Wissenschaftliche Aufsätze aus dem Bereich Personenschutz

      Wissenschaftliche Aufsätze aus dem Bereich Personenschutz

      Habe zwei interessante Aufsätze aus dem Bereich Personenschutz gefunden:

      Verhaltensmerkmale von Attentätern in der Vortatphase - Nonverbale Alarmsignale für Personenschützer aus Polizei & Wissenschaft von 2009

      Die Fähigkeit zur Identifikation von Attentätern im öffentlichen Raum - Ein experimenteller Vergleich zwischen professionellen und ungeübten Beobachtern aus Polizei & Wissenschaft von 2009
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      Der bewaffnete Personenschutz durch Bewachungsunternehmen - Kriminalistik 11/2009

      Leibwachen und Leibgarden im Spiegel der Geschichte - Kriminalistik 04/2013
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      Weibliche Attentäter I und II - Kriminalistik 04/2017

      Stereotyp-inkompatible Attentäter - Polizei & Wissenschaft 02/2017
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      Attacks on German Public Figures, 1968–2004: Warning Behaviors, Potentially Lethal and Non-lethal Acts, Psychiatric Status, and Motivations - Behavioral Sciences and the Law 2011

      Public Figure Attacks in the United States,1995–2015 - Behavioral Sciences and the Law 2016

      Nonverbale Verhaltensmerkmale von Attentätern mit muslimischem Kulturhintergrund - Polizei & Wissenschaft 04/2010
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      Der Schutz gefährdeter Zeugen in der Bundesrepublik unter besonderer Berücksichtigung des Gesetzes zur Harmonisierung des Schutzes gefährdeter Zeugen (Zeugenschutz-Harmonisierungsgesetz ZSHG)

      Dissertation von RA Christian Siegesmund


      Der Zeugenbeweis ist im Strafprozess insbesondere bei Verfahren typischer Delikte der Organisierten Kriminalität - die elementarste der Möglichkeiten des Strengbeweises. Der Staat hat dem gefährdeten Zeugen gegenüber im Einzelfall eine Schutzpflicht. Beispiele aus der Praxis des Zeugenschutzes werfen jedoch ein ernüchterndes Bild auf den Zeugenschutz in Deutschland. Zeugenschutz ist im Bereich zwischen Polizei- und Strafprozessrecht zu verorten, was regelmäßig sachliche Trennungen zwischen polizeilichem und strafprozessualem Zeugenschutz kaum zulässt. Zeugenschutz bezweckt neben Schutz der gefährdeten Person die Sicherung von Strafverfolgung und Strafverfahren. Mit dieser Intention hat der Gesetzgeber das Zeugenschutz-Harmonisierungsgesetz (ZSHG) geschaffen und die dahinhegenden gesetzgeberischen Aktivitäten vorerst abgeschlossen. Der polizeiliche Zeugenschutz wurde auf eine gesetzliche Grundlage gestellt und damit vordergründig eine Regelungslücke zur Abwehr besonders schwerer Formen der Kriminalität geschlossen. Es ist dem Gesetzgeber in weiten Teilen jedoch nicht gelungen ist, die Regelungen des ZSHG in die StPO zu integrieren sowie entscheidende Schnittstellen des ZSHG zu anderen Rechtsgebieten ohne Friktionen und mögliche negative Auswirkungen auf den gefährdeten Zeugen abzubilden. Die sich daraus ergebenen Probleme und rechtlichen Fragen wurden in dieser Arbeit eingehend untersucht.

      Auf der Webseite des Autors finden sich weitere interessante Beiträge zum Thema Zeugenschutz. Des weiteren ist er in der Dokumentation "Abschied vom alten Leben - Zeugenschutz" dabei.

      NSA, WikiLeaks, Satudarah, Hells Angels, Geheimdienste, Ehrenmord BND

      Zeugenschutz - Abschied vom alten Leben - ZDFmediathek

      Personenschützer und ihre Schutzpersonen - ZDFmediathek

      Zeugenschutz im Strafverfahren - Zur Rechtslage in Deutschland vom wissenschaftlichen Dienst des Deutschen Bundestags

      Kirchenbuchführung bei Personen im Zeugenschutz von Peter Platen
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      Targeted Violence: A Statistical and Tactical Analysis of Assassinations, Contract Killings, and Kidnappings von Glenn McGovern

      Umfangreiche Daten zu Attentaten, Auftragsmorden und Entführungen!!

      ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1548893374&sr=8-1&keywords=targeted violence

      Drawn from case examples of incidents from around the world, Targeted Violence: A Statistical and Tactical Analysis of Assassinations, Contract Killings, and Kidnappings is the most complete resource of information on the attack methodologies, tactics used, and groups responsible for targeted killings and kidnappings. The author, a former SWAT and JTTF team member―whose experience includes providing protection to diplomats, high-ranking military personnel, prosecutors, and organized crime informants―presents a wealth of global statistics on assassinations, contract killings, and kidnappings that have occurred from 1950 to the present.

      Leaving no stone unturned, the book breaks down the various incidents of targeted violence by region, country, month, day of the week, and time of day. It reports on likely locations for each type of attack, success rates, who is likely to initiate the attacks, and who they are most likely to target. The book’s easy-to-follow format allows readers, experienced or not in personal protective work, to determine the types of attacks known to have occurred in any region.

      This complete reference includes 35 case studies that examine attacks on motorcades and pedestrians dating back to 1973―highlighting the lessons to be learned from each example. It analyzes the modus operandi of individual assailants and groups in order to determine commonalities between targeted victims and why certain groups tend to target a specific type of individual. The text concludes with a chapter on victimology.

      Just like anyone, assassins and hit men fall into routines and can become creatures of habit. By studying and understanding the collection of
      historical information contained in these pages, security, military, and law enforcement professionals responsible for providing protection will
      be better prepared to identify potential threats and develop the tactics needed to thwart such attacks.