• Verl (ack) - Seit einem Jahr nutzt der Fußball-Regionalligist SC Verl sein umgebautes Stadion an der Poststraße. Nun ist ein neues Sicherheitskonzept erstellt worden. Nach Auskunft des Präsidenten Raimund Bertels ein normaler Vorgang. Nun werden ehrenamtliche Sicherheitskräfte gesucht.
    „Das ist üblich, wenn man umgebaut hat“, sagte Raimund Bertels im Gespräch mit der „Glocke“. Es hat eine Begehung der Sportclub-Arena zusammen mit Experten stattgefunden. Dabei ist zum Beispiel ermittelt worden, wie welche Türen als Fluchtweg dienen. Die Folge: In einigen Bereichen benötigt der Verein zusätzliches Personal. Deshalb will er nun einen eigenen Sicherheitsdienst aufbauen. Was sich nach einer Menge Arbeit anhört, ist im Prinzip aber harmlos.

    „Es handelt sich nicht um eine Sparmaßnahme“, sagte der Präsident. Vielmehr würden wie bisher professionelle Sicherheitsleute eingesetzt. Die neuen ehrenamtlichen Helfer sind ihnen bei Heimspielen unterstellt. Das bedeutet: Freiwillige sind nicht dafür zuständig, zum Beispiel Fans von Alemannia Aachen in Schach zu halten.

    Vielmehr geht es zum Beispiel darum, Personal an Fluchttüren zu positionieren, die im Fall eines Unglücks geöffnet werden müssen. „Oder aber die Helfer zeigen den Weg“, sagt Bertels. Das erste Heimspiel der Saison findet am Samstag, 5. August, ab 14 Uhr in der Sportclub-Arena statt. Erwartet wird dann mit Alemannia Aachen der Verein, der in der Regel mit zahlreichen Anhängern zu Auswärtsspielen anreist.

    Wer sich ehrenamtlich als Sicherheitskraft einbringen will, sollte sich beim SC Verl unter 05246/925080 oder per E-Mail an info@scverl.de melden. Interessenten erhalten eine zweistündige Einweisung durch einen Sicherheitsbeauftragten. Als Aufwandsentschädigung bietet der Sportclub je zwei Sitzplatzkarten und einen Imbiss für Angehörige zu dem jeweiligen Spiel, bei dem der Freiwillige im Einsatz ist.

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