Posts by Alexander Lukas

    Bei einer KTA stellt man nicht einfach den Reaktor ab, fegt einmal feucht durch und hängt eine Kette mit Vorhängeschloss ans Tor. Ein Rückbau zur Grünen Wiese dauert mehrere Jahrzehnte. Und während dem Rückbau ist noch sehr lange radioaktives Material im Standort.

    Außerdem gibt es nicht nur Kernkraftwerke, die KTA sind.

    Die Welt der KTA ist größer als man denkt.

    Kündigen kann ich nämlich immer gut, wenn ich genau weiß,das an der nächsten Ecke schon die nächste Stelle auf mich wartet....das trifft aber nicht so oft für Wachleute zu.In de Regel gibt es nämlich immer mehr Bewerber

    Also eine Situation in der es im Wachgewerbe mehr Bewerber als Stellen gab habe ich in den letzten 12 Jahren in Deutschland kein einziges mal erlebt.

    In der Regel sind die Unternehmen doch froh, wenn sich überhaupt jemand bewirbt, der nicht vom Amt vor die Tür gestellt wurde.

    Selbst in kerntechnischen Anlagen und am Flughafen, also dort wo die Welt in der Regel in Ordnung ist und anständig gezahlt wird, gibt es ein Personalproblem.

    Welche Alternative soll es denn sonst geben als zu kündigen, wenn man nicht mal mit den Vorgesetzten richtig reden kann?

    Ich verstehe diese Eisntellung, dass eine Kündigung immer nur die letzte Möglichkeit ist und etwas schlimmes ist, nicht.


    Es gibt genug Jobs und wenn sich ein Arbeitgeber nicht anständig benimmt und auf Beschwerden und Hinweise nicht reagiert, dann geht man eben. Das sollte so selbstverständlich sein, wie das wechseln der Unterwäsche.

    Halt ich nicht viel von.

    Keine Praxisnähe, keine Vorbereitung auf die Brutalität, kein Abbau der Schlaghemmung, zu großes Risiko verletzt zu werden im Verteidigungsfall, monatliche Kosten.

    Da muss schon ein guter Trainer gefunden werden der das auch wert ist. Dann kanns gut laufen.

    Dann doch lieber Abzug runterdrücken und zielen.

    Das kommt voll auf den SV-Kurs an. Meiner Erfahrung nach sind 90% der Kurse Müll und nur Selbstdarstellung der Trainer.

    Ein Großer Teil der Trainer kommt aus dem Breitensport und hat dort 15 Jahre Judo oder Karate auf der Matte trainiert, aber keine Erfahrung auf der Straße.


    Was meiner Erfahrung nach sehr gut ist, sind Selbstbehauptungskurse, die in BaWü häufig von der Polizei angeboten werden. Da wird dann eine Woche richtig mit den Teilnehmern an ihrem Auftreten gearbeitet und auch die rechtlichen Hintergründe werden vermittelt. Ich hab da schon Frauen hingeschickt, die kamen völlig verändert zurück ;)


    Wenn aber 16-jährige Mädchen von einem Ju-Jutsu-Danträger in 4 Stunden irgendwelche Hebeltricks gezeigt bekommen und den Mädels dann eingeredet wird, dass das in der Realität funktioniert, dann ist das in meinen Augen fahrlässig.


    Ich hatte auch mal einen Trainer, der meinte jede seiner Schülerinnen, die mehr als ein Jahr bei ihm trainiert, könnte mit mir den Boden aufwischen. Man muss dazu sagen, dass ich 1m90 m groß min und ca 110 kg auf die Wage bekomme. Seine Schülerinnen gingen mir im Schnitt bis zur Brust und wogen so viel wie mein Bein. Keine von denen hat es unter halbwegs realistischen Bedingungen geschafft, mich auch nur annäherungsweise aufzuhalten. Und das nach teilweise 2-3 Jahren Training. Solche Trainer/Lehrer sollten ihre Zulassung verlieren. Die geben den Schülern eine Sicherheit mit, die sie im Ernstfall nicht einlösen können. Als Anfänger im Boxclub hingegen, haben mich Mädchen, die 3 Jahren trainiert haben, durch die Halle geprügelt, ohne dass ich was ausrichten konnte. Im BJJ haben Leute, die 6 Monate trainiert haben und die Hälfte von mir wogen mit mir den Boden geputzt.


    Ich hab das ganze deshalb in die eigene Hand genommen. Ich hab mich mit ein paar Polen aus meinem Boxclub zum privaten Sparring getroffen. Da gabs dann keine Hausfrauen-Bespaßung, sondern es ging zur Sache. Oder ich hab mich mit Kollegen privat getroffen, die irgendwelche Kampfsportarten oder Selbstverteidigungssysteme trainieren.

    Wenn man das ganze privat organisiert, muss man auch nicht aufpassen, dass jemandem Fingernagel abbricht, oder das Make-Up Verwischt. Da lernt man dann in 4-5 Trainingseinheiten mehr, als in einem Jahr Karate im Verein.

    Diese Dinger haben hauptsächlich einen psychologischen Effekt, da das geknister gefährlich aussieht. Ähnlich wie CS-Spray gegen wirklich aggressive Angreifer nicht einsetzbar.

    Die Geräte, die tatsächlich Wums haben, bekommen kein PTB Zeichen. Die, die ein PTB-Zeichen haben, haben nicht wirklich nachhaltige Wirkung.


    Außerdem muss man sehr nah an den Angreifer ran um diese Geräte einzusetzen.


    Zur Selbstverteidigung bevorzuge ich Pfefferspray und eine kleine stabile Taschenlampe oder den Uzi-Pen.


    Abschließend gilt wie immer: Ein Einsatzmittel ist nur so gut, wie der, der es einsetzt.

    Man Unterscheidet zwei Arten von Lohnzuschlägen:


    1.) Zuschläge für Arbeit an Sonn- und Feiertagen

    2.) Zuschläge für Nachtarbeit


    Beide werden parallel gewährt.


    Wer also Sonntag Nachts arbeitet, bekommt die Zulage für Sonntag und Nacht.

    Wer an einem Feiertag nachts arbeitet, bekommt Feiertag und Nacht.


    Innerhalb von Gruppe 1.) gilt jeweils der höchste. Wer also An einem Sonntag arbeitet, der auch ein Feiertag ist, der bekommt nur den Feiertagszuschlag.

    Wer an einem Sonntag, der ein Feiertag ist, Nachts arbeitet, der bekommt Feiertag und Nacht.


    Zusammenfassung:

    Nachtzulage gibt es immer wenn man Nachts arbeitet.

    Bei Sonn- und Feiertagszulage wird jeweils der höchst mögliche gewährt.

    Du hast die in meinen Augen einzig mögliche richtige Entscheidung getroffen.

    So etwas muss sich niemand bieten lassen.

    Schau zu, dass du langsam wieder auf die Beine kommst und etwas anderes findest. Stellen gibt es genug.

    3.man wird nicht "angekündigt" krank....

    Der Ältrere Kollege hat einen Kardinalfehler begangen....man "kündigt" NIEEE Krankheit an......sondern ruft die 112 und läßt den RTW kommen....wenn man "zufällig " gerade außerhalb des Objektes auf K-Runde ist....dann ist die Bude nämlich zu und es gibt morgens mächtig Ärger von allen Seiten für die Sicherheitsfirma.Denn das ist ein Arbeitsunfall und die BG wird vom Krankenhaus am nächsten Morgen informiert.....dann kreist der MOB *grinz*.

    Großartig! :evil:^^:thumbup:


    Im Bereich der IT und Rechenzentren sind Totmanschalter zum Beispiel am Gürtel nichts ungewöhnliches, bewegst Du Dich nicht mehr, piept er, wird der Ton nicht quittiert, schlägt das Ding im Leitstand Alarm und der Werkschutz rückt aus.

    Das setzt, wie schon gesagt, einen Leitstand oder eine Alarmzentrale voraus. Bei einem Großteil der Unternehmen ist die "Alarmzentrale" das Handy des EL...

    Ich habe bisher bei irgendwelchen Problemen immer direkt den Disponenten oder andere Führungskräfte angesprochen, und habe die Erfahrung gemacht, das sich wenn man sachlich und überzeugend argumentiert, die Sachen immer zur Zufriedenheit beider Parteien klären lassen.

    Kommt natürlich darauf an, in welcher Firma man beschäftigt ist.

    Richtig.

    Die ideale Reihenfolge sieht wie folgt aus:

    1.) Vorgesetzten mündlich auf das Problem hinweisen.

    2.) Vorgesetzten schriftlich auf das Problem hinweisen.

    3.) Vorgesetzten des Vorgesetzten schriftlich auf das Problem hinweisen

    4.) Vorgesetzten des Vorgesetzten schriftlich auf das Problem Hhinweisen und Anzeige bei der Behörde ankündigen.

    5.) Anzeige bei der Behörde,

    Aber wo genau Zeige ich die Firma an? Und geht das auch anonym (wenn man z.b eigentlich nicht wirklich die Firma verlassen will sondern nur Interesse an seiner eigenen Gesundheit hat)

    Straftaten nach StGB: Polizei oder Amtsgericht


    Verstöße gegen Mindestlohngesetz, oder bei Vorliegen von Schwarzarbeit: Zoll


    Verstöße gegen Unfallverhütungsvorschriften, Arbeitsschutzgesetz, Betriebssicherheitsverordnung, Mutterschutzgesetz, Jugendarbeitsschutzgesetz, oder Arbeitszeitgesetz: Berufsgenossenschaft oder Landesamt für Arbeitsschutz  (meistens beim Rathaus an das Ordnungsamt oder Gewerbeamt angegliedert).


    Verstöße gegen den Datenschutz: Landesbeauftragter für Datenschutz

    Sonstige Verstöße gegen Pflichten aus dem Arbeitsvertrag oder Tarifverträgen: Der freundliche Rechtsanwalt deines Vertrauens oder bei der Gewerkschaft.


    Auch anonyme Anzeigen werden bearbeitet. Allerdings ist es hilfreich, wenn man die Anzeige persönlich abgibt und Kontaktdaten für Rückfragen hinterlässt. Die Kontaktdaten werden dann selbstverständlich vertraulich behandelt. Allerdings kann es sein, dass die Behörden zusätzliche Informationen benötigen ohne die ein Verfahren einschlafen würde.

    ---> Was hast du persönlich davon ... Rache?

    ---> Man trifft sich in dem Gewerbe öfter im Leben!

    ---> Du möchtest doch bestimmt ein gutes Zeugnis?

    ---> Die verantwortlichen Personen in vielen Sichertheitsfirmen kennen sich untereinander, und telefonieren miteinander über Bewerber.

    ---> Mein Tipp: such die was neues und mache deine Arbeit sauber bis zum Schluss.

    Genau diese Einstellung ist der Grund, warum die Branche nur langsam voran kommt und die schwarzen Schafe sich weiter halten.


    1.) Was hast du davon? - Einen Arbeitsplatz bei dem keine Gefahren für die Gesundheit bestehen.

    2.) Man trifft sich im Gewerbe immer öfter? - Soll das eine Drohung sein? Was soll diese Aussage bezwecken?

    3.) Du willst doch bestimmt ein gutes Zeugnis? - Wen interessiert ein Dienstzeugnis in der Branche? Zu Not lässt sich das aber auch einklagen.

    5.) Die verantwortlichen Personen in vielen Sichertheitsfirmen kennen sich untereinander, und telefonieren miteinander über Bewerber - Noch eine Drohung. Und was soll da am Ende bei herrauskommen? Das man bei keinen Firmen mehr einen Job bekommt, die sich nicht an die Gesetze halten?

    6.) Mein Tipp: such die was neues und mache deine Arbeit sauber bis zum Schluss. - Maul halten und gehorchen! Das war schon immer die Einstellung von kleingeistigen Leuten. Natürlich soll man seine Arbeit machen. Aber der Arbeitgeber hat in gleichem Maße auch seine Pflichten zu erfüllen.


    Ein Arbeitsvertrag ist kein Lehnseid bei dem man sich einem Herrn unterwirft. Ein Arbeitsvertrag ist eine beidseitige Verpflichtung, an den sich BEIDE Seiten halten müssen.


    Ich habe von Behörden in mehreren Bundesländern die Bestätigung bekommen, dass Anzeigen auch anonym bearbeitet werden. Jeder der etwas anderes behauptet, sollte sich überlegen woher er die Informationen hat.


    Wer die Taten von schwarzen Schafen duldet macht sich an der Branche als Mittäter schuldig!

    Ich höre immer nur, dass viele nach mehr Regeln und mehr Kompetenzen fragen.

    In meinen Augen wären die existierenden Regeln schon sehr gut, wenn sich die Unternehmen an sie halten würden.

    Dazu wären aber auch Kontrollen notwendig.

    Am Bewachungsgewerbe würde sich auch dann nichts ändern, wenn wir dem Bundesinnenminister persönlich unterstellt werden würden, aber niemand kontrolliert, ob die Regeln eingehalten werden.


    Für mich ist das Aktionismus und Nebelkerzenpolitik, die vom eigentlichen Versagen ablenken soll.

    Gerade die großen Unternehmen, die nach mehr Kontrolle rufen, wären gut beraten, sich selbst an die Regeln zu halten, die jetzt schon existieren,


    Wenn alle die aktuellen Gesetze einhalten und immer noch Missstände herrschen, kann man immer noch darüber nachdenken Gesetze zu ändern und Kompetenzen zu verschieben.

    Hallo liebe Security Gemeinde,


    mein Name ist Alexander Lukas und ich bin seit 2008 mit sehr viel Leidenschaft in der Sicherheitsbranche unterwegs.

    Ich habe viele Stationen als Sicherheitsmitarbeiter, Ausbilder und Führungskraft bei der Militärbewachung und als Wachleiter bei einer kerntechnischen Anlage der Europäischen Kommission hinter mir.

    2018 entschied ich mich nach Italien auszuwandern und lebe nun mit meiner Partnerin im der Ewigen Stadt Rom.


    Von dort aus bin ich als Fachbuchautor und Dozent im Online Learning tätig. Ich biete Kurse zur Vorbereitung auf die Sachkundeprüfung an und bald wird mein Kurs zur GSSK bereit sein.


    2008 begann ich mit der Unterrichtung und der Waffensachkunde. 2012 legte ich die Prüfung zur Geprüften Schutz und Sicherheitskraft ab und seit 2016 darf ich mich Meister für Schutz und Sicherheit nennen.


    Weiterhin bin ich seit März diesen Jahres Mitbegründer eines Sicherheitsunternehmens im Kreis Karlsruhe.


    Ich freue mich auf neue Kontakte und gute Zusammenarbeit.