Pausenzeiten beim Sicherheitsdienst

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      Eifelkater schrieb:

      Betriebswirtschaftlich macht es meiner Meinung dann durchaus Sinn, wenn man nicht absehen kann wie lange man die Objekte noch hat, oder wenn es sich eh um befristete Objekte handelt. Man spart sich dann zumindest die betrieblichen Kündigungsfristen.


      Ich möchte kurz anmerken, dass es Unternehmerisch grundsätzlich überhaupt keinen Sinn macht, Verträge dieser Art anzunehmen, wenn ich die Anfrage aus meinem eigenen Pool nicht betreuen kann bzw. Markttechnisch abschätzen kann, ob Personal für dieses Objekt generiert werden kann.
      Es ist ein wirtschaftliches Unding, dass Unternehmen Mitarbeiter nach kurzer Zeit rauswerfen bzw. nicht versuchen,
      diese Mitarbeiter an das Unternehmen zu binden. Warum?

      Ein Mitarbeiter, hier ist natürlich der Einsatzort bzw. die Einsatzart zu betrachten, kostet das Unternehmen zu Beginn grundsätzlich nur Geld.
      Was für Kosten?
      • Einkleidungskosten
      • Aus- und Weiterbildungskosten
      • Einweisungskosten
      • etc. ...
      Es sollte das Ziel sein, wenn man kein Multinationales Unternehmen ist, die Mitarbeiter sorgfältig auszusuchen und vor allem die Anfragen genau zu prüfen, bevor man ein Angebot abgibt.
      Ein Objekt aus Prestigegründen anzunehmen und am Schluss nur drauf zu legen, macht überhaupt keinen Sinn und ist Betriebswirtschaftlich eher einer Katastrophe zuzuordnen.



      Ich glaube fest daran, dass die schönste Stunde eines jeden Mannes - die erfüllung all seiner Sehnsüchte... der Augenblick ist wenn er sich für eine Gute Sache ganz verausgabt hat und erschöpft auf dem Schlachtfeld liegt - als Sieger.
      Vince Lombardi (1913-1970)

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      Es ist völlig unerheblich ob ich einen Mitarbeiter Vollzeit befristet oder unbefristet im Auftrag einsetze... Einstellungs- und Schulungskosten sind die Gleichen. Und verliere ich den Auftrag und muss den MA wieder loswerden ist auch das in den ersten 2 Jahren überhaupt kein Problem...

      Es gibt einige Dienstleister die sich Objekte leisten die nicht rentabel sind und querfinaziert werden müssen, auch in der Wirtschaft und in anderen Branchen grundsätzlich nichts unbekanntes.... aber man muss dafür auch die Mittel haben.

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      Hallo Fump,

      mit Verlaub gesagt ist deine Strategie keine sehr weit reichende :)

      Denn wenn du von vorneherein davon ausgehst, Aufträge nur "Kurzfristig" zu haben, stimmt da etwas an der ganzen Konzeption der Firma nicht.
      Oder ist es eher die "Schiene", MA mit den 2-Jahresverträgen zu "Knebeln", sprich sie "Fügsam" zu machen nach dem Motto
      wenn du nicht für 8,50 € malochst ,gibt es keine Verlängerung ...
      ??

      Auch das geht auf Dauer in die Hose bzw. kostet die Firma richtig Geld.

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      Meine Strategie liegt eher im Bereich der Mitarbeiter rund Kundenbindung...

      Fakt ist.... will ich ihn in den ersten 2 Jahren loswerden, funktioniert das.... hier geht es nicht um befristete Verträge sondern um den Kündigungsschutz bei unbefristeten und der greift erst besser nach 2 Jahren. Das hat nicht nur die Sicherheit für sich erkannt.... Noch mal zum Verständnis, ich halte nichts von befristeten Verträgen mit Probezeit unter dem Deckmantel der Auftragsverfügbarkeit... lebe ich als Unternehmer täglich oder jährlich von der Hand in den Mund muss ich mich nicht wundern wenn da mal nix mehr ankommt.
      Kunden und Mitarbeiter wollen Kontinuität und keine Fluktuation.... und in den ersten zwei Jahren ist das Risiko des Unternehmers überschaubar... sofern ich auch wirklich Unternehmer und nicht nur Stundensammler bin...

      Habe ich von der Materie eher keine Ahnung befriste ich die Verträge, hab noch ne Probezeit von 6 Monaten bei 12 Monaten befristetem AV... erneuer den AV mehrfach je nach Kundenlage mit neuer Befristung und wunder mich dann wieso ein Richter am Arbeitsgericht mitleidig den Kopf schüttelt wenn ich berechtigt den Arsch voll kriege.