Tatort "Öffentliche Verkehrsmittel"

  • Quote from "Breaker_Zero"

    Im Übrigen Haifisch... so ahnungslos bin ich garnich was Statistiken angeht ;-) Denn allzu groß ist der unterschied zwischen Tatverdächtigen und Täter dann wohl doch nich ;-)


    Doch, du bist ganz offensichtlich gänzlich ohne Ahnung über die Unterschiede zwischen PKS und SVS,
    denn Tatverdächtiger und Täter sind im Rechtstaat fundamental unterschiedliche Begriffe.
    Insbesondere wenn man den Begriff des Tatverdächtigen aus der PKS mit dem des Täters gleichsetzt und behauptet, das BKA hätte diese Aussage getroffen.


    Wer

    Quote

    Naja man kann sich nun an der Deklaration von Begriffen hochziehen...


    sagt, hat nichts begriffen.


    Die Interfunktion zwischen PKS und SVS hast du auch nicht wirklich begriffen.
    Die SVS beinhaltet nur die Urteile. Eine Freispruchrate im unteren einstelligen Bereich bestätigt die gute Arbeit der StA, über die PKS sagt das aber tatsächlich auch nichts aus.
    Die StA stellt sehr oft Verfahren ein, der Tatverdächtige steht dann zwar noch immer in der PKS, taucht aber in der folgenden SVS nicht mehr auf...


    Wenn du ein vollständiges Bild willst, brauchst du noch das staatsanwaltliche Verfahrensregister. Wenn du diese Daten (PKS, SVS und Verfahrensregister) alle zusammen nimmst, kannst du dir ein einigermaßen komplettes Bild der tatsächlichen Lage machen.

  • Vielleicht reden wir hier auch einfach aneinander vorbei... ich habe nie infrage gestellt das es 2 unterschiedliche Begriffe sind... jedoch... kam es mir mehr auf den Inhalt der Materie an ... als auf diskussionen über falsche begrifflichkeiten wo letztendlich das bild vom Tatverdächtigen nur wieder gespiegelt wird... also ich hab keines weg´s angezeifelt das ich mich falsch ausgedrückt habe... lediglich war ich nur der meinung das es an dem eigentlichen Thema nicht viel ausmacht... da egal ob PKS oder SVS haben wir ja ein ziehmlich gleiches Bild was sich dort abzeichnet...

    "Es wird immer wieder Eskimos geben, die den Einwohnern von Zaire gute Ratschläge
    für das Verhalten bei großer Hitze erteilen." :D

  • gestern wurde in den nachrichten erzählt, dass sie jetzt in berlin die videobänder der kameras statt 24 std, 48 std aufheben wollen um täter eher stellen zu können...-.-
    meiner meinung nach totaler blödsinn. wenn sie in 24 std die täter auf den bändern nicht erkennen,tun sie es in 48 auch nicht??!!

  • Bojessi,
    das hat nichts mit erkennen zu tun.
    Das hat einfach damit zu tun, das nicht jede Tat gleich in den ersten 24 Stunden gemeldet wird.


    Wenn etwas bekannt ist werden die Bänder mit Sicherheit nicht gelöscht ;-)

    viele Grüße



    saw1977



    _________________________


    Wer Fehler findet darf Sie behalten
    Wer Satzzeichen benötigt kann sich eines ausleihen ....,,,,,???!!!!
    :thumbup::thumbsup::P

  • Naja das stimmt schon... aber ich halte es jetzt auch für mehr heiße luft als wirklich dahinter steht... denn in wirklich wichtigen fällen ... wird sofort Anzeige erstattet... und in den seltensten fällen nach 24 Stunden... von daher find ich es relativ sinnlos... viel eher sollte in eine Videozentrale mit Operatorplätzen investiert werden...

    "Es wird immer wieder Eskimos geben, die den Einwohnern von Zaire gute Ratschläge
    für das Verhalten bei großer Hitze erteilen." :D

  • Das Ende der Geduld von Kirsten Heisig,
    ein Buch das aufrüttelt.


    sofortige Bestrafung der Täter, vor allem bei Jugendliche.


    Die Richter werden geradezu verhöhnt, wenn sie Strafen wie Sozialstunden aussprechen.


    sofortige Bestrafung auch unter 14 Jährige.


    Das Jugendstrafgesetz neu ordnen und härtere Bestrafungen.


    Gestern habe ich die Werbekampagne des neuen Tatortes gesehen.
    Es wurde ein Ausschnitt, der tatsächlich unter den Jugendlichen als neuesten Spass ausgeübt wird,
    gezeigt.
    Eine Gruppe Kinder-Jugendliche mit Schulranzen
    in der Straßenbahn bzw. S-Bahn, einer filmt mit Handy,
    beim Anhalten an der Haltestelle wird eine alte Frau geohrfeigt,
    sofortiges Rausspringen des Täters aus der Bahn und wegrennen.
    Die Täter stelllen das Video ins Netz und lachen darüber.


    Was kommt als nächstes??????????


    Was ist mit den Streetworkern, Schulpsychologen, Resozialisierungen, Camps,
    Betreuung durch Jugendämter, Sozial-Pädagogen, Psychologen?????
    Alles vorhanden, aber nicht wirkungsvoll genug, um jugendliche Täter abzuhalten.


    Da bleibt nur noch die härtere Gerichtsverurteilung, als auch Strafen für Jugendliche unter 14 Jahren
    zur wirkungsvollen Abschreckung.

  • Quote

    Das Ende der Geduld von Kirsten Heisig,
    ein Buch das aufrüttelt.


    Ein sehr Interessantes Buch übrigens... sollte man gelesen haben...


    Quote

    Was ist mit den Streetworkern, Schulpsychologen, Resozialisierungen, Camps,
    Betreuung durch Jugendämter, Sozial-Pädagogen, Psychologen?????


    Tja... also ich würde sagen die Wahrscheinlichkeit eines Rückfalls ist genauso hoch als wenn man nen "Althippie" auf ner Hanfplantage einsperrt ;-)


    Das grundlegende Problem an der ganzen Gesichte ist... das unsere Gesetze quasi mal wieder dringend nen Upgrade nötig hätten...


    Denn das beste Beispiel wird übrigens auch in dem Buch thematisiert... 14 Jährige die an einer berüchtigten Berliner Straßenbahn Linie Heroin verkaufen und die Polizei "machtlos" zu guckt...

    "Es wird immer wieder Eskimos geben, die den Einwohnern von Zaire gute Ratschläge
    für das Verhalten bei großer Hitze erteilen." :D

  • Quote from "Breaker_Zero"

    Das grundlegende Problem an der ganzen Gesichte ist... das unsere Gesetze quasi mal wieder dringend nen Upgrade nötig hätten...


    Sehe ich nicht so. Die Strafgesetze sind ausreichend. Sie beinhalten jeweils eine ausreichende Strafandrohung. Jedoch sollten die Rahmen öfter ausgereizt werden. Dafür sind jedoch nicht die Gesetzgeber verantwortlich, sondern eher die Rechtsprechung.


    Es gibt in vielen Staaten die Todesstrafe, dennoch werden dort weiterhin genügend Verbrechen begangen, welche die Todesstrafe nach sich ziehen. Wenn selbst derart drastische Strafen nicht wirklich Effekt bringen:
    Die Erhöhung der Strafandrohung verhindert folglich auch keine Straftaten.


    Verbesserungswürdig ist dennoch vieles. Die Strafverfolgung muß effektiver werden. Der Ermittlungsdruck muß erhöht werden, damit Täter auch wirklich gefasst werden können.
    Natürlich gehört dann auch die schnellere Abhandlung vor Gericht dazu.


    Quote from "Breaker_Zero"

    Denn das beste Beispiel wird übrigens auch in dem Buch thematisiert... 14 Jährige die an einer berüchtigten Berliner Straßenbahn Linie Heroin verkaufen und die Polizei "machtlos" zu guckt...


    Das ist allerdings absoluter Quatsch. Bei nem 14jährigen ist die Polizei ganz sicher nicht machtlos.

  • Drogenszene mit dazugehöriger Beschaffungskriminalität ist ja ein Thema für sich
    es geht los mit den verschiedensten Polizeistrategien,
    die einen meinen, es ist besser, man hat die "Drogenzene" kontrolliert auf einem Haufen,
    da kann man sie besser überwachen,
    die anderen setzen auf "Verdrängung"


    in München z.b. kann sich eine Szene erst gar nicht etaplieren
    haben sich verschiedenste Orte als "Drogenschwerpunkte" herauskristallisiert, wird sofort massiv
    kontrolliert und ggfs. auch nur verdrängt
    man lässt die Leute solange nicht in Ruhe, bis sie sich wieder verteilen
    mit dem Ergebnis, zumindest "optisch" steigt auch wieder das Sicherheitsgefühl der Passanten
    "offene Szenen" wie in anderen Städten gibt es in München nicht


    leider muß man feststellen, mit dem Angebot von Hilfen (Drogenberatungsstellen, Verteilerpunkte für saubere Spritzen, Substitutionspraxen) entwickelt sich in näherer Umgebung wieder eine Art "Schwerpunkt"


    und Verdrängung löst auch nicht das (Drogen-)Problem an sich

  • Ich finde eine gesunde Mischung aus beiden muss her...


    1. viel härtere Strafen die auch durchgezogen werden


    Denn wenn ich weiss, dass ich eh immer davon komme oder Bewehrung genieße, (für viele wie ein Freispruch) merke ich nicht das mein Handeln Konsequenzen hat.. für Dumme: Also nichts schlimmes ist.
    Meine Meinung:
    Erste Strafttat BAMM voll eine auf die Zwölf. also das ausschöfpfen was unsere Gesetzt hergibt und nicht das Mindeste.
    Zweites: Sich das Weichspühler gelabere von Pädagogen nicht zu sehr zu Herzen nehmen, nur weil die Eltern schlecht sind, nur weil man Migrant ist, nur weil man ein schlechtes Umfeld hat, ist es keine Ausrede selber schlecht zu sein.


    2. Mehr präsenz von Polizei und Sicherheitsdiensten an den wichtigen Punkten.


    3. Sich wieder mehr um Kinder und junge Erwachsene kümmern, wieder mehr Freizeitangebote schaffen, den Teamgeist fördern.


    4. WUNSCHTRAUM: Bessere Kontrolle der Eltern...... (Leider nicht umsetzbar.)


    5. Integration fördern... Keine Ghettos mehr bauen, sondern die Familien streuen.


    Ach mir fallen noch soviele Punkte ein....


    Ich glaub ich werd Innenminister :cool:


    Gruß


    Sergeant7

  • @ Sergeant7


    toll jetzt hat du die schöne diskussion lahmgelegt :)


    aber du hast recht mit dem was du schreibst... ;)

  • Quote from "Sergeant7"

    1. viel härtere Strafen die auch durchgezogen werden


    Wie bereits geschrieben, selbst ultimative und endgültige Strafen verhindern keine entsprechende Straftaten.
    Warum? Weil jeder Täter bei Begehung der Tat entweder nicht an die drohende Strafe denkt, oder davon ausgeht daß er nicht erwischt wird.



    Quote from "Sergeant7"

    Denn wenn ich weiss, dass ich eh immer davon komme oder Bewehrung genieße, (für viele wie ein Freispruch) merke ich nicht das mein Handeln Konsequenzen hat.. für Dumme: Also nichts schlimmes ist.


    Da wären wir dann bei obigem "warum".
    Bewährung ist eine gute Sache - wenn sie maßvoll und richtig eingesetzt wird. Und längst nicht jeder, der Bewährung bekommen hat, macht auch weiter. Wegen einer Minderheit diese sinnvolle erzieherische Maßnahme abschaffen und damit alle anderen bestrafen, die wirklich nur mal einen kleinen Fehler begangen haben? Sehe ich gar nicht ein.


    Quote from "Sergeant7"

    Erste Strafttat BAMM voll eine auf die Zwölf. also das ausschöfpfen was unsere Gesetzt hergibt und nicht das Mindeste.


    Bedenke: Jeder kann schneller als es ihm lieb ist vor dem Strafrichter stehen. Da kommen wir dann zum Gleichheitsgrundsatz, und selbst der arme, brave Familienvater der mal auf der Autobahn ganz kurz unachtsam war und dadurch einen VU Pers verursacht hat, geht dann für 3 Jahre in den Knast?
    Wenn eines der Unfallopfer tödlich verletzt wird, geht er 5 Jahre in den Knast?


    Das kanns nicht sein. Die Strafzumessung kann durchaus variabel sein, angepasst an persönliche Schuld und Schuldminderungsgründe.


    Quote from "Sergeant7"

    2. Mehr präsenz von Polizei und Sicherheitsdiensten an den wichtigen Punkten.


    Polizei ja, Sicherheitsdienste nur bedingt.
    Im öffentlichen Bereich, also nicht in Hausrechtsbereichen, sollten schon entsprechende Eingriffsrechte vorhanden sein, damit auch gehandelt werden kann - bevor etwas passiert.
    Vorbeugende Maßnahmen mit Eingriffscharakter sollten staatlichen Stellen überlassen werden.


    In Hausrechtsbereichen dürfen gerne Sicherheitsdienste präsent sein.



    Quote from "Sergeant7"

    3. Sich wieder mehr um Kinder und junge Erwachsene kümmern, wieder mehr Freizeitangebote schaffen, den Teamgeist fördern.


    Die Angebote sind da, sie müssen lediglich genutzt werden.
    Selbst in Ballungszentren gibt es genügend Angebote, die leider von der hier angesprochenen Zielgruppe links liegen gelassen werden. Ist halt "uncool", auf dem Fußballplatz zu schwitzen und vom Trainer zur Sau gemacht zu werden, weil man nicht Kondition bolzen will.


    Quote from "Sergeant7"

    5. Integration fördern... Keine Ghettos mehr bauen, sondern die Familien streuen.


    Setz dein "leider nicht umsetzbar" von Ziff. 4 auch hier hinten dran.
    Es werden keine Ghettos gebaut, in Städten ist einfach kein Platz. Da kann man Wohnraum eben nur auf kleinem Raum bauen.
    "Streuen" ist nur dann möglich, wenn Wohnraum zugeteilt wird. Das ist aber nicht unbedingt der Fall, der Großteil der Wohnungen ist auf dem freien Markt und wird frei vergeben.

  • Quote from "haifisch"

    Warum? Weil jeder Täter bei Begehung der Tat entweder nicht an die drohende Strafe denkt, oder davon ausgeht daß er nicht erwischt wird.


    Das scheint für mich eher Fragwürdig...
    Denn für den Täter sind vor der Begehung einer Straftat meistens die Aspekte der Wahrscheinlichkeit einer Verurteilung und den persönlichen Nutzen aus der Straftat dafür entscheidend eine Tat zu begehen...


    Signifikante Abschreckungseffekte durch höhere Strafen sind schon vorhanden... jedoch nicht für alle und jeden... deutlich hat man das in den USA gemerkt... wo die Kriminalitätsrate kontinuierlich sinkt selbst die Mordrate ist 2009 um 7,2% gesunken... deutlich stärker beeinflusst ein härteres Strafmaß die Ausübung von Eigentumsdelikten...


    „[…] Kriminalität stellt ein normales soziales
    Phänomen dar, dessen vollständige Beseitigung
    durch den Staat weder möglich ist noch angestrebt
    werden sollte.“ (Gary S. Becker (1968))

    "Es wird immer wieder Eskimos geben, die den Einwohnern von Zaire gute Ratschläge
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  • Quote from "Breaker_Zero"

    Denn für den Täter sind vor der Begehung einer Straftat meistens die Aspekte der Wahrscheinlichkeit einer Verurteilung und den persönlichen Nutzen aus der Straftat dafür entscheidend eine Tat zu begehen...


    Kommt irgendwie fast aufs Gleiche raus wie das, was ich geschrieben habe...


    Natürlich spielt der Nutzen eine Rolle,
    dennoch denkt ein Teil bei Begehung der Tat nicht an die mögliche Strafe,
    und der andere Teil geht davon aus, nicht erwischt zu werden.

  • Naja im Endeffekt decken sich unsere Aussagen nur bedingt ;-) weil ich davon schrieb das er sehr wohl die Konsequenzen für sein handeln bedenkt... zumindest bei fast allen Straftaten außer vielleicht Mord...

    "Es wird immer wieder Eskimos geben, die den Einwohnern von Zaire gute Ratschläge
    für das Verhalten bei großer Hitze erteilen." :D

  • Glaub mir, da irrst du.
    Nur ein vergleichsweise geringer Teil der Straftäter denkt bei Begehung der Tat an die drohende Strafe. Und die, die daran denken gehören dann auch schon zur zweiten Gruppe der Täter. Nämlich zu denen die glauben, ohnehin nicht erwischt zu werden.


    Ich mach den Job jetzt nun schon seit 20 Jahren und kann daher durchaus aufgrund meiner Erfahrung diese Aussage treffen.
    Die meisten Täter wissen zwar daß das, was sie gerade tun oder getan haben nicht erlaubt ist, an die Strafe denken sie dabei jedoch nicht.


    Nur wenige Täter stellen im Vorfeld eine Art Risiko/Nutzen-Rechnung auf. Und die Tätergruppen, die das machen, sind nicht unbedingt die Tätergruppe, um die es hier eigentlich geht: Jugendliche (Gewalt)Täter.
    Solche Überlegungen finden sich zB häufig im Bereich Diebstahl/Raub höherwertiger Sachen, zu deren Begehung auch ein bestimmtes Maß an Organisation dazugehört.

  • Hey Forum,


    schöner Meinungsaustausch!


    Ich habe als SMA zusammen mit Sozialpädagogen ein paar Jahre in einer Behördlichen Noteinrichtung für Kinder und Jugendliche gearbeitet......... Überwiegend waren dort Kinder und Jugendliche die konfrontiert waren mit häuslicher Gewalt, schwerer und intensiver Kriminalität und sozialen Missständen...........


    Da ich selbst aus einer nicht so rosigen Ecke Berlins komme, konnte ich ganz gut mit den Kiddys........Immer wieder erzählten mir die Jugendlichen von ihren Problemen und ihren wünschen. Sie suchen nach Anerkennung, Liebe, Grenzen und Zuneigung, all das, was sie in ihrem Elternhaus nicht bekamen. Und dort liegt der Hund begraben! Das Elternhaus……


    Nicht nur die Kinder und Jugendlichen brauchen Hilfe, sondern auch die Eltern……Solange sich dort nicht frühzeitig etwas tut und schnelle, angebrachte Hilfe in die Familien geht, wird sich an der Jugend überhaupt nichts ändern!..........


    Das ist meine Meinung, meine Erfahrung…..Ich habe es selbst erlebt und andere gesehen…..Es gibt einen Weg aus der Gewalt, doch ihn zu finden ist mühsam und nicht einfach, aber dafür hat Gott vor dem Erfolg den Schweiß gesetzt!..........


    Bis denne…………………….

    In meiner physisch, soziologischen Konstellation manifestiert sich die absolute Dominanz positiver Impressionen meines Individiums

  • Quote from "massaker"


    Da ich selbst aus einer nicht so rosigen Ecke Berlins komme, konnte ich ganz gut mit den Kiddys........Immer wieder erzählten mir die Jugendlichen von ihren Problemen und ihren wünschen. Sie suchen nach Anerkennung, Liebe, Grenzen und Zuneigung, all das, was sie in ihrem Elternhaus nicht bekamen. Und dort liegt der Hund begraben! Das Elternhaus……


    Nicht nur die Kinder und Jugendlichen brauchen Hilfe, sondern auch die Eltern……Solange sich dort nicht frühzeitig etwas tut und schnelle, angebrachte Hilfe in die Familien geht, wird sich an der Jugend überhaupt nichts ändern!..........


    das ist nämlich auch meine meinung! strafe hin oder her... aber ändern kann man es weder durch strafen noch durch mehr sicherheitspersonal! klar finde ich auch, dass manche härter bestraft werden müssen... nur wie ich schon oft erwähnt habe, die lösung des problems ist immernoch woanders. ich habe noch nie gehört, dass einer dieser jugendlichen darüber nachdedacht hat, was die folgen sind... na und denn wird man halt eingesperrt .. ist doch "cool" .
    was habe ich davon, wenn ich sie alle wegsperre? der steuerzahler muss die gefängnisse ja durchfüttern.... (57)
    aussondern von ausländischen mitbürgern ist ja auch blödsinn, denn die jugendlichen sind in deutschland geboren und somit sind es (egal welche haut oder haarfarbe sie haben) deutsche!!! :zw:

  • Also ich muß BOJESSI mal vollkommen recht geben. Mehr Sicherheitspersonal wird es nicht bringen. Das Problem wird sein bei mehr Personal ( wie es am 15.4.11 in der Berliner Morgenpost stand )


    Quote

    Nahverkehr


    Senat denkt über Preiserhöhung nach, um Wachleute einzustellen


    Der Senat und die BVG erwägen höhere Fahrkartenpreise, um mehr Sicherheitspersonal in die U-Bahnhöfe zu bringen. Eine Rund-um-die-Uhr-Überwachung in allen U-Bahnhöfen würde laut Verkehrssenatorin Ingeborg Junge-Reyer (SPD) etwa 70 Millionen Euro im Jahr kosten. Gemeinsam mit der BVG, dem Verkehrsverbund und der Wirtschaftsverwaltung werde nun ermittelt, wie teuer die Tickets höchstens werden könnten, um nicht zu viele Fahrgäste zu verlieren. Der Regierende Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD) hatte kürzlich einen Sicherheitszuschlag von 30 Cent für den Einzelfahrschein ins Gespräch gebracht.


    Wo man mehr Personal hinstellen sollte, sind die U-Bahnhöfe, wo derzeit die Drogendealer zugange sind. Man sollte versuche diese aus den Bahnhöfen zu vertreiben.


    Desweiteren sollte man doch lieber versuchen, bei den Jugendlichen das Übel am schopf zu packen. Wie ich schon mal sagte, mehr für die Jugendlichen anbieten. Versuchen das sie gar nicht erst auf so eine Idee kommen.