Kontrollen der EU-Kommission am Flughafen Frankfurt

      Kontrollen der EU-Kommission am Flughafen Frankfurt

      So was regt mich maßlos auf: Berichte von Leuten die überhaupt keine Ahnung haben um was es geht aber großartig darüber posaunen! Journalisten können den Wert einer Passagierkontrolle am Flughafen definitiv nicht beurteilen .Von Körperscannern habe ich keine Ahnung, von Röntgengeräten jedoch schon: Eine USBV in Teilen durch eine Kontrolle zu bringen ist leicht! Eine Hieb-, Stoß- oder Schusswaffe ist bei normaler Kontrolle nahezu unmöglich einzubringen! Es ist eine Frechheit von schlecht geschultem Personal zu sprechen: Jede(r) die (der) schon mal mit Flughafen zu tun hatte weiß, was ich damit ausdrücken will. Kontrollen der EU-Kommission: Hohe Sicherheitsrisiken am Flughafen | Nachrichten | hr-online.de

      Aufseher schrieb:


      Berichte von Leuten die überhaupt keine Ahnung haben um was es geht aber großartig darüber posaunen! Journalisten können den Wert einer Passagierkontrolle am Flughafen definitiv nicht beurteilen .


      Wir reden aber schon vom gleichen Artikel, oder?

      Wo beurteilt da ein Journalist den Wert einer Passagierkontrolle?

      Was wird da "großartik darüber posaunt"?

      Völlig unabhängig davon, ob die getroffenen Feststellungen den Tatsachen entsprechen oder nicht: Zum einen ist der Artikel für Medienverhältnisse erstaunlich sachlich, zum anderen wird hier deutlich erkennbar ein "als geheim eingestufter" Bericht einer EU-Kommission zitiert, Kommentierungen der Journalisten, insbesondere mit unnötig dramatisierendem Inhalt sehe ich da nicht.
      Die Mühe diesen ganzen Artikel zu zerlegen werde ich mir nicht machen. Gleich das erste Beispiel sollte reichen:
      "Am Frankfurter Flughafen lassen sich offenbar mühelos Waffen im Handgepäck schmuggeln. ..." Der wertende Satz stammt vom Journalisten und nicht von der Kommission. Das ist eine Verallgemeinerung, die nicht zutrifft und unsere Kolleginnen und Kollegen fachlich disqualifiziert. Genau das meinte ich!
      Wer sich fachlich mit diesen Kontrollen auskennt weiß, dass das Problem nicht der Ausbildungsstand der Kontrolleure(innen) ist. Sich hier im Forum darüber fachlich auszutauschen, geht allerdings ohne Preisgabe von Insiderwissen nicht.

      Aufseher schrieb:


      Die Mühe diesen ganzen Artikel zu zerlegen werde ich mir nicht machen.


      Das wäre vielleicht besser, denn bei der Gelegenheit würdest Du merken, dass Deine Kritik im Beissreflex in die falsche Richtung geht.

      Selbst wenn das Problem nicht der Ausbildungsstand ist, sondern es an etwas anderem liegt, ist dieser Satz über das faktuelle Ergebnis der Stichproben nicht vom Journalisten an der Nase herbeigezogen. Eine Wertung kann ich in diesem Satz auch nicht erkennen, es ist schlicht eine Feststellung.

      Dass die Ursache evtl. eine andere ist als im Folgenden dargestellt, kann ja durchaus sein. Dennoch reagieren die beauftragende Bundespolizei und letztendlich der Arbeitgeber auf die von der Kommission getroffenen Feststellungen (unter Anderem) mit Schulungsmaßnahmen, der Überarbeitung von Schulungsunterlagen und verstärkter Kontrolle und sind damit der Auslöser für diesbezügliche Berichterstattung. Das kannst Du nicht den Journalisten zum Vorwurf machen, hier wäre der Blick bezüglich der Thematik "Frechheit" dann wohl eher in Richtung Auftragnehmer und dessen Management zu richten.
      Kurzanalyse: Ich unterstelle einmal die festgestellten Mängel sind zutreffend

      Betreiber des Flughafens FFM ist die Fraport AG. Wie viele Sicherheitsfirmen & Zeitfirmen und deren Sub´s sind dort tätig und wer kontrolliert die alle?
      Nach den Berichten sind es zwei Sicherheitsfirmen, eine davon ist Tochter der Fraport AG, die andere ein weiterer Dienstleister. Ob Subvergaben vorliegen kann ich persönlich für Frankfurt nicht sagen, da ich die Dienstleister an diesem Flughafen nicht kenne.

      Für die Flughäfen in Deutschland, die dem Schengener Abkommen unterliegen:
      Kontrolliert werden alle Securitymitarbeiter durch ein vorgeschriebenes, internernes Kontrollsystem und stichprobenartig durch die Bundespolizei. Die sogenannten Realtests mit Waffen(-attrappen) im Gepäck gibt es bereits sehr lange und sie finden recht oft statt. Zumindest in Stuttgart und Düsseldorf werden die Mitarbeiter zusätzlich regelmäßig geschult, daran anschließend finden Tests statt. Wer als Mitarbeiter bei diesen Tests eine vorbestimmte Quote nicht erfüllt, hat verloren (wie auch immer).

      --->
      Wenn du was Sachliches beisteuern würdest, @MartinL, anstatt nur an anderen Forenteilnehmern herumzumotzen, wäre das Forum sicherlich hocherfreut und ich fände das auch großartik! Dass du das kannst, hast ja mit deinen Ausführungen in punkto Waffen bewiesen! Mir einen "Beissreflex" zu unterstellen ist eine Beleidigung!
      Ne, in dem Fall ist das tatsächlich eine Feststellung. Ich hab' ja gar keinen Grund, an Dir herumzumotzen oder Dich zu beleidigen.
      Aber Dein Eingangsbeitrag besteht eben primär aus Motzen, das den Falschen trifft. Ich kann die grundsätzliche Abneigung gegen die heutige Journallie vollkommen verstehen und sehr häufig ist deren Berichterstattung über die Sicherheitsbranche auch unsachlich oder schlicht und ergreifend falsch. Aber grade in dem von Dir hier als Anlass genommenen Artikel finde ich das eben nicht und das habe ich mit meinen Beiträgen klarmachen wollen.

      Das Problem sehe ich hier eher beim Arbeitgeber, der wiederum Auftragnehmer ist, der mit seinen Maßnahmen eben (unterstellt: absichtlich) einen (eventuell falschen) Eindruck erweckt, den die Presse dann weitermeldet. Davon ausgehend, dass das zutrifft, was Du hier formulierst, sollte er im Sinne der Angestellten ja bemüht sein, das klarzustellen.
      ich halte es weiterhin für möglich waffen durch die kontrolle gehen zulassen, wer schon mal an der röntgenanlage gearbeitet hat kennt die schwachpunkte.
      die rede von schlecht geschulten personal muss man sich leider gefallen lassen....nach einem kurzen lehrgang und einer prüfung ist man halt noch keine fachkraft.
      ob es die BuPo besser gemacht hätte sei mal dahin gestellt, jedenfalls währen da sicherheitslücken nicht gleich an die öffentlichkeit gelangt.