Tagesablauf einer Fachkraft für Schutz und Sicherheit

      Re: Tagesablauf einer Fachkraft für Schutz und Sicherheit

      ...aber trotz allem - und nix desto trotz:

      Jeder, der die Chance hat oder auch geboten bekommt, die Berufsausbildung zur Fachkraft für Schutz und Sicherheit oder zur Servicekraft für Schutz und Sicherheit absolvieren zu können/dürfen, sollte sie auch beim Schopfe packen :ok: ...

      Es wird sich irgendwann lohnen - schon in Bezug auf spätere Fort-/Weiterbildungsmöglichkeiten :zw: ...

      Warum immer nur Minimalaufwand betreiben? Und damit spreche ich nicht nur die "jungen Leute" an :zw: ...

      Gruss, cujo.

      Re: Tagesablauf einer Fachkraft für Schutz und Sicherheit

      "NOMAD" schrieb:

      "SecurityGuard" schrieb:

      Ich als Chef einer Sicherheitsfirma würde lieber die Leute einstelen, die sie Sachkundeprüfung haben, als jemand der eine komplette Ausbildung zur FSS hat. Grund dafür: Niedrigerer Lohn der Arbeitskräfte bei gleichen Befugnissen!


      Das ist wenigstens ehrlich. Viele wollen den Abschlusszeugnis als FSS für §34a- Lohn auf dem Tisch haben. :no:



      Um dafür dann den Kunden das Geld dann aus der Tasche zu ziehen ;)

      Ich gucke auch das ich mich bald versetzen lasse. So wie es aussieht habe ich in Zukunft bald wieder "nur" 180-190 Stunden und erhalte das gleiche Entgeld wie meine Kollegen mit niedriger Quali.

      Habe zwar grad ne Weiterbildung hinter mir, die ich aber selber wollte von daher werde ich höchstwarscheinlich nicht mehr bekommen.

      Ich bin seid Anfang 06 Fachkraft für Schutz und Sicherheit, weiter Qualis: Waffensachkunde, Betriebssanitäter.

      Re: Tagesablauf einer Fachkraft für Schutz und Sicherheit

      Woher kommen die Dumping-Löhne??
      Immer mehr Sicherheitsunternehmer wollen an ein Objekt kommen, das geht meistens über
      die Preisschiene, Unternehmen unterbieten sich gegenseitig.
      Wo wird eingespart,, natürlich bei den Löhnen....

      Re: Tagesablauf einer Fachkraft für Schutz und Sicherheit

      Hallo alle zusammen, ich bin zwar neu hier möchte jedoch mal kurz meine Meinung mitteilen.

      Ein Ausbildungsberuf in der Tasche zu haben ist heut zu Tage immer noch wichtig, wer die Chance hat sollte Sie nutzen, ich persönliche finde jedoch die zweijährige Ausbildung zur Servicektraft für Schutz und Sicherheit Verschwendung, Ok die 3 Jährige Ausbildung ist schon hart, wenn man diese Ausbildung auch in einem Anständigen Unternehmen tätigt, in dem man auch was bei gebracht bekommt und nicht nur als billige Arbeitskraft gesehen wird, hat man für die Zukunft einen guten Grundstock.
      Aktuell sind die Ausbildungsberufe leider noch nicht so gefragt, ich denke aber das sich das die nächsten Jahren ändern wird. Im normalen mobilen Objektschutz, Veranstaltungsschutz wird auch keiner diese Qualifikation benötigen und bezahlen wollen. Mit der 3 Jahrigen Ausbildung erhält man ja auch das Wissen für den mittleren Management Bereich, wenn man etwas fit im Kopf ist, flexibel und offen für neues wird man da eine gute Zukunft haben. Als solche Person sollte man jedoch auch Verantwortung übernehmen können, Entscheidungen treffen und delegieren. Mein Chef sieht das Bewachungsgewerbe als Handwerk, ist auch so, alles lernsache. Wie im Handwerk ist man nicht mit der Ausbildung fertig und ist gleich der King, das zieht sich über Jahre hinweg.

      Also Ausbildung machen, die 3 Jahre durchhalten und büffeln und dann Jahr für Jahr nach oben arbeiten.


      Gut nun mal kurz zurück zum eigentlichen Thema, dem Tagesablauf.
      Dieser ist ja ganz unterschiedlich je nach dem wo man eingesetzt ist, mit oder ohne Verantwortung.
      In der Ausbildung wird es wohl meist mobiler Objektschutz, Empfangsdienst, Werkschutz, im ersten Lehrjahr sein, dann in den weiteren zwei Lehrjahren Geld- und Werttransport, Geldbearbeitung, Notruf- und Servicezentrale, Es gibt noch viele Dinge mehr wie Personenschutz, Detektiv, Sipo. Kommt eben auf dem Ausbildungsbetrieb an, was dieser alles so anbietet, mit wem er Kooperiert und was dieser für eine Einstellung zur Ausbildung hat.

      Nach der Ausbildung kann man sich in Kern technischen Anlagen gutes Geld verdienen, Teilweise ist es jedoch so das man zu Dienstbeginn das Gehirn abgeben soll. Kommt dann auch wieder auf jeden selbst an, was er erreichen mag und an Zeit investieren möchte.




      So nun habe ich mich lange dazu ausgelassen.
      viele Grüße


      saw1977


      _________________________

      Wer Fehler findet darf Sie behalten
      Wer Satzzeichen benötigt kann sich eines ausleihen ....,,,,,???!!!!
      :thumbup: :thumbsup: :P

      Re: Tagesablauf einer Fachkraft für Schutz und Sicherheit

      "saw1977" schrieb:


      Nach der Ausbildung kann man sich in Kern technischen Anlagen gutes Geld verdienen, Teilweise ist es jedoch so das man zu Dienstbeginn das Gehirn abgeben soll. Kommt dann auch wieder auf jeden selbst an, was er erreichen mag und an Zeit investieren möchte.


      Hallo Saw1977,

      ich hoffe, du hast schon in so einer Anlage gearbeitet, als das Du so eine Verallgemeinerung raushaust.
      Keineswegs ist es so, dass man dort sein Hirn abgeben sollte,
      sondern das Gegenteil ist der Fall.
      Hier kann auch eine Fachkraft an ihre Grenzen kommen, schon oft gesehen, schon öfters passiert.

      Es ist ein Interessantes Arbeitsumfeld, was alles abverlangt, was eine Fachkraft in ihrer Ausbildung lernt.
      Kommt natürlich immer darauf an, aus welchem Blickwinkel man dies sieht.

      Ach und gutes Geld kann man auch in anderen Bereichen verdienen.
      Das aber nur so nebenbei.

      Gruß 2m02cm-Mann



      Ich glaube fest daran, dass die schönste Stunde eines jeden Mannes - die erfüllung all seiner Sehnsüchte... der Augenblick ist wenn er sich für eine Gute Sache ganz verausgabt hat und erschöpft auf dem Schlachtfeld liegt - als Sieger.
      Vince Lombardi (1913-1970)

      Re: Tagesablauf einer Fachkraft für Schutz und Sicherheit

      "2m02cm-Mann" schrieb:



      ich hoffe, du hast schon in so einer Anlage gearbeitet, als das Du so eine Verallgemeinerung raushaust.
      Keineswegs ist es so, dass man dort sein Hirn abgeben sollte,
      sondern das Gegenteil ist der Fall.

      Nein ich habe ehrlich gesagt noch nicht in so Anlagen gearbeitet, ich meine Verallgemeinerung nur auf hören sagen heraus gehauen.
      Aber ich lasse mich gerne eines besseres belehren.




      "2m02cm-Mann" schrieb:


      Ach und gutes Geld kann man auch in anderen Bereichen verdienen.
      Das aber nur so nebenbei.

      Wo zum Beispiel?
      viele Grüße


      saw1977


      _________________________

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      :thumbup: :thumbsup: :P

      Re: Tagesablauf einer Fachkraft für Schutz und Sicherheit

      "saw1977" schrieb:

      ... Wo zum Beispiel? ...


      Geld- und Werttransport, Bewachung Militärischer Anlagen - kommt aber natürlich u. a. auch darauf an, in welchem Bundesland Du lebst :zw: ...

      Re: Tagesablauf einer Fachkraft für Schutz und Sicherheit

      GWT kann man meistens vergessen, da es Tagdienste sind ohne große Zulagen - da ist das mit den paar Euro mehr die Stunde schnell wieder relativ. Der einzige Vorteil dürften die Arbeitszeiten sein. Was recht gut ist sind Einsätze im Belegtransport, da sie einen eigenen hohen Verrechnungssatz haben und zustäzlich meistens in der Nacht stattfinden.

      => Fast kein Risiko, man arbeitet alleine, man arbeitet viele Stunden mit hohem Lohn und Zulagen

      ==> Gutes Geld

      Wo man ebenfalls ordentlich verdient ist im Bereich NSL. Ist auch interessant, da abwechslungsreich, besonders in Modellen bei denen Zentralisten auch als ALV eingesetzt sind.

      Qualifizierter Industriewerkschutz wird auch sehr gut bezahlt, speziell dann, wenn man festangestellt ist. Hier ist der Verdienst in den bereits erwähnten AKWs [mit] am besten, aber da muss man auch leisten und man muss sich auch mit den Besonderheiten eines solchen Arbeitsverhältnisses anfreunden können (Umwelt- und Strahlenproblematik, bewaffneter Dienst, Verpflichtung zu hinhaltendem Widerstand, u.a.).

      Auch haben die meisten Unternehmen irgendwo eine "Traumdienststelle" bei der die Kombination von Aufgabe und Bezahlung passen.
      >> eRepublik - spielt alle mit! << "Faster, Harder, Meaner, Better!"

      Re: Tagesablauf einer Fachkraft für Schutz und Sicherheit

      Und dann am besten noch Vitamin B haben. :cool:
      viele Grüße


      saw1977


      _________________________

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      :thumbup: :thumbsup: :P

      Re: Tagesablauf einer Fachkraft für Schutz und Sicherheit

      "Einsatz24" schrieb:

      ... muss man sich so etwas auch erarbeiten ...


      ... daran soll es ja auch bei kaum jemandem scheitern :lach: .

      Was mache ich aber, wenn die "Traumdienststelle" durch Kollegen besetzt ist, die erst so in ca. 25 - 30 Jahren in Rente gehen und diese Kollegen sich auch darüber bewusst sind, dass diese Dienststelle ihre "Traumdienststelle" ist (57) ?