Unser wichtigstes Hilfsmittel - Der Streifenwagen

  • DANKE ihr beiden,werde mich in Kuhzunft darann halten. Steht wohl auch in den Forumsregeln gell?


    Das ist auch was, ich nicht gefragt worden bin,bei meiner Einstellung:


    "Können Sie lesen oder schreiben oder gar beides???" :zw:

    Routine, ist mit die grösste Gefahr in unserem Geschäft


    Hinfallen ist keine schande,liegenbleiben schon!

  • Hallo Sikra!


    :zw: Überhaupt kein Problem.
    Bei uns im Forum ist das ein bischen anders. Wir fragen nicht, wir setzen das voraus. Und wie erbarmungslos die Admins das Hausrecht durchsetzen, hast Du ja nun am eigenem Leib erfahren. :zw:


    Im Ernst: Auf alles kann man schlecht achten, da greifen wir ab und an gerne mal hilfreich unter die Arme.


    Und dass wir das Forum nicht unbedingt stocktrocken betreiben, sondern auch gerne mal nen Scherz machen, hast ja nun auch gesehen, oder? :lach:

  • "Warum sprech ich den Feuerlöscher an? Ein Kollege von uns kam vor einiger Zeit auf nen Unfall drauf zu. Das Fahrzeug stand in Flammen, die Insassin war bei Bewußtsein, aber eingeklemmt und kam nicht raus. Die Feuerwehr war nach 7 Minuten vor Ort. 7 Minuten, die meinem Kollegen fast den Verstand geraubt haben, weil er hilflos mit zugucken mußte, wie die Frau bei lebendigem Leib verbrannte.
    Ja, auch sowas kann einem im Dienst passieren."


    Bin neu begnadige mich.


    PKW Brand mit ein Feuerlöscher löschen? ? ?

  • Sicher, wenn ein Fahrzeug in voller Ausdehnung brennt, nutzt selbst ein 20-kg-Löscher nicht. Entstehungsbrände an Fahrzeugen lassen sich jedoch auch mit 2- bzw. 6-kg-Löschern bekämpfen.
    Und daß mein Kollege als aktives Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr mit nem Löscher umgehen kann, nehme ich auch ganz stark an.

  • Quote from "deputy"

    Erst einmal möchte ich sagen, daß unsere Streifenwagen im Laufe der Jahre immer kleiner geworden sind. Nicht unbequem, das kann man nicht sagen, aber eben kleiner. Unser Standardstreifenwagen ist der VW Fox. Daneben gibt es noch den umgebauten Caddy für die Hundestreife und einen T5.
    Zur Ausstattung läßt sich nicht viel sagen. Standardausrüstung mit Verbandskasten, Warndreieck, Warnweste. Das Reserverad hat Kampf gekostet, über Notrad und die handliche Spraxflasche sind wir wieder beim Reserverad gelandet Mit Chekker und GPS ausgerüstet sind die Fahrzeuge auch, schon damit der Schichtleiter besser weiß, wo sich die Wagen gerade aufhalten und natürlich zur besseren Koordination der Einsätze.


    Ist doch was.


    Unsere Fahrzeuge sind allesamt Ford Fiestas. Chekker und GPS haben wir leider nicht in den Fahrzeugen, allerdings führt jeder Fahrer einen Chekker am Mann mit. Geplant ist außerdem die Erprobung (und dann hoffentlich der Kauf) von ortbaren Scannern, welche dann gleichzeitig als "Totmann" oder Personennotruf benutzt werden und durch die NSL geortet werden können.


    Neben der gesetzlich vorgeschriebenen Ausrüstung haben wir auch Starthilfekabel und Abschleppseile in jedem Fahrzeug. Außerdem Zubehör wie Eiskratzer, Papierhandtücher, Arbeitshandschuhe, Scheibenklar, etc.


    Wir haben auch eine Aushilfe, welche die Fahrzeuge regelmäßig reinigt und Verbauchsmaterial nachfüllt.

  • Hallo Einsatz24,


    sehr löblich, muss man sagen.
    Das ist nicht unbedingt in jeder Firma Standart.
    In den meisten Fällen sieht die Ausrüstung eher bescheiden aus.
    Das die Fahrer hier noch ein Handy haben, um sich kund zu tun, wenn ihnen etwas passiert.
    ist dann schon das höchste der Gefühle.
    Leider ist der Sparzwang derjenige, der es den MA im Dienst immer wieder oder dauernd schwer macht.


    Wollen wir hoffen, dass dies in den Unternehmen in den nächsten Jahren besser wird.


    Gruß 2m02cm-Mann



    Ich glaube fest daran, dass die schönste Stunde eines jeden Mannes - die erfüllung all seiner Sehnsüchte... der Augenblick ist wenn er sich für eine Gute Sache ganz verausgabt hat und erschöpft auf dem Schlachtfeld liegt - als Sieger.
    Vince Lombardi (1913-1970)

  • Ich kann mich meiner Sicherheit überhaupt nicht beschweren.... Da wir Hauptsächlich Aufträge im Werttransport haben, befindet sich in mein Revierauto GPS, ein Notknopf und alle zwei Stunden ruft mich einer der netten Kollegen aus der Zentrale an. Das finde Ich echt gut so... weil Ich nur über einsame Dörfer und kilometerlange Landstraßen fahre. Falls Ich im Graben lande oder mir jemand auf dem Kopf haut, weiß mein Chef gleich wo Ich liege und er kann den Leichenwagen gleich hinlotzen :no: . Als nächstes bekommen wir solche erschütterungssender... das ist ein kleines Gerät, sieht aus wie ein Feuerwehrpieper....falls Ich stürze, aus welchen Grund auch immer, fängt das Ding an zu tuten und Ich habe 10 sec. Zeit um den Knopf daran zu drücken. Wenn Ich das nicht mehr kann, bekommt der Diensthabende eine Meldung mit mein Standort....
    Ob die Hilfe rechtzeitig kommt ist dahingestellt, aber jedenfalls spart der Staat die Suchaktion mit Hundertschaften und Hubschraubern :no: :no: :no:

  • Find ich interessant, dass hier auch mal die Fahrzeuge angesprochen werden.
    Habe hierzu auch mal eine Frage:


    wie ist das bei Euch geregelt, wenn ihr einen Schaden (z.B. Lackschaden) verursacht?

  • ... der AG bezahlt zunächst die Reparatur und nimmt - nach gründlicher Einzelfallbewertung - ggf. den AN in Regress!


    Das wird innerhalb spezieller, schriftlicher Arbeits-/Betriebsanweisungen für den Umgang mit z. B. Einsatzfahrzeugen geregelt ;) .

  • Quote from "Aurora"

    wie ist das bei Euch geregelt, wenn ihr einen Schaden (z.B. Lackschaden) verursacht?


    arbeitsrechtlich läuft das Ganze unter "Arbeitnehmerhaftung"
    unabhängig von evtl. günstigeren vertraglichen Vereinbarungen gilt :
    leichte Fahrlässigkeit - keine Haftung
    normale Fahrlässigkeit - anteilsmässige Haftung
    grobe Fahrlässsigkeit/Vorsatz - volle Haftung