Kriminelle Revierfahrer

      Kriminelle Revierfahrer

      Hi.

      Ich bin seit Tagen am Grübeln, wie ich mit dieser Situation umgehen soll: ich habe vor Kurzem heraus bekommen, eigtl. schon vor einigen Monaten, das in meiner Firma, für die ich nunmal tätig bin, auch fragfürdige Indidviduen eingestellt worden sind.
      Sind in der Motorradszene aktiv, haben nebenher noch andere "Baustellen" und versuchen einen mit Hinterlist beim Chef vorzuführen, tun aber im Augengespräch naiv.

      Die Frage die ich mir stelle ist, wie kann man damit zukünftig umgehen? Soll man diese Personen auch melden? Oder einfach links liegen lassen?
      Im Sicherheitsgewerbe gibt es viele schwarze Schafe, oben wie unten, das ist klar, doch eine gewisse Grenze sollte, meiner Meinung nach, nicht überschritten werden.

      Aber was haltet ihr davon, gibt es Ideen?
      Ersteinmal muss man sicherstellen, dass man selbst nicht angreifbar ist. Also besser mehr dokumentieren, das Dokumentierte mit dem Handy für sich selbst fotografieren/kopieren.

      Denn wenn man Andere beschuldigt, bzw diejenigen mitbekommen, dass man ihre illegalen Tätigkeiten mitbekommt, dann muss man mit Reaktionen rechnen.

      Dann ist die Frage, sind die Dinge wirklich strafrechtlich relevant. Wenn ja, dann auch wieder, wo möglich, dokumentieren, fotografieren usw.
      Wenn es strafrechtliche Relevanz hat, dann mit den entsprechenden Dokumenten, den eigenen Berichten Meldungen an den Vorgesetzten mit CC an die Geschäftsleitung.
      Damit sind die Vorgesetzten/Geschäftsleitung am Zuge und können sich nicht mehr darauf rausreden, von Nichts gewusst zu haben.

      Mündliche Weitergabe würde ich komplett lassen, nur schriftlich.
      Hey,
      auf Vermutung solltest Du Dich nicht stützen.
      Mir ging es auch mal so,
      z.B. Ich hatte Nachtschicht und erhielt von der Polizei das sie einen Schlüssel für ein Gebäude benötigen, wenn ich diesen hätte sollte ich
      evtl. jemanden schicken der ihm schnell vorbei bringen könnte.
      Mein Kollege der Hundeführer hatte Zeit und brachte den Schlüssel zum genannten Objekt und übergab den Schlüssel die Polizei.
      Gegen 3:30 Uhr kam der Hundeführer wieder und gab mir den Schlüssel zurück, dabei trug er in seinen Händen Tüten mit vier Bimern,
      ich fragte ihm woher er diese habe und sagte, das er diese Geschenkt bekommen hatte von Hausmeister (um 3:30 Uhr).
      Ich dachte mir nichts dabei (bzw. wollte es nicht, denn im Hinterkopf war immer Kollegen anscheißen), aber den nächsten drei Tagen kam
      er immer wieder mit vollen Tüten.
      Ich fragte bei der Tagschicht nach ob etwas aus ihren Objekten abhanden gekommen ist und jedesmal hörte ich genau diese Sache welche in diesen Tüten waren.
      Beim viertenmal informierte ich den Bereitschaftsdienst und erklärte ihm die Lage und schicke ihm sogar Fotos welche ich vorher gemacht hatte, sogar um welche Uhrzeit und so weiter. Und bat ihm zu einer Zeit vorbei zukommen um den Hundeführer auf frischer Tat
      beim verlassen des Objektes anzusprechen.
      Es kam keiner und der Hundeführer ging seinen Schichten nach wie immer, außer das er zu meinen Kollegen bei den Objekten sagte, das sie Vorsichtig sein sollten weil ich alle anscheiße.
      Zu guter Schluß wurde ich zur Firma eingeladen und bekam eine Standpauke warum ich keinen was sagte, das wäre meine Pflicht gewesen als Fachkraft!!!
      Somit bekam ich eine Abmahnung und der Hundeführer ist heute noch dort fleißig beim arbeiten.
      Also sei bitte Vorsichtig denn die Arschkarte hast Du später.
      Obwohl Du im Recht bist.

      Mfg
      Soll man diese Personen auch melden? Oder einfach links liegen lassen?


      Wo ist da der Unterschied?

      Abgesehen davon, mir ist das zu un-konkret, Dein Chef wird wahrscheinlich wissen, wen er da einstellt, sonst würde ich in konfrontieren. Die Frage ist ob deine Arbeit von deren Handlungen kompromittiert wird, wenn nicht würde ich meine Nase raus halten. Wirst du den selbst Zeuge von kriminellen Handlungen oder ist das eine Vermutung, falls ersteres Polizei einschalten.

      Gruß
      Wer stark ist, kann sich erlauben, leise zu sprechen.
      Theodore Roosevelt
      Ich denke auch, dass du dich nicht einmischen solltest. Das mag auf den ersten Blick schwer fallen, aber im Endeffekt bist du der Leidtragende, wenn es schief geht. Was ist zB wenn dein Chef nicht reagiert oder wenn diese "schwarzen Schafe" davon Wind bekommen? Würde das Risiko nicht eingehen. Kann schnell gefährlich werden.