Ist die Kündigung, wirklich die einzige Lösung, wenn nur noch Schwachköpfe im Team und in der Führung sind?

  • So lange die Anlagen von der zuständigen Behörde nicht aus dem Atomrecht entlassen werden,

    ist GSSK (alt WSFK) gefordert, und wird auch so bezahlt. Die Leute dort verdienen sehr gut!

    Selbst die von Nick sogenannten "Nachtwächter" verdienen in BaWü nach Tarifvertrag € 16,32 plus Zuschläge!

    ... ein nach meiner Ansicht im Gewerbe fürstlicher Nachtwächterlohn ...

  • Bei einer KTA stellt man nicht einfach den Reaktor ab, fegt einmal feucht durch und hängt eine Kette mit Vorhängeschloss ans Tor. Ein Rückbau zur Grünen Wiese dauert mehrere Jahrzehnte. Und während dem Rückbau ist noch sehr lange radioaktives Material im Standort.

    Außerdem gibt es nicht nur Kernkraftwerke, die KTA sind.

    Die Welt der KTA ist größer als man denkt.

  • Am besten man beschäftigt sich mal mit Lubmin. Selbst die ganzen KKWS die erst noch abgeschaltet werden, müssen noch ewig bewacht werden.


    Kleiner Nachtrag, zur Erinnerung:

    in Lubmin wurde ja bereits abgeschaltet, vor vielen Jahren.

    Ach lieber eine weltoffene Pampa wie M-V,

    als eine komplett abgehobene, selbstgefällige und überteuerte Pampa wie Bayern.

    Das die Bayern ihre eigene Welt leben ist sicherlich nicht abzustreiten. Allerdings sehe ich M-V nur als Urlaubsland. Auch die traurigen Statistiken die ich schon sah sprechen nicht für M-V.

  • Es ist durchaus möglich, dass die Beschäftigten in Lubmin 2-3 € weniger die Stunde verdienen als in BaWü. Den eigenen Tarifvertrag KTA M-V findet man nicht online. Jedoch sind die Lebenshaltungskosten dort bedeutend geringer als im relativ teuren BaWü.


    An fast allen AKW-Standorten in Deutschland steht ein Zwischenlager für die Castoren. Deren Bewachung wird grob geschätzt über die nächsten 50 Jahre hinweg Beschäftigung bieten.


    Ironie: Irgendwie geht das mit dem Endlagersuchgesetz nicht voran!

  • Ich würde mir auch eine neue stelle suchen ( oder ggf über eine stattlich geförderte Auszeit zur Qualifikationsverbesserung nachdenken) und dann kündigen.


    Niemand sollte dauerthaft mit inkompetenten Vorgesetzten arbeiten müssen.


    Also hier im Raum Köln Bonn herrscht kein Mangel an Bewerbern mit Sachkundeprüfung. Die Firmen rennen sich an unserer Akademie die Nase ein, damit wir unsere Absolventen zu ihnen schicken.


    Wenn sie intelligent wären, würden sie ja die Mitarbeiter herschicken.....tja....

  • Hallo Holmeise,Racer,Tacome und Martin,



    offensichtlich versteht irh es nicht.


    Dies AKW-Ruinen werden uns noch weit aus länger erhalten bleiben oder habt ihr gestern keine Nachrichten geschaut oder gelesen ?


    Noch immer sind in Deutschland Waldpilze Radioativ verstrahlt, obwohl die nur einen Pipistruller von Tschernobill damals vor 40 IJahrne abbekommen haben.Was glaubt ihr wohl , wie lange es dauert, bis die eigentlichen Reaktorgebäude hier in D zurückgebaut sind ?

    Davon haben unsere Enkel noch was ooder unsere Politiker machen das wie mit dem Sevesogift damals in Duisburg......auf "unerklärliche" Weise weg (naturlich nicht, frag die Kollegen, die den Laden damals bewacht haben)- Neben bei nemerkt ist Lubmin oder wie es ja offiziell heisst,d as AKW Greifswald ja auch so eine "Nebelkerze" der Politiker,denn dort hat man ja klammheimlich und für die Öffenlichkeit fast unbemerkt ein Endlager errichtet.Auch das hast du ja schön verlinkt Holmeise :




    Quote

    Spezialisierung für sicherheitsrelevante Bereiche (Der Nachweis für eine erfolgreich abgelegte Waffensachkundeprüfung nach § 7 WaffG ist für einige unserer Einsatzbereiche zwingend erforderlich



    In diesem kleinem Bereich wird nämlich weiterhin das "Volle Programm" für die Security gefordert.



    Ansonsten reicht aber der einfache Wachmann ohne irgendwas außer:

    Sie besitzen eine erfolgreich abgelegte Sachkundeprüfung für das Bewachungsgewerbe nach §34a


    Also 11 € Stundenlohn zum B. hier in NRW

  • Trotzdem arbeite ich lieber in Greifswald als an der Isar. Der Größenwahn der südlichen Einheimischen ist nicht auszuhalten.


    Das die Sachkunde ausreicht, um ein Lager zu bewachen, sollte jetzt nicht überraschen. Man kann sicher über Details streiten, aber mich wundert dies nicht. Das in betrieb befindliche Anlagen mehr gesichert werden müssen als stillgelegte Anlagen, sollte jedoch jeden klar sein.