WaffG zu streng?

  • "Unterführer" gab es auch beim damaligen Bundesgrenzschutz (ab Polizeihauptwachtmeister mit "Balken" aufwärts). Die waren dann u. a. für die Ausbildung der Dienstanfänger (Azubis) zuständig. Sie fanden aber auch Verwendung als Gruppenführer, stellv. Zugführer und Zugführer im Verbandsdienst. Unterführer wurden auch in bestimmten Funktionen eingesetzt (Waffenwart, Wart für Unterkunft und Verpflegung, Rechungsführer, etc.).


    Vielleicht könnte man sich in Bezug auf den Feuerwehrdienst darauf einigen zu realisieren und zu akzeptieren, dass es scheinbar Bundeslandübergreifende Unterschiede in der Struktur gibt.


    Meiner Meinung nach könnte man auf "Amts"bezeichnungen (Feuerwehrmann, Oberfeuerwehrmann, Hauptfeuerwehrmann, etc.) und die entsprechenden Schulterstücke ohnehin verzichten. Wichtig ist doch nur, dass jeder die Funktion eines jeden in seinem "Team" kennt und weiss, welche Funktion, Aufgabe und Befugnis er hat (egal ob im Einsatzfall oder Übungsfall). Die "Funktion" soll man äusserlich dann jedoch schon erkennen können (Polizei im Demonstrationseinsatz: 1 Punkt auf der Rückseite des Helms - Truppführer, 2 Punkte - Gruppenführer, 3 Punkte - Zugführer, etc.). Warum ist es wichtig, dass man äuserlich erkennen kann, dass ein Polizist z. B. Polizeikommissar oder doch "schon" Polizeihauptkommissar ist?


    Gruss, cujo.

  • Quote from "cujo"

    Vielleicht könnte man sich in Bezug auf den Feuerwehrdienst darauf einigen zu realisieren und zu akzeptieren, dass es scheinbar Bundeslandübergreifende Unterschiede in der Struktur gibt.


    Der Katastrophenschutz ist zwar grundsätzlich Ländersache (Art. 70 GG), aber auch Bundesangelegenheit nach Art. 73 GG.
    Aus diesem Grund rüstet der Bund auch die Kat-Schutz Einheiten aus... und deshalb ist der Kat-Schutz auch bundesweit relativ einheitlich aufgebaut - damit Kat-/Zivilschutzeinheiten aus Garmisch auch mit Einheiten aus Flensburg arbeiten können, ohne jeweils Probleme in der "Fachsprache" zu bekommen.


    Die Feuerwehr ist Teil des Katastrophen- bzw. Zivilschutzes, und daher finden solche grundlegenden Begriffe auch in der Feuerwehr bundesweit Anwendung, zumindest in den Führungsstäben.
    Wenn der Herr Oberlöschmeister a.D. nichts mit dem Begriff "Unterführer" anfangen kann, würde ich schlichtweg mal behaupten daß er ein zu kleines Licht war...

  • Ich war Gruppenführer LF 16 TS! Wer nur den gruppenführerlehrgang hat, wird Löschmeister, alles über den Löschmeister ist an eine Funktion gebunden. Geht diese Funktion verloren, ist auch der Dienstgrad über dem Löschmeister weg und man fällt zurück auf den Löschmeisterrang. Selbst Wehrführer, bei Und Hauptbrandmeister 3 Sterne, würde zurück auf den rang des Löschmesiters fallen, sollte er sein Amt als Wehrführer verlieren - es sei denn er wird zum Ehrenwehrführer ernannt, dann bleibt er HBM***!


    Quote from "haifisch"

    Unterführer ist eine bundesweite und "branchenübergreifende" Bezeichnung für die Führungsebene der Mannschaften, somit unterhalb der "Offiziere".
    Der Oberbegriff Unterführer findet nicht nur in der Feuerwehr Anwendung, sondern im gesamten Katastrophenschutz.


    Aber naja, Oberlöschmeister a.D., man kann ja nicht alles wissen. Nicht wahr?




    Quote from "cujo"

    Vielleicht könnte man sich in Bezug auf den Feuerwehrdienst darauf einigen zu realisieren und zu akzeptieren, dass es scheinbar Bundeslandübergreifende Unterschiede in der Struktur gibt.


    Meiner Meinung nach könnte man auf "Amts"bezeichnungen (Feuerwehrmann, Oberfeuerwehrmann, Hauptfeuerwehrmann, etc.) und die entsprechenden Schulterstücke ohnehin verzichten. Wichtig ist doch nur, dass jeder die Funktion eines jeden in seinem "Team" kennt und weiss, welche Funktion, Aufgabe und Befugnis er hat (egal ob im Einsatzfall oder Übungsfall). Die "Funktion" soll man äusserlich dann jedoch schon erkennen können (Polizei im Demonstrationseinsatz: 1 Punkt auf der Rückseite des Helms - Truppführer, 2 Punkte - Gruppenführer, 3 Punkte - Zugführer, etc.). Warum ist es wichtig, dass man äuserlich erkennen kann, dass ein Polizist z. B. Polizeikommissar oder doch "schon" Polizeihauptkommissar ist?


    Quote from "haifisch"

    Der Katastrophenschutz ist zwar grundsätzlich Ländersache (Art. 70 GG), aber auch Bundesangelegenheit nach Art. 73 GG.

    Ja, und die Feuerwehren unterstehen vorwiegend den Gemeinden, diese sind auch für deren Ausrüstung und die Wartung der Gerätschaften und allen dazugehörigen Kosten verantwortich! Freiwillige Feuerwehr = Gemeindesache, jedoch gibt es landesrechtliche Vorgaben wie z.B. Dienstkleidungsvorschriften usw. (Fahrzeuge, wie bei uns grade, werden z.B. von der jeweiligen Gemeinde bezahlt und unterhalten), Löschzug Gefahrgut und Löschzug Rettung unterstehen dem Kreis, dieser ist dann also auch für die Gerätschaften und allen Kosten zuständig, somit ist nur der LZG und LZR als erweiterter spezialisierter Teil der Feuerwehren auf Bundesebende, deswegen untersteht der LZG und LZR auch keinen Wehrführer, sondern einen Zugführer, der jedoch die gleiche Ausbildung wie ein Wehrführer und auch gleiche Aufgaben wie dieser hat!


    Quote from "haifisch"

    Aus diesem Grund rüstet der Bund auch die Kat-Schutz Einheiten aus... und deshalb ist der Kat-Schutz auch bundesweit relativ einheitlich aufgebaut - damit Kat-/Zivilschutzeinheiten aus Garmisch auch mit Einheiten aus Flensburg arbeiten können, ohne jeweils Probleme in der "Fachsprache" zu bekommen.


    Ist dir schonmal die unterschiedliche Beschriftung auf den Einsatzfahrzeugen aufgefallen? Auf unserem (H)LF 10/6 steht "Freiwillige Feuerwehr Ortsname" und da drüber ist das Gemeindewappen, auf unserem GWAS und LF 16 TS als Wagen des Bundes, also bei uns eigentlich nur des LZG´s, steht "Freiwillige Feuerwehr Ortsname, Katastrophenschutz Kreis Kreisname".


    LZG, LZR....dies untersteht dem Bund, denn es ist der Katastrophenschutz als erweitereter Teil der Feuerwehr und direkt dem Kreis unterstellt und nicht der Gemeinde, wie die Freiwillige Feuerwehr!

    Quote from "haifisch"


    Die Feuerwehr ist Teil des Katastrophen- bzw. Zivilschutzes, und daher finden solche grundlegenden Begriffe auch in der Feuerwehr bundesweit Anwendung, zumindest in den Führungsstäben.


    Sicher? Bei usn hier gibt es nur Wehrführer, in anderen Teilen Deutschlands kennt man nur den Feuerwehrkommandanten. Bis 2008 gab es in SH z.B. auch nicht die Dienstgrade Hauptfeuerwehrmann 3 Sterne und Hauptlöchmeister 3 Sterne, bei den Hauptfeuerwehrmännern und -löschmeistern gabs nur zwei Sterne, ein Stern war entweder der Oberfeuerwehrmann oder der Oberlöschmeister. Eine weiterer sichtlicher unterschied: In SH haben sieht die Ausgehuniform so aus: Weißes Diensthemd mit Tunnel, schwarze Hose, schwarze Schuhe, dunkelblaues Sakko, dunkelblaue Mütze mit verschiedenen Litzen (schwarz = bis Hauptfeuerwehrmann, rot-silber geflochten= Löschmeister bis Hauptlöschmeister, silber geflochten = Brandmeister bis Landesbrandmeister). In Baden-Württemberg gibs noch den Leitenden Hauptbrandmeister, dort gibt es auch nur Oberarmrangabzeichen, was wir hier nicht haben. Den Ltd. Hauptbrandmeister kennen wir in SH nicht, genau so wenig wie den Abteilungskommandant, den andesbranddirektor kennen wir in SH, im Gegensatz zu den menschen in Berlin auch nicht und der bereichsführer ist uns auch fremd. in Niedersachsen kennt man noch de Regierungsbrandmeister, den Abschnittsbrandmeister und den Ersten Bezirksbrandmeister. In SH ahben wir sowas nicht. Auch gibt es hier keine Dienstgrade für Stellvertreter, also es gibt nur den Kreisbrandmeister, der Stellvertreter ist hier der Erste Hauptbrandmeister. Das sind nur wneige Beispiele. Auch die Ausgehuniformen unterscheiden sich zum Teil doch schon enorm. Angefangen davon das einige anstatt einen weißen hemd ein hellblaues tragen, gibt es dann auch keine chulterstücke, sondern Kragenspiegel oder Oberarmrangabzeichen usw.!


    Ich rufe moorgen mal beim Landesfeuerwehrverband an und farge ma nach, ob man in SH die Position eines Unterführers kennt.

  • SecurityGuard


    Wie nun die einzelnen Dienstgrade in den verschiedenen Bundesländern benannt werden, ist vollkommen latte. Die Funktion bleibt die Gleiche. Und die Funktionsbezeichnung ist bundesweit im Kat-Schutz weitgehend einheitlich, egal ob nun THW, DRK & Co, oder eben Feuerwehr.
    Wie die Dienstkleidung incl. Dienstgradabzeichen der Feuerwehr aussieht ist ebenfalls latte, das hat damit überhaupt nichts zu tun.


    Das ist auch im weitesten Sinn vergleichbar mit dem Militär: In Deutschland wird zB ein bestimmter Unteroffizier Feldwebel genannt, in anderen Nato-Staaten ist das der Sergeant. Beide haben aber innerhalb der Nato den Rangcode "OR 6". Damit spricht man die gleiche Sprache und im Einsatzfall weiß jeder, der es wissen muss, wer damit gemeint ist.



    Ach, ich sagte übrigens nicht, daß der Bund die gesamte Feuerwehr finanziert. Das ist und bleibt grundsätzlich kommunale Angelegenheit.
    Der Bund vergibt lediglich die Mittel, die notwendig sind um den Kat-/Zivilschutz zu betreiben und zu unterhalten.



    Frag du mal bei deinem Landesfeuerwehrverband nach... die kennen bestimmt den Unterführer.

  • Gestern hatten wir die Jahreshauptversammlung vom Löschzug Gefahrgut, auch unser Kreisbrandmeister war da. Abgesehen davon dass ich heute zum Hauptlöschmeister (die drei anderen zum Brandmeister bzw. Hauptbrandmeister) befördert wurde, habe ich ihn gefragt. Er sagte mir, das sich der Katastrophenschutz in SH vorwiegend in zwei dem Kreis untergeordnete erweiterte Bestandteile der Feuerwehren aufteilt, dem Löschzug Gefahrgut und den Löschzug Rettung! Im LZG und LZR kennt man den Begriff Unterführer, in der normalen Feuerwehr hat dieser Begriff keine Bedeutung, in der Feuerwehr zählt man ab dem Rang des Oberlöschmeisters (Rang ausschließlich an Position gebunden) zum offiziellen Führungspersonal, der Rang des Löschmeisters wird in SH am schnellsten erreicht, wnen man den Gruppenführerlehrgang abschließt, sebst damit ist man, sofern man kein Gruppenführer als fest gewählte Person ist (Oberlöschmeister), keine Führungskraft. Der Löschmeister ist der höchste Manschaftsdienstgrad, dadrüber hinaus ist ein Fortschreiten in den Rangstufen nur noch an Positionen gebunden (z.B. gewählter Gruppenführer Kreisausbilder etc.pp. = Oberlöschmeister).


    Wir merken uns also: Bestandteile der Feuerwehr, die nicht der Gemeinde, sondern dem Kreis unterstellt sind, gehören dem Katastrophenschutz an und hier kennt man den Begriff Unterführer. In der Freiwilligen Feuerwehr fängt die Führungsposition erst ab dem Oberlöschmeister an).


    Foür alle die an den Schulterstücken und deren Vorraussetzungen interessiert sind, habe ich hier mal eine PDF-Datei rausgesucht: <!-- m --><a class="postlink" href="http://www.feuerwehr-wohltorf.de/media/1ee7dfee2762430ffff8879ac144225.pdf">http://www.feuerwehr-wohltorf.de/media/ ... 144225.pdf</a><!-- m -->

  • Das WaffG ist nicht zu streng. Es könnte sogar ettwas gelockert werden.
    Das Problem liegt darin das es nicht richtig kontrolliert wird!
    Die meisten Straftaten die wenn überhaupt mit waffen begangen werden, werden mit waffen verübt die illigal im besitz sind. da hilft dann ja auch kein strenges WaffG.

  • Okay, ich kenne mich zwar nicht so aus, aber eines weiß ich gewiss. Erinnert ihr euch 2008 an Winnenden?? Der schüler hat sich weder illegal ne Waffe besorgt noch hat er sich eine geliehen. Die Waffe stammte von seinem Vater, der auch noch im Schützenverein ist/war. Nach dem Deasaster hat die Politik das Waffengesetz extrem verschärft. Demnach gelten u.a. Ochsenziemer als Hieb und Stichwaffe und doch sind die in jedem Zoohandel zu kaufen. Ich finde es in Ordnung das es verschärft worden ist. Ich gehe noch einen schritt weiter und behaupte, jede Privatperson die beabsichtigt eine Waffe zu kaufen muss nicht nur gültigen Waffenschein vorlegen, sondern sollte auch, wie im SD, Polizei, usw. einen psychologischen Test machen. Wenn jemand einen töten will, kann er sich aussuchen welche Waffe er benutzen möchte. Also, die ganz normalen sachen wie Schraubenzieher, Eispickel usw. können als Waffen mit tötlichen folgen eingesetzt werden. Ich war zwar noch nie in den USA aber die Kriminalitätsrate ist doch so hoch, da muss man doch ne Waffe besitzen. Klar, auch weil die Repuplikaner mit den Waffenlobbyisten unter einer Decke stecken. Das sollte jetzt hier keine Politische diskussion werden. Ja, ich besitze 3 stück, davon ist einer ein Schlagstock der auch unter dem Waffg. läuft. Und ich brauche sie nicht um cool zu wirken, sondern um meine Familie zu beschützen.

  • Quote from "Junior"

    Das WaffG ist nicht zu streng. Es könnte sogar ettwas gelockert werden.
    Das Problem liegt darin das es nicht richtig kontrolliert wird!
    Die meisten Straftaten die wenn überhaupt mit waffen begangen werden, werden mit waffen verübt die illigal im besitz sind. da hilft dann ja auch kein strenges WaffG.


    ... ich bin ja kein Freund von Vollzitaten - aber ... in diesem Fall muss es sein :o .


    @ Junior ... Dein Posting birgt einen Widerspruch in sich ...


    Du bist der Meinung, dass unser Waffenrecht nicht zu streng ist; bist sogar der Meinung, dass es sogar noch etwas gelockert werden könnte (das alleine habe ich lange nicht gehört).


    Um eine effektive Kontrolle zu gewährleisten, muss der Gesetzgeber die waffenrechtlichen Behörden mit den entsprechend effektiven Befugnissen ausstatten. Und ... gerade um dem illegalen Waffenerwerb/-besitz Herr zu werden, ist das Waffenrecht seinerzeit verschärft worden.


    Nur mal so zur Info:


    Wesentliche Änderungen des WaffG 2009:


    - Permanente Möglichkeit zur Überprüfung des Fortbestandes des Bedürfnisses gem. § 4 WaffG.


    - Verpflichtung der Waffenbehörden zur Überprüfung der sicheren Aufbewahrung von Waffen und Munition gem. § 36 WaffG.


    - Mitwirkungspflicht des Erlaubnisinhabers bei der vorgenannten Überprüfung gem. §§ 36, 39 WaffG.


    - Einführung eines Nationalen Waffenregisters bis 2012 gem. § 43a WaffG.


    - Erweiterte Übermittlungsbefugnis der Meldebehörden gem. § 44 WaffG.


    - Strafandrohung für Aufbewahrungsverstösse gem. § 52a WaffG.


    Ihr dürft nicht nur alleine das WaffG als "Waffenrecht" ansehen ... schaut' auch mal in die AWaffV und in die WaffVwV.


    In Bezug auf verbotene Waffen und Gegenstände hänge ich Interessierten mal was an ;) ...

  • Die Grenzen zwischen den einzelnen Definitionen, was nun eine Waffe ist und was nicht, können nicht wirklich gezogen werden.


    Allein dieses "Tierabwehrspray" ist für mich ein rotes Tuch - es gibt sie ja gern handlich für die Damentasche, gehalten in einem zarten Pinkton. Kaufen darf ich es - aber nicht benutzen. Warum darf es dann noch verkauft werden? Den Warnhinweis überlese ich doch in dem Falle...


    Ein Messer mit feststehender Klinge darf eine bestimmte ZM-Länge nicht überschreiten - doch was ist mit Haushaltsgegenständen? Ich habe Messer im Schrank liegen, die lockerflockig mal eben Knochen durchtrennen. Allein das "Windmühlenmesser" (Kartoffelmesser) kann Finger durchtrennen.

    "Wer in die Fußstapfen anderer tritt hinterlässt keine eigenen Spuren" (Wilhelm Busch)

  • ... zum waffenrechtlichen Begriff "Waffe" ...



    Versucht mal herauszufinden, ob "Haushaltsgegenstände" - wie z. B. die von Arvasi genannten Messer auch Waffen i. S. d. Waffenrechts sind ;) .


    Quote from "Arvasi"

    ... Die Grenzen zwischen den einzelnen Definitionen, was nun eine Waffe ist und was nicht, können nicht wirklich gezogen werden. ...


    ... doch ... kan man ... und es wurde auch getan ;) .


    Schaut' mal in die Anlage 1 zu § 1 Abs. 4 WaffG "Begriffsbestimmungen" und in die Anlage 2 zu § 2 Abs. 2 bis 4 WaffG "Waffenliste".


    Quote from "Arvasi"

    ... "Tierabwehrspray" ...


    ... natürlich darfst Du es benutzen ... auch gegen Menschen.


    Aber ... natürlich nur in Notwehr. Dazu muss man natürlich den Notwehrbegriff in all' seinen Einzelheiten und in seiner genauen Bedeutung ausführlich kennen. Das sollte bei SMA natürlich der Fall sein - aber ... wie sieht es beim "Ottonormalverbraucher" aus :o ?


    Auch die sog. "Notstandsgesetzgebung" aus den einzelnen Rechtsgebieten (StGB, BGB) ist dabei zu beachten :o !

  • Ottonormalverbraucher... Der ist für gewöhnlich so blöd und besprüht sich selbst... Wenn er/sie den Sprayer endlich mal aus der Tasche heraus bekommen hat...


    Ich bin zwar in der Rechtslage nicht firm (da ich keine Waffe tragen muss und auch nicht will...), aber mir fällt in diversen Katalogen immer wieder auf: Es wird alles verkauft mit dem lustigen Hinweis á la "aber bitte nicht benutzen". Ich finde, da müsste der Gesetzgeber noch nachbessern.

    "Wer in die Fußstapfen anderer tritt hinterlässt keine eigenen Spuren" (Wilhelm Busch)

  • Quote from "Arvasi"

    ... Ich finde, da müsste der Gesetzgeber noch nachbessern. ...


    ... muss er nicht ... es ist alles geregelt ;) .


    Die Menschen müssten sich lediglich an diese Regelungen halten und gesetzeskonform damit umgehen :o .

  • Oder so.


    Würde vielleicht auch Sinn machen den Verkauf dann einzuschränken.


    Aber wie gesagt, ich beschäftige mich damit nicht (obwohl ich es vielleicht mal sollte...) und von daher habe ich auch keinen Überblick.


    Aber ich hab ja dich, du geduldiges Schäfchen :kiss: :kiss: :kiss:

    "Wer in die Fußstapfen anderer tritt hinterlässt keine eigenen Spuren" (Wilhelm Busch)

  • ... kennst mich doch, Süsse :kiss: !


    Für Dich immer wieder gerne ;) !


    Neeein ... natürlich auch für alle anderen hier :) !