Neuere Gesetzgebung zum Waffenrecht in der EU und in Deutschland

      Neuere Gesetzgebung zum Waffenrecht in der EU und in Deutschland

      Aufsätze aus der Zeitschrift für das gesamte Sicherheitsrecht aus dem Beck Verlag Erste Fachzeitschrift für das gesamte Sicherheitsrecht

      München, 04. Dezember 2017 - Zeitschrift für das Gesamte Sicherheitsrecht (GSZ) heißt eine neue Publikation, die im Verlag C.H.BECK erscheint. Sie ist die erste ihrer Art. Die Fachzeitschrift befasst sich mit allen Aspekten des deutschen und europäischen Sicherheitsrechts. Dazu gehören auch das Sicherheitsverfassungsrecht, das Polizei- und Ordnungsrecht, das Recht der Nachrichtendienste, das IT-Sicherheitsrecht sowie die Sicherheitsgesetzgebung und -politik. Zum 15-köpfigen Herausgeberteam
      zählen renommierte Fachleute wie Prof. Dr. Johannes Masing, RiBVerfG, Prof. Dr. Kurt Graulich, RiBVerwG a.D. und Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Ulrich Sieber, Direktor des Max-Planck-Instituts für ausländisches und internationales Strafrecht. Ein Beirat mit hochkarätigen Experten des Sicherheitsrechts gewährleistet eine praxisnahe Themenauswahl und
      Schwerpunktsetzung. Prof. Dr. Klaus Ferdinand Gärditz, ebenfalls Mitherausgeber: „Sicherheitsrecht ist heute mehr als klassisches Polizei- und Ordnungsrecht. Es handelt sich um eine anspruchsvolle Querschnittsmaterie, die eine eigene Fachzeitschrift wie die GSZ verdient.“

      Die Zeitschrift ist als gedruckte Ausgabe sowie über das beck-online Fachmodul Sicherheits- und Polizeirecht PLUS beziehbar. Die Erscheinungsweise erfolgt zweimonatlich. Das Jahresabo kostet Euro 199,--.

      Ein kostenloses 3-Monats-Abo ist über den Beck Verlagsshop zu beziehen

      GSZ • Zeitschrift für das Gesamte Sicherheitsrecht | 1. Jahrgang, 2018 | beck-shop.de

      Aufsätze "Neuere Gesetzgebung zum Waffenrecht in der EU und Deutschland" von Dr. Rainald Gerster sowie "Kontrolle von Erwerb und Besitz von Schusswaffen" von Prof. Dr. Thomas Feltes u.a. aus der aktuellen Ausgabe.
      Dateien
      The detection and policing of gun crime: Challenges to the effective policing of gun crime in Europe

      Im Aufsatz u.a. Vergleich der unterschiedlichen waffenrechtlichen Regelungen in EU-Staaten



      Despite a shared understanding across the European Union (EU) that access to firearms by the general public should be restricted, detailed legislation regarding the ownership, use and trade of firearms varies between EU member states. It is unclear, however, how such variations
      impact on the policing of gun-enabled crime. By using qualitative data generated from interviews with police, policy and decision makers from 13 European countries, we aim to determine how stakeholders perceive that national variations in firearms legislation affect the policing of gun-enabled crime within and across EU countries. Four main themes were identified from the qualitative data: disparities in legislation, disparities in the priority given and the resources allocated to investigations into gun-enabled crime, as well as interventions. Owing to the
      aforementioned disparities, cross-national investigations into incidents of gun crime are at risk of remaining impaired in their effectiveness. Therefore, more legislative coherency as well as sustainable long-term interventions will be needed to successfully reduce ownership and use of firearms in the criminal world. In this context, a departure from an exclusive use of an economic model of gun crime is recommended to allow for a better understanding of the dynamics of the black gun market.
      Dateien
      Fassen wir mal zusammen: Mit Ausnahme von Tschechien, Slowakei und in Teilen noch Österreich (und die Schweiz, obwohl ja kein EU-Mitglied) ist das EU-Waffenrecht, und hier jetzt besonders auf das deutsche Waffenrecht bezogen, eigentlich vollkommener Blödsinn. Ich würde sogar so weit gehen und sagen: realitätsfern! Denn die Verschärfungen auf dem Weg zum "EU-gun-bann" treffen ausschließlich die Falschen, also Jäger, Sportschützen, Berufswaffenträger und Waffensammler. Kriminelle scheren sich einen Dreck um die Waffenrechtsverschärfungen, denn sie bevorzugen logischerweise den direkten Zugang zu Waffen, weshalb wohl kaum ein Schwerkrimineller den doch anspruchsvollen und zeitaufwendigen Weg über legale Waffenerlaubnisse geht und die ganzen Auflagen und Kontrollen über sich ergehen lässt. Ich will hier nicht für texanische Verhältnisse plädieren und mir auch kein Beispiel an die Hochburgen der US-Waffenlobby nehmen, wo kaum ein Bürger keine MR15 im Schrank oder einige Waffenfanatiker tatsächlich eine funktionsfähige Flak im Garten haben, aber gegen Handfeuerwaffen ist, gerade in einer Zeit in der man selbst im kleinsten Dorf mit einen Anschlag oder einer Messerattacke rechnen muss, nichts einzuwenden, wenn der Eigentümer nicht gerade wegen Gewaltverbrechen, Suchtkrankheiten und psychiatrischen Problemen aufgefallen ist. Jeder unbeschltene Bürger sollte das Recht auf legalen Waffenbesitz, was zumindest das verdeckte Führen mit einschließt, haben. Weil Waffenbesitz ein Menschenrecht ist, unterstütze ich persönlich auf die German Rifle Association.
      Das passt wunderbar zu Deinen restlichen Beiträgen... :whistling:

      Aber das verstehste vermutlich auch nicht, aber das ist ja auch egal.
      Schön, dass das deutsche WaffG Leuten wie Dir den Waffenbesitz untersagt.

      Ich hoffe, dass der Thread wenigstens die Sammlung von Fachaufsätzen bleiben kann, der er bisher war und uns weiteres "hochbegabtes" Geschreibsel von Dir erspart bleibt.

      DonGeilo schrieb:

      Jeder unbeschltene Bürger sollte das Recht auf legalen Waffenbesitz, ....


      Das mit dem unbescholtenen Bürger trifft bei Dir schon einmal nicht zu - Gott sei Dank muss man sagen!

      Weil Waffenbesitz ein Menschenrecht ist, unterstütze ich persönlich auf die German Rifle Association.


      Waffenbesitz ist ein Menschenrecht - alles klar! Genauso ist es wahrscheinlich für Dich auch ein Menschenrecht, 3000 Euro netto im Monat zu bekommen, ohne einen Handschlag zu arbeiten.
      Fordere viel von dir selbst und erwarte wenig von den anderen. So wird dir viel Ärger erspart bleiben.
      Konfuzius

      MartinL schrieb:

      Schön, dass das deutsche WaffG Leuten wie Dir den Waffenbesitz untersagt.
      Nicht unbedingt. Der Cousin meines vaters ist Sportschütze und hat diverse Lang- und Kurzwaffen Zuhause. Als er der Nachbarin einen Abschiedsbrief schrieb, rückte das SEK an und holte ihn aus dem haus und alle Waffen weg. Kein Scheiß: Etwas mehr als ein Jahr später hatte er alle Waffen wieder. Und ich habe den kleinen Waffenschein als Testlauf für weitere Erlaubnisse auch bekommen und das ist kein halbes Jahr her. Ich bin auch Sportschütze und werde die WBK noch diesen Monat beantragen. Generell sind Ämter und Behörden hier nicht so streng wie in anderen Landesteilen. Je weiter man in Richtung Süden geht, desto strenger werden komischerweise die Ämter und Behörden.

      Waffenbesitz ist ein Menschenrecht - alles klar! Genauso ist es wahrscheinlich für Dich auch ein Menschenrecht, 3000 Euro netto im Monat zu bekommen, ohne einen Handschlag zu arbeiten.
      Zumindest plädiere ich für ein bedingungsloses Grundeinkommen in Höhe von 1200 Euro für Alleinstehende (für verheiratete und Kinder natürlich mehr) und das soll dann jeder bekommen, egal ob er arbeitet oder nicht.

      DonGeilo schrieb:

      Und ich habe den kleinen Waffenschein als Testlauf für weitere Erlaubnisse auch bekommen und das ist kein halbes Jahr her. Ich bin auch Sportschütze und werde die WBK noch diesen Monat beantragen.


      Soso, als Hartz 4 Empfänger bleibt so viel übrig? Ich höre sonst allerorts nur Gejammer...


      § 5 WaffG - Einzelnorm

      (2) Die erforderliche Zuverlässigkeit besitzen in der Regel Personen nicht,
      1. a) die wegen einer vorsätzlichen Straftat,
      ...
      zu einer ... Geldstrafe von mindestens 60 Tagessätzen oder mindestens zweimal zu einer geringeren Geldstrafe rechtskräftig verurteilt worden sind, wenn seit dem Eintritt der Rechtskraft der letzten Verurteilung fünf Jahre noch nicht verstrichen sind,


      DonGeilo schrieb:


      Von 2009 bis 2017:
      ca. sieben Strafbefehle wegen Betrug, Tagessätze zwischen 20 und 40.


      Ich hoffe, Deine Waffenbehörde bekommt rechtzeitig mit, wer da was bei ihr beantragt.

      Spätestens...

      (1) Die erforderliche Zuverlässigkeit besitzen Personen nicht,
      ...
      2. bei denen Tatsachen die Annahme rechtfertigen, dass sie
      a) Waffen oder Munition missbräuchlich oder leichtfertig verwenden werden,
      b) mit Waffen oder Munition nicht vorsichtig oder sachgemäß umgehen oder diese Gegenstände nicht sorgfältig verwahren werden,



      ...dürfte bei Deiner Historie gegeben sein. :thumbdown:
      Toll, Editierfrist abgelaufen... Dann halt in Form eines Nachtrags:

      Bekommst Du eine WBK, wäre das nur ein weiterer Beweis, dass das deutsche Waffengesetz offensichtlich immer noch nicht restriktiv genug ist. Das wäre schade, weil der nächste Scheiss, den Du früher oder später fabrizieren wirst dann auf die legalen Waffenbesitzer zurückfallen wird.

      Vielleicht erzählst Du aber auch einfach nur Bullshit. Das wäre zwar auch schade, ist aber eher zu verkraften.
      Bremer Forschungsgruppe Waffenrecht des Instituts für Rechtspsychologie der Universität Bremen

      Das Institut für Rechtspsychologie betreibt Forschungsprojekte Rund um die psychologischen Aspekte des Waffenbesitzes. Unsere Forschungsprojekte befassen sich mit den psychologischen Aspekten des Waffenbesitzes und des Waffenrechts der Wirksamkeit und Akzeptanz der Waffengesetzgebung in Deutschland.

      Auf dieser Seite finden Sie unsere Forschungsergebnisse, Veröffentlichungen sowie Informationen über die Begutachtungsangebote des Instituts:

      Home