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  • Um an diese Testversion zu gelangen, musstet ihr sie über die WhatsApp-Homepage herunterladen und somit die Version aus dem Play Store überschreiben. Hierbei handelt es sich häufig um Tests der Entwickler, manche der gesichteten Änderungen, welche aus Updates über die Messenger-Homepage erfolgten, fanden nie in eine finale Version.

    WhatsApp Update: Gruppenkonversationen auf Lebenszeit stummschalten

    Diesmal scheint es jedoch anders zu sein, denn die wichtigsten Änderungen finden sich jetzt auch in der WhatsApp-Version 2.11.238, die im Play Store angeboten wird. Unter Anderem lassen sich jetzt Gruppenchats auf „Lebenszeit“ stummschalten.

    Medien einfach löschen


    Des Weiteren wird euch beim Löschen von Nachrichten mit Medien (Bildern, Musik usw.), zeitgleich das Löschen der eingebundenen Mediendatei selbst angeboten. Vorher wurde bei WhatsApp lediglich die Nachricht, aber nicht die Datei, welche mit der Nachricht zusammenhängt, gelöscht.

    Außerdem wurden Verbesserungen für das Versenden von Audiodateien umgesetzt, auch bekommt ihr bei Samsung-Smartphones jetzt einen Zähler der ungelesenen Nachrichten bei der Verknüpfung zur App zu sehen.

    Das Update wird bereits im Play Store ausgeteilt und sollte euch heute erreichen. Zum manuellen Prüfen geht ihr einfach in den Play Store und geht auf „Meine Apps“. Dann dürfte euch WhatsApp als eine der zu aktualisierenden Anwendungen angezeigt werden.
  • Cisco hat einen Sicherheitsdienst namens Managed Threat Defense eingeführt, der Firmen gegen Eindringlinge und andere Gefahren absichern soll. Zum Start kann er allerdings nur in den Ländern Australien, Hongkong, Japan, Kanada, Malaysia, Neuseeland, Singapur und USA gebucht werden – also in keinem einzigen europäischen.

    Managed Threat Defense besteht aus Hardware, Software und Analytics, um Bedrohungen zu überwachen, abzufangen und zu analysieren. Dazu gehen die Daten an Ciscos regionale Security Operation Centers (SOCs), die Reaktionsmöglichkeiten und Empfehlungen fürs weitere Vorgehen liefern. Unter anderem nutzt der Dienst Hadoop 2.0, um untypische Verhaltensweisen in Netzen aufzuspüren, eventuelle unbekannte Angriffe durch Fernzugriff auf Datenströme zu erkennen und Zwischenfälle zu verfolgen.

    Die Analyse erfolgt also in Echtzeit und vorausschauend. Cisco argumentiert, so könne es Firmen gegen heutige Bedrohungen und deren ständig wachsende Zahl schützen. Seine Kunden könnten somit ohne Sorgen mit vollem Netzzugriff arbeiten und auch neue Techniken wie Cloud-Computing, Mobile und Internet der Dinge einsetzen.

    Der Service muss als Abonnement bezogen werden. Dem “2014 Cisco Annual Security Report” zufolge wird von allen Netzwerken großer Firmen auf Sites mit Malware zugegriffen. Das Potenzial für ein “bisher unerreichtes Wachstum” komplexer Angriffe sei in diesem Jahr vorhanden, heißt es. Für diesen Bericht wurden beispielhaft 30 internationale Unternehmensnetze von Großunternehmen ausgewertet.

    Als Cloud-Computing-Anbieter gilt Cisco als Nachzügler. Deshalb hatte es im März angekündigt, eine Milliarde Dollar für den Ausbau seiner Ressourcen bereitzustellen. Mit dem Geld will es Rechenzentren bauen und unter dem Schlagwort “Cisco Cloud Services” Dienste für Firmenkunden entwickeln, wie sie Konkurrenten schon länger anbieten. Mit fehlenden Ressourcen (und natürlich auch mit Kundenskepsis) dürfte zu erklären sein, dass Managed Threat Defense zunächst nicht in Europa angeboten wird.
  • Der Inhaber einer Sicherheitsfirma mit Sitz in Bayern ist durch das Amtsgericht Nürnberg zu einer Freiheitsstrafe von einem Jahr auf Bewährung verurteilt worden. Bei Durchsuchungsmaßnahmen der Finanzkontrolle Schwarzarbeit des Hauptzollamts Lörrach im Jahr 2010 wurden nicht nur Beweise für Schwarzarbeit, sondern auch eine verbotene Schusswaffe und Munition aufgefunden. Das Urteil ist mittlerweile rechtskräftig.

    Durch Kontrollen des Zolls und der Polizei in einer Diskothek und auf einer Veranstaltung im Kreis Lörrach ergaben sich Anhaltspunkte dafür, dass Arbeitnehmer nicht zur Sozialversicherung angemeldet waren. Bei der sich anschließenden Hausdurchsuchung stießen die Zollbeamten zufällig auf Waffen und Munition.

    Dem Firmeninhaber konnten insgesamt 25 Fälle nachgewiesen werden, in denen er seine Arbeitnehmer über einen längeren Zeitraum hinweg nicht ordnungsgemäß zur Sozialversicherung angemeldet hatte. Dabei entstand den Sozialkassen ein Schaden von knapp 16 000 Euro. Da er geständig und von einer positiven Sozialprognose auszugehen war, setzte das Amtsgericht die Strafe wegen Vorenthaltens und Veruntreuens von Arbeitsentgelt zur Bewährung aus.

    Das Amtsgericht Lörrach hatte ihn bereits im Jahr 2011 wegen der Waffendelikte zu einer Bewährungsstrafe von zehn Monaten verurteilt.

    (Presseinfo: Hauptzollamt Lörrach vom 26.3.14)