Härtere Strafen für Ladendiebe

      Härtere Strafen für Ladendiebe

      Hallo Community,

      ich habe soeben diesen Artikel der Freien Presse entdeckt:

      Ladendiebe: Handel fordert härtere Strafen - Freie Presse

      Was sagt ihr zu dem vom sächsischen Handelsverband herausgegebenen mehrsprachigen Hausverbotsvordruck?
      Sind Gesprächsrunden die Lösung des Problems?
      Was sind eure Erfahrungen im Bereich Ladendiebstahl und Ladendiebe mit Migrationshintergrund?

      Diskutiert hier.
      Ich bin gespannt auf eure Meinungen zu dem Artikel und auf eure Erfahrungen in dem Bereich.

      Eine Anmerkung nach:
      Der Artikel hat eine Kommentarfunktion welche auch schon mehr oder weniger sinnvoll genutz wurde. Bitte diskutiert sachlich und rutscht nicht in politische Phrasendrescherei ab.


      Zwei Dinge sind unendlich, das Universum und die menschliche Dummheit, aber bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher.
      Albert Einstein

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „Maik82“ ()

      Egal ob deutschsprachiger oder mehrsprachiger Hausverbotsvordruck, solange die Justiz Delikte wie Hausfriedensbruch oder Ladendiebstahl so lasch handhabt wird es nichts bringen. Gespräche sind doch landesweit auch zu genüge geführt worden über diese Missstände, aber gefruchtet haben sie bisher nicht.
      Erfahrungsbeispiel:

      Herr X ( kein Migrationshintergrund ) bekommt in meinem Objekt ein Hausverbot polizeilich zugestellt und sogar vorgelesen. Herr X wird über die Zuwiderhandlung belehrt. Erste Bilanz nach der Zustellung 9 Anzeigen wegen Hausfriedensbruch, 1 wegen Brandstiftung, 3 wegen Sachbeschädigung und Vandalismus alle im Objekt und im beisein des Herr X polizeilich aufgenommen. Reaktion der Justiz: Die Verfahren gegen Herr X werden eingestellt, da Herr X nicht auffindbar ist :sleeping: Fazit, Herr X besucht das Objekt auch weiterhin und sammelt wieder fleissig. X(
      Wir sind auch nicht das einzige Objekt, welches Probleme mit diesem Herrn hat, es wurden auch da Gespräche geführt die zu null Ergebnis geführt haben.
      Zunächst muss hier mal gesagt werden, dass zwei unabhängige Institutionen (Ermittlungsbehörden und die Gerichte) zur Objektivierung eines Strafverfahrens eingerichtet worden sind. Schaut man in den § 160 StPO (Strafprozessordnung) und den § 43 JGG (Jugendgerichtsgesetz) so erkennt man, dass die Ermittlungsbehörden den Verdächtigen nach den Regeln der Gesetzgebung und der Rechtsprechung die Straftaten, die begangen worden sind nachzuweisen haben.

      Es geht also um den Nachweis der Rechtswidrigkeit und Schuldhaftigkeit und die Staatsanwaltschaft muss nicht nur die belastenden, sondern auch die entlastenden Umstände ermitteln. Insbesondere gelten bei den Ermittlungen kriminalistische Standards! Im Rahmen der freien Beweisführung entscheiden dann die Gerichte, ob die Tat zu bestrafen ist und dabei kommt es alleine auf die Überzeugung der Gerichte an!

      Unser Rechtssystem ist mit das Beste was die Welt zu bieten hat und auch das Strafrecht in der Bundesrepublik Deutschland ist mit seinen Tatbeständen, der Qualifizierung der Schuld, den Prozessverfahren und dem ggf. folgenden Strafvollzug in seiner Gesamtheit kaum zu verbessern. Zu der Zusammenstellung von „Leo62“ kann ich nichts sagen, weil es keinen Einblick in das oder die Ermittlungsverfahren zulässt.

      Das würde ohnehin nicht gehen, wie wir wissen!

      "Wir brauchen keine härteren Strafen für Ladendiebe, sondern vermehrten Einsatz von Personal und Sicherheitstechnik. Zudem müssen die Beschäftigten besser geschult werden und der Aufbau der Waren selber, muss der Lage angepasst werden"!

      Allem voran müsste die Ursache aber beseitigt werden!
      Freundliche Grüße

      Moderator Doph_Zügota



      Gerechtigkeit herrscht, wenn es in einem Volk weder übermäßig Reiche noch übermäßig Arme gibt.

      Thales von Milet (um 625 - 545 v. Chr.), griechischer Philosoph und Mathematiker, einer der Sieben Weisen
      Erst einmal vielen Dank an die Community für die ehrlichen Antworten.

      Dieses Thema ist ja nicht frei von Vorurteilen und man wird ja schnell in eine bestimmte Schublade gesteckt wenn man über das Thema Straftaten im Zusammenhang mit Migrationshintergründen spricht.

      Dem Post von Doph_Zügota stimme ich nur begrenz zu. Wir brauchen keine härteren Strafen für Ladendiebe, das sehe ich genauso. Das StGB gibt eigentlich ein hinreichendes Strafmaß vor.
      ABER: Wir brauchen mal Richter die auch den Ar... in der Hose haben das Strafmaß mal auszureizen.

      Es kann in meinen Augen nicht sein, dass Straftaten wie Diebstahl (Ladendiebstahl) nur mit einem Mindestmaß geahndet werden obwohl nachweislich bekannt ist dass der/die Täter zum einen keine Unbekannten sind und zum anderen das ganze in Form von Beschaffungskriminalität betreiben.

      Und diese lustigen Urteilsbegründungen wie: "Der Täter hatte eine schwere Kindheit" oder "Der Täter ist im Heim aufgewachsen und hat nie die Zuneigung bekommen die ein Kind braucht" können sich die Richter dann auch sparen.
      Hatten wir nicht alle eine schwere Kindheit? Da müssten wir alle zu Straftätern werden.

      Ich bin der Meinung das sich von einem Jugendlichen oder Heranwachsenden und erst recht von einem Erwachsenen erwarten kann, dass er so viel Einsicht mitbringt um festzustellen dass man zum einem fremdes Eigentum achtet und zum anderen seinen Gegenüber respektiert. Und da ist es egal ob schwere Kindheit oder nicht.

      Das Rechtssystem der BRD ist top, da stimme ich vollkommen zu. Die Richter sollten in meinen Augen viel mehr von der Generalprävention Gebrauch machen. Das zeigt zum einen dem Geschädigten dass er Ernst genommen wird und zum anderen dem Straftäter dass er nicht machen kann was er will. Und da stimme ich Leo62 zu: Die derzeitige Verfahrensweise mit Straftätern im Bereich Ladendiebstahl ist ein Witz.
      Achtung Ironie: "Wer da nicht klaut, ist selber schuld" ;)
      Da muss dringend nachgebessert werden bevor die Sache aus dem Ruder läuft.

      Das Thema Warenpräsentation ist eine ganz heikle Sache für jeden Geschäftsinhaber. Im Vordergrund eines jeden Geschäfts steht nun mal der Verkauf. Die Waren müssen so präsentiert werden dass der Kunde kauft.
      Die Sichtweise des SMA kommt erst später ins Spiel. Und da eckt man auch immer wieder an da die Geschäfteinhaber nur begrenz wollen dass Waren umgespiegelt werden nur damit sie sicher stehen. Das bedeutet zumeist auch geringere Abverkäufe.

      Der von Doph_Zügota angesprochene Aspekt von mehr Personal und mehr Techink ist sicherlich richtig. Dem gegenüber stehen die Kosten. Und als Kaufmann muss man den SMA und die Überwachnungstechnik erst mal wieder finanziell einspielen. Und besonders im Lebensmittel - SB ist das nicht einfach. Denn dort sind die Margen nun mal nicht so riesig. Aber essen muss der Mensch, auch der Ladendieb so dass die Spirale dort immer weiter rotiert.

      Und so werden sich Ladendiebe und Detektive/Doormen immer ein Katz und Maus Spiel liefern.
      Mit dem hoffentlich besseren (und gesünderem) Ende für die Gute Seite.

      Das mehrsprachige Hausverbot ist meinen Augen eine gute Sache. Da können die Täter zumindest nicht mehr von der Sprachbarriere Gebrauch machen. Obwohl die Täter natürlich trotzdem wissen dass sie was falsch gemacht haben und was die Konsequenz ist. Aber man kann ja erstmal mit den Schultern zucken. :S

      Abnschließende Frage noch an Doph_Zügota: Du sprichst von der Beseitigung der Ursache. Was genau meinst du damit?


      Zwei Dinge sind unendlich, das Universum und die menschliche Dummheit, aber bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher.
      Albert Einstein

      Doph_Zügota schrieb:

      Wir brauchen keine härteren Strafen für Ladendiebe, sondern vermehrten Einsatz von Personal und Sicherheitstechnik. Zudem müssen die Beschäftigten besser geschult werden und der Aufbau der Waren selber, muss der Lage angepasst werden"!

      Allem voran müsste die Ursache aber beseitigt werden!


      Aber selbstverständlich doch, ich werde dann im Supermarkt von zwei Sicherheitsleuten zum Reagal A begleitet, welches sich nach 15 Min. mit einem Zeitschloss öffnet dannach werde ich zur schwerbewachten Kasse geleitet und muß für meine Dose Bohnen keine 99 Cent bezahlen sondern 15 Euro weil der Supermarkt sein Sicherheitspersonal und seine Sicherheitstechnik auf die Waren umlegt. Sonst noch ein Wunsch der Herr, ja ich hätte noch eine Flasche Schnaps gekauft, aber dazu muß ich ja in Ihren Hochsicherheitstrakt unter die Erde und 350 Euro sind mir im Moment auch etwas teuer. :D

      Was ist denn die Ursache die beseitigt werden muß??
      Leo62 schrieb:
      Was ist denn die Ursache die beseitigt werden muß??

      Ursache: "Du verdienst zu wenig Geld!" :D

      Eher sollte man radikaler vorgehen:

      Für Ladendiebe - Kein Knast! - (Zu teuer!)

      Dafür als Abschreckung für andere Ladendiebe 6 Monate mit Schild um den Hals "Habe geklaut", GPS überwachte Hand- und Fußfesseln mit täglicher Standzeit vor dem Laden, wo er geklaut hat und zu den Öffnungszeiten vorgeführt wird.
      Wenn eine Spalierkette von einem Dutzend Gefesselten vor dem Laden steht, bekommen Ladendiebe Muffensausen und das Ansehen von Sicherheitspersonal steigt. :thumbsup: Das Abhacken von Händen finde ich eine Winzigkeit zu überzogen. :whistling:

      Gruß
      DRAGGI

      Dienstübergabe zum Spätdienst:

      Ich: "Weißt Du wer heute nach Dir gefragt hat?"
      Er: "Öhm :whistling: WER?"
      Ich: "KEINER!" ...
      Hallo Draggi ....

      Draggi schrieb:

      Dafür als Abschreckung für andere Ladendiebe 6 Monate mit Schild um den Hals "Habe geklaut", GPS überwachte Hand- und Fußfesseln mit täglicher Standzeit vor dem Laden, wo er geklaut hat und zu den Öffnungszeiten vorgeführt wird.
      Wenn eine Spalierkette von einem Dutzend Gefesselten vor dem Laden steht, bekommen Ladendiebe Muffensausen und das Ansehen von Sicherheitspersonal steigt. Das Abhacken von Händen finde ich eine Winzigkeit zu überzogen.


      Wie soll ich es am besten ausdrücken ???
      Eine super Idee; klappt aber derzeit nur in USA. Zumindest kenne ich aus Funk und Fernsehen Beiträge in denen ein Richter den Straftäter vor die Wahl gestellt hat, entweder ins Gefängnis zu gehen oder eine Ersatzstrafe zu verbüßen. Die sah dann eben so aus, eine gewisse Anzahl von Tagen mit einem Schild um den Hals "Ich habe in Laden X gestohlen"in der Öffentlichkeit zu stehen.
      Ich denke, das macht der Typ nie wieder. Ihm war das sichtbar peinlich, zu mal es eine Kleinstadt war in der auch noch jeder jeden kennt.

      In Deutschland nicht umsetzbar. Den Grund möchte ich auch anfügen:
      Artikel 1 Grundgesetz:

      (1) Die Würde des Menschen ist unantastbar. Sie zu achten und zu schützen ist Verpflichtung aller staatlichen Gewalt.

      (2) Das Deutsche Volk bekennt sich darum zu unverletzlichen und
      unveräußerlichen Menschenrechten als Grundlage jeder menschlichen
      Gemeinschaft, des Friedens und der Gerechtigkeit in der Welt.

      (3) Die nachfolgenden Grundrechte binden Gesetzgebung, vollziehende Gewalt und Rechtsprechung als unmittelbar geltendes Recht.

      Quelle: Grundgesetz; dejure.org

      Aber ich verstehe was du zum Ausdruck bringen willst ... :thumbsup:


      Zwei Dinge sind unendlich, das Universum und die menschliche Dummheit, aber bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher.
      Albert Einstein
      Jo Maik, ;)

      GG kann ich im Schlaf aufsagen, ist ja auch mehr als bekannt, zig Mal durchexerziert und hättest in Deinem Beitrag nur anreißen zu brauchen. :D

      In einer Gesellschaft zu leben, bedeutet sich den gültigen gesetzlichen Regeln zu unterwerfen, diese zu respektieren und dafür zu sorgen, diese einzuhalten.
      Wenn Straftäter mutwillig, dies vorsätzlich wiederholt missachten (ausgeschlossen sind psychologische, chronische Krankheitsgründe) und keinerlei Besserung nach Bestrafungen, sowie keinerlei Skrupel zeigen und sich weigern die gesellschaftlichen Gesetze und Normen anzunehmen, so sollten sie entweder von der Gesellschaft ausgeschlossen oder zeitweilig empfindlich in ihrer Freiheit sanktioniert bekommen.
      Damit meine ich nicht nur das Ein- oder Wegsperren. Es kann auch sein, eine bestimmte Region nicht betreten zu dürfen.
      Dies sollte für alle Menschen, ungeachtet seiner Herkunft, Rasse oder Religion gelten.
      DRAGGI

      Dienstübergabe zum Spätdienst:

      Ich: "Weißt Du wer heute nach Dir gefragt hat?"
      Er: "Öhm :whistling: WER?"
      Ich: "KEINER!" ...

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von „Draggi“ ()

      Welcher Ansatz zur Bekämpfung der Diebstahlkriminalität auch immer gewählt wird, um einen Rückgang zu erreichen, er muss von der herrschenden Politik bestimmt und umgesetzt werden. Aus meiner Sicht liegt die Ursache für die Diebstahlkriminalität unmittelbar in der Gesellschaft selber.

      Dabei steht die menschliche Sicherheit ganz oben, also muss besondere Aufmerksamkeit der eigenen Leistung gewidmet werden und es muss jede Erwerbstätigkeit die Erfüllung der Grundbedürfnisse garantieren können.

      Anhand der PKS 2013 kann aber ein Rückgang der Ladendiebstähle verbucht werden; im Jahr 2012 waren es 361.759 erfasste Fälle (Aufklärungsquote 92,2%), im Jahr 2013 waren es schon 5.607 erfasste Fälle weniger, demnach 356.152 erfasste Ladendiebstähle.

      Die Meinung von Draggi: „Kein Knast! (Zu teuer)“ müsste man natürlich ebenfalls näher beleuchten, aber ein Schild um den Hals zu hängen oder wegen Diebstahl Hand- und Fußfesseln in Betracht zu zielen, ist auch keine Lösung!
      Freundliche Grüße

      Moderator Doph_Zügota



      Gerechtigkeit herrscht, wenn es in einem Volk weder übermäßig Reiche noch übermäßig Arme gibt.

      Thales von Milet (um 625 - 545 v. Chr.), griechischer Philosoph und Mathematiker, einer der Sieben Weisen
      Nehmt ihnen das weg, was ihnen lieb und teuer ist!

      In anderen Urteilen wird - vielfach praktiziert - mit dem Entzug der Fahrerlaubnis bestraft, obwohl das Delikt mit dem Straßenverkehr nichts zu tun hatte. Genau so "könnte" man z. B. einem jugendlichen Täter sein Smartphone einsäckeln.

      Schwierig ist das bei organisierter Bandenkriminalität von eingereisten Tätergruppen: Denen etwas von Wert wegzunehmen, was sie wirklich trifft, geht kaum. Die leben von der Hand in den Mund, Schlafplatz usw. organisiert der Patron. So bald abgeschoben, drehen die sich um und kommen über grüne Grenzen wieder, einsperren ist für die all-inclusive-Fasturlaub.

      MfG Aufseher

      Aufseher schrieb:

      Schwierig ist das bei organisierter Bandenkriminalität von eingereisten Tätergruppen: Denen etwas von Wert wegzunehmen, was sie wirklich trifft, geht kaum. Die leben von der Hand in den Mund, Schlafplatz usw. organisiert der Patron. So bald abgeschoben, drehen die sich um und kommen über grüne Grenzen wieder, einsperren ist für die all-inclusive-Fasturlaub.


      Ich denke, auch hier greift der Vorführeffekt, indem man den Patron ermittelt und ihn entweder außerhalb des Landes inhaftiert oder ihn soweit erniedrigt, dass er von seiner Gruppe nicht mehr respektiert wird, wobei hier wiederum die Grenzen zum GG gewahrt bleiben müssen.
      Ich bin auch der Meinung, dass schwere Straftäter (nicht das Körpergewicht gemeint :D ) mit Migranten Hintergrund in ihrem Herkunftsland ihre Haft verbüßen müssen, ungeachtet ob sie Asyl bei uns gesucht haben.
      DRAGGI

      Dienstübergabe zum Spätdienst:

      Ich: "Weißt Du wer heute nach Dir gefragt hat?"
      Er: "Öhm :whistling: WER?"
      Ich: "KEINER!" ...

      Dieser Beitrag wurde bereits 6 mal editiert, zuletzt von „Draggi“ ()

      ​Ich denke, auch hier greift der Vorführeffekt, indem man den Patron ermittelt und ihn entweder außerhalb des Landes inhaftiert oder ihn soweit erniedrigt, dass er von seiner Gruppe nicht mehr respektiert wird, wobei hier wiederum die Grenzen zum GG gewahrt bleiben müssen.

      Widerspruch im gleichem Satz....

      ​Ich bin auch der Meinung, dass schwere Straftäter (nicht das Körpergewicht gemeint ) mit Migranten Hintergrund in ihrem Herkunftsland ihre Haft verbüßen müssen, ungeachtet ob sie Asyl bei uns gesucht haben.

      Wohl wissend das sie dort unter Umständen die Todestrafe erwartet oder sie nach Grenzübertritt "verschwinden"? Du würdest also durchaus den Tod einige Menschen in Kauf nehmen?

      Fump schrieb:

      Wohl wissend das sie dort unter Umständen die Todestrafe erwartet oder sie nach Grenzübertritt "verschwinden"? Du würdest also durchaus den Tod einige Menschen in Kauf nehmen?


      Also ich denke mal, jemand der hier Asyl beantragt sollte sich dann hier auch an Recht und Gesetz halten kann er das nicht hat er sich selbst das Anrecht genommen hier freundlich aufgenommen zu werden und als Gast bleiben zu dürfen. Ich respektiere auch die Gesetze anderer Länder wo z.B. auf Drogenbesitz die Todesstrafe oder 25 Jahre Haft steht. Man sollte schon wissen was man macht, wenn man im eigenen oder im Ausland wissentlich eine Straftat begeht. Aber das ist typisch Deutsch, zu allen lieb und freundlich und am besten Straftäter noch in der Sänfte tragen aber jammern wenn man im Ausland nicht so behandelt wird und nur eins möchte sein Geld.
      Aber ist diese Art der Bestrafung auch erfolgreich? Ihr vermutet das diese Strafverfolgungslösungen - die aus meiner Sicht in keinem Verhältnis zur Tat stehen – dazu führen, dass keine oder weniger Ladendiebstähle begangen werden oder wo soll da die Reise hinführen?
      Freundliche Grüße

      Moderator Doph_Zügota



      Gerechtigkeit herrscht, wenn es in einem Volk weder übermäßig Reiche noch übermäßig Arme gibt.

      Thales von Milet (um 625 - 545 v. Chr.), griechischer Philosoph und Mathematiker, einer der Sieben Weisen

      Leo62 schrieb:

      Also ich denke mal, jemand der hier Asyl beantragt sollte sich dann hier auch an Recht und Gesetz halten kann er das nicht hat er sich selbst das Anrecht genommen hier freundlich aufgenommen zu werden und als Gast bleiben zu dürfen. Ich respektiere auch die Gesetze anderer Länder wo z.B. auf Drogenbesitz die Todesstrafe oder 25 Jahre Haft steht. Man sollte schon wissen was man macht, wenn man im eigenen oder im Ausland wissentlich eine Straftat begeht. Aber das ist typisch Deutsch, zu allen lieb und freundlich und am besten Straftäter noch in der Sänfte tragen aber jammern wenn man im Ausland nicht so behandelt wird und nur eins möchte sein Geld.


      @ Doph_Zügota, Fump

      Genau da soll die Reise hinführen, denn so wie Leo schreibt, sollte auch der kleine Ladendieb diese Bedenken haben, bevor er zuschlägt und wenn im Heimatland die Todesstrafe auf ihn wartet, weiß er wo sein Fehlverhalten hinführt. Ich denke, sie sind sich auch dessen bewusst und
      bekommen ähnliche Skrupel., wissen aber, dass sie in Deutschland nicht so hart bestraft werden.

      Wenn letztendlich der Richter ihn nicht ins Heimatland abschiebt, bzw. zu dem Land, aus dem er immigriert ist, steht auf einem anderen Blatt. So hat er dann Glück gehabt.
      So bekommt aber die deutsche Justiz indirekt ein neues Druckmittel (die Todesstrafe) für migrierte Serien-Straftäter.
      DRAGGI

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      Er: "Öhm :whistling: WER?"
      Ich: "KEINER!" ...

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von „Draggi“ ()

      Doph_Zügota schrieb:

      Aber ist diese Art der Bestrafung auch erfolgreich? Ihr vermutet das diese Strafverfolgungslösungen - die aus meiner Sicht in keinem Verhältnis zur Tat stehen – dazu führen, dass keine oder weniger Ladendiebstähle begangen werden oder wo soll da die Reise hinführen?


      Kommt auf den/ die Täter an!

      Fall 1:
      Nehmen wir mal den Härtefall: 0-Bock-Jugendliche ohne Schulabschluss, Ausbildung und Perspektive, garniert mit Migrationshintergrund aber deutscher Staatsbürgerschaft, stammend aus sozialen Brennpunkt-Stadtvierteln z. B., könnten maximal - so weit sie es denn haben - mit Wegnahme des Spielzeugs Smartphone bestraft werden. Die in den Knast zu schicken, kommt aus meiner Sicht einer weiteren "Karriereförderung im kriminellen Bereich" gleich. Dort treffen sie vermutlich auf weit mehr erfahrene Leidensgenossen, die ihnen alle Tricksereien im Umgang mit Polizei und Justiz beibringen, oder sie noch krasser sie in Bandenstrukturen einbringen. Als Lösung oder Perspektive fällt mir für solche junge Menschen auf die Schnelle nichts ein!

      Fall 2:
      Eingereiste Tätergruppen: Mit dem jeweiligen Heimatland - oft etwas östlich von uns gelegen - ein Justiz-Abkommen schließen, dass bei uns erworbene Strafen im Heimatland abgesessen werden. Jaaa, wir bezahlen das Land auch noch dafür! Ausländische JVA`s haben nämlich meistens keine mindestens 3***, wie unsere, und das beschäftigte Personal ist weniger höflich zu den Gästen!

      MfG Aufseher
      Wenn ich das Ganze in diesem Staat so betrachte komme ich zu dem Schluß, das hier immer nch Gesetzesverschärfungen geschrien wird.
      Die Politiker machen dann neue Gesetze oder verschärfen die Strafen, doch was nützt das?
      Die Gerichte haben noch nicht mal die alten Gesetze im Strafrahmen ausgeschöpft....
      Solange man nur sehr selten für einen Ladendiebstahl bestraft wird und das so, daß es richtig weh tut, wird sich sehr wenig ändern.
      Ich bin da schon für eine Mindeststrafe von 91 Tagessätzen bzw. 3 Monaten Haft (sollte dann schon in der kleinen Registerauskunft stehen).
      Bei Ersttätern meinetwegen auf Bewährung mit 5 Jahren Bewährungsfrist, das gibt das Gesetz problemlos her.
      Weil das vorher so zum Ausdruck kam: Der "normale" Asylant wird in der Regel nicht straffällig, sonst ist nämlich sein genehmigter Antrag auf Asyl sehr sehr weit entfernt! Diese Kategorie von Asylanten ist durch die Schleuser bestens informiert, was sie tun können, und was sie besser lassen sollten. Jetzt aktuell: Anwesenden Familien aus Syrien kriminelles Verhalten zu unterstellen ... na` ich weiß nicht! Na klar gibt es da auch kriminelle Strukturen aus dem Drogenhandel usw., allerdings ist das eher die Ausnahme.

      Das sind meine Erfahrungen aus dem mehrjährigen Umgang mit einer sogenannten "Zentralen Anlaufstelle für Asylbewerber", dort immer zwischen 1000 bis 2000 Bewohnern anwesend. Diese Einrichtung steht in einem Ort mit ca. 25000 Einwohnern. Von seiten der Bevölkerung des Ortes gibt es selten Beschwerden über das Verhalten der Asylanten. Das zuständige Polizeirevier befindet sich direkt vor dem Eingang der Liegenschaft.

      MfG Aufseher
      @ Aufseher

      Es bestreitet niemand, dass Asylanten bzw. immigrierte Menschen generell sich nicht an unsere Gesetze halten bis auf eventuelle Ausnahmen.
      Hier geht es überwiegend um Straftäter, mit migranten Hintergrund.

      Was heißt das?

      Kinder, von einstigen Asylbewerbern bzw. Zugewanderten, die in Deutschland groß wurden, die evtl. die deutsche Staatsbürgerschaft erlangten oder sogar beide Staatsbürgerschaften besitzen und sich nicht auf dem legalen Lebensweg Geld beschaffen, da sie nicht wie ihre Eltern einer geregelten Arbeit nachgehen wollen und sich nicht an die deutschen Regeln & Gesetze halten wollen.

      Werden diese Menschen beim ersten Mal kriminell auffällig, werden sie wie jeder anderer Bürger nach deutschem Recht bestraft.
      Wiederholen sich die Straftaten zu einer Serienkriminalität, so sollten sie in ihr Ursprungsland abgeschoben werden, ihre deutsche Staatsbürgerschaft aberkannt und dort ihre Strafe zu verbüßen. (droht der Familie dort die Todesstrafe ... nun denn, sie wussten es ja ...)
      Eine Wiederaufnahme solcher Straftäter in deutsche Staatsbürgerschaft wird es wohl nicht geben, ggf. sogar ein Einreiseverbot.
      DRAGGI

      Dienstübergabe zum Spätdienst:

      Ich: "Weißt Du wer heute nach Dir gefragt hat?"
      Er: "Öhm :whistling: WER?"
      Ich: "KEINER!" ...