Fernkurse/Fernstudium

  • Moin,
    Heute kann man fast alles über Fernkurse machen.


    Versch. Industriemeister & Techniker, Abitur, Fachhochschulreife, Mittlere Reife, Hauptschulabschluss, Latinum, Heilpraktiker, Heilpraktiker beschränkt auf dem Gebiet der Psychotherapie, diverse kaufmännische Berufe, akademische Studiengänge mit Bachelor und Masterabschluss und sogar Doktorandenstudiengänge in Bereichen wie Rechtswissenschaften, Soziologie, Pflegemanagement, IT Security Management, Gesundheitswissenschaften, Gerontologie, Psychologie usw., gar Rettungsassistent kann man im Fernstudium werden.


    Hat jemand eine Ahnung wo man Fernkurse im Sicherheitsbereich machen ann, oder kennt jemand gute Schulen bzw. Einrichtungen die zum Beispiel die die Zertifizierung zur Sicherheitsfachkraft, Personenschutzfachkraft etc.pp. anbieten? Letzteres bevorzugt in Bereich schleswig-Holstein und Hamburg. ILS, SGD und HAF fallen raus ;)

  • Schon einmal bei deiner IHK vor Ort nachgefragt?


    Vorher solltest du dich aber unbedingt über die Zulassungsbedingungen informieren, deine Altenpflege wird nicht ausreichen.


    z.B. Berufsabschluss und 2-jährige Berufspraxis in der Sicherheitswirtschaft oder 5-jährige Berufspraxis, davon 3-jährige Berufspraxis in der Sicherheitswirtschaft.
    Achso, mit dem Alter war da auch noch was. :zw:

  • Wozu gibs denn den Lexmark und die Mafia? :lach:


    Naja...
    ....ich ahbe mich schon "damals" oft als FSS beworben, aber da wollten die mich nicht ahben und um Polizist zu werden, reicht meine Schulbildung nicht aus, denn ich bin nur Hauptschüler ohne abgeschlossene Berufsausbildung :ok:


    Naja, ich bin aber nicht der einzige, der nach der Schule keine Ausbildung gefunden hat (Abschluss 2004). Mir fallen jetzt garde nur vier Leute aus meiner Klasse von 26 Schülern ein, die eine Ausbildung gefunden und abgeschlossen haben. Fast alle Typen gingen zu Bundeswehr und haben sich dort verpflichten lassen. Für mich wäre die Bundeswehr das letzte was ich machen würde - um meinee Ausmusterung habe ich auch gekämpft wie ein Löwe. Aber ich wäre sowieso Totalverweigerer gewesen, also weder wäre ich den Wehrdienst, noch den Zivildienst angetreten (obwohl ich im Vorfeld schon verweigert habe) und wäre dann wohl, wie viele andere auch, emhrmals für mehrere Wochen in den Knast gewandert. Aber das wäre es mir dann doch schon Wert gewesen :satan:

  • Hallo an alle,


    um das Thema Fernstudium/Fernunterricht wieder etwas aufleben zu lassen, möchte ich Euch einige Infos an die Hand geben.


    Das Angebot an Fernstudien im Bereich des Privaten Sicherheitsgewerbes hat in den letzten Jahren zunehmend an Bedeutung gewonnen. Man hat erkannt, dass nicht nur in fast allen anderen Berufszweigen das Interesse der Arbeitnehmer an Beruflicher Fort- bzw. Weiterbildung gestiegen ist, sondern auch in dieser unserer Branche. Wie Ihr aus eigener Erfahrung sicherlich selber wisst, ist Berufliche Fort- bzw. Weiterbildung sogar zwingend notwendig, um das gewisse „Mehr“ in seinem Beruf zu erreichen.


    Nun hat aber nicht jeder die Zeit, neben seinem ohnehin schon vollen Schichtplan auch noch abends, in seinen Freischichten oder am Wochenende eine Schule zu besuchen, an der persönliche „Präsenz“ gefordert ist.


    Denn bedenke – die Familie ist ja auch noch da… :pein:


    Da ist ein Fernstudium eigentlich ideal - vielleicht aber auch die einzige Alternative. Man kann seine Lerneinheiten z. B. in die Nachtschichten legen.


    Welcher Bildungsträger ist nun aber der Richtige für mich?


    Nun, grundsätzlich sollten nur Fernstudien-Institute ausgewählt werden, die für ihre Lehrgänge die Zulassung von der ZFU (Staatliche Zentralstelle für Fernunterricht) haben:


    <!-- m --><a class="postlink" href="http://www.zfu.de/">http://www.zfu.de/</a><!-- m -->


    Diese vergibt nach einem Prüfungsverfahren eine Zulassungsnummer an den entsprechenden Bildungsträger, welcher dann auch verpflichtet ist, diese Zulassungsnummer bei seinen Fernstudienangeboten auszuweisen.


    Dieses Zulassungsverfahren der ZFU gibt einem Fernstudierenden die Gewähr, dass er u. a. auch vernünftiges und ausgereiftes Lernmaterial bekommt.


    Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass man am besten die Finger von Bildungsträgern lässt, die man auf der letzten Seite von Illustrierten findet. Deren Angebot ist meist „Massenware“. Die Qualität lässt dabei meist zu wünschen übrig…


    Wenn man für sich selbst entschieden hat, eine Berufliche Fort- bzw. Weiterbildung im Rahmen eines Fernstudiums zu absolvieren, lohnt es sich durchaus, einmal mehr zu „googeln“ und danach zum Telefonhörer zu greifen, um sich persönlich zu informieren. Aber auch dabei gilt – auf eine Zulassung von der ZFU achten!


    Wie man sich selbst am besten in einem Fernstudium organisiert und wie man es am effektivsten für sich nutzt, dazu später mehr…


    Übrigens – ich selbst absolviere gerade ein Fernstudium zum Geprüften Meister für Schutz und Sicherheit - Und es läuft gut… :ok:


    Gruss, cujo.

  • Hei Rex_Noire,


    Was deine Anfrage für Studiengänge angeht, würde ich mich wie es schon die anderen vorgeschlagen haben bei der jeweiligen IHK, oder halt eben an den Hochschulen des Bundeslandes auch Fachhochschulen erkundigen.


    Was allerdings deine Erkenntnisse z.B. bei ILS in punkto Rettungsassistenten, auch Sichheitsfachkraft betrifft, handelt es sich nicht um Studienmöglichkeiten sondern Weiterbildungsmassnahmen, ohne Hochschulabschluß ( Examen, Diplom usw.), wobei du dich zum Rettungsassistenten ( RTA ), eher bei entsprechenden Einrichtungen z.B. der FFwher im Ort, auch Berufswehr, oder Firmen auch den Caritativen Johan.etc.informieren solltest.


    Was die sogenannte Personenschutzfachkraft angeht, gibt es so was nicht, wird halt an den Schulen so ganz gerne Verkauft, das machen schon eher Kräfte mit mindestens Sachkunde Zusatz Waffensachkunde, Werkschutzfachkräfte, Fachkräfte für Schutz und Sicherheit usw.


    Im großen und ganzen viel Erfolg und Glück.

  • So, weiter…


    Man hat sich also für ein Fernstudium entschieden und hat nach ausführlicher Recherche auch einen passenden Bildungsträger gefunden. Man hat diesen kontaktiert und sich erschöpfend informiert. Man kommt zu dem Schluss: „Den nehm’ ich!“ :ok: .


    Die Anmeldung ist erfolgt, die Verträge sind gemacht - und nun soll es losgehen.
    Nach relativ kurzer Zeit trudelt ein Paket mit dem ersten Lernmaterial ein, man packt es aus, sortiert es - äh, wie gehe ich jetzt weiter vor? :bö: ...


    Als grundsätzliche Voraussetzungen ist zunächst eine gehörige Portion Selbstdisziplin und Organisationswille erforderlich. Man muss sich darüber im Klaren sein, dass es sehr, sehr oft den „inneren Schweinehund“ zu überwinden gilt. Im Prinzip ist man sein eigener Dozent. Es gibt niemanden (wie in einer Schule), der vor einem steht und den Lehrstoff in den Kopf „bringt“ - das muss man selbst bewerkstelligen. Da ist man dann doch das ein oder andere Mal geneigt zu sagen: „Ooch, heute nicht.“ Kommt man diesem Gedanken häufig nach, bekommt man ein Problem :kotz: …


    Auch hat man natürlich keinen vorgegebenen „Stundenplan“ - den muss man sich ebenso selbst machen. Aber bedenke - diesen selbst gemachten „Stundenplan“ muss man natürlich auch einhalten! Und schwupps - da ist er wieder, der „innere Schweinehund“ :pein: …


    Also noch mal - Selbstdisziplin und Organisationswille sind im Fernstudium das A und O!


    Dem Lernmaterial guter Bildungsträger liegen Probelektionen und Studienhinweise bei. An diese sollte man sich unbedingt orientieren. Die Hinweise und Organisationshilfen darin, sind entsprechend den Lerninhalten des jeweiligen Fernstudiums konzipiert.


    Wie ich mich speziell in Bezug auf mein Fernstudium zum Meister für Schutz und Sicherheit selbst diszipliniere und organisiere, dazu mehr im nächsten Beitrag…


    Auch zu den Kosten eines Fernstudiums, zur Bezahlung und zu den Gesetzlichen Fördermöglichkeiten später mehr…


    Gruss, cujo.

  • Hei cujo,


    Was deine ich nenne es mal "Auflistung" angeht sind so Punkte wie der Organisationswille mit dem Stundenplan, eigentlich eine Selbstverständlichkeit, sonst muß man über so etwas überhaupt nicht nachdenken, was die Selbstdisziplin angeht, darüber sollte man sich vorher wohl schon im klaren sein, denn das solche Angelegenheiten nicht von heute auf morgen erledigen ist doch wohl klar.


    Zudem die Motivation doch eigentlich ein besserer Verdienst und "gelegentlich" auch andere Arbeitszeiten sind, was der innere Schweinehund angeht, setze ich die Motivation mit vorraus, wohlgemerkt ein Durchhänger hat jeder mal :kotz: .


    Das Problem wird mit eher die Finanzierung von Amt sein, den oftmals, selbst ist der Mann, daher Grundkaptial setzen, somit ist das obere mithin gegessen.


    Der anstrebene Beruf sollte auch Zukunftsträchtig sein, denn Werbung und Hochglanzprospekte sehen immer schön aus, mehr aber auch nicht unbedinngt.


    Ansonsten viel Glück :ok:

  • Hallo Ingo,


    Deinem Beitrag entnehme ich, dass Du über die Grundvoraussetzungen für eine Berufliche Fort-/Weiterbildung im Rahmen eines Fernstudiums offensichtlich verfügst. Ich kann Dich nur dazu ermuntern und sagen: „Los gehts!“…


    Viele Kollegen haben den Wunsch sich beruflich fort- bzw. weiterzubilden, egal ob sie es einfach nur für sich selbst wollen (zu dieser Gruppe gehöre ich) oder ob es ihr AG von ihnen evtl. verlangt. Wie bereits dargestellt - ein Fernstudium ist eine gute Alternative zu anderen Fort-/Weiterbildungswegen. Viele sind nur nicht ausreichend über ein Fernstudium informiert - für diese Kollegen ist meine „Auflistung“, wie Du sie nennst, gedacht. Vielleicht als Entscheidungshilfe…


    Zu den Möglichkeiten der Finanzierung einer Beruflichen Fort-/Weiterbildung wird unser Junior Admin 2m02cm-Mann in absehbarer Zeit noch einen aufschlussreichen Beitrag anbieten. Ich kann nur vorwegnehmen, dass z. B. eine gesetzl. Förderung eines Meisterstudiums nach dem „Gesetz zur Förderung der beruflichen Aufstiegsfortbildung (AFBG)“ heute überhaupt kein Problem mehr darstellt. Im Gegenteil, jeder der die Vorraussetzungen für eine Aufstiegsfortbildung nach diesem Gesetz vorweisen kann, hat sogar einen Anspruch darauf. Ich nehme diese gesetzl. Förderung auch in Anspruch und kann nur sagen, dass man sich mit nichts anderem eine Berufliche Fort-/Weiterbildung so günstig und problemlos ermöglichen kann. Es sei denn, man hat eine eigene „Gelddruckmaschine“ im Keller stehen :zw: :lach: ...


    Gruss, cujo.

  • Hallo cujo,


    Wie du im Prüfungsbericht erkennen kannst, ist auch bei mir nicht unbedinngt die Grundvorraussetzung zur
    Fort-/Weiterbildung zum Meister, oder Studium im Sicherheitsmanagment an den Fachhochschulen ( FH ) gegeben, auchwohl ich eine Kaufmännische Weiterbildung in der Buchführung ( Handelsschule ) habe, was in BWL-Studium ein Semester ist.


    Was die Auflistung angeht, welche du hier ansprichst, die zur Hilfe, wohl auch Anreiz von dir sein soll, ist auch eine Geschichte für sich, denn das Gesetz zur Förderung der beruflichen Aufstiegsfortbildung ( AFBG ), ist für`s Erste nackte Theorie.


    Wobei wir schon bei dem Thema, sind das der Arbeitgeber die Weiterbildung zum Meister verlangt, benötigt Ihr jemanden der für die Gruppen-, Schicht- oder auch Objektleitung zuständig ist ?


    denn ansonsten ist es mir von einem ehemaligen Arbeitskollegen bekannt, das bei Behörden, ( ist auch bei dem Landeswirtschaftsgericht in Hamburg ) tätig, Skurillerweise zwar Werkschutzfachkräfte verlangt werden, aber noch nie ein Meister, somit von Arbeitgeber auch der Nachweis einer Forderung gegeben sein muß, damit es Finanziert wird.


    Ich muß auch einen weg haben das so zu zeigen :lach:.

  • Fortsetzung die Zweite Schmunzel :lach:


    Denn was die Aus-/Weiterbildung zum Meister kostet weiß ich jetzt nicht, das Studium im Sicherheitsmanagment allerdings kostet mal locker 10.000 Euronen, wobei ich auch keine Gelddruckmaschine habe :lach: , daher sprach ich ja von einer Basis.


    Oder lieber warten :bö: leider :trau: , mir ist auch klar das es einer so hat :kotz: , sind leider nicht alle Dagobert. :no:

  • Hallo Ingo,


    sorry, irgendwie kann ich Deinen Ausführungen nicht wirklich folgen :bö: ...


    Eines kann ich Dir jedoch versichern: Für denjenigen, der die Voraussetzungen für eine Aufstiegsfortbildung - und somit auch für deren finanzieller Förderung - nach dem AFBG erfüllt, ist diese keinesfalls "Nackte Theorie" (auch nicht fürs Erste). Sie wird schon seit vielen Jahren praktiziert (und das nicht nur in unserer Branche, sondern auch z. B. im Handwerk). Lies mal im AFBG nach...


    Gruss, cujo.

  • Hallo Ingo,


    wollte mal zu deinem Beitrag etwas schreiben, weil ich dir Vermutung habe,
    dass du dich mit dieser Art der Weiterbildung noch nicht auseinander gesetzt hast.




    Quote from "Ingo"

    Hallo cujo,


    Wie du im Prüfungsbericht erkennen kannst, ist auch bei mir nicht unbedinngt die Grundvorraussetzung zur
    Fort-/Weiterbildung zum Meister, oder Studium im Sicherheitsmanagment an den Fachhochschulen ( FH ) gegeben, auchwohl ich eine Kaufmännische Weiterbildung in der Buchführung ( Handelsschule ) habe, was in BWL-Studium ein Semester ist.


    Was die Auflistung angeht, welche du hier ansprichst, die zur Hilfe, wohl auch Anreiz von dir sein soll, ist auch eine Geschichte für sich, denn das Gesetz zur Förderung der beruflichen Aufstiegsfortbildung ( AFBG ), ist für`s Erste nackte Theorie.


    Dein angehängter Prüfungsbericht ist nicht ausschlaggebend für die Ausbildung zum Meister für Schutz und Sicherheit.
    Du kannst nach 5 Jahren im Gewerbe einen Abschluss als Meister machen, wenn du so lange im Gewerbe gearbeitet hast.
    Es wird natürlich sehr schwer, wenn man gewisse Ausbildungszyclen nicht durchgespielt hat.
    Wie du geschrieben hast, war Buchhaltung und dergleichen in deiner Ausbildung ein Thema.
    Dann hättest du auf jeden Fall schon einmal Vorteile gegenüber denen, die sich damit nicht beschäftigt haben.


    Die Zulassung zum Studium ist abhängig davon, ob dem Meister 2 Jahre des Studiums anerkannt werden.
    Dazu bedarfs es eines sehr guten Abschlusses.
    Denn nicht jede Hochschule nimmt jeden einfach so auf.
    Hier gibt es Aufnahmekriterien, die festgelegt sind.
    Nichts desto Trotz kannst du Ohne Ausbildung bis zum Studium kommen, eines der Wenigen Beruflichen Zweige,
    wo das noch möglich ist.


    Quote

    Wobei wir schon bei dem Thema, sind das der Arbeitgeber die Weiterbildung zum Meister [blink]verlangt[/blink],
    benötigt Ihr jemanden der für die Gruppen-, Schicht- oder auch Objektleitung zuständig ist ?


    Die Einteilung im Unternehmen ist uninteressant. Du kannst als normaler MA, solange du im Bereich Sicherheit arbeitest,
    jeder zeit den Meister machen.

    Quote

    denn ansonsten ist es mir von einem ehemaligen Arbeitskollegen bekannt, das bei Behörden, ( ist auch bei dem Landeswirtschaftsgericht in Hamburg ) tätig, [blink]Skurillerweise[/blink]zwar Werkschutzfachkräfte verlangt werden, aber noch nie ein Meister, somit von Arbeitgeber auch der Nachweis einer Forderung gegeben sein muß, damit es Finanziert wird.


    Die Finanzierung ist unabhängig davon, ob der Meister im Unternehmen gebraucht wird, oder nicht.
    Die Besetzung in einem Gericht oder in einem Ministerium als OL oder SL ist unabhängig davon, ob du eine Ausbildung machen willst, oder nicht. Hier nochmals nur der Nachweis, dass du im Sicherheitsgewerbe arbeitest.
    Und dies kann dir jedes Sicherheitsunternehmen bescheinigen, egal ob Werkschutzfachkräfte vorhanden sind oder nicht.
    Der Einsatz eines Meisters nach der Ausbildung ist vom Unternehmer/GF zu veranlassen,
    wenn er das Geld zur Verfügung hat, um diesen für die Aufgaben zu bezahlen.
    Das einzigste, was die zuständige Behörde, die das Geld zur Verfügung stellt macht ist,
    dass sie Überprüft, in regelmäßigen Abständen, ob derjenige die Prüfung mit Erfolg abschließt.
    Dies gilt aber nur dann, wenn man auf eine Schule geht.
    Beim Fernstudium muss man meines Wissens nach die Zeugnisse aus den einzelnen Prüfungsabschnitten,
    wie Basis-Quali und ADA-Schein, vorlegen, damit gesehen wird, ob er das Zeil, den Meisterabschluss zu erlangen,
    erreicht wird.


    Hoffe, ich konnte deinen Blickwinkel aus einer anderen Sicht beeinflussen.


    Gruß 2m02cm-Mann



    Ich glaube fest daran, dass die schönste Stunde eines jeden Mannes - die erfüllung all seiner Sehnsüchte... der Augenblick ist wenn er sich für eine Gute Sache ganz verausgabt hat und erschöpft auf dem Schlachtfeld liegt - als Sieger.
    Vince Lombardi (1913-1970)

  • Hei 2m02cm-Mann,
    Das der Prüfungsbericht nicht ausschlaggebend zur Fortbildung für den Meister ist, ist mir, wie du es schon selber anhand der Zeit erwähnt hast, selber bekannt, hast aber vieleicht auch festgestellt, das ich schon in der Finanzierung nicht weiter darauf eingegangen bin.


    Und zudem habe ich auch nicht geschrieben, das der Bereich der Buchhaltung und dergleichen Gegenstand der Ausbildung war, sondern das ich einmal, also hierbei nebenher/Zusätzlich eine Kaufmännische Weiterbildung gemacht habe. :no:


    Im weiteren auch hier auf die Finanzierung eingegangen bin, wobei mir in diesem nicht entgangen ist, das nicht jeder Meister an den Hochschulen als Aufnahmekriterium anerkannt wird.


    Natürlich, hatte ich allerdings auch erwähnt, das es von der Firma abhängig ist, ob ein Meister gebraucht, somit bezahlt werden kann.


    Hier wird wirklich einiges zusätzlich hineininterpretiert :bö: .

  • Hallo Ingo,


    nun, ich glaube, dass du meine Antwort ein bisschen falsch verstanden hast.
    Zunächst habe ich deinen Beitrag als Grundlage genommen.
    Des weiteren ist es so, dass ich in den meinsten Beiträgen ganz bewusst versuche,
    keine Eigeninterpretation hinzubringen, sondern neutral zu bleiben.


    Im allgemeinen kann man natürlich vom 100stel ins 1000stel gehen,
    ist aber von meiner Seite aus nicht vernünftig, macht auch keinen Spaß.


    Ich hoffe, ich konnte deinen Eindruck, hier zuviel hineinzuinterpretieren, etwas lockern.


    Gruß 2m02cm-Mann



    Ich glaube fest daran, dass die schönste Stunde eines jeden Mannes - die erfüllung all seiner Sehnsüchte... der Augenblick ist wenn er sich für eine Gute Sache ganz verausgabt hat und erschöpft auf dem Schlachtfeld liegt - als Sieger.
    Vince Lombardi (1913-1970)

  • So, da bin ich wieder,


    in den Studienhinweisen und Problektionen zu meinen Lernmaterialien gibt es verschiedene wertvolle Tipps, wie man so ein Fernstudium für sich selbst einfach und effektiv gestalten kann.


    Es gibt verschiedene Wege, sich Wissen anzueignen. Sollte man kein Neuling beim Erarbeiten von Wissensstoff mehr sein, hat man für sich selbst sicherlich schon eine entsprechende Arbeitstechnik entwickelt, die vielleicht auch schon in der ein oder anderen Prüfung von Erfolg „gekrönt“ wurde. Dann sollte man daran auch festhalten und so weitermachen…


    Hat man jedoch wenig oder keine Erfahrung mit einem Selbststudium, gibt es eigentlich eine ganz gute Vorgehensweise, an der ich mich persönlich auch orientiert habe und die sich für mich als „gut“ erwiesen hat.


    1. Ich plane ca. 12 Stunden pro Woche für die Durcharbeitung des Unterrichtsmaterials ein.


    2. Ich lese mir ein Lehrheft zunächst einmal komplett durch, um mir einen Überblick zu verschaffen und die grossen Zusammenhänge zu erkennen.


    3. Ich arbeite danach den ganzen Text nochmals langsam durch und versuche dabei, auch alles zu verstehen. Ich benutze einen Farbstift (Textmarker), damit ich die mir wichtig erscheinenden Stellen unterstreichen oder am Rande anmerken kann. Das ermöglicht mir später eine schnelle Wiederholung mit relativ geringem Zeitaufwand. Ich schreibe mir dabei auch Fragen zum Stoff auf. Nach ein bis zwei Seiten eines Lehrheftes lege ich mir selbst „Rechenschaft“ ab, indem ich auf einem Extra-Blatt das Wesentliche mit eigenen Worten zusammenfasse. Diese Blätter sammele ich für später notwendige Wiederholungen.


    4. In den einzelnen Lehrheften sind Übungsaufgaben „eingestreut“. Diese löse ich in einem dritten Durchgang schriftlich. Die Lösungen dieser Übungsaufgaben befinden sich am Ende eines jeden Lehrheftes. Diese lese ich natürlich erst, wenn ich der Meinung bin, alle Fragen beantwortet zu haben (da kommt dann die Geschichte mit der „Selbstdisziplin“ wieder zum Tragen).


    5. Mit jedem Paket Lernmaterialien erhalte ich auch die sogenannten „Einsendeaufgaben“. Wenn ich nun die ersten Lehrgangsmaterialien durchgearbeitet habe, beantworte ich diese Einsendeaufgaben so frei als möglich und schicke sie dann an meinen Bildungsträger zur Korrektur. Den Einsendeaufgaben füge ich auch meine Fragen zum Lernstoff bei. Nach einem relativ kurzen Zeitraum bekomme ich die Einsendeaufgaben von meinem Studienleiter kontrolliert, begutachtet und benotet zurück. Er weist mich auf Fehler hin und schlägt mir vor, was ich besser machen kann. Die Musterlösungen dazu bekomme ich mit der nächsten Sendung Lernmaterialien.


    6. Sollte ich beim Lernen „direkte“ Fragen haben, steht mein Studienleiter mir per Telefon, Telefax oder E-Mail zur Verfügung.


    Ist ein Ausbildungsabschnitt abgeschlossen, bietet mein Bildungsträger sogenannte „Prüfungsvorbereitungsseminare“ an, an denen man freiwillig teilnehmen kann. Diese dauern 2-3 Tage. In diesen Seminaren wird man gezielt auf eine anstehende Prüfung vorbereitet. Ich kann nur jedem empfehlen, diese Prüfungsvorbereitung mitzunehmen.


    Kurz danach geht’s dann ab zur entsprechenden Prüfung…


    Gruss, cujo.

  • @cujo


    BFS lässt grüßen.


    zuerst einmal zu mir, (verzeiht das ich klein schreibe, geht schneller) ich bin 50 Jahre, war 8 Jahre
    bei einem Fussballverein in der 2., 3. und 4. Liga als Sicherheitsdienstleiter verantwortlich für alles was
    wärend den Spielen innerhalb und ausserhalb des Platzes so anlag.


    Nun zum eigendlichen.
    Fernlehrgänge sind hervorragend geeignet um sich wärend eines festen arbeitsverhältnisses weiterzubilden.
    wie schon erwähnt wurde ist eine ausreichende suche nach einem guten ausbildungspartner pflicht.
    man sollte sich im klaren sein, das der stoff (auch ich habe ihn schwer unterschätzt) nicht der einfachste ist und man sich wirklich schwer im griff haben muss um wirklich alles zu verstehn und durchzuziehen.


    meisterbafög
    ==========
    steht jedem zu, der die vorraussetzungen mitbringt und noch nie bafög erhalten hat.
    das studium kostet auch keine 10.000 € sondern liegt mit ada, seminare und prüfungen bei
    ca. 5000 €.
    bei mir z.b. werden 35,5% von haus aus gefördert. wird die prüfung bestanden, fallen weitere
    25% weg. macht man sich dann noch selbständig und stellt mind. 1 ma ein, werden einem die
    gesamten kosten erlassen.


    ACHTUNG
    nicht jede IHK erkennt jede Vorraussetzung an. bei mir musste ich zb. cottbus als prüfungsort
    nehmen, da diese die "hobbydienstleitung 8 jahre lang" anerkennen. hier müsst ihr euch unbedingt
    vorab erkundigen.


    und nun viel spass beim lernen.


    Andy

  • Hi uudin,


    mit Deiner "Einschätzung" zu meinem Bildungsträger liegst Du richtig. Meiner Meinung nach einer der Besten, der zur Zeit am Markt ist...


    Auch ich gehe zu jeder Prüfung zur IHK Cottbus. Habe am 16./17.11.09 die erste (Basis-Quali) hinter mich gebracht und befinde mich z. Zt. in der Prüfungsvorbereitung zum AdA-Schein.


    Wäre es vielleicht möglich, dass wir uns kennen? Prüfungsvorbereitung in Königs Wusterhausen?


    Solltest Du Dich ebenso wie ich in der Aufstiegsfortbildung zum MSuSi befinden, kann ich Dir unseren "Meister-Chat" über Skype empfehlen. Wir treffen uns dort zum Erfahrungsaustausch, zum gemeinsamen "Online"-Lernen, etc. Einfach Skype auf Deinem Rechner installieren (falls Du es nicht schon hast), Dich anmelden und eine Kontaktanfrage an unseren Junior-Admin "2m02cm-Mann" starten. Er lädt Dich zu unserem "Meister-Chat" ein - und schon bist Du dabei... :ok:


    Wäre schön, etwas von Dir zu hören :zw: ...


    Gruss, cujo.

  • Hi nochmal uudin,


    sorry, habe da etwas vergessen, oder mich gar nicht ganz verständlich ausgedrückt...


    Mit "Kontaktanfrage an unseren Junior-Admin 2m02cm-Mann" meine ich: Deinen Skype-Nick per PN an ihn senden - alles weitere macht er dann...


    Gruss, cujo.

  • @cujo


    hi, nein, wir kenne uns nicht, hab erst im dezember begonnen.
    aber das mit skype wäre echt klasse, da allein lernen schon
    so manche fragen aufwirft und ich nicht jedesmal bei bfs
    anrufen möchte. im übringen sind diskusionen wesendlich hilfreicher.


    ich hab den stoff, um es gelinde zu formulieren, absolut unteschätzt.


    dann kann ich ja einiges über die prüfung in erfahrungbringen *freu*


    Andy