Bitte Lesen

  • @Forengemeinde
    Ich hoffe dass der link funktioniert.
    Wie soll ich sagen, es tut mir für die Kollegen sehr leid,
    aber auf der anderen Seite freue ich mich Diebisch :satan:
    bitte nicht falsch verstehen, aber ich war entsetzt als
    ich gelesen hatte das man darüber nachdenkt, im GWT
    nur noch einen Mann ein zu setzten was meiner Meinung
    nach Lachhaft ist ich Plädiere für 3 Mann pro Wagen.
    Wenn so etwas Passiert Denken die wichtigen Leute
    hoffentlich um.
    Klickt mal
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    Bonus vir semper tiro ( Ein guter Mensch bleibt immer Anfänger)

  • @ Methu140562 und Fump
    das ist mir auch schon klar, aber ich sehe es so
    je mehr passiert desto mehr bekommen wir zu tun
    ich weiß wir sollen nicht die Helden spielen aber
    3 Mann schrecken doch ehr ab als nur 1 oder
    liege ich da falsch?

    Bonus vir semper tiro ( Ein guter Mensch bleibt immer Anfänger)

  • Quote from "Methu140562"

    ...wichtig kein Held spielen!!


    Was einem wesentlich leichter fällt, wenn man selbst unbewaffnet ist.


    Ich weiß, daß ich mit dieser Äußerung nun den Zorn einiger Wachleute im Geldtransport auf mich ziehe.
    Aber es ist nun mal Tatsache, daß derartige Überfälle erheblich seltener tödlich auf Seiten des Opfers verlaufen, wenn dieser unbewaffnet ist und daher nicht mit gleichen Mitteln zurückschlagen kann und dazu keine Gegenwehr leistet.
    In vielen Fällen, in denen bekannt ist daß das Opfer bewaffnet ist steigen auch die Täter gleich höher ein in die Spirale der Gewalt, schießen sofort (siehe auch letzter Überfall in Berlin, bei dem auch ein Wachmann getötet wurde).


    Das Geld ist versichert,
    und wenn die technischen Sicherungen noch weiter ausgebaut werden, so daß ein Zugriff auf die Gelder und Werte durch die Transportbegleiter oder Dritte während des Transports definitiv ausgeschlossen ist, dann braucht es in meinen Augen auch keine bewaffnete Begleiter mehr.


    Man sollte auch immer bedenken:
    Als Opfer ist man in solch einer Lage immer in der Defensive. Man kann immer nur reagieren. Der Täter steht in aller Regel mit bereits gezogener und auf mich gerichteter Waffe schussbereit vor mir.
    Die Frage, die man sich spätestens (besser bereits im Vorfeld) in dieser Lage stellen und dann auch ganz ehrlich zu sich selbst beantworten sollte:
    Kann ich schneller die Waffe ziehen und einen Wirkungstreffer erzielen, als er einen Schuss auf mich abgeben kann?
    Die Antwort dürfte in den meisten Fällen "nein" lauten, wenn der Angreifer bereits eine schussbereite Waffe auch mich richtet.



    Was ich bislang über die Absichten mitbekommen habe, Geldtransport von nur einem Wachmann begleiten zu lassen:
    Die Fahrzeuge sollen anders wie bisher ausgestattet sein, ebenfalls die Transportbehälter.
    Bisher war es den Begleitern noch möglich, sowohl Transportbehälter als auch den Tresorraum des Fahrzeugs zu öffnen und so an das darin enthaltene Geld zu gelangen.
    Das soll mit neuer Sicherungstechnik zukünftig nicht mehr der Fall sein.
    Wenn dem so ist, sehe ich keinen wirklichen Grund mehr, der gegen eine solche Verfahrensweise spricht.
    Abschreckung hin oder her, wenn bekannt ist daß ein Herankommen an das Geld unmöglich ist, sinkt auch der Anreiz zu Überfällen.
    Das ist auch bereits erwiesen. Beispiele dafür gibt es.

  • Quote from "mikep6"

    @ Methu140562 und Fump...


    Täter, die bereit sind bewaffnete GWTs auszurauben..... ich denke nicht das es die interessiert ob 1, 2 oder 3 Mann Besatzung da sind, im Zweifel erhöht sich die Täterzahl oder die Gewaltbereitschaft der Täter um von Anfang an die Regeln deutlich zu machen.


    Das Geld ist versichert, bei einem Überfalll Schleifchen rumbinden und fragen wo es hingestellt werden soll....


    Die Waffe dient in meinen Augen nur dazu den Gelegenheits- oder Verlegenheitstäter abzuschrecken und ggf. das eigene oder das seiner Kollegen zu schützen/retten.

    team_signatur.png

    Edited once, last by Anonymous: Vollzitat entfernt ().

  • Haifisch, ich gebe Dir teilweise Recht.


    Ich wurde dahingehend ausgebildet, dass die Waffe im GWT nur dem Zweck dient, dass wenn ich selber in Lebensgefahr gerate, ich mich verteidigen kann. Ohne in das Detail zu gehen: Es gibt Vorgehensweisen, über die ich das Geld ausliefern kann und werde wenn man mich dazu zwingt. Widerstand leiste ich doch erst, wenn ich selber in Gefahr gerate. Alles andere wäre Wahnsinn und verspricht keinen Erfolg.


    Daher bin ich auch nach wie vor der Meinung, dass die Waffe im GWT unablässlich ist (ebenso wie bei bestimmten Arten von Objekten oder Alarmeinsätzen). Was her muss ist eine einheitliche Schulung, bzw. der kontrollierte Zwan dazu.


    Die Theorie mit der Gewaltspirale sehe ich nicht so. Ein Täter der potentziell bereit ist zu töten, wird dies auch bei einem unbewaffneten Wachmann tun, denn für ihn [den Täter] spielt das Leben des Opfers keine Rolle. Da ist tot ggf. sogar besser als lebend.

  • Quote from "Einsatz24"

    Ein Täter der potentziell bereit ist zu töten, wird dies auch bei einem unbewaffneten Wachmann tun, denn für ihn [den Täter] spielt das Leben des Opfers keine Rolle.


    Das ist richtig.


    Allerdings geht es der Mehrheit der Raubtäter nur um die Beute.
    Für die ist die Drohung mit vorgehaltener (Schuss)Waffe nur Mittel zum Zweck. Die tatsächliche Bereitschaft zum Töten ist überhaupt nicht vorhanden. Kann man als "Bluff" bezeichnen. Die Bereitschaft zum Töten entwickelt sich meist erst, wenn sie selbst bedroht werden (was natürlich seitens des Opfers rechtmäßige Notwehr wäre).


    Natürlich gibt es auch skrupellose Täter, die sofort und jeden töten, der sich ihnen in den Weg stellt. Ob das jetzt der Wachmann ist oder ein unbeteiligter Passant.


    Es gibt hier internationale Erfahrungswerte, allerdings unabhängig vom Geldtransport sondern eher allgemein auf Raubtaten bezogen.

  • Quote from "Einsatz24"


    Ich wurde dahingehend ausgebildet, dass die Waffe im GWT nur dem Zweck dient, dass wenn ich selber in Lebensgefahr gerate, ich mich verteidigen kann. Ohne in das Detail zu gehen: Es gibt Vorgehensweisen, über die ich das Geld ausliefern kann und werde wenn man mich dazu zwingt. Widerstand leiste ich doch erst, wenn ich selber in Gefahr gerate. Alles andere wäre Wahnsinn und verspricht keinen Erfolg.


    Sehe ich absolut genauso!


    Bei einem Überfall gilt: keine hektischen Bewegungen, ruhig und leise sprechen, die Hände schön da lassen, wo der Täter sie haben will und vor allem: NIEMALS den Rambo raushängen lassen!


    Allerdings finde ich auch, dass MINDESTENS 2 Leute auf der Tour sein sollten. Alleine schon deshalb, weil 4 Augen bekanntlich mehr sehen als 2!



    Gruß Mitch

    Wer meint, etwas zu sein, hat aufgehört, etwas zu werden!


    Wär´s abgetan, sowie´s getan, wär´s gut, es wär schnell getan!

  • Quote from "haifisch"


    Allerdings geht es der Mehrheit der Raubtäter nur um die Beute.
    Für die ist die Drohung mit vorgehaltener (Schuss)Waffe nur Mittel zum Zweck. Die tatsächliche Bereitschaft zum Töten ist überhaupt nicht vorhanden. Kann man als "Bluff" bezeichnen. Die Bereitschaft zum Töten entwickelt sich meist erst, wenn sie selbst bedroht werden (was natürlich seitens des Opfers rechtmäßige Notwehr wäre).


    Deswegen ist es ja auch so wichtig, dass dahingehend entsprechend ausgebildet wird.


    Setz das Transportgut ab, lass' Deine Hände da, wo er sie sehen kann und gehe langsame zurück. Sobald der Täter sich dann auf seine beute fixiert, kann ich davon ausgehen, dass er mir persönlich nichts mehr tun wird und ich setze mich ab und suche Sicherheit (zurück in die Bank/ Geschäft, hinter den Panzer, etc.). Wenn ich aber das Geld aufgegeben habe und er dann immer noch auf mich fixiert ist, DANN muss ich davon ausgehen, dass er auch hinter mir her ist.


    Ab dem Zeitpunkt ist es dann jedem selber überlassen, was dann passiert.


    Aus dem Grund will ich nicht auf einem Bewaffnung im GWT verzichten wollen. Was mir persönlich aber viel wichtiger wäre isnd strengere [gesetzliche] Vorgaben welche den passiven Schutz der Mitarbeiter erhöhen, was gleichzeitig ja auch ein besserer Schutz für das Transportgut ist.