​WIE SICH WACHLEUTE VOR GEWALTTÄTIGEN ANGRIFFEN SCHÜTZEN KÖNNEN

Eine VBG-Analyse des Unfallgeschehens in der Sicherheitswirtschaft beweist die Verfünffachung von „Arbeitsunfällen durch Konfrontation“ innerhalb von 30 Jahren. Wie ist das zu erklären? Und vor allem: Wie können sich Wachleute schützen? Zum Beispiel mit einem Deeskalationstraining. Der Psychologe Dr. Jens Hoffmann vom Darmstädter Institut Psychologie und Bedrohungsmanagement klärt im exklusiven Interview von „Marktplatz Sicherheit“ auf

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  • Ein besserer Schutz kann meiner Meinung nur durch eine bessere Ausbildung im Sinne von "Überlegt euch gut, wann ihr Ausnahmerechte einsetzt", "Schafft euch bei Beleidigungen ein dickes Fell an und lasst euch keinesfalls provozieren," und " angemessenes Situationsmanagment" erreichen. Wobei letzteres im Zweifelsfalle am schwierigsten ist. Was bei xy deeskalierend wirkt kann bei yz zur Explosion führen....oder man hat gerade einfach nicht die Möglichkeit sich selber aus der Situation zu nehmen. Generell wäre der flächendeckende Einsatz von Bodycams zumindest im VA und bei Ladendetektiven eine gute Idee.

  • Die Erklärung der Steigerung ist relativ einfach: 1. Ist die Anzahl der Veranstaltungen mit SMAs in den letzten 30 Jahren immer mehr gestiegen. Leider ist jedoch nicht der Anspruch an die Qualifikation damit gestiegen. Was automatisch zu Punkt 2 führt: Ausnahmerecht sind Rechte und keine Pflichten. Wenn der ein oder andere SMA mal einen Gang zurückschalten würde und lieber 110 anrufen würde, statt die Dinge selber regeln zu wollen....3) auch ein Punkt der eine Rolle spielt, ist die Anzahl von schlecht deutschsprechenden Kollegen und der immer offensichtlichere Rechtsruck in Deutschland, sowie eine auch generell erhöhte Gewaltbereitschaft einzelner Nationen untereinander. Das macht manch normale Situation im SD alleine schon aufgrund interkultureller Differenzen zum Pulverfass.