Niedrigpreise "Ausschreibungen"

      Niedrigpreise "Ausschreibungen"

      Hallo Forum,

      mich beschäftigt schon seit Tagen eine Frage.

      "Warum gehen so viele Unternehmer mit so extremen Niedrigpreisen in eine Ausschreibung"

      Ich frage mich manchmal, wie das gehen soll? Ist es der Auftraggeber, der nichts für Sicherheit zahlen möchte oder der potenzielle Auftragnehmer, der den Auftrag unbedingt erhalten möchte und vorab schon mit extremen Niedrig-Stundensätze in die Ausschreibug geht?

      mfg

      Re: Niedrigpreise "Ausschreibungen"

      "Warum gehen so viele Unternehmer mit so extremen Niedrigpreisen in eine Ausschreibung"


      Weil es immer wieder funktioniert?
      Um Überkapazitäten zu beschäftigen?
      Um Auftragsverlust vorzubeugen?
      Um Imagekunden zu bekommen/erhalten?
      Weil man sich im SVS verkalkuliert hat?
      Um Wettebewerber zu schädigen/kaputtzumachen?

      Re: Niedrigpreise "Ausschreibungen"

      In der Tat geht es meistens darum einen Folgeauftrag zu bekommen bzw. durch Mundpropaganda vom Auftraggeber neuen Auftraggeber zu gewinnen.
      Das kann ich als Unternehmer bestätigen.
      Gruß
      SSH

      Re: Niedrigpreise "Ausschreibungen"

      Die Entwicklung zeigt, dass der hohe Verdrängungswettbewerb in unserer Branche die Erreichung der geschaffenen Qualitätsstandards nicht halten kann. Das liegt auch daran, dass Einkaufsabteilungen und nicht die Sicherheitsabteilungen die Entscheidungen zur Vergabe von Sicherheitsdienstleistungen weitgehend bestimmen.

      Demnach wird die Bedeutung der Sicherheitsabteilungen, auch wegen der schwierigen Situation von vielen Auftraggebern teilweise zerstört. Ganz bedauerlich ist die „Niedrigpreisvergabe“ und deren kontraproduktive Auswirkungen, bei der Vergabe öffentlicher Dienstleistungen, die sich im Befund nahezu ausschließlich an den niedrigsten Preisen und dadurch auch geringwertigsten Angeboten orientieren.

      Re: Niedrigpreise "Ausschreibungen"

      Nicht die Einkaufsabteilungen bestimmen was gezahlt wird, es sind die Versicherungen die den Umfang einer Bewachung/Maßnahmen festlegen. Im ÖPNV die Aufgabenträger...

      Der Einkauf sucht Synergien und versucht Geld einzusparen.... allerdings orientiert er sich an den Vorgaben/Lastenheft...

      Erst jetzt sind die möglichen Dienstleister mit im Boot und unterbieten sich gegenseitig.

      Völliger Humbug das sich Ausschreibungen der öffentlichen Hand immer am Billiggheimer mit geringster Qualität und billigstem Preis orientieren.... zum Zeitpunkt des Zuschlages garantieren Sie einen Status der den Vorgaben entspricht. Zum Beispiel zertifiziert, Ausbildungsbetrieb, Mitglied im BDWS, bestimmte Betriebsgrösse, tariftreue etc... Ausnahmen bestätigen die Regel.....

      Re: Niedrigpreise "Ausschreibungen"

      Eine Gesamtschau bezüglich der Orientierung an den niedrigsten Preisen, ist für alle vergebenen Aufträge nur schwer möglich. Den Bereich des ÖPNV habe ich dabei nicht betrachtet und daher kann ich auch dazu nicht Stellung beziehen! Was ich aber sagen kann, ist, dass der Bereich des ÖPNV nur einen kleinen Teil im Sicherheitsdienstleistungsgewerbe darstellt. Wenn Du also den Strukturwandel in der Auftragsvergabe im ÖPNV nicht beobachtet hast, ist das schön und gut! Was ist aber bei anderen staatlichen Einrichtungen der Kommunen, der Länder und des Bundes? Hier wird natürlich hinsichtlich der technischen Leistungsfähigkeit die Referenz einer vergleichbaren Leistung gefordert. Zuschlagskriterien waren aber oftmals in den vergangenen Jahren der niedrigste Preis.

      Weiter habe ich die Qualitätsstandards genannt! Das muss man natürlich im Kontext zu den enormen Anstrengungen sehen, die in den vergangenen Jahren unternommen wurden um die Qualität der Dienstleistung (weiter) zu verbessern. Dabei kann bei der Schaffung der „Sachkundeprüfung“ für bestimmte Tätigkeiten angefangen werden und bei der Einführung des Ausbildungsberufs der Fachkraft für Schutz und Sicherheit aufgehört werden. Normungsvorgaben auf nationaler und internationaler Ebene bestätigen dies.

      Das findet aber keinen Platz in der Branche, wenn solche Anstrengungen nicht vom Kunden honoriert werden. Heißt demnach, dass das Unternehmen (der Sicherheitsdienstleister) Investitionen dahingehend auch nur dann tätigen wird, wenn es vom Kunden honoriert wird. Grundlage für die Preisgestaltung ist dabei der Lohn und darauf wird ja auch hier im Forum oftmals in den einzelnen Themen immer wieder hingewiesen. Das pfeifen die Spatzen von den Dächern und es ist erforderlich, diese Hintergründe in ihrer Gesamtheit zu betrachten und nicht nur einen einzelnen Bereich (wie hier z.B. ÖPNV) aufzugreifen.

      Dann schreib: „Bei mir im ÖPNV ist das nicht so“! Aber bitte nicht, dass es „völliger Humbug“ sei, ohne dabei auch andere Bereiche zu beleuchten. Wer das tut, der mystifiziert und lässt eine Betrachtung der zunehmenden ärgerlichen Tendenzen bei Ausschreibungen der öffentlichen Auftraggeber nicht zu.

      Es ist schon interessant, wer da immer aus dem Busch kommt und alles so darstellt, als wenn es keine Probleme im Sicherheitsdienstleistungsgewerbe bezüglich der Kalkulationen der Unternehmen (Sicherheitsunternehmen) gäbe.

      Dann die Ausführung mit den Versicherungen. Auch hier werden meine Worte wieder völlig aus dem Zusammenhang gerissen und gleichzeitig wird – im gleichen Satz - sehr kurz geschrieben, was die Versicherung vorgibt oder festlegt. Richtig, im Zusammenhang mit den haftungsrechtlichen Regelungen, aber auch aufgrund der zu erwartenden Schäden aus sicherheitsrelevanten Ereignissen an den unternehmenseigenen Vermögensgegenständen spielen Versicherungen für die Festlegung der Schutzziele eine wesentliche, oftmals über die Bedeutung des rechtlichen Regelrahmens hinausgehende Rolle.

      Betrachtet wird dabei dann folglich, die Gefahr der bedrohten Wirtschaftseinheiten und das führt im Zusammenhang, zu einem Risikoausgleich für die Versicherungen. Die relative Häufigkeit eines Zufallsereignisses nähert sich der theoretischen Wahrscheinlichkeit an. Bedeutet für die Versicherung, eine Berücksichtigung der Eintrittswahrscheinlichkeit für die auftretenden Schäden und somit werden auch die Prämienzahlungen definiert. In dieser „Prämie“ ist dann auch wieder ein Gewinn für die Versicherung enthalten; praktisch gesehen ist das die Gegenleistung für die Übernahme eines Risikos.

      Für das Unternehmen was die Versicherung in Anspruch nehmen will oder muss, stehen grundsätzlich drei Gruppen in folgender Einteilung vor:

      Sachversicherungen (Bsp.: für Schäden an den Vermögensgütern aus Feuer, Explosionen, Fahrzeugunfällen, Erdbeben, Hochwasser etc.).

      Vermögensversicherungen (Bsp.: Haftpflichtversicherungen bei Beschädigung der Vermögensgüter Dritter, Rechtsschutzversicherungen oder auch Betriebsunterbrechungsversicherungen).

      Personenversicherungen (Bsp.: Unfall – oder Krankenversicherungen für die Mitarbeiter des Unternehmens).
      Anmerkung: Die Personenversicherungen spielen aber bei der Betrachtung der Unternehmenssicherheit eine eher untergeordnete Rolle.

      Erscheinen Maßnahmen zur Erhöhung der Unternehmenssicherheit den Versicherungen als ungeeignet, können diese entweder vom Versicherungsvertrag Abstand nehmen oder die Versicherungsprämie erhöhen. Folglich werden also im Regelfall Maßnahmen getroffen um die Unternehmenssicherheit zu erhöhen.

      In der aufbauenden Planung zur Realisierung der empfohlenen Maßnahmen ist dann auch zur Safety- und Security-Erhöhung entsprechend geschultes Personal zu berücksichtigen. Schließlich kann z.B. Brandschutz, Einbruchschutz, Zutrittskontrolle und andere Überwachungsanlagen nur ganzheitlichen Erfolg versprechen, wenn Personal (in diesem Fall wir, der Sicherheitsmitarbeiter) die technischen Einrichtungen ergänzt.

      Erfüllt der Sicherheitsdienstleister dann die Anforderungen (die auch das Versicherungsunternehmen vorgegeben hat) die in der Ausschreibung manifest gemacht wurden, ist der Einkauf mit seiner betriebswirtschaftlichen Beurteilung gefragt.

      Zudem und das wird oftmals völlig ausgeklammert, bestimmen auch Geschäftspartner und Kapitalgeber neben den Versicherungen den Einfluss und die Definition des gewünschten Sicherheitsniveaus im Unternehmen. Die Einhaltung von Qualität und Sicherheit ist denen ebenso wichtig, wie den Versicherungen. Das zeigt sich insbesondere dann, wenn Produktion und damit die Aufrechterhaltung des Geschäftsbetriebs davon betroffen ist.

      Allen voran könnten die DIN ISO Normen genannt werden um diesen Punkt näher zu betrachten. Beispiele wären: DIN ISO 9000, DIN EN ISO 9004, DIN ISO 14000, ISO 17799 etc. oder auch die OHSAS 18001 (Occupational Health ans Safety Assessment Series), die mit den ISO-Normen kompatibel ist.

      Hier schließt sich wieder der Kreis und wenn ich als Sicherheitsdienstleister derartige Anforderungen erfüllen soll, kann ich nur mit dem Lohn meine Preiskalkulation optimieren. Tue ich das, hat der Unternehmer der die Ausschreibung ausgibt entweder wegen seiner Risikobetrachtung nicht das Bedürfnis (und jetzt nur auf den personellen Einsatz und deren Qualifikation betrachtet) die Preiskalkulation des Anbieters zu hinterfragen oder er weiss ganz genau, wieviel das vorgenannte kostet und wie hoch dann der Stundenlohn nach den tarifvertraglichen Regelungen für einen Sicherheitsmitarbeiter ist.

      Fragt Euch doch mal, ob euer Kunde – bei dem ihr tätig seit – überhaupt weiß, was die gesetzlichen Bestimmungen für die Aufnahme von Tätigkeiten für einen Mitarbeiter in einem Sicherheitsdienstleitungsunternehmen beinhalten und ob er weiß, was ein 40-stündiges Unterrichtungsverfahren, die Sachkundeprüfung, die Geprüfte- Schutz und Sicherheitskraft (vormals Werkschutzfachkraft), die Servicekraft für Schutz und Sicherheit oder auch die Fachkraft für Schutz und Sicherheit ist und was das alles beinhaltet? Der Einkauf, der betriebswirtschaftlich agiert, weiß es aus meiner Sicht nicht! Alle anderen Zusatzqualifikationen und Weiterbildungsmaßnahmen, die dann auch bei einer Ausschreibung immer wieder gefordert oder angesprochen werden, lasse ich mal außen vor.

      Re: Niedrigpreise "Ausschreibungen"

      Der Humbug bezog sich auf diese Aussage:
      Ganz bedauerlich ist die „Niedrigpreisvergabe“ und deren kontraproduktive Auswirkungen, bei der Vergabe öffentlicher Dienstleistungen, die sich im Befund nahezu ausschließlich an den niedrigsten Preisen und dadurch auch geringwertigsten Angeboten orientieren.

      Es ist schon interessant, wer da immer aus dem Busch kommt und alles so darstellt, als wenn es keine Probleme im Sicherheitsdienstleistungsgewerbe bezüglich der Kalkulationen der Unternehmen (Sicherheitsunternehmen) gäbe.

      Und damit möchtest Du uns was mitteilen?

      Du schreibst wieder einen Roman... wobei die Aussagen recht überschaubar sind....

      Wenn ich von den Vorgaben einer Versicherung schreibe, dann ist damit genau das gemeint. Ich verpflichte mit einen Teil des Risikos selbst zu minimieren, und für grössere Schäden haftet dann die Versicherung. Verlangt die Versicherung keine besondere Qualifikation, reicht das Minimum aus der BewV... alles weitere läuft unnötig gegen das Ergebnis das sich der Unternehmer, die Aktionäre etc einstecken wollen.

      Was bei der Öffentlichen Hand meist nicht wirklich anders ist.... von allen die Lastenheft erfüllen, wird meist der günstigste Anbieter genommen, schon um sich gegen Revisionen abzusichern (wie sie haben ausgeschrieben und die Steuergelder dann für den zweitgünstigeren bei gleicher Leistung ausgegeben.....)

      Fragt Euch doch mal, ob eurer Kunde – bei dem ihr tätig seit – überhaupt weiß, was die gesetzlichen Bestimmungen für die Aufnahme von Tätigkeiten für einen Mitarbeiter in einem Sicherheitsdienstleitungsunternehmen beinhalten und ob er weiß, was ein 40-stündiges Unterrichtungsverfahren, die Sachkundeprüfung, die Geprüfte- Schutz und Sicherheitskraft (vormals Werkschutzfachkraft), die Servicekraft für Schutz und Sicherheit oder auch die Fachkraft für Schutz und Sicherheit ist und was das alles beinhaltet? Der Einkauf, der betriebswirtschaftlich agiert, weiß es aus meiner Sicht nicht! Alle anderen Zusatzqualifikationen und Weiterbildungsmaßnahmen, die dann auch bei einer Ausschreibung immer wieder gefordert oder angesprochen werden, lasse ich mal außen vor.

      Das wird in den meisten Fällen für Erheiterung sorgen....

      Kleines Beispiel aus der Praxis.... Bestandskunde wünscht mehrere Doppelstreifen zu bestimmten Zeiten, 3 Tage die Woche Do auf Fr bis Sonntag Mittag. Und ganz wichtig, ausschließlich Fachkräfte... kurz kalkuliert vorgelegt, Riechsalz besorgt, und es klärte sich auf, jeder Mitarbeiter von uns als Fachkraft gesehen wird (vielleicht nicht ganz abwegig im Vergleich einigen anderen Wettbewerbern *hrhrhr*) und die Erklärung über die Verschiendenen Ausbildungen und Qualifikationen sorgten für sehr verwirrte Gesichter....

      Re: Niedrigpreise "Ausschreibungen"

      Ergänz....

      In Sachen Cäsch in the Täsch gibt es eigentlich nur zwei marktwirtschaftlichkonforme Wege, Druck über die Versicherer/Aufgabenträger oder durch die Auftragnehmer, man gibt schlicht kein Angebot unter XX ab... da aber Handlungszwang besteht, wird das Angebot dann doch akzeptiert, leider ist beides bei uns unwahrscheinlich bis unmöglich.....
      Hallo zusammen, die die bei Ausschreibungen den Preis in Keller schieben sind die, die eh nicht lange am Markt sind, wie wollen die das Finanzieren? Das geht nur eine Weile wie bei uns geschehen, da muss im Eilverfahren Neue Ausschreibungen statt finden weil der Mitbwerber Insolvenz ist.

      wupairport schrieb:

      Hallo zusammen, die die bei Ausschreibungen den Preis in Keller schieben sind die, die eh nicht lange am Markt sind, wie wollen die das Finanzieren? Das geht nur eine Weile wie bei uns geschehen, da muss im Eilverfahren Neue Ausschreibungen statt finden weil der Mitbwerber Insolvenz ist.

      Da muss ich Dich leider korrigieren, da sind neue und alteingesessene Unternehmen. Die einen aus Unwissenheit, die anderen strategisch oder mit einer Durchführung im grauen Bereich.
      Je niedriger die Anforderungen in der Ausschreibung - um so niedriger die eingereichten Angebote der Dienstleister.
      Traurig ist, dass Bund, Länder und Kommunen mit ihren Ausschreibungen erheblich im untersten Level mitspielen! :thumbdown:
      Bei privaten Ausschreibungen kommt der Wildwuchs vom Sub-Sub-Sub- Unternehmertum dazu. Am deutlichsten auf Großbaustellen erkennbar, dort spricht kaum ein Arbeiter Deutsch.

      wupairport schrieb:

      Hallo zusammen, die die bei Ausschreibungen den Preis in Keller schieben sind die, die eh nicht lange am Markt sind, wie wollen die das Finanzieren? Das geht nur eine Weile wie bei uns geschehen, da muss im Eilverfahren Neue Ausschreibungen statt finden weil der Mitbwerber Insolvenz ist.


      Hier in der Gegend ist es definitv umgekehrt. Hier werden die kleinen ( die teilweise sehr fair bezahlen) von den Großen Firmen aus dem Markt gedrängt. Die können zum einen durch Mischkalkulationen, aber auch durch größeren Personalstamm ( und zusätzlichen Einsparmaßnahmen in der Dunkelgrauzone), günstigere Preise anbieten. Wenn man bei 20 Leuten aleine die Zuverlässigkeitsüberprüfung zahlen läßt, ist man schwupps 800 Euro im Angebot günstiger.....
      Traurig ist, dass Bund, Länder und Kommunen mit ihren Ausschreibungen erheblich im untersten Level mi
      tspielen!
      Sie sind mehr oder minder durch die Regelungen dazu gezwungen... Die Vorbereitung einer Ausschreibung die auf Qualität ausgelegt ist erfordert Know-how, dieses Know-how bieten Berater an, die kosten aber auch wieder Geld, das muss auch wieder im Vorwege budgetiert werden... Ausschreibungen der ÖH sind nicht vergleichbar mit Angebote einholen und billigstes auswählen, aber grundsätzlich machbar.... in Sachen Qualität,wäre es.... nur muss man auch wissen was man tut.

      Bei privaten Ausschreibungen kommt der Wildwuchs vom Sub-Sub-Sub- Unternehmertum dazu.

      Sehr einfach über das Vertragswerk zu lösen..... und wird auch oft so gemacht, aber sehr wenig nachgehallten... die Umsetzung ist also nicht nachhaltig
      Am deutlichsten auf Großbaustellen erkennbar, dort spricht kaum ein Arbeiter Deutsch.

      Bei europaweiten Ausschreibungen normal und tatsächlich grundsätzlich weniger verwerflich als es den Anschein hat.

      Wenn man bei 20 Leuten aleine die Zuverlässigkeitsüberprüfung zahlen läßt, ist man schwupps 800 Euro im Angebot günstiger.....

      Wenn wir von Ausschreibungen sprechen spielen 800 oder 8.000 und unter Umständen sogar , je nach Höhe, 80.000 nicht die Rolle. Interessant wird es beim BWR mit Blick auf die zukünftigen Gebühren, wir haben hier unter Umständen keine festen grössen mehr mit denen der Unternehmer derzeit noch kalkulieren kann.