Seid gegrüßt zusammen!

      Higgi schrieb:

      Irgendwie verstehe ich nur Bahnhof hier. Einmal die 40 Std. Unterrichtung und jetzt noch mal 80 Std. für die SKP !? @ Baro die 80 Std. enden mit der Sachkundeprüfung ! Erst schriftlich und eine Woche später mit der mündlichen Prüfung !


      Hi @Higgi,

      Das Wissen was mir übermittelt wurde. Es gibt doch Sicherheitsbereiche, da genügt eine 40 Std Unterrichtung nach §34a GewO z.bsp Objektbewachung usw..
      Und die Sachkundeprüfung nach §34a GewO/80StdUnterrichtung nach §34a GewO braucht mann doch z.bsp als Türsteher, für Revierfahrten in Offentlichen bereichen oder als Selbstständiger.

      Mir wurde von meinem Dozenten übermittelt das ich die Sachkundeprüfung nach §34a GewO nicht mehr machen brauch, wenn ich an der 80 Std Unterrichtung nach §34a GewO teilnehme. Ich entschuldige mich hiermit ,über den Ablauf der 80 Std hab ich kein Wissen . Ob in den 80 Std, Schriftliche/Mündliche Prüfungen stattfinden weiß ich nicht. Habe mir vorgestellt das es genauso wie in der 40 Std Unterrichtung ablaufen kann, 1-2 kleine schriftliche Tests .


      Gruß Baro
      Okay......interessant was hier einige so schreiben. Alles falsch was ich so gelernt habe und anderen erzähle?? %-)

      Die Sachkundeprüfung ist höherwertiger als die 80-stündige Unterrichtung und "ersetzt" diese! Und NICHT umgekehrt! ;) Wer Tätigkeiten wo Kontrollgänge im öffentlichen Verkehrsraum (z.B. Citystreife u.a.) bzw. Kontrollgänge in Hausrechtsbereichen mit sog. "tatsächlich öffentlichem (Publikums-) verkehr (z.B. Centerstreife in Einkaufspassagen) erforderlich ist, ausüben möchte, bzw. Tätigkeiten die auf den Schutz vor Ladendieben abzielen oder Einlasskontrollen an gastgewerblichen Diskotheken vornehmen möchte UND über einen Sicherheitsdienstleister beschäftigt ist für diese Tätigkeit, muss als Mindestvoraussetzung -zwingend- die Sachkundeprüfung nach § 34a GewO absolviert haben. Reguläre und anerkannte PRÜFUNGEN finden -wie schon bemerkt wurde- erst ab der Sachkundeprüfung statt. In den Unterrichtungsverfahren soll durch mündliche und schriftliche Fragen nachgewiesen, dass es, ich drücke es mal so aus, -grundsätzlich verstanden- wurde. Die Aussage dass man mit Durchsetzung des 80-stündigen Unterrichtungsverfahrens die Sachkunde nicht mehr bräuchte, ist daher völlig falsch. ;)

      Liebe Grüße
      Das 40-stündige Unterrichtungsverfahren als Mindestqualifikation der Industrie-und Handelskammern benötigen:

      Leute die als SMA über einen Sicherheitsdienstleister tätig werden wollen.

      Die Sachkundeprüfung nach § 34a GewO der Industrie- und Handelskammern benötigen:

      Leute die als SMA über einen Sicherheitsdienstleister in den folgenden Bereichen tätig werden wollen:

      - Schutz vor Ladendieben
      - Einlasskontrollen im Einlassbereich gastgewerblicher Diskotheken
      - Kontrollgänge im öffentlichen Verkehrsraum oder in Hausrechtsbereichen mit sog. tatsächlich öffentlichem (Publikums-) verkehr

      Einige Industrie- und Handelskammern bieten / preisen die Unterrichtungsverfahren als Vorbereitung auf die Sachkundeprüfung im Bewachungsgewerbe an. Das kann auf einen Neuling manchmal verwirrend wirken. Die Unterrichtungsverfahren schließen defakto NICHT immer mit der Sachkundeprüfung ab!

      LG Dennis ;)