Wachdienst für Flüchtlinge erhält 250 Millionen Euro

Köln.
Der Sicherheitsdienst in den städtischen Notunterkünften soll für fünf Jahre ausgeschrieben werden und künftig auch den Winterdienst miterledigen. Ab August nächsten Jahres soll der Vertrag laufen. Derzeitiger Auftragnehmer ist der „Adler Bewachungs- und Sicherheitsservice“, ein Kölner Unternehmen.


Die Ausschreibung verlangt, dass ein Bewerber rund um die Uhr mit dem gebuchten, aber auch zusätzlichem Personal bereit steht, um schnell eingreifen zu können. Denn in den Heimen lebten auch „besonders schwierige Personengruppen“ und „auffällige Randgruppen“. Der Wachdienst habe Störungen für Nachbarn abzuwenden, für Verkehrssicherheit zu sorgen und vorbeugenden Brandschutz zu leisten. Zudem soll er den Zugang zu den Standorten kontrollieren und „mögliche fremdenfeindliche Aktionen abwehren“.


Eignung der Mitarbeiter ist Voraussetzung


Grundsätzlich sind diese Hausmeister-Wachleute für die Zeiten vorgesehen, in denen kein Betreuungspersonal im Haus ist. Die Stadt legt zudem Wert auf den Nachweis der Eignung für jeden Mitarbeiter. Derzeit wird mit einer Sicherheitsfachschule ein achtwöchiger zertifizierter Lehrgang für jeden Wachmann durchgeführt, damit nicht nur Sachkunde, sondern auch interkulturelle Kompetenz und Deeskalation sichergestellt sind. Gleiches verlangt auch die Ausschreibung.


Der Auftragswert ist in einer Vorlage für den Stadtrat mit rund 108 Millionen Euro angegeben. Allerdings ist diese Zahl variabel. Denn der Auftrag soll die flexible Ausweitung des Sicherheits- und Hausmeisterdienstes je nach Zustrom an Flüchtlingen abdecken. Und bei einem gleichbleibend starken Zustrom hätte der Auftrag ein Volumen von mehr als 250 Millionen Euro. (mfr)

Comments 5

  • Besonders schwierige Personen Gruppen und auffällige Randgruppen, davon kann die Bundesregierung ja nicht genug bekommen! Armes Deutschland!

  • Komisch, wo dass Geld auf einmal weg kommt!

  • # Zeitungsniveau! 250 Mio für wie viele Stunden und wieviel Personal schreiben sie nicht.

  • Das ist BLÖD-eitungsniveau!

    • Dass es viel kostet, ist schon klar! Da erzählt die Bild nichts neues! Aber wir habens doch, fragt sich nur wie lange noch! Die Krankenkassen erhöhen schon mal ihre Beiträge! Ein Schelm, der böses dabei denkt!