Posts by 2m02cm-Mann

    5. Deutschlandweiten Netzwerktreffen der Meister für Schutz und Sicherheit


    Zum fünften Mal trifft sich das deutschlandweite Netzwerk der Meister für Schutz und Sicherheit im Forschungszentrum Jülich.


    Im Rahmen dieses Treffen werden 4 Persönlichkeiten Vorträge rund um das Forschungszentrum halten und Einblick in die verschiedensten Bereiche des Forschungszentrums geben.


    Wir freuen uns, Euch über die beiden Tage hier im Forschungszentrum begrüßen zu dürfen und können damit rechnen, dass Ralf Kreft bei der Besichtigung der Forschungsanlage in Teilbereichen Einblicke in ein interessantes Umfeld geben können, wie es sonst nur einem eingeschränkten Personenkreis möglich ist.


    Freut Euch auf die Referenten mit folgenden Themen:


    Peter Brunke – Leiter Sicherheitsmanagement Forschungszentrum Jülich

    Großveranstaltungen heute – ein Spagat zwischen Terrorgefahr und Sicherheit


    Jochen Nelles, M. Sc. - Wissenschaftlicher Mitarbeiter

    Durchblick - Detektion unterschiedlicher unkonventioneller Spreng- und Brandvorrichtungen mittels intelligenter analytischer Sensorik


    Juliane Adrian - Postdoctoral Researcher bei Forschungszentrum Jülich

    Drängeln oder Schlange stehen “Einfluss von Absperrungen und Motivation auf das Verhalten von Besuchern in Eingangssituationen“


    Marco Mock - Polizeihauptkommissar Dir. GE / PW Jülich

    Rechtliche Grundlagen und ihre Besonderheiten bei der Zusammenarbeit der Polizei mit dem Objektsicherungsdienst in Ausbildung und Dienstausübung


    Meldet Euch über das Online Formular auf der Online Seite an, damit die Einladung, die auf maximal 40 Personen beschränkt ist, an Euch übermittelt werden kann.


    Alles weitere steht im übersendeten Einladungsformular.


    Ich persönlich freue mich, wenn ich neue Gesichter, wie auch alte Netzwerkteilnehmer in Jülich begrüßen darf.


    Gruß 2m02cm-Mann

    Betriebswirtschaftlich macht es meiner Meinung dann durchaus Sinn, wenn man nicht absehen kann wie lange man die Objekte noch hat, oder wenn es sich eh um befristete Objekte handelt. Man spart sich dann zumindest die betrieblichen Kündigungsfristen.


    Ich möchte kurz anmerken, dass es Unternehmerisch grundsätzlich überhaupt keinen Sinn macht, Verträge dieser Art anzunehmen, wenn ich die Anfrage aus meinem eigenen Pool nicht betreuen kann bzw. Markttechnisch abschätzen kann, ob Personal für dieses Objekt generiert werden kann.
    Es ist ein wirtschaftliches Unding, dass Unternehmen Mitarbeiter nach kurzer Zeit rauswerfen bzw. nicht versuchen,
    diese Mitarbeiter an das Unternehmen zu binden. Warum?


    Ein Mitarbeiter, hier ist natürlich der Einsatzort bzw. die Einsatzart zu betrachten, kostet das Unternehmen zu Beginn grundsätzlich nur Geld.
    Was für Kosten?

    • Einkleidungskosten
    • Aus- und Weiterbildungskosten
    • Einweisungskosten
    • etc. ...

    Es sollte das Ziel sein, wenn man kein Multinationales Unternehmen ist, die Mitarbeiter sorgfältig auszusuchen und vor allem die Anfragen genau zu prüfen, bevor man ein Angebot abgibt.
    Ein Objekt aus Prestigegründen anzunehmen und am Schluss nur drauf zu legen, macht überhaupt keinen Sinn und ist Betriebswirtschaftlich eher einer Katastrophe zuzuordnen.

    Die Frage nach dem Leasing oder Kauf wird sich sicherlich in der Bilanz bzw. im Jahresabschluss widerspiegeln.
    Dazu ein guter Beitrag der IHK Link
    Die Frage besteht, ob man einen starken Verlust des Fahrzeugwerts zu Beginn hinnehmen will (Finanzierung) oder ob man sich sagt,
    nach 40.000 KM bzw. 3 oder 4 Jahren gebe ich das Fahrzeug wieder zurück im Rahmen eines Leasings.
    Da ich die Leasingkosten als Aufwand abschreiben kann, hat das natürlich seine Vorteile.
    Im Gespräch mit der Bank könnte das dann weitere Vorteile haben, was die Eigenkapitalsituation angeht.
    Dennoch kann ein Kauf eines Fahrzeugs Sinn machen, wenn man eine bestimme Ausrichtung hat.


    Grundsätzlich meinte ich zu verstehen, dass ein Unternehmer eben auch andere Konditionen erhält und dabei ein Leasing interessant sein kann.
    Am Rand bemerkt, es ist wichtig genau hinzuschauen, was die Konditionen angeht.
    Es gibt immer wieder Aktionen der Hersteller, da kann ein Fahrzeugleasing für ein z.B. Seat Leon Kombi mit 150€ Brutto sehr günstig sein,
    wenn das Fahrzeug eine entsprechende Laufzeit gefahren wird.


    Gruß 2m02cm-Mann

    @Eifelkater


    ist das wirklich so?
    Ist die Erfolgsaussicht einer guten Einarbeitung nicht abhängig davon, wie Aufnahmefähig ein Mitarbeiter ist?
    Könnte es vielleicht auch sein, dass eine Fachkraft mit 30 Jahren Erfahrung evtl. etwas eingefahren ist und manche Dinge gar nicht mehr kennt bzw. weiß?
    Pauschalisieren würde ich hier nicht, sondern jeden, den ich zur Einarbeitung habe, nach genau dem genannten Plan einarbeiten.


    Gruß 2m02cm-Mann

    Man sollte hier vermutlich eine klare Unterscheidung benennen.
    Ein Vorbereitungslehrgang über 3 Monate bei einem Bildungsträger für die Vorbereitung zur Sachkunde ist eben eine Maßnahme,
    die das Arbeitsamt / die Arbeitsagentur bezahlt.
    Bei der GSSK- Weiterbildung geht es normalerweise um eine Weiterbildung, die in 4 Wochen + Prüfung absolviert wird.
    Man kann theoretisch davon ausgehen, dass man die ersten zwei Seminarblöcke a´5 Tage beim Bildungsträger verbringt.
    Dann tritt im Normalfall eine Pause ein und man beginnt mit den restlichen zwei Seminarblöcken a´5 Tage.
    Hat man diese absolviert, wird man zur Prüfung angemeldet, die dann entsprechend mit einem schriftlichen Test und einem mündlichen Test
    abgeschlossen wird. Zeitraum denke ich hier nochmal 4-8 Wochen Wartezeit, bis man alle Prüfungen absolviert hat.

    Pauschal ist das nicht zu beantworten.
    Es gibt Bildungseinrichtungen, in die man 4 Wochen lang a´8 Stunden im Unterrichtsraum sitzt.
    oder eben Fernstudienlehrgänge, die niedrigere Kosten produzieren.


    Fernstudium geschätzt bzw. nach Recherche Google ca. 1300-1600€ inclusive Prüfung
    Präsenzlehrgang an einer Bildungseinrichtung ca. 2200 - 2800€ inclusive Prüfung.


    Danach kann man sich selbst ausrechnen, was es kostet, wenn man nach 5-6 Monaten das Unternehmen verlässt.


    Gruß 2m02cm-Mann

    Hallo zusammen,


    auch ich kann bestätigen, dass es gängige Praxis ist, Ausbildungen zu bezahlen und bei einem danach gegebenen Ausscheiden,
    den Ausbildungsbetrag Anteilig für 24 Monate zu berechnen.
    Bedeutet, wenn ich die GSSK Prüfung auf Kosten des Unternehmens absolviert und bestanden habe,
    zählen die 24 Monate nach Bestehen.
    Wenn ein MA also nach 10 Monaten ausscheidet, werden die letzten 14 Monate anteilig angerechnet und entsprechend von der Vergütung abgezogen.
    So kenne ich es, so wird es meist praktiziert.
    Wichtig ist allerdings, und da gebe ich @Nemere recht, ist entscheidend, was im AV steht bzw. was vor Antritt zur Weiterbildung vereinbart wurde.


    Gruß 2m02cm-Mann

    Grundsätzlich besteht in der Steuererklärung die Möglichkeiten, einen "Verpflegungszuschuss" zu beantragen,
    wenn man mehr als 10 Stunden gearbeitet hat.
    Diese kann man im Steuerprogramm angeben. Ich bin der Meinung, es wird nur die Anzahl der Tage reingeschrieben.
    Kann auch sein, dass das Steuerprogramm die Tage angegeben haben möchte.
    Wenn die Bearbeitung durch den Sachbearbeiter stattfindet, könnte er sich theoretisch fragen, ob sowas möglich ist und wird einen Nachweis anfordern.
    Dazu muss ich dann die entsprechenden Stundenzettel mit den eingetragenen Dienstzeiten vorlegen, was mit einem Einfachen Scan der Stundennachweise der Monate 1-12 erledigt sein dürfte.
    Eine zweite möglichkeit ist es, den AG darum zu bitten, die Krankheits- Urlaubs- und 12er Schichten in Anzahl auflisten zu lassen und der Steuererklärung bei zu legen.
    Damit sollte es dann genüge getan sein.
    Ansonsten hilft noch der Weg zum Steuerberater oder Steuerverein, der diese Thematik dann bearbeitet und in die Steuererklärung einfließen lässt.
    Wichtig ist, nach Erhalt der Steuererklärung zu prüfen, ob die Pauschale berücksichtigt wurde.
    Den genauen Satz kann man dem Steuerprogramm entnehmen, normalerweise beträgt dieser bei einer 12 Stunden Schicht 6€. Bei einer entsprechenden Anzahl an Schichten kann da schon etwas zusammen kommen.
    Siehe auch dieser Link

    Gruß 2m02cm-Mann

    Vielen Dank für die Rückantwort.

    Also ich weiß nicht wie du das siehst, aber die Leute müssen und wollen auch schnell abgefertigt werden, und da helfe ich wo es geht.


    So soll es auch sein ... Die Fahrer oder Besucher müssen ja schnell weiter.

    Wenn du solche Leute auch hast, und die Bekanntschaft privat vertiefst, ist das ja deine Sache!


    Kommt darauf an, wo man eingesetzt ist und wie oft man Menschen im täglichen Arbeitsleben antrifft.
    DA kann sich über die Jahre sicherlich auch eine gute Bekanntschaft ergeben.
    Und ja, es ist natürlich immer eine persönliche Sache.

    Außerdem ist das äußere nun mal das was man als erstes sieht!


    Auch das ist richtig. Es geht eine Schublade auf, man steckt die Person, die man sieht in eine eben dieser und dann geht es einfach weiter nach Schema F ... hab ich ihn in Schublade A (äußerlich toll gekleidet, tolle Uhr, schöne Zähne), werde ich ihn natürlich höflicher behandeln. als den LKW Fahrer Schublade R (von Bulgarien nach Deutschland mit einer aus meiner Sicht nicht wirklich wichtigen Ladung) der dazu auch noch etwas riecht.
    Ich schau mal, ob ich auch solche Schubladen habe ...

    absolut richtig ... die 20-30 Kilometer bzw. die 2-3€ sind für den Rumänen allerdings schon viel Geld.
    Sei es drum ... Dazu kommt dann eben eine andere Ansicht, was Hygiene angeht.
    Bei einer solchen Aussage

    Oh,ja, ich erinnere mich an mache LKW Fahrer, die stanken wie ein toter Iltis.


    Gehe ich grundsätzlich davon aus, dass man sich wirklich nicht für den Menschen der zur Tür reinkommt,
    sondern eher von der Oberfläche ausgeht.
    Daher mein eher zynisches Kommentar!

    ..... habe ausversehen nicht gewusst das ein neuer Tarifvertrag seit Januar gültig ist.


    :thumbsup: Made my Day ....


    aber mal im Ernst.
    Diese Geschichte ist eine Geschichte, die immer wieder erzählt wird.
    Es ist in den Unternehmen und auch in den Köpfen der Mitarbeiter immer noch nicht angekommen,
    das Mitarbeiter nicht auf der Straße rumlaufen und man diese einfach so einstellen kann und der Mitarbeiter heute immer noch nicht verstanden hat, dass man in der Sicherheitsdienstleistung heute in ganz Deutschland zu Stundenlöhnen arbeiten kann, die nicht im Mindestlohn-Bereich liegen.
    Das hat zur Folge, dass der AG seine AN immer noch massiv ausnutzt und die AN sich nicht dazu aufraffen, einfach mal die Fühler auszustrecken und mal zu schauen, was die anderen Unternehmen machen.
    In der heutigen Zeit der Vernetzung gibt es so viele Möglichkeiten, seine Situation zu verändern.


    Was sind die Möglichkeiten?

    • Zum Chef gehen, den Missstand aufdecken und darüber sprechen (machen viele Mitarbeiter meistens nicht sondern warten, bis sie innerlich gekündigt und sich einen neuen Arbeitsplatz gesucht haben).
    • Den Versuch zu starten, sich weiter zu qualifizieren, um diese Tätigkeiten nicht mehr durchführen zu müssen
    • Einen attraktiveren AG zu suchen, der einfach mehr anbietet
    • Sich danach erkundigen, ob es im Unternehmen noch andere Möglichkeiten wie das Revierfahren gibt (Werkschutz, Objektschutz, Veranstaltungsschutz)

    Gruß 2m02cm-Mann

    Hallo @Snupy1982,


    Grundsätzlich ist es richtig, dass die neue Aufgabe ein neues Aufgabenfeld darstellt.
    Dies wurde in Zusammenarbeit mit dem Sicherheitsdienstleister festgelegt und vertraglich festgehalten.
    Als Mitarbeiter dieses Unternehmens bin ich eben in der Situation, die neue Aufgabe, die in hunderten oder tausenden Unternehmen ebenfalls durchgeführt werden, zu übernehmen.
    Dies gibt der Arbeitsvertrag eben her.
    Man hat nun zwei Möglichkeiten. Wie @DerSheriff schon beschrieben hat, kann man mit dem eigenen Chef sprechen und sich erkundigen,
    ob diese Tätigkeit erweitert vergütet werden kann (was meist nicht gemacht wird) oder man sagt sich:"will ich nicht, geh ich wo anders hin!".
    Die Frage ist, ob die zusätzliche Arbeitsaufgabe die Aufgabenstellung einschränkt oder eben nicht. Nach der derzeitigen Auffassung des AG ist das anscheinend nicht so.
    Dazu würde ich dem Chef nach einer "Erprobungsphase" aufzeigen, was durch diese Aufgabe in Mitleidenschaft gezogen wird
    (verkürzte Streifengänge, fehlende Durchsetzbarkeit des Hausrechts, da nicht Immer möglich) usw.
    In einem Podcast-Beitrag hat ein Standortverantwortlicher eines großen Unternehmens ausgesagt, dass er erwartet oder zumindest in der Festigung des Auftrags die Möglichkeit sieht, wenn das Unternehmen flexibel und vorausschauend dem Auftraggeber zuarbeitet.
    Hintergrund der Weitergabe der Arbeit vom hauseigenen Personal zum Dienstleistungsunternehmen können viele sein und wissen wir nicht.
    Man muss sich eben überlegen ob dies im Rahmen der Tätigkeit möglich ist.


    Gruß 2m02cm-Mann

    Hallo @MobyDick,


    ohne den Arbeitsvertrag genau zu kennen, ist eine 100% Antwort auf die Frage nicht immer leistbar.
    Nur soviel aus den Erfahrungen:

    • Ausbildungszeit ist, wenn Sie vom AG angeordnet wird, Dienstzeit.
    • Dienstzeit ist keine unentgeltliche Zeit und wird entsprechend bezahlt.
    • Verpflichtende Unterrichtseinheiten und z.B. Schießausbildungen, wenn man in der Kaserne im Objektschutz tätig ist, fallen genau hier drunter.

    Eine freie Verfügbarkeit und die willkürliche Aufforderung zum kostenlosen Teilnehmen an Weiterbildungen halte ich für nicht zeitgemäß und Arbeitsrechtlich für sehr bedenklich.
    Dies kann abschließend nur ein Anwalt beantworten, der ich nicht bin.


    Gruß 2m02cm-Mann

    Hallo zusammen,


    schon heute möchte ich Euch über das 5. deutschlandweite Netzwerktreffen der Meister für Schutz und Sicherheit im Forschungszentrum Jülich informieren.
    Das Netzwerktreffen wird über zwei Tage am 19.09-20.09.2019 stattfinden.
    Informationen zum Programm, Vorträgen und Besichtigungen könnt Ihr neben dem Bereich hier auch über die Seite Meister für Sicherheit entnehmen.
    Beide Tage sollte man sich im Kalender schon einmal rot anstreichen oder blocken.
    Neben den Vorträgen ist die Möglichkeit des Netzwerkens der entscheidende Faktor.


    Ich würde mich freuen, Euch persönlich begrüßen zu dürfen.


    Viele Grüße
    2m02cm-Mann

    Herzlich Willkommen @Racer,


    Sehr interessanter Thread.
    Viel Erfolg bei Deinem weiteren Ausbildungsverlauf.
    @Nemere hat hier im Forum zum Thema Ausbildung viel geschrieben, dass Dich sicherlich weiterbringen wird.
    Suchfunktion ist hier das Stichwort ;) .


    Viele Grüße
    2m02cm-Mann

    Mal sehen ob ich eine ordentliche Anwort erhalte.


    Sehr interessanter Einstiegssatz für eine Fragestellung ...


    Interessant ist, dass nach einer solchen ausführlichen Antwort seitens @DerSheriff keine Antwort oder zumindest ein "Danke" geschrieben wird.
    @DerSheriff tolle Ausführung.


    Gruß 2m02cm-Mann