Sicherheit im ÖPNV - Emotional aufgeladen

  • Hallo zusammen,


    ein interessanter Artikel.


    Jetzt würde mich doch gerne mal intressieren, was Sicherheitskräfte zum Thema Sicherheit in der Bahn zu sagen haben.
    Wie sie die Sicherheit für den Fahrgast sehen und was man verändern müsste, um nicht nur dem Fahrgast sondern auch dem Sicherheitsmitarbeiter
    ein besseres Gefühl bei der Arbeit zu vermitteln.


    Quote from "Sicherheit.Info.de"

    Täglich streben Millionen Bürger mit den Fahrzeugen des Öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) zu ihrem Gelderwerb. Die Zahlen steigen erfreulich. Und objektiv – also statistisch – ist der ÖPNV auch weitgehend sicher. Doch Realität und Empfinden klaffen deutlich auseinander.


    Subjektiv empfinden die Passagiere öffentlicher Verkehrsmittel häufig eine gewisse Unsicherheit, deren Ursache ihnen nicht immer bewusst ist.
    ......


    http://sicherheit.info/SI/cms.…&SessionID=4848019-002819


    Ich bin gespannt auf Eure Antworten.


    Gruß 2m02cm-Mann



    Ich glaube fest daran, dass die schönste Stunde eines jeden Mannes - die erfüllung all seiner Sehnsüchte... der Augenblick ist wenn er sich für eine Gute Sache ganz verausgabt hat und erschöpft auf dem Schlachtfeld liegt - als Sieger.
    Vince Lombardi (1913-1970)

  • Mir fällt adhoc kein anderer Bereich ein, in dem das subjektive Empfinden derart differenziert....


    Es gibt Bahnhöfe wo, man könnte fast sagen.... die Reisenden Todesangst verspüren, wenn sie dort durchgehen... in dem keinerlei Auffälligkeiten vorhanden sind und nie was gravierendes passiert ist... die Ursachen liegen baulich bedingt, in der Ausleuchtung, in der Lage des Bahnhofes und last but not least auch das Ergebnis der Presse was ÖPNV betrifft, wenn es nach Bild geht sind wir alle im Bahnhof in Lebensgefahr...


    Züge in denen man sich allein befindet, in dem Reisende zusteigen die nicht dem eigenem Empfindungs oder Kulturkreis angehören... da werden dann auch gerne Vorteile ausgelebt alá "Kommen sie schnell, wir haben einen Terroristen im Zug...." nur weil ein arabischstämmiger Reisender im Zug ist der auf arabisch telefoniert., durch die Enge und Abgeschlossenheit fühlt man sich ausgeliefert, es gibt keinen freien Fluchtweg...


    Ursachen? Naja.... wir sind Opfer der Presse, der Filmwirtschaft und darauf basierend unserer Phantasie...


    Maßnahmen? Massiver Personaleinsatz der wirtschaftlich gar nicht abzubilden ist., bauliche Veränderungen die ebenfalls wirtschaftlich stark zweifelhaft sind, Kameras etc? Möglich, ändern aber nicht wirklich was am subjektiven SIcherheitsempfinden...

  • Hierzu noch ein Artikel, den ich vorhin entdeckt habe ...


    Quote from "Focus Online"

    Um Gewalttaten zu vermindern fordert der neue Chef der Gewerkschaft der Polizei, Oliver Malchow, ein grundsätzliches Alkoholverbot im öffentlichen Nahverkehr. Hamburg geht mit positivem Beispiel voran.


    .....


    http://www.focus.de/politik/de…ahverkehr_aid_990067.html


    Ob es einen großen Teil zur "gefühlten" Sicherheit beiträgt, kann ich da nur vermuten, da nicht aus diesem Bereich.
    Mögliche Konfrontationen könnten damit natürlich vermieden werden. Auch hier ist natürlich die Erfahrungen der Fachleute gefragt.


    Was sich bei mir als Frage aufstellt ist, wie sich die Bahn und die damit verbundene Sicherheitsabteilung sieht?
    Die Bahn hat als Dienstleister meiner Meinung nach auch eine Außenwirkung, Und diese hört nicht bei der eingesetzten Maschine und Ihren Waggons
    sondern eben auch drum herum.
    Auch hier wieder die Frage, was die Bahn tun möchte, um die Umgebung in den Bahnhöfen, an den Haltestellen und den allgemeinen Örtlichkeiten
    zu verbessern bzw. so zu gestalten, dass der Reisende eben nicht mit dieser "Todesangst" auf seinen Zug wartet.


    Mir ist natürlich klar, dass das nicht einfach so mal eben durchgeführt werden kann. Mir stellt sich hier aber die Frage, warum diese Bereiche über die Jahre
    vernachlässigt wurden, wo eher der Umsatz und der Gewinn im Focus standen, als sich mit diesen Bereichen, die natürlich auch Geld kosten, zu befassen?


    Fragen über Fragen.


    Gruß



    Ich glaube fest daran, dass die schönste Stunde eines jeden Mannes - die erfüllung all seiner Sehnsüchte... der Augenblick ist wenn er sich für eine Gute Sache ganz verausgabt hat und erschöpft auf dem Schlachtfeld liegt - als Sieger.
    Vince Lombardi (1913-1970)

  • Die Bahn ist in erster Linie mal ein Wirtschaftsunternehmen, das was reinkommt wird reinvestiert bzw Gewinne an den Staat abgeführt.


    Die Bahnhofsumgebung liegt in der Regel bei der Stadt/Gemeinde/Kommune, meist schon direkt hinter der Eingangstür bzw davor.... Investitionen müssen sich langfristig rechnen. Bahnhöfe entwickeln sich eher Dank der Politik zu Schwerpunkten. Ordnungspartnerschaften (Bahn/Kommune etc) sind eher selten der Fall und wenn es eine gibt, macht die Stadt es in der regel schwerer als es nötig wäre. Vollzugsdienst wird dort eingesetzt wo er öffentlichkeitswirksam ist oder Geld einbringt... die miese Stimmung am Bahnhof kann man (auch wenn Stadt schuld) wunderbar der Bahn/Bpol anlasten.


    Die subjektive Sicherheit kann jederzeit umschlagen oder auf Grund externer Ereignisse/Einflüsse völlig quer laufen. Die Bahn Modernisiert aktuell einiges an Haltepunkten und Verkehrsstationen und investiert ein Vermögen in Sicherheit.... aber alles hat seine Grenzen. Wenn ich sehe das Fahrradstellplätze, Unterführungen und sonstige Verkehrswege/Flächen der Stadt/Kommune am Bahnhof verdrecken, dunkel sind etc pp.... wundert mich nichts mehr. Die Bahn darf dort nichts machen, selbst wenn sie wollte, die Stadt/Kommune macht nix.....oder erst nach entsprechendem Druck.


    Alkoholverbot haben wir doch schon längst, nicht flächendeckend in allen Verbünden, aber in den meisten... ob es durchgesetzt wird steht auf einem anderem Blatt...

  • Bevor ich in den Wachdienst wechselte war ich -wie an anderer Stelle schonmal erwähnt- im ÖPNV tätig.Und ich hatte auch "das Glück",das Umfeld auf und in der Bahn und Bahnhöfen kennen zu lernen.Und zwar als Ordnungsdienstmitarbeiter und später auch selbst als Straßenbahnfahrer.


    Was sich wirklich in den Bahnen und Bahnhöfen abspielt geht wirklich nicht unter die Kuhhaut (milde ausgedrückt).Ich kann und möchte meine Erlebnisse gar nicht einzeln ansprechen sonst kommt mir wieder die Galle hoch.Denn letztendlich war es gerade dieses "Pack" was mich dazu veranlasste meinen Job bei der Bahn wieder zu schmeissen.Ich hatte einfach keinen Bock,keine Lust mehr mich jeden Tag aufs Neue mit dem Gesindel rum zu ärgern.Als ich mich dann nach einem Angriff auch noch körperlich zur Wehr setzte und mich meine Vorgesetzten quasi abmahnten mit dem ungefähren Wortlaut "Sie dürfen sich nicht wehren.Sie hätten die andere Wange auch noch hinhalten sollen..." war das Faß dann über gelaufen und ich schmiß die Brocken hin.Also bitte.


    Nun,was kann man tun?-Aus meiner Erfahrung heraus kann ich bestätigen,dass das einzige Mittel,was wirklich zur Abschreckung diente,war,das wenn uniformierte Polizeibeamte auf der Bahn waren logischerweise alles und immer ruhig war.Leider waren diese Einsätze nur sporadisch was aber auch logisch war/ist.Mitarbeiter vom Wachdienst werden schlichtweg ignoriert.Also...was macht es aus?-Die Uniform?-Wohl eher nicht denn der Wachdienst hat ja bekanntlich auch eine Art Uniform am Körper :D .Es geht doch quasi einfach nur um Respekt.Und denn haben die Leute (noch ?) eben nur vor uniformierten Polizisten....und warum? - Ich denke,es liegt daran,dass das Gesindel eben genau weiß mit welchen Konsequenzen es rechnen muß wenn die Uniformierten eingreifen.


    Nun denn...ich habe fertig :cool:

    Als Hobby muß ich hier ganz klar das Biken angeben.Ist ne große Leidenschaft von mir.Da ich mir allerdings letztes Jahr nen neues,gebrauchtes Auto zulegen mußte,war ich leider gezwungen,mein Moped zu verkaufen.Damit ist die Sache Biken erstmal aufs Eis gelegt.Naja,kommt Zeit,kommt Kohle...kommt wieder nen Bike.


    Beruflich tätig im Sicherheitsgewerbe :
    -> Pförtnertätigkeiten
    -> Mobildienst
    -> Bestreifung per pedes
    -> Observation
    -> Brandschutz
    -> Veranstaltungsschutz
    -> Verwiegertätigkeiten

  • Also ich kann, rückblickend auf meine Tätigkeit für die DB Sicherheit, eigentlich nur sagen, dass durch regelmäßige Streifen das Sicherheitsempfinden der Fahrgäste ganz klar positiv beeinflußt wurde. Ich hab durchweg positives Feedback bekommen.
    Was viele Fahrgäste verunsichert ist, gerade hier in Berlin, dass viele Bahnhöfe und Stationen unbesetzt sind. Man würde gern mehr Mitarbeiter sehen, schon allein wenn man mal Fragen hat.

  • also ich kenne die Geschichte auch aus zwei Seiten


    zum einen durch jahrzehntelange Tätigkeit im ÖPNV, zum anderen als (privater) Fahrgast
    und muß sagen, es ist wirklich erstaunlich, wie sich die Sichtweise und das Empfinden ändert, abhängig davon, auf welcher Seite man steht


    im Dienst hatte ich in den wenigsten Fällen Bedenken oder ungute Gefühle, wenn ich mich auf Bahnhöfen bewegte oder Züge begleitete


    privat, wenn es zum Beispiel die spätabendliche oder frühmorgendliche Heimfahrt anbelangte, war immer ein blödes Gefühl dabei,
    es besserte sich, wenn man sich in einem videoüberwachten Zug befand und besserte sich noch mehr, wenn eine uniformierte Streife den Zug (zufälligerweise mal) begleitete


    meine größte Sorge als Privatperson war immer, wenn man sich z.b. in einem fast leeren Zug/Bahnhof zur Nachtzeit mit ein paar betrunkenen Randalieren auseinandersetzen müsste, nicht der Umstand, mit denen nicht fertig zu werden, sondern das TamTam hinterher , die Beweislast, wenn man diese Typen platt macht, auch in Notwehr gehandelt zu haben, ohne Zeugen, falls dann noch Gegenanzeigen dieser Typen im Raume stehen,


    so hat mich dann diese Videoüberwachung, die in manchen S-Bahnen eingeführt wurde, schon sehr beruhigt

  • Hallo zusammen,


    aus meiner Sicht ist das ein tiefgreifendes gesellschaftliches Problem das auf absehbare Zeit nicht mehr abzustellen ist. Hier hilft nur mehr Sicherheit durch den Einsatz von Personal und Technik generieren zu können.

    Freundliche Grüße


    Moderator Doph_Zügota



    Gerechtigkeit herrscht, wenn es in einem Volk weder übermäßig Reiche noch übermäßig Arme gibt.


    Thales von Milet (um 625 - 545 v. Chr.), griechischer Philosoph und Mathematiker, einer der Sieben Weisen

  • Der einfachste Weg, dummerweise auch der teuerste und wann hört der Wunsch nach Sicherheit auf? Wenn man dafür zahlen soll...


    Solange es keine klaren verbindlichen Vorgaben seitens des Staates gibt, werden die Aufgabenträger weiterhin so ausschreiben, wie es ihnen passt oder was sie für nötig halten und nichts vor dem Hintergrund subjektiver Sicherheit... Wieso sollte ich als Regionalverband auf Sicherheit mit in die Ausschreibung packen, die ich dann auch mit bezahlen muss, wenn ich es nicht zwingend muss?

  • Kann man das? Wieso? Weil Verdi für die Mitarbeiter der Bahn zuständig ist?
    Und wie kommt Verdi darauf das die Mitarbeiter der Streifen als Servicekraft bezahlt werden?
    Über den Sinn oder Unsinn einer Einzelstreife braucht man nicht diskutieren.... aber diese Art der Berichterstattung ist mehr als fragwürdig...


    Mich würde interessieren wieso sich Verdi gerade die Bahn rauspickt, wo sie lediglich für die Nachunternehmen zuständig ist, die vertraglich mindestens zum Tariflohn verpflichtet sind... entweder gibt es da ein schwarzes Schaf im Rhein Main, oder diese Berichterstattung verfolgt eigentlich ein anderes Ziel.


    Gibt es nicht mehr als genug schwarze Schafe, die im vollen Bewusstsein gegen geltendes Recht verstoßen? Alleine aus den 3 großen Foren könnten mit Sicherheit 50-100 SDL benannt werden die es nicht so ernst mit den Tarifen und gesetzlichen Bestimmungen nehmen.

  • Quote

    Jetzt würde mich doch gerne mal intressieren, was Sicherheitskräfte zum Thema Sicherheit in der Bahn zu sagen haben.
    Wie sie die Sicherheit für den Fahrgast sehen und was man verändern müsste, um nicht nur dem Fahrgast sondern auch dem Sicherheitsmitarbeiter
    ein besseres Gefühl bei der Arbeit zu vermitteln.



    Der Begriff Begleiter höre ich in diesem Zusammenhang zum ersten mal... auch die DB Mitarbeiter selbst haben eine weile diesen Auftrag ausgeführt, allerdings nur zu zweit.
    Und ich finde es schon wichtig das nicht nur eine subjektive Sicherheit vorgespielt wird. Wenn es brenzlig wird ist der Mitarbeiter verschwunden.
    Wieso sollte es nicht zum Thema passen, das wäre für mich etwas was geändert werden müsste um beiden Parteien ein besseres Gefühl zu vermitteln.

  • Quote from "stone"

    Ich denke,es liegt daran,dass das Gesindel eben genau weiß mit welchen Konsequenzen es rechnen muß wenn die Uniformierten eingreifen.:cool:


    Das ist – so glaube ich – ein ganz entscheidender Punkt. Aber wie kann man da Abhilfe schaffen!

    Freundliche Grüße


    Moderator Doph_Zügota



    Gerechtigkeit herrscht, wenn es in einem Volk weder übermäßig Reiche noch übermäßig Arme gibt.


    Thales von Milet (um 625 - 545 v. Chr.), griechischer Philosoph und Mathematiker, einer der Sieben Weisen

  • Das Thema Sicherheit im ÖPNV ist ein recht weitreichendes Aufgabenfeld mit vielen Spezifika.
    Zum einen gibt es da die Bahnhöfe bzw. Haltepunkte oder Stationen und zum anderen die Busse, Züge und Trams selbst.


    An einem großen Bahnhof fühlt sich der Fahrgast m.E. sicherer als an einem kleinen Haltepunkt, bedingt durch eine erhöhte Präsenz von Bundespolizei bzw. Bahnsicherheit und natürlich auch von Videoüberwachung.
    An einem kleinen Haltepunkt sieht das schon anders aus. Meist ist dort keine Sicherheitskraft da, es ist kaum oder wenig Beleuchtung vorhanden, und machen wir uns nichts vor, besonders einladend sieht es durch verdreckte Bahnsteige oder Unterführungen auch nicht aus.


    In Zug, Bus oder Tram ist das meine Meinung nach schon wieder anders. Meist sind noch andere Fahrgäste unterwegs und es gibt ja auch noch den Fahrer und, wenn installiert, eine Videoüberwachung.
    Das es trotz allem zu Übergriffen bzw. einzelnen unschönen Vorfällen kommt lässt sich nicht abstreiten, aber meiner Meinung nach auch nicht zu 100% verhindern. Denn es ist der Faktor Mensch der hier eine sehr große Rolle spielt. Wer wirklich Böses will wird dies auch tun, unabhängig davon ob Videoüberwachung installiert oder Sicherheitspersonal an Bord ist.
    Das gleiche kann dem Einzelnen auch auf der Straße oder beim Einkaufen passieren.
    100%ige Sicherheit gibt es nicht, man kann nur eindämmen und durch wirksame präventive oder auch repressive Maßnahmen erreichen dass es bereits im Keim erstickt wird.


    Ich denke dass man bereits mit einem sauberen und gut beleuchteten Bahnhof/Haltepunkt/Station eine ganze Menge erreichen kann. Da fühlt sich der Fahrgast sicherlich wohler als auf einer Müllhalde.
    Des weiteren bin ich auch der Meinung dass man den Personaleinsatz erhöhen sollte. Und zwar nicht, wie im Artikel erwähnt, "Mehr Service statt Sicherheit" sondern mehr Sicherheit = mehr Service. Eingesetzte Sicherheitskräfte können ebenso Serviceaufgaben übernehmen und Fahrplanauskünfte geben, können aber im Ernstfall anders reagieren als der klassische Servicemitarbeiter.
    Mann muss ja jetzt nicht wandelnde Kleiderschränke Typ Rocker als Sicherheitskräfte einsetzten.


    In der heutigen Zeit sieht der Mensch mehr als genug Sicherheitspersonal in allen Bereichen des Lebens, ob Doorman, Citystreife oder Empfang bei der Agentur für Arbeit. Da der Mensch ein Gewöhnungstier ist wird er auch Sicherheit im ÖPNV akzeptieren.


    Alkohol gehört für mich in Bus, Bahn und Tram verboten.
    Alkohol ist m.E. nach der Aggressionsförderer Nummer 1. Verbietet man dies, hat man schon eine Menge erreicht.
    Und Alkoholkonsum im ÖPNV sollte auch mit einem Bußgeld ähnlich dem erhöhten Beförderungsentgelt für Fahren ohne gültigen Fahrausweis belegt werden. Das ist aber ein anderes Thema.


    Da stellt sich jetzt abschließend nur noch die Frage wie man den erhöhten Personaleinsatz und das Aufrüsten mit Videoüberwachung bezahlen soll. Wahrscheinlich mit steigenden Fahrpreisen.........


    Sich nur auf die Videoüberwachung zu verlassen halte ich für nicht richtig. Im Ernstfall habe ich dann zwar ein Video vom Vorfall und ein Foto vom Täter, das hilft aber auch nur begrenzt wenn der Täter nicht rein zufällig schon mal irgendwann auffällig geworden ist oder das Foto in einer Datenbank hinterlegt ist.


    Es wird wahrscheinlich auf ein komplexes Zusammenspiel dieser einzelnen Komponenten herauslaufen. Der Kostenfaktor wird sicherlich die Hauptrolle spielen.
    Aber nur der Servicegedanke wird die subjektive Sicherheit der Fahrgäste in meinen Augen nicht erhöhen.



    Zwei Dinge sind unendlich, das Universum und die menschliche Dummheit, aber bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher.

    Albert Einstein

  • Videoüberwachung trägt so gut wie nichts zur Verhinderung von Straftaten bei.


    Obwohl zum Beispiel im Hbf. alle paar Meter eine Kamera hängt, beeindruckt das die richtigen "Spezies" kaum.


    Zunehmende Gewalt, Schwarzfahren, Automatenknacken, Dreck u. Müll............ ein Spiegel der Gesellschaft.


    An den Symptomen "rumdoktorn" nützt da wenig.

  • Als der Fall damals durch die Medien ging waren alle entsetzt und bestürzt über so viel Brutalität und Aggressivität.
    Ich glaube alles andere als eine Haftstrafe blieb dem Gericht und der Staatsanwaltschaft dort nicht übrig.


    Es geht auch nicht darum dass die Täter auf nicht deutsche Namen hören, es geht mehr darum dass hinterfragt werden muss warum so etwas passiert. Und warum es vermehrt Jugendliche sind die eine solche Gewaltbereitschaft an den Tag legen.
    Aber da ist ein anderes Thema.


    Wenn man schreibt, wie man selbst mit diesen Ratten verfahren würde, dann kriegt man evtl. noch erklärt, daß man nicht richtig im Kopf ist.


    Ja... Ähm ...
    Ich denke wir wissen beide was wir gemacht hätten ....
    Ach ja stimmt ... die schwere Kindheit, der Alkohol, die Perspektivlosigkeit ... diese armen Geschöpfe sind doch auch nur durch unser Gesellschaftsraster gerutscht.... :evil:



    Zwei Dinge sind unendlich, das Universum und die menschliche Dummheit, aber bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher.

    Albert Einstein