Türsteher! immer breit und unfreundlich!

  • zum Thema Türsteher!


    Ich finde es ja immer lustig wenn Leute die nicht reinkommen sich so richtig aufregen! mir ist das noch nie passiert! :cool:


    Aber sind wir doch mal ehrlich! Der Ruf " Türsteher " ist nicht mehr der Beste!

  • Pauschalisieren geht nicht! Es ist von Mensch zu Mensch verschieden, ich hatte den Fall dass ich in einen Laden nicht rein durfte das war schon ärgerlich aber dann habe ich mein Geld an ein anderen Club investiert ist halt so ich hatte auch den Fall gehabt das sich Leute bei mir entschuldigt haben die ich Wochen davor rausgeschmissen habe aus einem Club ganz ohne Zwang, manche von denen haben mir sogar gesagt „Ey Mann du bist der Coolste Türsteher den ich je kennengelernt habe“ oder „Alter du bist echt in Ordnung“ und so was wehrend ich sie verabschiedet habe, schon ein Hammerhartes Gefühl das ging runter wie Butter Standard-Sprüche habe ich selten gehört so gut wie nie, ausgenommen Drohungen Insgesamt habe ich beim Werkschutz schlimmeres mir sagen lassen

  • Ich pauschalisiere nicht. Es geht hier um den Ruf.


    Und um den Ruf einer Gruppe zu versauen genügt es, wenn einige wenige davon sich daneben benehmen.
    Wenn ich mir dann mal noch so ansehe, wieviele T-Gruppen bei manchen dieser Typen da vorhanden sind, wundert mich der besagte schlechte Ruf ehrlich gesagt nicht.


    Traurig, daß dadurch die guten Jungs diskreditiert werden, ist aber leider so.

  • Ist leider so, daß viele Kollegen fleißig und unauffällig ihren Dienst machen, sich auch Gefahren aussetzen und z.T. für den Auftraggeber ihre Gesundheit einsetzen. Das wird in der Öffentlichkeit dann auch kaum bekannt (soll es ja eigentlich auch gar nicht). Schlägt aber mal jemand über die Stränge - und insofern stehen die "Türsteher" nun mal im Rampenlicht - dann sind es auf einmal "Alle" gewesen.


    Gebe Haifisch auch insofern Recht: Das Ansehen der Wachleute auch in den Augen der Polizei wird leider durch einige Wenige und ihren unqualifizierten Auftritt zerstört. Und wenn dann nicht die Kontakte ausgeprägt sind, es den sogenannten "kurzen Dienstweg" nicht gibt, oder dieser nicht funktioniert, dann hat man sehr bald den Eindruck, daß Leute, die von ihren Aufgaben her zusammen arbeiten sollten, gegeneinander wirken.

  • Quote from "deputy"

    Ist leider so, daß viele Kollegen fleißig und unauffällig ihren Dienst machen, sich auch Gefahren aussetzen und z.T. für den Auftraggeber ihre Gesundheit einsetzen. Das wird in der Öffentlichkeit dann auch kaum bekannt (soll es ja eigentlich auch gar nicht). Schlägt aber mal jemand über die Stränge - und insofern stehen die "Türsteher" nun mal im Rampenlicht - dann sind es auf einmal "Alle" gewesen.


    Ist doch aber auch normal.


    Warum über etwas vollkommen normales berichten? Und es ist nunmal vollkommen normal, wenn ein Sicherheitsmitarbeiter seine Arbeit entsprechend dem Auftrag und das dann auch noch innerhalb des für ihn geltenden rechtlichen Rahmens erledigt.
    Das ist weder besonders erwähnenswert, noch herausragend. Es ist normal.


    Herausragend aus der großen Masse ist hingegen derjenige, der sich daneben benimmt. Und dazu dann vielleicht auch noch (gerade im Sicherheitsgewerbe steckt man da sehr schnell drin, besonders wenn man keine richtige Schulung hinter sich hat, wobei sich da die Türsteher besonders hervortun) Dinge tut, die nicht ihm zustehen, sondern ausschließlich den Hoheitsträgern vorbehalten sind.

  • @ haifisch
    Habe Deinen Ausführungen mal wieder kaum etwas hinzuzufügen! :lach: Deine Schilderung aus Sicht der "Hoheitsträger" und meine Schilderung aus Sicht der "Nachtwächter" widersprechen sich mal wieder nicht! :zw:
    Es wird ja auch nicht über die Polizisten berichtet, die jahrelang ihren Dienst ordentlich machen, sondern wenn, dann über den Einen, der Sch... gebaut hat! In diesem Punkt gibt es da auch kaum Unterschiede zwischen uns.

  • Quote from "deputy"

    Es wird ja auch nicht über die Polizisten berichtet, die jahrelang ihren Dienst ordentlich machen, sondern wenn, dann über den Einen, der Sch... gebaut hat!


    So ist es.


    Ein anderes Beispiel:
    Eines Nachts wird Bodo Saufnix von der Polizei angehalten. Bodo Saufnix hat noch nie unter Alkoholeinfluß ein Fahrzeug geführt. Doch nun, an der Weihnachtsfeier seiner Firma hat er doch 2 Gläschen Glühwein zuviel getrunken.
    Die Polizisten kennen keine Gnade, lassen ihn pusten. Oh Schreck, der Alcomat zeigt einen Wert an, der ihn seinen Führerschein kostet! die Beamten nehmen Bodo Saufnix zum Revier mit und lassen eine Blutentnahme vom Arzt durchführen.
    Bodo Saufnix kommt sich vor wie ein Schwerverbrecher, dabei hat er doch nur ausnahmsweise mal etwas zuviel Alkohol getrunken. Und die Polizei? Was macht die? Anstatt gefährliche Verbrecher zu jagen, benehmen sie sich lieber wie Wegelagerer und nehmen einem armen unschuldigen Bürger wegen eines kleinen Fehlers den Führerschein ab.


    Für Bodo Saufnix ist es auch nicht ein einzelner Polizist gewesen, der hier tätig wurde - es war DIE Polizei.
    Und obwohl kein Fehlverhalten der Beamten festzustellen ist, sieht Bodo Saufnix sein Vorfall mit der Polizei als negativ an und berichtet entsprechend dieser Einschätzung auch darüber.


    Ähnlich ist es mit Sicherheit auch im Bewachungsgewerbe. Da führt ein Sicherheitsmitarbeiter an der Tür, nennen wir ihn ruhig Türsteher, lediglich den Auftrag ordentlich aus, aber dadurch fühlt sich ein Gast angepisst weil er nicht in den Club gelassen wurde.


    Schnell ist der Ruf versaut, auch wenn die entsprechenden Mitarbeiter eigentlich alles richtig gemacht haben.

  • Stimmt, und betrifft ja nicht nur die Türsteherbranche! Eigentlich immer, wenn der Wachdienst irgendwo tätig wird, um die Interessen des Auftraggebers gegenüber "Fremden" durchzusetzen, läuft man in Gefahr, als Terrorist, Unmensch oder was weiß ich enttarnt zu werden (die einzelnen Formulierungen spar ich mir, weil ich mich sonst selbst editieren müßte! :lach: ).
    Sei es, wenn Mitarbeiter darauf hingewiesen werden, daß Schließzeiten am Objekt einzuhalten sind, sei es, wenn Parksünder aus den Parkhäusern entweichen wollen, oder, oder, oder...
    Aber dabei hat dann der Wachmann noch nicht einmal über die Stränge geschlagen. - Wnn ich überlege, wie oft ich bereits "meinen letzten Arbeitstag" hatte, nur weil jemand meine Entscheidung nicht aktzeptieren konnte, dann müßte ich anfangen Romane zu schreiben.
    Die selben Romane könnte sicher auch jeder Polizist schreiben, zumindest kann ich mich entsinnen, daß es damals so war und soviel wird sich daran auch nicht geändert haben.

  • Ohne gleich eins übergebraten zu kriegen, aber ich steh selbst gelegentlich an der Tür und muss sagen, manchmal macht es einfach nur den Unterschied wo man Türstehern begegnet. Die Aufpasser der "Dorfdisko" sind manchmal einfach rüpelhafter als in einem "angesagten Club". Meine Beobachtung :cool:

  • siegfried da muss ich dir mal Recht geben.


    Ich habe schon an vielen Türen gearbeitet. Und es ist immer wieder was neues anderes Gäste anderes Verhalten.



    Zum Thema zusammen Arbeit mit der Polizei kam oben kurz irgendwann dran,


    in Hannover gibt es seit kurzem einen Kooperationsvertrag zwischen Diskotheken/Clubs und den beauftragten Sicherheitsdiensten und der Polizei.

  • Ich glaube, in jedem Bereich an der Tür, ob jetzt Dorfdisse, oder Edelclub,
    an der Tür gibt es immer wieder Sicherheitsmitarbeiter, die sich nicht angebracht verhalten.
    Aber auch die Gäste werden immer mehr zu Tieren, die meinen,
    nur weil ich Gast bin, Geld in der Tasche habe, kann ich mich über die Prinzipien des Hauses hinwegsetzen
    und komme in diesen Club.


    Wie im Bereich des Werkschutzes haben diese MA immer mit Klisches zu kämpfen.
    Vor allem die des " ach, der hat in anderen Bereichen nicht´s bekommen, dann arbeiten die halt als Security ".


    Und ich muss da Deputy und Haifisch recht geben.
    Egal, wieviele MA ihren Dienst ordentlich ausführen, wenn Gäste an die Tür einer schlecht geführten Truppe kommen,
    und nicht so behandelt werden, wie sich das gehört, sind natürlich alle so.
    Dies finde ich Schade, lässt sich aber nur sehr langsam ändern.


    Gruß 2m02cm-Mann



    Ich glaube fest daran, dass die schönste Stunde eines jeden Mannes - die erfüllung all seiner Sehnsüchte... der Augenblick ist wenn er sich für eine Gute Sache ganz verausgabt hat und erschöpft auf dem Schlachtfeld liegt - als Sieger.
    Vince Lombardi (1913-1970)

  • Vielleicht sollte man auch mal klarstellen dass nicht alle Türsteher angestellte einer Sicherheitsfirma sind.


    Und egal ob auf dem Dorf oder in der Stadt.
    Und in unserem Jobist es auch wichtig die MA ständig zu schulen und weiterzubildn.


    Da biete die BG wunderbare Seminare an.

  • Das ist doch dem Gast egal, ob der Türsteher jetzt Angestellter einer Sicherheitsfirma ist oder direkt bei der Disko angestellt.
    Fühlt der sich vom Türsteher ungerecht behandelt, wirft das ein entsprechendes Licht auf alle Türsteher.


    Für euch mag die Unterscheidung wichtig sein, der "normale Bürger" macht da keine Unterschiede.

  • Ich sehe das auch so.
    Natürlich sollte man seine MA, die an der Tür Arbeiten, immer wieder schulen.
    Das kann durch die BG sein. Das kann vom Chef selber kommen.
    Wenn dann noch die Kenntnisse der Selbstverteidigung ausgebaut werden, die der Chef vielleicht selbst Schult,
    kann man davon ausgehen, das der MA an der Tür gut gerüstet ist für seine Arbeit.
    Er kann in manchen Situationen bestimmte Dinge besser abhandeln, vorallem professioneller Arbeiten.


    Was der Gast, wie Haifisch schon gesagt hat, aber nicht weiß ist, ob es eine Sicherheitsfirma ist,
    oder ob die Türsteher privat angestellt sind.
    Ist im eigentlich auch egal, er will nur einen schönen Abend haben.
    Schlussendlich macht es aber einen Unterschied für den Laden, ob die MA Frei-Schnauze oder wie Profis arbeiten.
    Denn nur das sieht der Gast.
    Bedenken muss man natürlich, das mancher Gast gar nicht unterscheiden kann, wie gut die Tür arbeitet.
    Das kann er lediglich, wenn er an verschieden Türen schon um Einlass gebeten hat.


    Gruß 2m02cm-Mann



    Ich glaube fest daran, dass die schönste Stunde eines jeden Mannes - die erfüllung all seiner Sehnsüchte... der Augenblick ist wenn er sich für eine Gute Sache ganz verausgabt hat und erschöpft auf dem Schlachtfeld liegt - als Sieger.
    Vince Lombardi (1913-1970)

  • Also, ich kann von mir behaupten, das ich nicht sonderlich groß, aber auch nicht sonderlich breit bin, unfreundlich, nun ja, das liegt im Auge des Betrachters, habe oft Erlebnisse gehabt (habe saisonal 2 Jahre Bierzelte mit 4000-8000 Leuten gemacht) die natürlich auch gegen die "kleine" Fraktin geht, da wird man bepöbelt, was man als Zwerg dort will, und sobald man nur ein Wörtchen sagt, uuuhuuu, is das Geschrei groß, was man für ein A..--.. Loch ist! nun ja, dann sind es alle, die diesen Abend dort arbeiten! Widerum ist es vorgekommen, das trotz dem freundlichen Verweisen (auch in der Disco) das die Leute trotzdem nett sich verabschiedet haben und das nächste mal reumütig Entschuldigung von sich gaben und einen netten Abend verbringen durften!


    Es ist wirklich so, einmal hui und einmal pfui, aber wenn einer was macht, waren es Alle!!!

  • Ich glaube, gerade die Türsteher werden extrem nach dem Äußeren beurteilt. Groß, breit, vielleicht noch Glatze und als Krönung ein Tattoo-> na der kann ja nur fies, gefährlich und vorbestraft sein! Wenn sie aber "klein" und "schmal" sind, werden Türsteher oftmals nicht wirklich für voll genommen...