Wie kommt ihr mit euren Vorgesetzten klar?

      Wie kommt ihr mit euren Vorgesetzten klar?

      :)
      Ich hatte ja neulich an anderer Stelle berichtet, dass ich bei meinem Disponenten anrief, und er mir keine Ablösung schicken konnte. Und das obwohl es mir an dem Tag sehr schlecht ging. Das war aber bisher das einzig negative, sonst kann man das Verhältnis als von gegenseitigem Respekt und Freundlichkeit geprägt betrachten. Ich bin gespannt, wie es euch mit der Thematik geht!
      Nun mal eins vorweg. Was gesagt werden muß, muß gesagt werden. Es kommt eben darauf an wie es rüber gebracht wird.
      Ich habe ein sehr Gutes auskommen mit meinen Vorgesetzten. Bin seine rechte hat aber nur weil er mich gebeten hat. Er weis auch das er sich auf mich verlassen kann. Jedoch die ersten drei Sätze lesen. Daran hält er und ich mich. Sonst würde ich nur noch meinen Dienst machen und nicht mehr. Es geht nunmal nur miteinander und das auf gleicher Augenhöhe.

      schulle
      Niemand ist nutzlos und wenn dieser nur als schlechtes Beispiel dient
      Tja @Aufseher,

      nur deswegen, da du dann vermutlich nicht mehr fertig werden würdest.
      Generell muss man noch folgendes sagen:

      Führung hat vor allem mit gegenseitiger Wertschätzung zu tun. Diese zu leben ist die Aufgabe beider Parteien. Natürlich ist es wichtig dass man seinen Vorgesetzten gegenüber ehrlich ist, wenn es um bestimmte Punkte geht. Dennoch ist in vielen Dingen auch Zurückhaltung angesagt. Das beginnt damit, dass man beim Vorgesetzten nicht in seine Führungskompetenz anzweifeln sollte. Vor allem nicht, wenn man sich in einer Gruppe befindet.
      Des weiteren stellt sich die Frage, ob man sich mit Offenheit bestimmte Bereiche verbaut. Das können Führungsaufgaben, Verantwortungsbereiche, die als Bereiche, oder andere Strukturen sein. Dieses gilt es abzuwägen. Wenn man einen offenen Chef hat, der dies begrüßt beziehungsweise zulässt, sollte man dies tun. Ansonsten sollte man seine Kritik versuchen, vielleicht ein bisschen in Worte zu packen, die seine Person oder Führungskompetenz nicht angreift.

      leider könnte man da eine lange Auflistung darüber schreiben, was man machen sollte und was nicht.Jeder sollte für sich wissen, wie weit er bei seinem Vorgesetzten gehen kann, ob offen, direkt oder indirekt.

      Viele Grüße

      2m02cm-Mann



      Ich glaube fest daran, dass die schönste Stunde eines jeden Mannes - die erfüllung all seiner Sehnsüchte... der Augenblick ist wenn er sich für eine Gute Sache ganz verausgabt hat und erschöpft auf dem Schlachtfeld liegt - als Sieger.
      Vince Lombardi (1913-1970)

      josef schrieb:

      Ich hatte ja neulich an anderer Stelle berichtet, dass ich bei meinem Disponenten anrief, und er mir keine Ablösung schicken konnte.


      Das gab es öfters mal. Zeitweise schickte man ganz banal zu viele Leute in den Urlaub. Fiel dann noch einer oder zwei wegen Krankheit aus, brach die ganze schöne Dienstplanung zusammen.

      Als es mal ganz krass war (Nachtdienst 12h zu Ende u. noch bis Mittag weiter gemacht) habe ich die Einsatzleitung zum vielleicht dritten Mal an dem Tag angerufen: "Wir haben immer noch niemand erreichen können."
      Hab ich dann gesagt: "Das ist mir egal jetzt. 24h am Stück werde ich nicht machen. Guckt auf die Uhr........ von nun an gerechnet in einer Stunde lege ich die Schlüssel auf den Tisch u. bin weg. Ob jemand kommt oder nicht!"



      Ich glaube, 10 Minuten, bevor mein "Ultimatum" verstrich, raste ein Revierfahrer, der das Objekt bissel kannte, auf den Hof.


      hat sicher immer auch mit der Herachieposition des Vorgesetze zu tun... und die meisten Vorgesetzten sind bei uns n(Branche) in der Regel fachliche Vorgesetzte die eigentlich disziplinarisch nix zu melden haben.... trotzdem regelmäßig auf dicke Hose machen.

      Siegfried schrieb:

      Was passiert dem Kollegen der mit Ankündigung nach 18 Stunden Dienst die Schlüssel auf den Tisch legt und nach Hause geht? (Auch wenn das jetzt von Thema abweicht)

      Arbeitsrechtlich ist er im grünem Bereich.... was soll der AG machen? Er verstösst ja bereits massiv gegen allerlei Gebote wenn der Kollege nach 14 Stunden immer noch drin sitzt. Die "Karriere" in dem SD könnte unter Umständen vorbei sein.... aber mal im ernst, will ich da dann auch noch arbeiten?
      Hallo zusammen,

      ich kann hier auch einige Negativ-Erfahrungen zum Thema beisteuern. Dazu sei kurz gesagt, ich bin Mitarbeiter in einer kleinen AEZ/NSL.

      Bei uns läuft einiges daneben, angefangen bei Anrufen in der Freizeit in denen gefragt wird ob man nicht doch arbeiten könnte bis hin zum
      fordern des Abbruchs der Krankheit.
      In einem besonderen Fall wurde ein Kollege darum gebeten auf Grund von Personalmangel seine OP kurzfristig zu verschieben.
      Ich möchte meinen Chef hier in keinem Falle blossstellen, aber wie kann ich jemandem Respekt und Anerkennung zollen, wenn er einfache kleine Regeln missachtet und scheinbar alles daran setzt damit der Laden läuft, egal wie es den Mitarbeitern dabei geht.

      Der Betriebsrat wurde bereits informiert, jedoch tut sich von dieser Seite seit Monaten nichts, bzw. es zeichnen sich keine Veränderungen ab.
      Unter diesen Umständen sehe ich für mich in diesem Unternehmen keine Zukunft. (Es handelt sich um ein führendes Sicherheitsunternehmen)

      Kann mir da jemand einen Tipp geben, wie ich mich verhalten sollte, oder was man noch tun kann?

      kollegiale Grüße

      Siegfried schrieb:

      Was passiert dem Kollegen der mit Ankündigung nach 18 Stunden Dienst die Schlüssel auf den Tisch legt und nach Hause geht? (Auch wenn das jetzt von Thema abweicht)


      Es kam in meinem Fall nicht zum Alleräußersten. Könnte mir vorstellen, daß man sich im Fall des Falles was Neues suchen darf.

      Trotzdem hätte ich meine Ankündigung wahr gemacht.

      Naja, den Ansprechpartner beim Kunden hätte ich natürlich noch informiert, bevor ich weggegangen wäre.


      Das blöde in einer solchen Situation ist, das mit der vollkommen gerechtfertigten Handlung gleichzeitig der Arbeitsplatz riskiert wird (Auftragskündigung). Jedem, der in solch einer Situation war - bzw. sein könnte - kann man nur empfehlen: "Suche die einen seriösen Arbeitgeber!".