Der Anfang vom Ende für den €uro?

      Die ganzen Kennzahlen zeigen weit und breit keine Deflation.
      Eines der definierten Ziele der EZB ist es die Inflation bei 2% zu halten und das tun Sie.
      Wobei ein Wert zwischen 0-2 % nicht problematisch wäre. Normalerweise haben wird das eh, die Löhne werden angehoben und in der Folge die Preise, dadurch haben wir immer eine Inflation. Dadurch dass der Ölpreis gesunken ist, ist auch einer der größten Kostentreiber gesunken, hier bekommt die Bank Spielraum, notwendig war dies aber nicht. Die Spekulanten und Ölmultis im Nahen Osten werden sicher wieder für Verkappungen sorgen.
      Dann werden als Konsequenz wohl die Preise steigen.
      Wir als Baden-Württemberger Sicherheitsleute werden uns deshalb mit dem bisher vorgelegten Angebot an Lohnerhöhung der AG nicht zufrieden geben = der Kampf geht weiter.
      Die Aufgabe des festen Wechselkurses der Schweizer Nationalbank und die Ankündigung der EZB Staatsanleihen für zich Milliarden aufzukaufen haben den Kurs des €uro gegenüber dem Dollar stark unter Druck gesetzt!

      Zitat:
      Die SNB habe keine andere Wahl gehabt als den Mindestkurs aufzuheben. Der schwache Euro sei keine passende Referenz mehr für den Franken gewesen. Das hätten die Märkte gemerkt. „Gegen Ende 2014 wurden seit langem wieder Interventionen nötig“, sagte Danthine der Zeitung. Im Januar hätten hochgerechnet 100 Milliarden Franken ausgegeben werden müssen, um den Mindestkurs zu halten. Probleme durch eine Deflation erwartet Danthine nach der Abschaffung des Mindestkurses nicht. Die Schweiz habe immer schon mit einer niedrigeren Teuerung als das Ausland gelebt. „Die jetzt zu erwartende negative Inflation ist temporär“ erklärte der Notenbanker. Sie sei teils durch den gesunkenen Ölpreis, teils durch den erstarkten Franken bedingt.

      Nach Freigabe des Franken: Schweizer Nationalbank zu Devisenkäufen bereit - Rohstoffe + Devisen - Finanzen - Handelsblatt