Zusammenstoß mit Hund kann Arbeitsunfall sein

      Zusammenstoß mit Hund kann Arbeitsunfall sein

      Der Zusammenprall mit dem eigenen Haushund kann ein Arbeitsunfall sein. Das entschied das Landessozialgericht Sachsen-Anhalt in einem aktuellen Urteil.


      Der Hund kam nicht rechtzeitig zum Stehen
      Kommt ein Hundebesitzer auf dem Arbeitsweg von Haus zu Auto durch seinen herbeieilenden Vierbeiner zu Fall und verletzt sich dabei, steht er unter dem Schutz der gesetzlichen Unfallversicherung. Das verkündete das Landessozialgericht (LSG) Sachsen-Anhalt im Urteil mit dem Aktenzeichen L 6 U 12/12.

      Im konkreten Fall hatte ein Versicherungsvertreter der Berufsgenossenschaft einen folgenschweren Zusammenstoß mit seinem Hund als Arbeits- und Wegeunfall gemeldet. Er habe nach Verlassen seines Hauses sein Haustier gerufen, um sich zu verabschieden. Offenbar konnte der heransprintende Vierbeiner seinen Lauf nicht rechtzeitig abbremsen, prallte gegen sein Herrchen und brachte dieses zu Fall. Der Mann erlitt eine Knieverletzung.


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      Quelle/Text: Sozialgerichtsbarkeit.de/arbeitssicherheit.de