Toilette gegeben, aber ungern gesehen.

      Toilette gegeben, aber ungern gesehen.

      Hallo Leute.

      Ich habe gestern meinen ersten Tag im Sicherheitsgewerbe angetreten. Dass ich von 12 Stunden ca. 11 Stunden in einem Wachhäuschen sitze und nichts tue ist die eine Sache. Aber dass ich in dieser Zeit quasi nicht auf Toilette gehen kann die andere.

      Also es läuft offiziell so: Der SMA kann im Nebengebäude eine Mitarbeitertoilette aufsuchen. Jedoch muss er dann das 14 Meter lange Haupttor schließen, was alleine ca. 4-5 Minuten dauert. Da es sich um eine große Brauerei handelt, kommen mal einige LKW auf ein Mal, mal Stundenlang kein einziger. Das heißt, potenziell kann nach einem Toilettengang die ganze Straße blockiert sein.

      Der simple Trick der anderen Mitarbeiter: Einfach nichts trinken, dann muss man auch nicht aufs Klo.

      Ist das so rechtens? Oder nutzt der Arbeitgeber da eine Art Schlupfloch? Theoretisch kann man ja jederzeit auf Toilette. In der Praxis funktioniert das allerdings nicht weil sich keiner traut die komplette Brauerei dicht zu machen.

      Was meint Ihr?
      ?(
      Hallo Siegfried,

      danke für Deine Antwort!

      Nun ist es so, dass das Rolltor knapp 4 Minuten zum schließen braucht. Das macht also zusammen 8 Minuten plus der Zeit für den eigentlichen Weg in ein Nachbargebäude und Toilettengang. Das heißt, das Tor ist mindestens 10-15 Minuten geschlossen, bzw. das Werksgelände nicht passierbar.

      Die Mitarbeiter wissen um diesen Umstand und gehen nicht auf die Toilette. In der Einweisung wurde ich vom Werk selbst darauf hingewiesen, das die Gullis nicht als Toilette genutzt werden dürfen.

      Jetzt weiß ich warum man das nochmal gesondert erwähnt hat.

      Laut Job Center ist dieser Umstand nicht hinnehmbar und ich habe das Arbeitsverhältnis aufgelöst. Habe jedoch direkt etwas anderes gefunden.

      Frohe Weihnachten wünsche ich.