Jobwechsel!

      Ich habe mir im Laufe meines Arbeitsleben ein solches dickes Fell angeschafft, im Moment fällt mir dazu nichts ein.
      Es gibt wahrscheinlich nichts was ich in diesem Beruf noch nicht erlebt habe, oder was mein jeweiliger Chef mit mir veranstaltet hat, die Verdopplung meines Gehaltes auf einem anderen Arbeitsplatz wäre wohl das einzige was mich bewegen könnte zu wechseln.
      Bei mir wäre auch der einzige Grund zu wechseln wenn ich mich nicht auf der Arbeit wohl fühle. So wie @summi1977 das beschreibt wäre ich schon weg und hätte mir was neues gesucht. Ich muss gerne zur Arbeit gehen könnnen, immerhin verbringt man einen Großteil seines Lebens auf der Arbeit und da will ich nicht mit einem Magengeschwür von der Arbeit nach Hause gehen müssen.
      Der Ungebildete glaubt das, was ihm paßt.
      (Ludovico Ariosto)
      In erster Linie ist es der Glaube an die eigene Leistungsfähigkeit, sich damit selbst Ziele zu setzen und die Arbeit als Teil persönlicher Sinnhaftigkeit zu erkennen. Wenn ich also erkenne, dass kurz- und langfristig dem nicht Rechnung getragen werden kann, muss ich meinen beruflichen Lebenspfad neu ausrichten.
      Freundliche Grüße

      Moderator Doph_Zügota



      Gerechtigkeit herrscht, wenn es in einem Volk weder übermäßig Reiche noch übermäßig Arme gibt.

      Thales von Milet (um 625 - 545 v. Chr.), griechischer Philosoph und Mathematiker, einer der Sieben Weisen

      summi1977 schrieb:

      Wir sind ein kleines Team mit 3 Feste, 2 Aushilfen, 1 Azubi und 2 450,- Kräfte! Die Stimmung im Team ist richtig übel! Keiner nimmt den Job irgendwie ernst! Wenn das Team nicht funktioniert macht das richtig krank!


      Was ist jetzt der Unterschied zwischen den Aushilfen und den 450.-€ Kräften?
      Der frühe Vogel fängt den Wurm, aber die zweite Maus bekommt den Käse! :thumbsup:
      Die Frage habe ich mir auch gestellt. Weiter würde mich mal interessieren, wie viele Menschen dieses Unternehmen noch so beschäftigt?
      Freundliche Grüße

      Moderator Doph_Zügota



      Gerechtigkeit herrscht, wenn es in einem Volk weder übermäßig Reiche noch übermäßig Arme gibt.

      Thales von Milet (um 625 - 545 v. Chr.), griechischer Philosoph und Mathematiker, einer der Sieben Weisen
      Angesichts ungelöster Probleme im „Team“ von Summi1977 (siehe: "Die Stimmung im Team ist richtig übel! Keiner nimmt den Job irgendwie ernst!") möchte ich kurz darauf hinweisen, dass ihr offensichtlich kein „Team“, sondern nur eine „Gruppe“ darstellt.

      Ein „echtes Team“ ist etwas anderes, es hat eine eindeutige Zielformulierung, klar verteilte Verantwortlichkeiten und es ist geprägt von Kommunikation und somit dem wichtigen Punkt, sich immer ein wechselseitiges Feedback zukommen zu lassen. Was in der Gruppe wahrscheinlich fehlt, ist die Moderation, das Coaching und die Führung.

      Dabei muss es nicht immer gleich jemand sein, den man als Vorgesetzten bezeichnet, sondern es muss jemand sein, der imstande ist, unterschiedliche Sichtweisen zu bündeln, zwischen den gegensätzlichen Temperamenten zu vermitteln und dabei stets den übergeordneten Blick behält.

      Dabei sollte man den Verzicht der Dominanz üben, eine Geschäftsführung oder deren verantwortliche Schnittstellen offenbaren gerade im Bewachungsgewerbe – aus meiner Erfahrung - immer wieder, dass weder hartnäckig und konsequent geführt wird, noch Fach- und Kompetenzkonflikte im Vorfeld erkannt werden.

      Probleme werden dann oftmals mit einer „Anweisung“ gelöst. Gelöst? Nein, damit löst man keine Probleme, weil eine Anweisung nicht aus unterschiedlichen Perspektiven die Lage betrachtet. Ihr könnt ja mal versuchen mit Zusammenarbeit weiterzukommen! Dazu müssten allerdings alle Kolleginnen und Kollegen verstehen, wie wichtig es ist, bestimmte Rollen, die jeder Einzelne aufgrund seiner Persönlichkeitsstruktur mitbringt, zuzulassen.

      Dein Arbeitgeber umschreibt das im Grunde genommen, mit „drei Worten“! Für die Formulierung von Leitbildern ist das vielleicht schön, aber es muss dann auch als wesentliches Element bei den Beschäftigten ankommen. Diesbezüglich ist es wichtig, damit sich jeder im Unternehmen damit identifiziert, entsprechende Teams zu bilden und Ziele auszugeben.

      Bewerben kannst Du dich immer, vielleicht hast du aber auch Interesse an der Verbreitung einer Aufbruchsstimmung in eurer Gruppe.
      Freundliche Grüße

      Moderator Doph_Zügota



      Gerechtigkeit herrscht, wenn es in einem Volk weder übermäßig Reiche noch übermäßig Arme gibt.

      Thales von Milet (um 625 - 545 v. Chr.), griechischer Philosoph und Mathematiker, einer der Sieben Weisen
      Ist leicht gesagt als getan! Wir haben bei uns unterschiedliche Charaktere! Von jung bis alt!
      Der Objektleiter lässt sich in seinen Aufgaben nicht rein spielen! Er will nur seine Ruhe im Team und das wir "nur" unsere Arbeit machen sollen und mehr nicht! Ich bin sehr oft schon mit dem Objektleiter aneinander geraten, da ich ihn von unserer Firma aus vertreten soll! Da ich hier beim Kunden gerne gesehen werde und auch so mit dem Kunden klar komme, hat sich in der letzten Zeit ein gewisses Vertrauen aufgebaut! Das wiederum kann der Objektleiter nicht gut haben! Man muss immer gut überlegen was man tut um nicht zu viel zu machen oder ggf. die Aufgaben des Objektleiter zu übernehmen! Ich musste mir oft die Aussage vom Objektleiter anhören:"Ich habe das Gefühl du willst mir meine Position weg nehmen"! Na ja!
      Zu den anderen Kollegen! Da haben wir einen der ständig sagt:"Ich habe ja nur noch 2 Jahre bis zur Rente"! Der andere macht sein Leben mehr von seiner Frau abhängig bei der er unter den Pantoffeln steht! Ein weiterer Kollege hat viele Private und auch Finanzielle Probleme und so geht das Kapitel endlos weiter! Von anderen Kollegen anschwärzen um beim Objektleiter besser da zu stehen, bis hin zu der Einstellung "kein Bock zu arbeiten"! Die Firma bekommt von all den Dingen nichts mit, da der Objektleiter den Ball ruhig hält!