News aus der Kategorie „Presse“

  • Essen (dpa). Die Stadt Essen lässt einen jungen Intensivtäter seit etwa vier Wochen von einem privaten Sicherheitsdienst bewachen. Die Kosten der Überwachung rund um die Uhr betrügen etwa 1500 Euro pro Tag, sagte eine Sprecherin der Stadt am Freitag und bestätigte damit einen Bericht der «Bild»-Zeitung vom selben Tag. Der Junge sei vor wenigen Tagen 14 Jahre alt geworden und könne nun für seine Taten belangt werden. Bisher seien alle Maßnahmen, auch die Unterbringung in einer geschlossen Einrichtung, gescheitert, sagte die Sprecherin. «Wir prüfen täglich, wie und in welcher Form die Maßnahme weiterzuführen ist.» Die Sicherheitsleute sollten den Jungen begleiten und die Polizei informieren, sobald er eine Straftat begeht.

    Nach Angaben der Stadt war der Junge aus einer geschlossenen Einrichtung herausgenommen worden, weil es massive «Bedrohungssituationen» für andere Kinder und auch Betreuer gegeben habe. Die Opfer des jungen Kriminellen seien oft Kinder gewesen. Bei der Essener Polizei ist der gerade strafmündig gewordene Jugendliche nach Angaben einer Sprecherin seit Ende 2011 wegen Diebstahls, Körperverletzung und Raubüberfällen bekannt. Er soll auch bis zu 20 Mopeds gestohlen haben und mit der Zeit immer gewaltbereiter geworden sein.
  • Presse - Mitteilung Securitas Gruppe Deutschland


    Securitas mit neuer Leitung Kommunikation und Marketing

    12. Mai 2014

    Bernd Weiler übernimmt ab Juni 2014 die
    Leitung der Unternehmenskommunikation und des Marketings der Securitas
    Gruppe in Deutschland. Weiler wird an den CEO und Vorsitzenden der
    Geschäftsführung, Manfred Buhl, berichten und die Abteilung vornehmlich
    aus Berlin leiten.


    „Der Ausbau unserer Strategie als Anbieter technikgestützter
    Sicherheitslösungen bedarf der intensiven Begleitung durch interne und
    externe Kommunikation. Wir freuen uns mit Bernd Weiler einen erfahrenen
    Kommunikationsmanager und Journalisten gewonnen zu haben.“
    erläutert Manfred Buhl die personelle Verstärkung. Neben den klassischen
    Kommunikations- und Marketingbereichen liegen weitere Schwerpunkte auf
    Suchmaschinenmarketing, Performance Marketing sowie Mobile und Online
    Marketing.

    Volkswirt Weiler war seit Juni 2007 am Potsdamer Platz in der
    Unternehmenskommunikation der Deutschen Bahn tätig. Als Leiter
    Kommunikation Transport & Logistics/International steuerte Weiler in
    den vergangenen fünf Jahren unter anderem den internen und externen
    Auftritt von DB Schenker. Nach seinem Studium in Tübingen und Frankfurt
    am Main war Weiler mit einem Fulbright-Stipendium ein Jahr an der
    Michigan State University in den USA, bevor er sieben Jahre als Mitglied
    der Wirtschafts- und Finanzredaktion der „Frankfurter Allgemeinen
    Zeitung“ (F.A.Z.) tätig war. In der Zeit von 1997 bis 2007 war er
    Fernostkorrespondent der Tageszeitung „DIE WELT“ mit Sitz in Tokio und
    Seoul.

    "Mit ihm und dem starken jetzigen Kommunikationsteam verfügen wir
    über erstklassige Expertise in der Kommunikation, die uns dabei
    unterstützen wird, Securitas und seine Kompetenzen noch bekannter zu
    machen.", so Buhl.
  • BZ-AUSBILDUNGSSERIE: Jonas Wetzel lernt Fachkraft für Schutz und Sicherheit und muss Ruhe bewahren, wenn andere ausrasten.

    SCHALLSTADT. Jonas Wetzel lernt Fachkraft für Schutz und Sicherheit bei Ziemann Sicherheit GmbH in Schallstadt. Wer diesen Job ausübt, muss in der Lage sein, deeskalierend auf Streithähne einzuwirken oder beruhigend gegenüber verängstigten Menschen auftreten. Aufgaben, die den ehemaligen Soldaten Wetzel reizen.
  • Cisco hat einen Sicherheitsdienst namens Managed Threat Defense eingeführt, der Firmen gegen Eindringlinge und andere Gefahren absichern soll. Zum Start kann er allerdings nur in den Ländern Australien, Hongkong, Japan, Kanada, Malaysia, Neuseeland, Singapur und USA gebucht werden – also in keinem einzigen europäischen.

    Managed Threat Defense besteht aus Hardware, Software und Analytics, um Bedrohungen zu überwachen, abzufangen und zu analysieren. Dazu gehen die Daten an Ciscos regionale Security Operation Centers (SOCs), die Reaktionsmöglichkeiten und Empfehlungen fürs weitere Vorgehen liefern. Unter anderem nutzt der Dienst Hadoop 2.0, um untypische Verhaltensweisen in Netzen aufzuspüren, eventuelle unbekannte Angriffe durch Fernzugriff auf Datenströme zu erkennen und Zwischenfälle zu verfolgen.

    Die Analyse erfolgt also in Echtzeit und vorausschauend. Cisco argumentiert, so könne es Firmen gegen heutige Bedrohungen und deren ständig wachsende Zahl schützen. Seine Kunden könnten somit ohne Sorgen mit vollem Netzzugriff arbeiten und auch neue Techniken wie Cloud-Computing, Mobile und Internet der Dinge einsetzen.

    Der Service muss als Abonnement bezogen werden. Dem “2014 Cisco Annual Security Report” zufolge wird von allen Netzwerken großer Firmen auf Sites mit Malware zugegriffen. Das Potenzial für ein “bisher unerreichtes Wachstum” komplexer Angriffe sei in diesem Jahr vorhanden, heißt es. Für diesen Bericht wurden beispielhaft 30 internationale Unternehmensnetze von Großunternehmen ausgewertet.

    Als Cloud-Computing-Anbieter gilt Cisco als Nachzügler. Deshalb hatte es im März angekündigt, eine Milliarde Dollar für den Ausbau seiner Ressourcen bereitzustellen. Mit dem Geld will es Rechenzentren bauen und unter dem Schlagwort “Cisco Cloud Services” Dienste für Firmenkunden entwickeln, wie sie Konkurrenten schon länger anbieten. Mit fehlenden Ressourcen (und natürlich auch mit Kundenskepsis) dürfte zu erklären sein, dass Managed Threat Defense zunächst nicht in Europa angeboten wird.
  • Der Inhaber einer Sicherheitsfirma mit Sitz in Bayern ist durch das Amtsgericht Nürnberg zu einer Freiheitsstrafe von einem Jahr auf Bewährung verurteilt worden. Bei Durchsuchungsmaßnahmen der Finanzkontrolle Schwarzarbeit des Hauptzollamts Lörrach im Jahr 2010 wurden nicht nur Beweise für Schwarzarbeit, sondern auch eine verbotene Schusswaffe und Munition aufgefunden. Das Urteil ist mittlerweile rechtskräftig.

    Durch Kontrollen des Zolls und der Polizei in einer Diskothek und auf einer Veranstaltung im Kreis Lörrach ergaben sich Anhaltspunkte dafür, dass Arbeitnehmer nicht zur Sozialversicherung angemeldet waren. Bei der sich anschließenden Hausdurchsuchung stießen die Zollbeamten zufällig auf Waffen und Munition.

    Dem Firmeninhaber konnten insgesamt 25 Fälle nachgewiesen werden, in denen er seine Arbeitnehmer über einen längeren Zeitraum hinweg nicht ordnungsgemäß zur Sozialversicherung angemeldet hatte. Dabei entstand den Sozialkassen ein Schaden von knapp 16 000 Euro. Da er geständig und von einer positiven Sozialprognose auszugehen war, setzte das Amtsgericht die Strafe wegen Vorenthaltens und Veruntreuens von Arbeitsentgelt zur Bewährung aus.

    Das Amtsgericht Lörrach hatte ihn bereits im Jahr 2011 wegen der Waffendelikte zu einer Bewährungsstrafe von zehn Monaten verurteilt.

    (Presseinfo: Hauptzollamt Lörrach vom 26.3.14)