Rendsburger Kreishaus: Wachdienst wirkungslos?

Nicht das erste Mal das der Datenschutz uns bzw unseren Auftraggebern eine Grube gräbt... bis mal richtig was passiert....


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Um das durchzusetzen, führte die Verwaltung Zugangskontrollen im Rendsburger Kreishaus und an der Kfz-Zulassungsstelle in Eckernförde ein. Ein privater Sicherheitsdienst kontrolliert die Eingänge. Doch zwei Personen haben es in der vergangenen Woche trotzdem ins Kreishaus geschafft. Sie sind am Sicherheitsdienst einfach vorbei marschiert. Denn: Die Sicherheitsleute wissen von den meisten ungebetenen Gästen gar nicht, wie sie aussehen.


Es liegt nur ein Bild vor
Das Problem sei der Datenschutz, so Kreissprecher Martin Schmedtje. Auch der Kreis sei an Recht und Gesetz gebunden und könne sich nicht so einfach Bilder von Privatpersonen beschaffen. Aber - laut Schmedtje richten sich die Kontrollen im Kern vor allem gegen eine bestimmte Person. "Auslöser war ja der Sicherheitshinweis der Polizei. Für diese Person liegt uns auch ein Bild vor - Fotos der anderen Personen nicht, weil man ja auch irgendwie in den Besitz der Bilder kommen muss."


Kosten: 3.000 Euro pro Woche
Der Zwischenfall in der vergangenen Woche verlief ohne größeres Aufsehen: Die beiden Personen, die das Kreishaus trotz Hausverbot betreten haben, wurden von Mitarbeitern erkannt und mussten das Gebäude verlassen. Sie müssen sich jetzt wegen Hausfriedensbruch verantworten. Rund 3.000 Euro pro Woche hat der Kreis für den Sicherheitsdienst bislang bezahlt, diese Kosten sollen jetzt etwas geringer werden. Die Kontrollen werden ab sofort mit weniger Personal durchgeführt. Wie lange der Sicherheitsdienst die Gebäude noch bewachen soll, steht noch nicht fest.

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