Fragen an den Pförtner!?

    Fragen an den Pförtner!?

    Warum muss ich den Besucherschein ausfüllen?
    Muss ich da auch meinen Namen reinschreiben?
    Warum wollen Sie denn mein Kennzeichen wissen?
    Was stellen Sie denn so her, hier im Werk?
    Es regnet, gibt es hier einen Schirm?
    Ist das nicht öde, zwölf Stunden nur rumsitzen?
    Haben Sie das Wetter bestellt?
    Gibt es die Sicherheitskappen nur in Schwarz? (Eine Frau)
    Kann ich meine Aktentasche hier stehen lassen, da geht doch wohl keiner dran?
    Haben Sie ein Aspirin für mich? (Neiiiin)
    Können Sie mir eben den Splitter aus der Hand machen? (Nein!!!!)
    Ist hier eine Uhr, Schlüssel oder sonst was abgegeben worden?
    Warum darf ich hier nicht fotografieren?
    Ich habe starke Kopfschmerzen, und musste mich einmal übergeben, meinen Sie dass ich krank bin?
    Soll ich denn jetzt zum Arzt gehen?
    Mir ist so komisch, was könnte das sein?
    Können Sie mich nicht zur normalen Zeit austragen, und ich gehe eine Stunde früher? (Ein Fremdarbeiter)
    Kann ich bei Ihnen ein Frühstück bestellen?

    :)
    Wenn ich komme und wieder gehe sind Sie ja auch da. Sagen Sie mal, wohnen Sie hier?
    Eure Arbeit könnte ich auch machen, den ganzen Tag nur rumsitzen und ein paar Knöpfe drücken.
    Ich brauche keine Besucherschein ausfüllen, ich komme ja jeden Tag. Mich kennt man schon.
    Wo ist hier die Anmeldung? Muß ich mich bei Ihnen anmelden? (Es hängt ein großes Schild an der Pforte mit der Aufschrift "Anmeldung", nicht zu übersehen.)
    Fremdes Fahrzeug an der Stoplinie, da die Scheibe spiegelt, sieht man nicht wer dahinter sitzt und Kennzeichen ist auch unbekannt. Fahrer fuchtelt mit den Händen man solle die Schranke aufmachen, damit man reinfahren kann.
    Nach einigen Minuten steigt der Fahrer genervt aus, kommt an die Pforte, schreit uns an, warum man nicht aufmacht. Er wolle doch rein.
    Ebenso einige Lieferanten, die keinen Dauerbesucherschein für das ganze Jahr haben.
    Wir haben 5 Besucherparkplätze, die Mitarbeiter des Kunden fragen dann immer gerne, warum sie nicht dort parken dürfen! Ewig muss man denselben Leuten erklären, das es nun mal nicht geht!! Dann kommt die Frage, warum denn die Pförtner dort stehen dürfen!
    Bundeswehrfahrzeug bei uns an der Pforte. (zur Info: Wir sind keine Kaserne,ganz normales Werk, aber hier in der Stadt gibt es mehrere Kasernen).
    Soldat steigt aus, kommt zu uns, schiebt mir seinen Fahrbefehl durch und sagt, er habe einen Befehl den Hauptmann soundso abzuholen.
    Ich sagte, daß er hier falsch sei, ließ mich aber nicht ausreden und beharrte darauf reinfahren zu dürfen.
    Ich ging dann aus meiner Pforte, ging zu ihm hinaus und zeigte ihm das große Schild mit dem Firmennamen dieses Werks und fragte ihn, ob das eine Kaserne sei.
    @Senator
    Das ist einer der besten Sprüche! Oft gesagt auch dieser: Ich kenn den Chef, ich darf auf dem Besucher Parkplatz stehen! Ja, aber nicht als Firmenangehöriger!

    @ SSH Hatte ich auch schon, liefen dann in der Botanik rum und fanden den Ausgang nicht. Der Empfänger des Besuchs hatte sie nicht, wie vorgeschrieben zum Tresen begleitet!
    Hat jetzt nichts direkt mit der Pforte bzw. dem Werkschutz zu tun, aber auch eine dumme Frage an uns Securities im Veranstaltungsschutz:
    Wieso braucht man hier Securities? Oder: Jungs, ist alles ruhig, hier passiert nichts, könnt nach Hause gehen (Ein Gast)
    Das ist der Klopfer! Habe früher Jahrzehnte in einem Bestattungsunternehmen gearbeitet, der Standardspruch: Gestorben wird doch immer!
    Das sich viele Unternehmen um diese Sterbefälle balgen, sah natürlich keiner! Manchmal sind die lieben Mitmenschen sowas von Dumm!

    Ex-Rezi schrieb:

    "Ich bin schon zwanzig Jahre in der Bude u. mich kennt doch jeder!"

    (Mitarbeiter, der ohne Gruß und ohne Ausweis wie selbstverständlich reinmarschiert.)


    So ähnlich auch mit Renter, die seit zig Jahren ausgeschieden sind und die man nicht kennt: Ich habe hier 40 Jahre gearbeitet, die kennen mich alle!
    Vor vielen Jahren habe ich mal in einem Betrieb im neu gestalteten Werkschutz gearbeitet. Aus Altbestand mit übenommen haben wir zwei hauseigene Kräfte, das lief echt gut. Eines unserer Probleme war den betrieblichen Mitarbeitern den vorher verwendeten Begriff "Pförtner" durch "Werkschutz" zu ersetzen, da wir ausschließlich WSFK aufwärts und stolz auf unsere Tätigkeit waren.

    Eines Tages rief ein Mitarbeiter aus dem Betrieb in der "Werkschutzzentrale" an, und hatte ein Anliegen. Der neben mir sitzende Kollege war wirklich voll im Stress und hat den Anrufer angebleckt: "WERKSCHUTZ HEISST DAS, NICHT PFÖRTNER!!!". Im Nachhinein durfte der Werkschutzleiter beim Geschäftsführer antreten, und hat gründlich den Kopf gewaschen bekommen. Der Grund: Der anrufende Mitarbeiter hieß mit Namen "Pförtner", und kam über die Nennung seines Namens nicht weiter hinaus.

    Das ist eine wahre Geschichte! :saint:
    Bei uns wird Wert auf Food Defence gelegt und da heißt es das jeder Besucher von dem Ansprechpartner bei uns abgeholt werden muss! Kein Besucher darf ohne Firmenbegleitung das Werk alleine betreten! Auch wenn der Besucher schon Jahre zu uns kommt und sich mit den Örtlichkeiten auskennt! Jeden Tag habe ich dann die Frage:"Warum muss ich auf denjenigen warten, ich komme schon Jahrelang hier hin"! Ja, aber wir haben eine Dienstanweisung die wir befolgen müssen! Ich habe aber noch einige Termine vor mir und kann nicht warten! Das höre ich jeden Tag!
    Genauso wie die tolle Bezeichnung "Pförtner"! Obwohl wir ein Werkschutz sind, steht trotzdem in sämtlichen Anweisungen und Vordrucke "Pförtner"! Ich sage immer dazu:"Sehe ich so alt aus und habe nen dicken Bauch das ich als Pförtner bezeichnet werden muss"???
    Wir haben bei uns neben an eine Glasbaufirma! Da wir keine Schranken haben, sondern elektronische Schiebetore und die auch ein paar Sekunden benötigen bis Sie geschlossen sind, hatte ich eines Tages einen verwirrten Rentner auf dem Werksgelände der durch das gerade schließende Tor durch gehuscht ist. Er hat nämlich den Eingangsbereich der Glasbaufirma gesucht! Dem Rentner fiel nicht auf das so einige Lkw an ihm vorbei fuhren! Da wir unseren Platz in der Verwaltung haben und die Kontrolle über das Werk nur über Kameras besitzen, dürfen wir unseren Platz zusätzlich nicht verlassen! Also gefangen im Pförtner Sessel für 12 Stunden! So mussten dann die Schicht Leiter den Rentner einfangen und raus begleiten! War irgendwie Lustig!!! :)