Einfach mal n bisschen texten

      Bei mir sind das jetzt über drei Jahre. Ergebnis: Nikotin 0 und das schon seit ca. 1,5 Jahren. Zusätzlich dampfe ich kaum noch, außer es schmeckt. Wenn ich zur Arbeit oder wo anders hin fahre und habe die Maschine vergessen, drehe ich nicht mehr um. Manchmal dampfe ich tagelang gar nicht. Als Raucher ohne Zigaretten ... undenkbar! Die Sucht scheint weg zu sein.
      Wenn man es schafft mit einer E Zigarette das Rauchen aufzugeben ist das natürlich eine gute Sache, dass es aber immer solcher Krücken bedarf.
      Wo sind die Zeiten hin, als man die Zigarettenschachtel einfach weggeschmissen hat und sie nie wieder angerührt hat?
      @Siegfried ich glaube, die Zeiten sind vorbei.
      Ich habe damals ebenfalls von Heute auf Morgen aufgehört und es hat funktioniert.
      Die Frage ist immer, wie man mit diesem Vorgang umgeht.
      Auf "Dampfen" umzusteigen, kann helfen, ist aber vermutlich eher eine Ersatzeinrichtung,
      um sich nicht ganz von der Sache lösen zu können.
      Bei mir war es die Schachtel, die leer war ... danach wurde keine mehr gekauft

      Gruß 2m02cm-Mann



      Ich glaube fest daran, dass die schönste Stunde eines jeden Mannes - die erfüllung all seiner Sehnsüchte... der Augenblick ist wenn er sich für eine Gute Sache ganz verausgabt hat und erschöpft auf dem Schlachtfeld liegt - als Sieger.
      Vince Lombardi (1913-1970)

      Siegfried schrieb:

      Wenn man es schafft mit einer E Zigarette das Rauchen aufzugeben ist das natürlich eine gute Sache, dass es aber immer solcher Krücken bedarf.
      Wo sind die Zeiten hin, als man die Zigarettenschachtel einfach weggeschmissen hat und sie nie wieder angerührt hat?


      Es ist wie damals auch. Diejenigen, die es schaffen, die Schachtel einfach wegzuschmeißen, schaffen es.
      Durch die Krücken schaffen es jetzt die anderen aber auch.

      Siegfried schrieb:

      Was hat dich bewogen diesen wahrscheinlich längst überfälligen Schritt zu tun?


      Ich hätte ja so wie andere weiter qualmen können u. sagen..... zu denen allen, die sich um mich u. den Krebs bemühten..... "interessiert mich nicht, was ihr redet".
      Aber das wäre wohl nicht richtig, denke ich.

      Ich hab es nicht gemacht (das Aufhören), um noch paar Monate mehr (Lebens-)Zeit rauszuschlagen.

      Zwangsweise konnte ich die ganze Zeit in der intensivstation ja nicht rauchen. Von daher kann mans dann auch versuchen, nach der Intensiv nicht wieder anzufangen.

      Ja, nicht ungewöhnlich, diese Empfehlungen. Hier auf den Dörfern gibt es auch reichlich 90+ jährige ehemalige Landwirte, die jeden Morgen einen Köm (Korn) zu sich nehmen, "för'n Kreysloop" (für den Kreislauf). Und Mittwochs beim Skat auch zwei oder drei. Jedenfalls alles in allem ein "Trinkverhalenten", dass jedem Alkohol MPU Gutachter ein Schluchzen der Befriedigung entlocken würde, wenn er sowieso vor hatte, dich durchfallen zu lassen.

      Auch die bekommen von den Ärzten ein Schulterklopfen mit der Amerkung, das mal schön so weiter zu machen.