zu können.
    Wenn ein MA geltendes Recht nicht kennt, wird er es schwer haben, seine Aufgaben zu erfüllen.



    Ich glaube fest daran, dass die schönste Stunde eines jeden Mannes - die erfüllung all seiner Sehnsüchte... der Augenblick ist wenn er sich für eine Gute Sache ganz verausgabt hat und erschöpft auf dem Schlachtfeld liegt - als Sieger.
    Vince Lombardi (1913-1970)

  • Liebe Kollegen,
    so lange Ihr fälschlicherweise davon ausgeht, daß Recht und Gesetz in Deutschland praktiziert werden, und von Polizisten und Justizjuristen auch eingehalten werden, seit Ihr auf dem Holzweg. Gerne könnt Ihr auf Facebook oder Twitter (Dirk Lauer oder Fürchtegott Gieger) zuzüglich Fachwissen einholen auf http://www.behoerdenstress.de oder http://www.vogelfrei-in-deutschland.com.
    Wenn Ihr das Zeug zum Privatdetektiv habt, sucht bitte ergebnisoffen nach der Wahrheit.


    Ich wünsche Euch einen ruhigen Dienst
    un ein gutes neues Jahr.


    Euer Auslobi

  • Das kommt dabei raus, wenn man ohne Fragen woanders seine Themenüberschrift "klaut", zitiert................


    Kleine Sünden straft Gott gleich!



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    Auslobi's Ansicht ist vielleicht nicht staatstragend, aber das ist sein Ding.

  • In den zurückliegenden Jahren kann man sehen, dass der Faktor „Qualifikation“ immer mehr an Bedeutung gewinnt oder gewonnen hat; das ist nicht nur im Sicherheitsdienstleistungsgewerbe so, sondern in allen Bereichen, wo Arbeitskraft angeboten wird. Aber gerade im Sicherheitsgewerbe haben wir immer noch eine große Lücke, die es zu schließen gilt. Wir können eindeutig den Befund erkennen, dass in der Vergangenheit in Deutschland zu wenig in Ausbildung investiert wurde. Da nehme ich jetzt aber mal das Sicherheitsgewerbe raus, weil hier schon der Versuch unternommen wurde, mehr für Ausbildung und damit Qualifikation zu tun.


    Den Anfang machte der Sachkundenachweis bzw. die Modifikation des Unterrichtungsnachweises und was danach kam wissen wir alle! Man müsste jetzt aber den Satz nach der Frage von Rechtskenntnissen in die Frage von Fachkenntnissen ummünzen. Dabei möchte ich die Frage der betriebswirtschaftlichen Bewertung für die erbrachte Leistung durch den Kunden einmal außen vor lassen, auch wenn das die eigentliche Frage ist.


    Mir ist vollkommen klar und das ist ein großes Problem, dass der Kunde (und alles was damit zusammen hängt) mehr Qualifikation nicht bezahlen will, weil er diese nicht benötigt und wenn er diese benötigt, möchte der Kunde auch nicht immer dafür bezahlen. Das viele Beschäftigte im Sicherheitsgewerbe einen „so guten Lohn“ erzielen, liegt ja nur an der möglichen Stundenbelastung und nicht am Stundenlohn selber. Der Grund ist wiedermal ein einfacher: Aus Sicht der Kunden ist der Beschäftigte nicht produktiv genug; demnach wird er in keine Erweiterungsinvestition (z.B. mehr Lohn / mehr Beschäftigte) gehen, wenn er seinen Absatz dadurch nicht erhöhen kann.


    Die andere Seite, der Sicherheitsdienstleister wird eine Erweiterungsinvestition in Form von mehr Qualifikation nicht suchen, weil er diese nicht unterbringen kann. Das liegt auch immer noch daran, dass der Kunde nicht immer erkennen kann, wie wichtig der „Sicherheitsdienst“ in einem Unternehmen ist.


    Darunter fallen dann – aus meiner Sicht – auch alle Tätigkeitsbereiche der Branche und es ist auch nicht ausschlaggebend, ob der Einzelne „nur“ über das 40-stündige Unterrichtungsverfahren verfügt oder den Ausbildungsberuf zur Fachkraft für Schutz und Sicherheit erlernt hat. Aber es ist auch nicht einfach für den Kunden, betriebswirtschaftlich zu berechnen, was ein Sicherheitsdienst für eine Wertschöpfung hat.


    Jetzt ist nicht nur der Sicherheitsdienstleister gefordert, sondern auch der abhängig Beschäftigte. Keinesfalls wird es ausreichen, „dreimal gerade über den Platz gelaufen zu sein“ und dann mehr zu fordern. So wie es der Kollege „2m02cm-Mann“ ausgedrückt hat, ist es richtig: „Der Sicherheitsmitarbeiter muss seine Kenntnisse (hier: geltendes Recht) als Rüstzeug benutzen“!


    Auf diese Weise signalisiert er dem Kunden, dass er nachhaltig zur Wertschöpfung beiträgt und nicht nur ein „Nachtwächter“ ist. Vor diesem Hintergrund ist es an der Zeit, dem Kunden zu zeigen, dass wir mit unseren erworbenen Kenntnissen mehr Wert sind. Leider werden das beide Seiten (Kunde und Beschäftigter) nicht einsehen und daher muss durch mehr Qualifikation untermauert werden, dass sich der immer noch in den Köpfen vieler Menschen befindlicher Begriff des „Nachtwächters“, nicht richtig ist.


    Schließlich muss man aber auch anerkennen, dass schon durchaus Fortschritte erzielt wurden, nur leider wurden nur Symptome bekämpft und nicht die Ursache. Hierbei sehe ich nicht nur den Neoliberalismus, sondern vor allem auf das Sicherheitsgewerbe heruntergebrochen die vielen verschieden Qualifikationen als Ursache.


    Kurz zurück zum Beitrag von „Auslobi“: Die gemachte Annahme das geltendes Recht in Deutschland nicht „praktiziert“ wird, lässt den Hinweis auf den „Holzweg“ nicht zu. Ich persönlich kann auch nicht erkennen, wo ich hier weiter berufstypische Aufgaben selbstständig und eigenverantwortlich bewältigen könnte, wenn ich diese Seiten betrachte? Zum einen sind diese Seiten (hier besonders diese Behördenstress-Seite) so unerträglich aufgemacht, dass der Leser überhaupt keine Lust hat, sich damit zu befassen. Inhalte stehen nicht zur Verfügung, Schriftgrößen wie Tischtücher und ein durcheinander, dass seinesgleichen sucht! Zum zweiten: Wer kritisiert sollte auch Lösungen anbieten, sonst ist man unseriös!


    Davon kann ich nichts erkennen! Aber ich kann jetzt schon sagen, dass ich mich bei Gelegenheit mal ausführlicher mit diesen Seiten befassen werde…

    Freundliche Grüße


    Moderator Doph_Zügota



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    Thales von Milet (um 625 - 545 v. Chr.), griechischer Philosoph und Mathematiker, einer der Sieben Weisen

    Edited once, last by Doph_Zügota ().

  • Quote

    Kurz zurück zum Beitrag von „Auslobi“: Die gemachte Annahme das geltendes Recht in Deutschland nicht „praktiziert“ wird, lässt den Hinweis auf den „Holzweg“ nicht zu. Ich persönlich kann auch nicht erkennen, wo ich hier weiter berufstypische Aufgaben selbstständig und eigenverantwortlich bewältigen könnte, wenn ich diese Seiten betrachte? Zum einen sind diese Seiten (hier besonders diese Behördenstress-Seite) so unerträglich aufgemacht, dass der Leser überhaupt keine Lust hat, sich damit zu befassen. Inhalte stehen nicht zur Verfügung, Schriftgrößen wie Tischtücher und ein durcheinander, dass seines gleichen Sucht! Zum zweiten: Wer kritisiert sollte auch Lösungen anbieten, sonst ist man unseriös!


    Schau mal ein bissel in seine bisherigen Beiträge, dann erkennst Du den Zusammenhang und das Muster.... es geht nur darum diese Links und die persönliche Meinung über Justiz und Polizei zu streuen....

  • [quote]Schau mal ein bissel in seine bisherigen Beiträge, dann erkennst Du den Zusammenhang und das Muster.... es geht nur darum diese Links und die persönliche Meinung über Justiz und Polizei zu streuen....


    Eben darum empfehle ich hier -


    Fordere viel von dir selbst und erwarte wenig von den anderen. So wird dir viel Ärger erspart bleiben.
    Konfuzius

  • Das ist vollkommen richtig und daher sollten wir uns um Denkansätze zum Thema bemühen!

    Freundliche Grüße


    Moderator Doph_Zügota



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  • Natürlich zum Thema „Wat soll ich im Werkschutz mit Rechtskenntnissen?

    Freundliche Grüße


    Moderator Doph_Zügota



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    Thales von Milet (um 625 - 545 v. Chr.), griechischer Philosoph und Mathematiker, einer der Sieben Weisen

  • Also Fritzchen liest ja immer wieder mal mit, Naja der schleicht sich dann hinter mich und guggt mir über die Schulter ohne dass ich es merke , und irgendwann kommt dann von hinten ein kommentar.... da zuck ich jedesmal so zusammen :). Er meinte , gerade ihr müsst Rechtsicher sein und zwar nicht nur in den Rechtfertigungsgründen sondern auch in den erweiterten, weil es vorkommen kann das ein neuer Kollege, der unsicher ist euch immer wieder Fragen in dieser Richtung stellen kann, und wenn ihr als alter Hase nicht dumm da stehen wollt... solltet ihr euch auch nach der Ausbildung mit dem Thema befassen auch zur eigenen Sicherheit , man ist in Konfliktsituationen einfach sicherer wenn man weiß was man tuen Darf und vor allem ,was und wie man es sagen darf :)
    Das iss so schlimm mit der Anschleicherei ich trau mich garnicht über den zu schimpfen, nach dem Motto der Kampfschwimmer, man sieht sie nicht, man hört sie nicht, aber sie sind da :D