Zoll überführt Security-Firma

Eine Security-Firma aus dem Landkreis Rottal-Inn hat über mehrere Jahre Sicherheitsdienste "schwarz" geleistet. Aufgedeckt hat dies die Finanzkontrolle Schwarzarbeit des Hauptzollamtes Landshut. Die beiden Verantwortlichen des Unternehmens meldeten Arbeitnehmer überhaupt nicht oder in zu geringem Umfang sozialversicherungsrechtlich an.


So führten sie Beiträge in Höhe von knapp 45000 Euro nicht an die zuständigen Einzugsstellen ab. Das hat das Hauptzollamt am Montag, 18. Mai, in einer Presseinformation mitgeteilt. Darüber hinaus unterließ es einer der Männer, der während der Geschäftstätigkeit des Sicherheitsdienstes Arbeitslosengeld II bezogen hatte, seine tatsächliche Tätigkeit und die damit erzielten Einkünfte entsprechend anzuzeigen.


Infolgedessen bezahlte ihm die Agentur für Arbeit Leistungen von mehr als 40000 Euro aus, auf die kein Anspruch bestand und um die der Träger entsprechend geschädigt wurde. Wegen gemeinschaftlichen Vorenthaltens und Veruntreuens von Arbeitsentgelt in insgesamt 34 Fällen wurden beide Männer laut Zollamt inzwischen rechtskräftig verurteilt: Der gemeldete Inhaber der Security-Firma, der sich auch wegen Leistungsbetrugs in 35 Fällen schuldig gemacht hatte, erhielt eine Freiheitsstrafe von zwei Jahren, ausgesetzt zur Bewährung.− red

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