Ließ Bundeswehr Kinder mit Waffen spielen?

      Ließ Bundeswehr Kinder mit Waffen spielen?

      Fotos der Deutschen Friedensgesellschaft an dem Tag hatten Kinder gezeigt, die mit einem G36-Gewehr, einer P8-Pistole oder einer Maschinenpistole MP7 hantieren. Das wäre ein Verstoß gegen eigene Vorschriften. Danach ist Kindern und Jugendlichen unter 18 der Zugang zu Waffen und Munition nicht erlaubt. Am Tag der Bundeswehr seien rund 12 000 Besucher am Standort Stetten zu Gast gewesen. Sobald Soldaten mitbekamen, dass ein Kind eine Waffe in Händen hielt, „haben sie den Kindern die Waffe immer abgenommen“, betonte Friedrich.


      Quelle:

      Tag der Bundeswehr in Stetten: Bundeswehr verneint Waffen in Kinderhänden - Baden-Württemberg - Stuttgarter Nachrichten

      Der Aufschrei dieses Vorgangs kam, wenn ich mich richtig entsinne, von der Linken Fraktion.
      Es ist in dieser Verbindung ein Facebook Beitrag rumgeschwirrt.
      An diesem Tag sind vor allem Kinder der Soldaten vor Ort gewesen und haben von Ihren Vätern und Müttern,
      die selbst Soldaten sind, die Welt der Bundeswehr näher gebracht bekommen.

      Die Frage die ich mir hier stelle ist, wie sich die Menschen vorstellen, dass Soldaten-Väter und Mütter ihren Kindern erklären sollen,
      was genau sie machen, wenn sie die Dinge, die sie verwenden, ihren Kindern nicht zeigen.
      Wir haben weiß Gott andere Probleme, als uns darüber Gedanken zu machen, ob ein Soldat seinem Kind
      eine Waffe zeigt, die der Vater / die Mutter im täglichen Dienst verwendet.

      Es muss ein Schlag für jeden Soldaten sein, wenn er mit Stolz etwas zeigt, wofür er dann auch noch angeprangert wird.
      Kinder müssen verstehen, dass es Dinge gibt, die Soldaten in ihrem Dienst tun. Dies kann man nicht, wenn man ihnen die freie Wiese
      hinter der Kaserne zeigt.



      Ich glaube fest daran, dass die schönste Stunde eines jeden Mannes - die erfüllung all seiner Sehnsüchte... der Augenblick ist wenn er sich für eine Gute Sache ganz verausgabt hat und erschöpft auf dem Schlachtfeld liegt - als Sieger.
      Vince Lombardi (1913-1970)

      Wenn man den Kindern ein umfängliches Bild von der Arbeit ihrer Eltern vermitteln will, gehören auch die Waffen dazu. Das alle notwendigen Sicherheitsbestimmungen beim Bund eingehalten werden, da gehe ich von aus. Bei so einer Veranstaltung wird sicherlich alles zweimal kontrolliert. Ich war beim Bund und da wird es mit Waffen sehr genau genommen, so meine Erfahrung. Ich kann auch niemand verurteilen, denn ich war nicht dabei. Ich kenne Leute, deren Kinder zufällig bei einer Hausschlachtung einen Kübel Blut gesehen haben, die mangels aller Symptome prophylaktisch ihre Kids zum Psychologen schleppen. Man kann es mit den Bedenken auch übertreiben!
      He, lasst doch bitte euer Gezänke und kehrt zum Beitrag zurück!!! :thumbdown:

      Für mich haben Kinder an Schusswaffen nichts zu suchen, ausgenommen um Schießsport damit zu lernen.
      Wenn der Soldat seinem Kind erklären soll, wofür er die Waffe benutzt, kommen wahrscheinlich nur sehr verbogene Halbwahrheiten heraus. ... Er könnte aber auch sagen: "Damit töte ich andere Menschen!". Mit Kindern und Waffen in deren Händen irgendwelche Abenteuerspielchen zu treiben, hat für mich den Stallgeruch der Hitlerjugend.

      Zum Beitrag: Die Headline der Aussage kommt von der Presse. Da wurde nach meiner Meinung etwas konstruiert um Schlagzeilen zu erzeugen.