Einschlägig vorbestraft, Jobcenter verlangt 34a-Teilnahme und SKP

      Hallo Nemere.

      Wo hört die freie Berufswahl auf, wo beginnt die von dir benannte Mitwirkungspflicht? Ich habe 9 Jahre Harz 4 bezogen und mich oft genug mit dem Jobcenter herum gestritten deswegen. Die haben sich mit mir abzusprechen was ich beruflich machen möchte, das geht vor allem. Die können mich nicht zwingen einen Job anzunehmen, nur weil da gerade Stellen angeboten werden, den ich nicht machen will.
      Und deswegen die 9 Jahre...? :whistling:

      Danke, im Namen Aller.

      Wo hört die freie Berufswahl auf, wo beginnt die von dir benannte Mitwirkungspflicht?


      Ab da, wo Du nicht selber in der Lage bist, Dich um einen Job zu kümmern und von anderen verlangst, dass sie für Dich zahlen.

      Wenn Du die Energie für das Herumstreiten mit dem Jobcenter in Deine Jobsuche investiert hättest, wäre das sicherlich hilfreicher gewesen und keiner hätte Dir vorschreiben wollen oder gar müssen, was Du tun sollst.

      Vampy schrieb:

      Wo hört die freie Berufswahl auf, wo beginnt die von dir benannte Mitwirkungspflicht? Ich habe 9 Jahre Harz 4 bezogen und mich oft genug mit dem Jobcenter herum gestritten deswegen. Die haben sich mit mir abzusprechen was ich beruflich machen möchte, das geht vor allem. Die können mich nicht zwingen einen Job anzunehmen, nur weil da gerade Stellen angeboten werden, den ich nicht machen will.


      Tut mir leid, aber da hört bei mir jegliches Verständnis auf. Wer neun (!!) Jahre auf Kosten anderer lebt, der hat zu arbeiten, wenn ihm eine Stelle angeboten wird, egal ob er diese Arbeit machen will oder nicht.
      Oder - die Alternative ist, Du verzichtest auf die Unterstützung der Solidargemeinschaft und sorgst selbst für Deinen Lebensunterhalt. Dann kannst Du machen was Du willst.
      Eine solche Einstellung wie sie hier an den Tag gelegt wird, ist an Arroganz und Unverschämtheit kaum mehr zu übertreffen. Solche Aussagen sind für jemanden wie mich, der seit über 40 Jahren arbeitet und Unsummen an Steuern und Sozialabgaben zahlt, um solche Arbeitsverweigerer zu unterhalten, nicht zu tolerieren.
      Fordere viel von dir selbst und erwarte wenig von den anderen. So wird dir viel Ärger erspart bleiben.
      Konfuzius
      Im Umgang mit Menschen brauchst DU dringend eine Nachschulung! Typisch Internet. Glaubst Du etwa mir hat das Spaß gemacht so lange ohne Job zu sein??? - Stempel drauf "KEIN BOCK ZUM ARBEITEN" und fertig. Tolles Forum hier, muss ich ja mal sagen!! :evil:
      Ich zitiere Deinen Beitrag oben:
      Die haben sich mit mir abzusprechen was ich beruflich machen möchte, das geht vor allem. Die können mich nicht zwingen einen Job anzunehmen, nur weil da gerade Stellen angeboten werden, den ich nicht machen will


      Du willst festlegen, was Du machen willst.
      Du lehnst Stellen ab, die Du nicht machen willst.

      Du hast also Jobs angeboten bekommen, Du hättest arbeiten können, aber DU wolltest nicht. Das heißt für mich ganz klar - um wieder Dichzu ziteren "KEIN BOCK ZUM ARBEITEN". Und das nach neun Jahren Hartz IV!
      Fordere viel von dir selbst und erwarte wenig von den anderen. So wird dir viel Ärger erspart bleiben.
      Konfuzius

      Vampy schrieb:

      Im Umgang mit Menschen brauchst DU dringend eine Nachschulung! Typisch Internet. Glaubst Du etwa mir hat das Spaß gemacht so lange ohne Job zu sein??? - Stempel drauf "KEIN BOCK ZUM ARBEITEN" und fertig. Tolles Forum hier, muss ich ja mal sagen!! :evil:


      Der "Stempel" basiert auf Deinen eigenen provokanten Aussagen und auf nichts anderem. Zu diesen Aussagen hat Dich niemand gezwungen.
      Entweder sind diese Aussagen falsch und wurden absichtlich von Dir so gewählt oder sie sind richtig. Inhaltlich falsch verstehen kann man sie zumindest kaum.

      Und wer solche Aussagen tätigt, muss mit entsprechendem Gegenwind rechnen. Schön, dass man das in diesen Forum hier machen kann.

      Eine Änderung im Umgang mit manchen Menschen bräuchte eher das Jobcenter. Das soll sich nämlich eigentlich um die Leute kümmern, die unverschuldet ohne Arbeit sind und gerne wieder eine solche finden möchten.
      Ich verstehe euer Problem auch nicht. Es ist doch logisch, dass jemand der in einen Job gezwungen wurde, der ihn nicht liegt, wahrscheinlich nach kurzer Zeit wieder arbeitslos sein wird. Ich lasse mich da auch nicht zwingen. Hauptkriterium ist bei mir aber der Verdienst im Verhältnis zur Tätigkeit. Für weniger als 2000 Euro brutto gehe ich nicht los. Da habe ich mit Hartz IV fast genau so viel.