Moin zusammen

  • Ich habe dieses Forum gefunden weil ich mich für den Sicherheitsbereich interssiere.


    Ich werde demnächst auch vielen Fragen stellen :zw:


    Zu mir ist zu sagen, dass ich 35 Jahre alt bin und leider auf der Suche nach einer Beschäftigung. Meine Ausbildung liegt nun Jahre zurück und ich machen mir keine Hoffunungen in dem Bereich einzusteigen.


    Mit Eurer Hilfe kann ich mir vielleicht einen Einstieg im Sicherheitsbereich vorstellen :)


    MfG



    Kodierknecht

  • Hallo Kodierknecht (welch' ausgefallener Nick!),


    zunächst einmal ein recht herzliches Willkommen hier bei uns im Forum. Ich wünsche Dir viele angenehme Aufenthalte hier mit möglichst vielen interessanten Informationen für Dich :zw: .


    Quote from "Kodierknecht"

    ... Ich werde demnächst auch vielen Fragen stellen ...


    Fragen sind nunmal halt dazu da, gestellt zu werden und ... natürlich auch dazu, beantwortet zu werden :oppps: .


    Wir werden uns Mühe geben :zw: ...

  • "Kodierknecht"
    ist die inoffizielle Berufsbezeichnung in der EDV, neuhochdeutsch auch "IT", für Leute, die nach vorgegeben Aufgaben kodieren, d.h. Programmzeilen schreiben. Waren diese Tätigkeiten in der Urzeit der Datenverarbeitung meist von Mathematikern ausgeübt worden, konnten mit zunehmender Verbesserung und Entwicklung der Programmiersprachen und Software-Produktionsumgebungen auch angelernte Hilfgskräfte eingesetzt werden. Diese wurden generell als Kodierknechte bezeichnet, insbesondere aber in Bereichen, in dennen der Programmierer quasi ein eierlegendes Wollmilchschwein sein sollte. Z.B. Bankkaufmann mit volkswirtschaftlichem Studienabschluss und Praxisjahre als Anlagenberater/betrüger, der außerdem über erstklassige IT-Entwicklerkenntnisse verfügt. Das ist natürlich schwer in die Hosen gegangen, wird aber auch heute noch häufig in Stellenausschreibungen gefordert, selbst für Tätigkeiten, für die ein qualifizierter Hauptschulabschluss und eine Metzgerlehrte voll ausreicht. Damit kann man sogar "IT-Manager" werden, wie gewisse behördliche EDV-Erscheinungsformen schließen lassen.


    Leute ohne deratigen Background und nur ausgestattet mit natürlicher Logik bezeichnen sich heute selbst gerne als Kodierknecht. Zum Teil auch in Situationen, in denen ihnen von irgendwelchen Tussies eine Aufgabe vorgeleget wird, die sie ohne eigene Einflussnahme einfach in einem Programm realisieren müssen. Gibt es dabei Reibungsverluste, wird im Regelfall von fehlender sozialer Kompetenz gesprochen - und zwar soll sie dann beim "Kodierknecht" fehlen. Davon betroffen wurden allerdings auch Kollegen, die keine Freude fanden an außerbetrieblichen Zusammenkünften und gemeinschaftlichen Disco-Besuchen.
    Auch dabei bleiben die Kodierknechte meist auf der Strecke.


    Wer also ein "Kodierknecht" ist oder war, kann auch im Sicherheitsgewerbe nicht fehl am Platze sein, gewisse berufsspezifische Voraussetzungen natürlich vorausgesetzt. Diese leute haben präzises Arbeiten gelernt, und es kann z.B. auch davon ausgegangen werden, dass sie auf den Rundgängen die 112 versteckenten Stechstellen auch aufsuchen werden und nicht bei der 50. wg. "Knieschmerzen" aufgeben. Manche Wachleiter tolerierten das und rechneten nicht damit, dass auch der Kunde ab und an nachprüft und für nicht besuchte Stechstellen Rechnungsabzüge veranlasst. Daher kann Kodierknecht-Mentalität auch Gewinn für ein Bewachungsunternehmen sein.